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		<title>Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner</title>
		<description>AGSTG RSS Feed.</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 17:46:13 +0100</lastBuildDate>
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			<title>Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner)</title>
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			<title>Tierversuche Schweiz 2009 Langversion</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-28/Tierversuche-Schweiz-2009-Langversion.html</link>
			<description>







Tierversuchsstatistik Schweiz 2009: Wieder &amp;uuml;ber 700 000 Tiere verbraucht
Die heute vom Bundesamt f&amp;uuml;r Veterin&amp;auml;rwesen (BVet) ver&amp;ouml;ffentlichten Tierversuchszahlen zeigen erstmals seit 10 Jahren wieder einen leichten R&amp;uuml;ckgang von Tierversuchen. Waren es im Jahr 2000 noch 566 398 Tierversuche, stieg diese Zahl bis im Jahr 2008 auf 731 883 Tierversuche an! Im Jahr 2009 nun fand ein leichter R&amp;uuml;ckgang um 3,5% auf 706 104 Tierversuche statt. Seit dem Jahr 2000 haben somit Tierversuche in der Schweiz um 25% zugenommen!


Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) ist erfreut &amp;uuml;ber diesen R&amp;uuml;ckgang gegen&amp;uuml;ber dem Vorjahr, betont jedoch, dass sie leider die Zeichen vermisse, dass es sich hier um einen Paradigmenwechsel handeln k&amp;ouml;nnte. Zu verdanken ist der R&amp;uuml;ckgang der konsequenten Forderung und F&amp;ouml;rderung von 
innovativen tierversuchsfreien Testmethoden. Denn obwohl dies 
von verschiedenen Interessengruppen immer wieder behindert wird, werden 
trotzdem immer mehr tierversuchsfreie schnellere und sicherere 
Forschungsmethoden entwickelt, anerkannt und eingesetzt. Dies f&amp;uuml;hrte in 
der Schweiz gegen&amp;uuml;ber 1983 (erste schweizweite Erfassung von 
Tierversuchen) zu einem R&amp;uuml;ckgang bei Tierversuchen von damals &amp;uuml;ber 2 
Millionen auf 706 104 im letzten Jahr und ist zu einem wesentlichen Teil
der Arbeit von Tierversuchsgegnern zu verdanken.

Weshalb stiegen trotz Teilerfolgen die Tierversuche in den vergangenen Jahren wieder an?
 Der Hauptgrund f&amp;uuml;r den massiven Anstieg in den letzten 10 Jahren ist schnell gefunden. 
Im selben Zeitraum, wie medizinisch relevante Tierversuche immer mehr 
abnahmen, stiegen die Tierversuche f&amp;uuml;r die Grundlagenforschung um fast 60% 
von 197 611 auf 310 907. Zur Info: Die Grundlagenforschung versucht nicht,
f&amp;uuml;r Menschen medizinisch relevante Daten zu erforschen, sondern dient 
der Befriedigung der menschlichen Neugier (der Erweiterung von Wissen, 
das irgendwann vielleicht einmal eine Bedeutung haben k&amp;ouml;nnte). Die 
entscheidende Frage bei dieser Forschung ist: Was passiert, wenn &amp;hellip;? 
Ein
aktuelles Beispiel aus der Grundlagenforschung finden Sie im &amp;laquo;Albatros 24&amp;raquo; (downloads/magazin/2009/albatros_magazin_tierversuche_24de_www.pdf) unter News: Werden Fische seekrank?
Die Grundlagenforschung
ist zwar nicht der einzige Grund f&amp;uuml;r den Anstieg bei Tierversuchen,
jedoch ganz klar der Hauptgrund.

Betreiben Universit&amp;auml;ten medizinisch relevante Forschung?
Wenn wir die 2009 durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche etwas genauer 
betrachten, dann best&amp;auml;tigt sich der Trend an den Universit&amp;auml;ten zu immer 
mehr Tierversuchen ohne Nutzen f&amp;uuml;r die Menschen. Von den 257 965 an 
Schweizer Universit&amp;auml;ten und Hochschulen durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuchen 
waren nur 5551 (2%!) f&amp;uuml;r die Erforschung und Entwicklung von 
Medikamenten. Demgegen&amp;uuml;ber wurden 236 333 (92%) aller universit&amp;auml;ren 
Tierversuche f&amp;uuml;r das &amp;laquo;Forschungsgebiet&amp;raquo; Grundlagenforschung 
durchgef&amp;uuml;hrt. Die Universit&amp;auml;ten haben offensichtlich erkannt, dass der 
Tierversuch die falsche Methode zur Erforschung und Entwicklung von 
Medikamenten ist. Leider aber, anstatt darauf mit einer 
fortschrittlichen, f&amp;uuml;r die Menschen sicheren und n&amp;uuml;tzlichen Forschung zu
reagieren, halten sie immer massiver an der unwissenschaftlichen 
Methode Tierversuch fest.
Die Sicherung von Forschungsgeldern, das zwar unwissenschaftliche, aber 
mit Tierversuchen einfache Erklimmen der Karriereleiter sowie die 
zwanghafte Weigerung, sich mit modernen Forschungsmethoden 
auseinanderzusetzen (etwas Neues lernen), obsiegen klar gegen ihre 
eigentlichen Aufgaben in der medizinischen Forschung, n&amp;auml;mlich dem Heilen
von Krankheiten. Leider ist dieses bewusste Verhindern von 
medizinischem Fortschritt kein Straftatbestand, auch wenn viele Menschen
diese Politik mit ihrer Gesundheit oder gar mit ihrem Leben bezahlen 
m&amp;uuml;ssen.

M&amp;uuml;ssen Tierversuche von Gesetzes wegen durchgef&amp;uuml;hrt werden?
Die Schweizer Gesetzgebung verlangt eine gewisse Sicherheit vor 
Nebenwirkungen von neuen Wirkstoffen und Wirkstoffkombinationen, aber 
sie verlangt dazu nicht zwingend Tierversuche. Jedoch stellen 
Tierversuche laut Gesetz leider immer noch die einfachste Methode dar, 
um sich vor allf&amp;auml;lligen Schadenersatzforderungen abzusichern. Wenn sich 
Probleme mit einem Medikament abzeichnen, dann werden quasi &amp;uuml;ber Nacht 
noch schnell ein paar Tierversuche nachgeschoben. Diese reichen dann von
Gesetzes wegen zum Schutz vor eventuellen Schadenersatzforderungen der 
Patienten vollkommen aus.
Nichtsdestotrotz treiben die Pharmakonzerne die Entwicklung von 
tierversuchsfreien Forschungsmethoden noch am ehesten voran, denn ihnen 
ist es vor allem an einem gelegen: m&amp;ouml;glichst schnell und g&amp;uuml;nstig neue 
Medikamente zu entwickeln bzw. Patente zu sichern und diese danach mit 
maximalem Profit zu verkaufen. Und dabei erkennen sie immer mehr, dass 
tierversuchsfreie Forschungsmethoden schneller, langfristig 
kosteng&amp;uuml;nstiger und sicherer sind.
Von den 330 788 im Jahr 2009 in der Industrie durchgef&amp;uuml;hrten 
Tierversuchen waren 139 476 Tierversuche von Gesetzes wegen 
vorgeschrieben.



Anders sieht es bei den weiteren Tierversuchen, insbesondere bei denen 
an den Universit&amp;auml;ten, aus. Von den 257 965 im Jahr 2009 an 
Universit&amp;auml;ten und Hochschulen durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuchen waren gerade 
mal 205 (!) von Gesetzes wegen vorgeschrieben. Total waren von den 
706 104 in der Schweiz durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuchen nur 21% (kaum eine 
Ver&amp;auml;nderung zu den Vorjahren) von Gesetzes wegen vorgeschrieben. Oder 
anders gesagt: Im Jahr 2009 wurden in Schweizer Tierversuchslabors 557 465 Tiere misshandelt und get&amp;ouml;tet, ohne dass dies von Gesetzes wegen 
vorgeschrieben gewesen w&amp;auml;re.

Hat die Schweiz eine strenge Bewilligungspraxis f&amp;uuml;r Tierversuche?
3329 Tierversuchsbewilligungen und Entscheide &amp;uuml;ber 
meldepflichtige Tierversuche waren 2009 g&amp;uuml;ltig. 1051 Bewilligungen wurden
neu erteilt und nur 10 Bewilligungsgesuche wurden abgelehnt! 866 Bewilligungen 
wurden nicht benutzt, was aufzeigt, dass viele Tierversuchsbegehren 
vorsorglich eingereicht werden, von den Bewilligungsbeh&amp;ouml;rden 
gutgeheissen werden, schliesslich aber sogar aus der Sicht von den 
jeweiligen Bewilligungsinhabern vollkommen absurd und unn&amp;ouml;tig sind.
Dass von 1051 eingereichten Tierversuchsbegehren nur deren 10 abgelehnt 
werden, zeugt nicht von einer restriktiven Bewilligungspraxis, sondern 
zeigt klar auf, dass jedes noch so absurde Tierversuchsbegehren 
bewilligt wird. Dass, wie von Forscherseiten her behauptet, den Begehren
oft Auflagen erteilt werden, muss bezweifelt werden. Insbesondere, wie 
viel diese Auflagen bewirken bzw. einschr&amp;auml;nken. Schliesslich werden 
keine Angaben gemacht, wie denn diese Auflagen aussehen.





Wir fordern eine Forschung zum Nutzen der Menschen!
Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG,
fordert schon seit Langem einen konsequenten Verzicht auf Tierversuche. Ebenfalls fordert die AG STG die konsequente F&amp;ouml;rderung und Anwendung von geeigneten tierversuchsfreien Testmethoden statt der Verschwendung von &amp;ouml;ffentlichen Geldern f&amp;uuml;r v&amp;ouml;llig veraltete Forschungsmethoden.  Es reicht nicht aus, dass tierversuchsfreie, 
sicherere Testmethoden nur gefordert werden &amp;ndash; sie m&amp;uuml;ssen auch gef&amp;ouml;rdert 
werden! Auch fordert die AG STG mehr Transparenz bei Tierversuchen, um die grosse Anzahl identischer Mehrfachversuche endlich zu beenden! Ohne diese Grundvoraussetzungen wird der Forschungsstandort 
Schweiz f&amp;uuml;r echte Wissenschaftler immer unattraktiver und wir werden den
Anschluss in der medizinischen Forschung verlieren.

Geben auch Sie den Tieren eine Stimme!
Unterst&amp;uuml;tzen Sie den Kampf gegen Tierversuche, wo immer Sie
k&amp;ouml;nnen. Protestieren Sie mit uns zusammen gegen die leichtfertige 
Genehmigung
von Tierversuchsbegehren. Sie k&amp;ouml;nnen bei uns eine vorgedruckte 
Protestkarte unter: office@agstg.ch (mailto:office@agstg.ch)
bestellen.
Verleihen Sie Ihrem Protest weiteren Nachdruck mit einem Brief ans
BVET, Schwarzenburgstrasse 155, CH-3003 Bern. Schreiben Sie ein E-Mail
an http://www.tv-statistik.bvet.admin.ch/ (http://www.tv-statistik.bvet.admin.ch/)

Siehe auch Medienmitteilung vom 29. Juni 2010 auf der Startseite (www.agstg.ch)




Tierversuche
k&amp;ouml;nnen uns keine Sicherheit bieten &amp;ndash; F&amp;uuml;r die Abschaffung aller 
Tierversuche und f&amp;uuml;r einen innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort Schweiz!



Quelle und Tabellen: Bundesamt f&amp;uuml;r Veterin&amp;auml;rwesen (BVET)





</description>
			<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:34:03 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 7. Juli 2010 - Forscher einig: Tierversuche sind nicht auf Menschen übertragbar</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-7.-Juli-2010-Forscher-einig-Tierversuche-nicht-auf-Menschen-ubertragbar.html</link>
			<description>






Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer 
Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Forscher sind sich einig: 
Ergebnisse aus Tierversuchen sind nicht auf Menschen &amp;uuml;bertragbar 


Bonaduz,  7. Juli 2010

In der Sendung &amp;laquo;Der Club&amp;raquo; von SF 1 vom 6. 7. 2010 wurde &amp;uuml;ber das Thema Tierversuche diskutiert. Auf der Seite der Tierversuchsbef&amp;uuml;rworter sassen Rolf Zeller, Professor f&amp;uuml;r Anatomie und Embryologie an der Universit&amp;auml;t Basel, Thomas Cueni von Interpharma, dem Verband der forschenden Pharmaindustrie, und Beda Stadler, Professor f&amp;uuml;r Immunologie an der Universit&amp;auml;t Bern. Die Vertreter der Tierversuchs-Forschung waren sich einig darin, dass Tierversuche nicht direkt auf Menschen &amp;uuml;bertragbar sind. Dr. Walz, Oberarzt an einer renommierten Z&amp;uuml;rcher Klinik, wundert dies nicht: &amp;laquo;Auf Tierversuche in der medizinischen Forschung zu verzichten, ist heutzutage keine Frage mehr des Mitleides mit Tieren, sondern eine Frage der Vernunft!&amp;raquo;, und er verweist auf anerkannte Autorit&amp;auml;ten in der Medizinforschung. So hat die amerikanische Arzneimittelzulassungsstelle FDA errechnet, dass 92% aller Medikamente, welche im Tierversuch erfolgreich und unbedenklich waren, bei Menschen wirkungslos oder gef&amp;auml;hrlich sind und daher gar nicht erst zugelassen werden. Von den verbleibenden 8% der Medikamente muss noch einmal die H&amp;auml;lfte nach Markteinf&amp;uuml;hrung wieder mit Restriktionen oder R&amp;uuml;cknahmen belegt werden &amp;ndash; dies infolge schwerwiegender oder t&amp;ouml;dlicher Nebenwirkungen, welche durch die Tierversuche nicht vorhergesagt wurden. 
Trotz oder gerade wegen vorgeschriebener Tierversuche im Zulassungsverfahren f&amp;uuml;r neue Medikamente z&amp;auml;hlen schwerwiegende Medikamentennebenwirkungen zu den h&amp;auml;ufigsten Todesursachen in den USA und weltweit. 

Der Konstanzer Professor Thomas Hartung hat in einem &amp;laquo;Nature&amp;raquo;-Artikel untersucht und belegt, dass rund 60% der Stoffe, die in Tierversuchen als giftig eingestuft wurden, f&amp;uuml;r Menschen ungiftig sind. Somit werden potentiell wirkungsvolle Medikamente gar nicht erst weiter &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft.
Eine Untersuchung von Jarrod Bailey und seinem Forschungsteam hat Teratogenit&amp;auml;tspr&amp;uuml;fungen im Tierversuch analysiert, die f&amp;uuml;r die Zulassung von Arzneimitteln und bestimmten Chemikalien vorgeschrieben sind. Mit diesen Experimenten sollte &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden, ob die Stoffe Missbildungen beim ungeborenen Kind hervorrufen k&amp;ouml;nnen, wenn sie w&amp;auml;hrend der Schwangerschaft verabreicht werden. Es wurden Resultate von Tierversuchen mit weit &amp;uuml;ber 1000 verschiedenen Substanzen ber&amp;uuml;cksichtigt. Das Ergebnis war, dass fast die H&amp;auml;lfte der Stoffe, die bekanntermassen bei Menschen Fehlbildungen hervorrufen k&amp;ouml;nnen, in Tierversuchen zuvor als unbedenklich eingestuft wurden. Der Umkehrschluss gilt ebenfalls: Von den Medikamenten, die problemlos beim Menschen w&amp;auml;hrend der Schwangerschaft eingesetzt werden k&amp;ouml;nnen, wurde fast die H&amp;auml;lfte in Tierversuchen als gef&amp;auml;hrlich eingestuft. Die Forscherteams schlussfolgern daraus: F&amp;uuml;r den Menschen relevante Gefahren werden im Tierversuch nicht erkannt, und umgekehrt werden Gefahren vorget&amp;auml;uscht, wo gar keine sind. Somit werden wichtige Medikamente oft nicht entdeckt und entwickelt. Wesentlich bessere Vorhersagen sind z.B. mit In-vitro-Tests (optimale Forschung mit menschlichen Zellen und Zellkulturen) m&amp;ouml;glich, wie etwa dem Test mit embryonalen Stammzellen oder dem Micromasstest. Diese und weitere exakte Forschungsmethoden sind nicht nur besser, sondern auch schneller und preiswerter.

Dr. Walz, der im Spital jeden Tag mit unheilbar kranken Patienten zu tun hat, &amp;auml;rgert sich besonders dar&amp;uuml;ber, dass viele Forschungsgelder f&amp;uuml;r Tierversuche verschwendet werden und somit f&amp;uuml;r die Erforschung wirksamer Medikamente und Therapien fehlen. So wird Krebs nach Prognosen des Bundesamtes f&amp;uuml;r Gesundheit bald die h&amp;auml;ufigste Todesursache sein, obwohl man zigtausendfach Krebs bei M&amp;auml;usen und Affen geheilt hat. Der Herausgeber der Krebsforschungs-Zeitschrift &amp;laquo;Clinical Oncology&amp;raquo; stellte folgerichtig fest, dass es schwierig sei, &amp;laquo;einen einzigen &amp;uuml;blichen Krebs des Menschen zu finden, bei dem Behandlung und Heilungsaussichten durch tierexperimentelle Forschung ernsthaft beeinflusst wurden. Letztendlich sind es Studien an menschlichen Patienten und nicht Tierversuche, die relevante Ergebnisse bringen&amp;raquo; (klinische Forschung, schwerpunktm&amp;auml;ssig durch Beobachten und Studium von Patienten und Krankheiten). 

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, wie auch verschiedene &amp;Auml;rzteorganisationen fordern daher seit langem einen konsequenten Verzicht auf Tierversuche und die Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Diese wissenschaftlichen Methoden sind ein Fortschritt und nicht ein Ersatz f&amp;uuml;r Tierversuche. Medizinischer Fortschritt wird durch Tierversuche nur behindert. Hingegen k&amp;ouml;nnte man mit tierversuchsfreien, sicheren Testmethoden die Schweiz zu einem weltweit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort gestalten und Krankheiten wirksamer bek&amp;auml;mpfen.

Ausf&amp;uuml;hrliche Informationen zu den zitierten Studien und Aussagen sowie weitere Informationen &amp;uuml;ber Tierversuche k&amp;ouml;nnen bei der AG STG abgerufen werden. 
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Infos zu dieser &amp;laquo;Club&amp;raquo;-Sendung sind im Archiv des Schweizer Fernsehens abrufbar:
http://www.sendungen.sf.tv/club/Sendungen/zischtigsclub/Archiv/zischtigsclub-vom-06.07.2010 (http://www.sendungen.sf.tv/club/Sendungen/zischtigsclub/Archiv/zischtigsclub-vom-06.07.2010)

Das Video zur Sendung finden Sie unter: http://videoportal.sf.tv/video?id=603ee3a9-96b7-4438-a4f2-ce91c0cbed16 (http://videoportal.sf.tv/video?id=603ee3a9-96b7-4438-a4f2-ce91c0cbed16)


AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer
Tierversuchsgegner
Ansprechpartner:
Andreas Item
Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)81 630 25 22
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation engagiert sich f&amp;uuml;r einen innovativen, zukunftsorientierten und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort Schweiz und somit f&amp;uuml;r eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten in den Vordergrund stellen.







</description>
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:32:41 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 29. Juni 2010 - Tierversuchstatistik Schweiz 2009</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-29.-Juni-2010-Tierversuchstatistik-Schweiz-2009.html</link>
			<description>





Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer 
Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Wieder &amp;uuml;ber 700 000 Tiere verbraucht!

Bonaduz,  29. Juni 2010

Die heute vom Bundesamt f&amp;uuml;r Veterin&amp;auml;rwesen (BVet) ver&amp;ouml;ffentlichten Tierversuchszahlen zeigen erstmals seit 10 Jahren wieder einen leichten R&amp;uuml;ckgang von Tierversuchen. Waren es im Jahr 2000 noch 566 398 Tierversuche, stieg diese Zahl bis im Jahr 2008 auf 731 883 Tierversuche an! Im Jahr 2009 nun fand ein leichter R&amp;uuml;ckgang um 3,5% auf 706 104 Tierversuche statt. 

Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) ist erfreut &amp;uuml;ber diesen R&amp;uuml;ckgang, betont jedoch, dass sie leider die Zeichen vermisse, dass es sich hier um einen Paradigmenwechsel handeln k&amp;ouml;nnte. &amp;laquo;Auch wenn dieser R&amp;uuml;ckgang vermutlich kaum eine Kehrtwende bedeutet, freuen wir uns selbstverst&amp;auml;ndlich f&amp;uuml;r jedes einzelne der 25 779 (gegen&amp;uuml;ber dem Vorjahr nicht ermordeten) Tiere&amp;raquo;, so Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der AG STG.

Zudem betont die AG STG, dass die Tierversuchsstatistik nicht alle f&amp;uuml;r Tierversuche get&amp;ouml;teten Tiere z&amp;auml;hle. In der Gentechnik werden unz&amp;auml;hlige Tiere gez&amp;uuml;chtet und get&amp;ouml;tet, meistens weil der erw&amp;uuml;nschte Gendefekt nicht vollumf&amp;auml;nglich aufgewiesen wird (um zwei transgene Tiere mit dem gew&amp;uuml;nschten Defekt zu erhalten, muss man etwa 100 Tiere z&amp;uuml;chten). Auch Tiere, die bereits bei Zucht, Haltung und Transport sterben, wie auch sogenannt &amp;uuml;berz&amp;auml;hlige Tiere, tauchen in der Tierversuchsstatistik nicht auf. Ebenfalls nicht die Ersatzgruppen, sollte eine Versuchsgruppe ausfallen.

Die am h&amp;auml;ufigsten verwendeten Tierarten sind nach wie vor M&amp;auml;use (417 310), Ratten (128 807), V&amp;ouml;gel (57 637) und Fische (46 477). Die st&amp;auml;rkste Zunahme bei den verwendeten Tierarten war bei Pferden und Eseln festzustellen (um 52% auf 2389), bei Fischen (um 47% auf 46 477), bei Schweinen (um 47% auf 5320) bei Hunden (um 17% auf 5399) sowie bei Rindern (um 15% auf 5475). Bei den Affen wurden mit 384 Tieren ebenfalls wieder 39 mehr verbraucht als im Jahr 2008.

Die AG STG kritisiert den erneuten Anstieg von Tierversuchen f&amp;uuml;r Bildung und Ausbildung (um 19% auf 9407). Es gibt hervorragende tierverbrauchsfreie Lehrmethoden, die an vielen Universit&amp;auml;ten dieser Welt bereits erfolgreich im Einsatz sind und Tierversuchen bei weitem &amp;uuml;berlegen sind. 
Auch den Anstieg von schwerstbelastenden Tierversuchen um &amp;uuml;ber 12% betrachtet die AG STG als Verrat an dem Versprechen, dass man die schwerstbelastenden Tierversuche immer mehr reduzieren werde.

Die AG STG begr&amp;uuml;sst den R&amp;uuml;ckgang der Tierversuche, der sich in der Industrie seit Jahren abzeichnet. Jedoch auch Hochschulen und Universit&amp;auml;ten, bei denen sich die Anzahl der Tierversuche in den letzten Jahren fast verdoppelt hat, verzeichnen endlich einen kleinen R&amp;uuml;ckgang. Als bedenklich ist einzustufen, dass Tierversuche in unbekannten Instituten (weder Universit&amp;auml;ten noch andere Hochschulen, noch Spit&amp;auml;ler, Bund, Kantone, Industrie ...) um &amp;uuml;ber 18% zugenommen haben. Die AG STG fordert diesbez&amp;uuml;glich eine genauere Auflistung, wer Tierversuche durchf&amp;uuml;hrt und wo.

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert seit langem einen konsequenten Verzicht auf Tierversuche oder wenigstens eine sch&amp;auml;rfere Sanktionierung von Tierversuchen durch die Beh&amp;ouml;rden. Ebenfalls fordert die AG STG die konsequente F&amp;ouml;rderung und Anwendung von geeigneten tierversuchsfreien Testmethoden statt der Verschwendung von &amp;ouml;ffentlichen Geldern f&amp;uuml;r v&amp;ouml;llig veraltete Forschungsmethoden. Es reiche nicht aus, dass tierversuchsfreie, sicherere Testmethoden nur gefordert werden &amp;ndash; sie m&amp;uuml;ssen auch gef&amp;ouml;rdert werden! Auch fordert die AG STG mehr Transparenz bei Tierversuchen, um die grosse Anzahl identischer Mehrfachversuche endlich zu beenden!

Die Tierversuchsstatistik 2009 der Schweiz finden Sie unter:
http://www.tv-statistik.bvet.admin.ch/ (http://www.tv-statistik.bvet.admin.ch/)

Weitere Informationen &amp;uuml;ber Tierversuche finden Sie unter: 
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)


AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer
Tierversuchsgegner
Ansprechpartner:
Andreas Item
Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)76 702 44 50
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen wie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation engagiert sich f&amp;uuml;r einen innovativen, zukunftsorientierten und somit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort Schweiz und eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten in den Vordergrund stellen.






</description>
			<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:24:32 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Telefon-Protestaktion gegen Botox-Walk-in in Luzern</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Botox-Kampagnen/Telefon-Protestaktion-gegen-Botox-Walk-in-in-Luzern.html</link>
			<description>


Telefon-Aktion: Gegen den Botox-Walk-in im Bahnhof Luzern



Beginn:    Samstag, 3. Juli 2010 um 00:00
Ende:       Samstag, 3. Juli 2010 um 23:59




!!! Sag deine Meinung !!!

Gegen die Er&amp;ouml;ffnung des ersten Botox-Walk-in in der Zentralschweiz

041 211 14 44 (Aus dem Ausland: 0041 41 211 14 44)

Wichtig! Ruft nicht vor diesem Termin an. Alle Telefonate sollen konzentriert an diesem Tag die Leitung zum gl&amp;uuml;hen bringen. Es ist auf jeden Fall 24 Stunden lang jemand erreichbar!


Der Botox-Arzt heisst Dr. Vladimir Camenzind. Er ist einer der &amp;Auml;rzte in dieser &amp;laquo;Gemeinschaftspraxis&amp;raquo;.

---------------------------------------------------------------------------


Bitte gib per E-Mail an aktiv@agstg.ch (mailto:aktiv@agstg.ch) kurz Bescheid, wenn du an dieser Aktion teilnehmen wirst. Besten Dank!
Wer Facebook hat, kann sich auch direkt dar&amp;uuml;ber anmelden unter: 
http://www.vgt.ch/images/100618-nlz.pdf (http://www.vgt.ch/images/100618-nlz.pdf)

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Tiermassaker f&amp;uuml;r die Eitelkeit &amp;ndash; Stoppt Botox-Tierversuche!




Immer mehr Menschen tr&amp;auml;umen von der &amp;laquo;ewigen Sch&amp;ouml;nheit&amp;raquo; und lassen sich Botox spritzen &amp;ndash; was aber viele nicht wissen oder nicht wissen m&amp;ouml;chten, ist: F&amp;uuml;r die Sicherheit jeder einzelnen Produktionseinheit m&amp;uuml;ssen unn&amp;ouml;tigerweise gegen 200 M&amp;auml;use sterben. J&amp;auml;hrlich werden somit weltweit, vorsichtig gesch&amp;auml;tzt, 300 000 Tiere zu einem qualvollen Tod verurteilt!

Ausf&amp;uuml;hrliche Informationen &amp;uuml;ber Botox-Tierversuche:

http://www.agstg.ch/botox.html (botox.html)

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Wer sich auch noch auf anderem Weg mitteilen m&amp;ouml;chte



Permanence Medical Center Luzern RailCity Luzern - Shopping im Bahnhof
RailCity
6003 Luzern/LU
041 211 14 44 Montag - Sonntag, 24h
Fax     041 211 14 50
Kontakformular: http://www.permanence-luzern.ch/kontakt.htm (http://www.permanence-luzern.ch/kontakt.htm)
oder E-Mail an: info@permanence-luzern.ch (mailto:info@permanence-luzern.ch)





</description>
			<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 09:04:19 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>test</title>
			<link>http://www.agstg.ch/test.html</link>
			<description>


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achtung. bevor &amp;auml;nderungen hier, muss editor auf kein editor!!!
  




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			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:26:58 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 21. Juni 2010 - Die Pharmabranche als Tierschützer?</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-21.-Juni-2010-Die-Pharmabranche-als-Tierschutzer.html</link>
			<description>




Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer 
Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Die Pharmabranche als Tiersch&amp;uuml;tzer?

Bonaduz,  21. Juni 2010

In einer gestern ver&amp;ouml;ffentlichten Medienmitteilung vermeldet Interpharma &amp;ndash; der Interessenverband der grossen Pharmakonzerne in der Schweiz &amp;ndash; Grunds&amp;auml;tze f&amp;uuml;r Verbesserungen bei Tierversuchen. In diesen verpflichten sich die Pharmakonzerne scheinbar zu mehr Schutz und Sicherheit f&amp;uuml;r Mensch und Tier.

Was auf den ersten Blick l&amp;ouml;blich und begr&amp;uuml;ssenswert erscheint, zeigt bei n&amp;auml;herer Betrachtung wesentliche Schwachstellen. Es wird nicht gespart mit Worten wie Verbindlichkeiten und Verpflichtungen, jedoch sucht man vergeblich nach konkreten Angaben, welche Verbesserungen in welchem Zeitraum erreicht werden sollen. Tats&amp;auml;chlich fehlen in dieser Charta jegliche konkreten Zielsetzungen.

Nachdem die Pharmakonzerne in den letzten Jahren durch massives Lobbying die &amp;Uuml;berarbeitungen der EU-Tierversuchsrichtlinie und der Verordnungen &amp;uuml;ber Tierversuche in der Schweiz zu ihren Gunsten beeinflusst haben, versuchen sie sich nun offensichtlich als innovationsfreudig und tierfreundlich darzustellen.
Dazu Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der AG STG: &amp;laquo;Dass in diesen angeblich tier- und innovationsfreundlichen Grunds&amp;auml;tzen ausser w&amp;auml;ssrigen Lippenbekenntnissen nichts Konkretes steht, &amp;uuml;berrascht nicht. Wer die aktuellen schweizerischen wie europ&amp;auml;ischen &amp;Uuml;berarbeitungen von Gesetzen und Verordnungen verfolgt hat, bemerkt sogleich, dass es sich bei diesem Papier in jedem einzelnen Punkt um eine Farce aus der K&amp;uuml;che des Marketingtheaters handelt.&amp;raquo; Weiter meint Andreas Item: &amp;laquo;Diese Charta der Interpharma ist nichts weiter als eine vors&amp;auml;tzliche T&amp;auml;uschung der Bev&amp;ouml;lkerung.&amp;raquo;

In den vergangenen Jahren wurden in der Schweiz mehrere Verordnungen betreffend Tierversuche &amp;uuml;berarbeitet. Dabei reichten zahlreiche Tierschutzorganisationen, u.a. die AG STG, konkrete und praktikable Vorschl&amp;auml;ge f&amp;uuml;r eine Verbesserung der praktischen Umsetzung im Umgang mit Versuchstieren ein. Leider jedoch fand in der anfangs Mai dieses Jahres ver&amp;ouml;ffentlichten Endversion kein einziges Anliegen des Tierschutzes Aufnahme. Auch die seit langem geforderte Transparenz bei Tierversuchen r&amp;uuml;ckte damit weiter in unbekannte Ferne. Die Vertreter der Pharmalobby konnten praktisch in jedem Punkt ihre Interessen durchsetzen und somit erfolgreich jegliche Verbesserung im Sinne des Menschen- und Tierschutzes abwehren.

Dasselbe gilt f&amp;uuml;r die neue EU-Tierversuchsrichtlinie, die kurz vor der endg&amp;uuml;ltigen Verabschiedung steht. Auch hier standen anfangs grosse Ziele im Sinne des Menschen- und Tierschutzes. Es wurde u.a. von der Reduktion von Tierversuchen, im Speziellen auch von Affenversuchen, gesprochen sowie von einer Verringerung der Schmerzen f&amp;uuml;r die Versuchstiere. Ebenfalls sollten Tierversuche einer r&amp;uuml;ckwirkenden Bewertung unterzogen werden. Die Lobbyisten der Pharmakonzerne hofierten jedoch sehr erfolgreich bei den zust&amp;auml;ndigen EU-Politikern. Als besonders verheerend muss die Regelung bezeichnet werden, dass kein Mitgliedsstaat strengere Richtlinien im Sinne des Tierschutzes verabschieden darf.

Alle 43 Sekunden stirbt ein Tier in einem Schweizer Tierversuchslabor. Seit dem Jahr 2000 haben die Tierversuche jedes Jahr zugenommen &amp;ndash; insgesamt um &amp;uuml;ber 29% (!) auf &amp;uuml;ber 730 000! Dies trotz der st&amp;auml;ndigen offiziellen Beteuerung (von Politik, Pharmalobby und Universit&amp;auml;ten), dass Tierversuche auf das angeblich &amp;laquo;notwendige&amp;raquo; Mass reduziert w&amp;uuml;rden.

Die AG STG fordert seit langem eine obligatorische Registrierung und Publikation sowie die wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung von Tierversuchen.
Zudem fordert die AG STG die massiv bessere F&amp;ouml;rderung und Anwendung von innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Nur mit diesen Forschungsmethoden k&amp;ouml;nnen mehr Sicherheit wie auch bessere Heilungschancen f&amp;uuml;r Patienten erreicht werden. Die AG STG setzt sich f&amp;uuml;r echten medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt ein und ist deshalb f&amp;uuml;r die Abschaffung aller Tierversuche. Ebenfalls sieht die AG STG dadurch eine grosse Chance f&amp;uuml;r die Schweiz, auch in Zukunft zu den innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandorten der Welt zu z&amp;auml;hlen.

Weitere Informationen &amp;uuml;ber Tierversuche finden Sie unter: 
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Die Tierschutz-Charta von Interpharma finden Sie unter:
http://www.interpharma.ch/de/pdf/Tierschutz-Charta.pdf (http://www.interpharma.ch/de/pdf/Tierschutz-Charta.pdf)


AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer
Tierversuchsgegner
Ansprechpartner:
Andreas Item
Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)76 702 44 50
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen wie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation engagiert sich f&amp;uuml;r einen innovativen, zukunftsorientierten und somit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort Schweiz und eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten in den Vordergrund stellen.





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			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 12:27:26 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Daniel Vasella (Novartis) gegen Erwin Kessler (VgT)</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Daniel-Vasella-Novartis-gegen-Erwin-Kessler-VgT.html</link>
			<description>









Darf man Tierversuche als Tierqu&amp;auml;lerei und Massenverbrechen bezeichnen?

Novartis-Chef Daniel Vasella reichte gegen VgT-Pr&amp;auml;sident Erwin Kessler eine Strafklage wegen Verleumdung ein. Ebenfalls reichte er eine Zivilklage auf Unterlassung gegen den VgT (Verein gegen Tierfabriken) und Erwin Kessler ein. Dem VgT soll verboten werden, Tierversuche als Tierqu&amp;auml;lerei oder als Massenverbrechen zu bezeichnen. Erwin Kessler hat uns angefragt, ob wir eine medizinisch-wissenschaftlich fundierte Stellungnahme zum angeblichen Nutzen von Tierversuchen verfassen w&amp;uuml;rden, um damit seine Verteidigung zu unterst&amp;uuml;tzen.

Selbstverst&amp;auml;ndlich unterst&amp;uuml;tzen wir diesen Prozess. Erwin Kessler mag umstritten sein, aber es geht in diesem Prozess weder um seine Person noch um den VgT. Es geht einzig um das Recht, dass man Tierversuche auch weiterhin als das bezeichnen darf, was sie sind: als Tierqu&amp;auml;lerei sowie als (noch legale) Massenverbrechen. Wenn Vasella gewinnt, dann k&amp;ouml;nnten in Zukunft immer mehr Klagen gegen alle, die Tierversuche kritisch hinterfragen, eingereicht werden. Und Organisationen wie die AG STG, die Tierversuche nicht nur als leidbringend f&amp;uuml;r Tiere, sondern auch als forschungs- und menschenfeindlich entlarven, w&amp;uuml;rden sich m&amp;ouml;glicherweise einer riesigen Prozesswelle ausgesetzt sehen.
Dr. med. Alexander Walz hat in einem 18-seitigen Statement unz&amp;auml;hlige wissenschaftliche Fakten zusammengetragen, die einmal mehr eindr&amp;uuml;cklich beweisen, dass Tierversuche nicht nur kaum etwas zu den medizinischen Fortschritten beigetragen haben, sondern dass sie diese gar verhindern. Ebenfalls geht er detailliert auf die einzelnen Behauptungen von Novartis-Chef Vasella ein. 

Leider fehlt uns die M&amp;ouml;glichkeit, dieses Statement im &amp;laquo;Albatros&amp;raquo; vollst&amp;auml;ndig abzudrucken. Sie k&amp;ouml;nnen das Statement jedoch im Internet durchlesen oder downloaden (Link am Ende dieses Berichts).
Im Folgenden ver&amp;ouml;ffentlichen wir einige Ausz&amp;uuml;ge, die jedoch nur einen kleinen Einblick in das Statement erm&amp;ouml;glichen. Wir haben uns f&amp;uuml;r diesen Einblick diesmal nicht auf die medizinisch-wissenschaftlichen Fakten konzentriert, sondern drucken ein paar Antworten auf die Behauptungen von Vasella ab.

Statement der AG STG  zur Vorlage beim Bezirksgericht M&amp;uuml;nchwilen (Ausz&amp;uuml;ge)
Als Arzt mit jahrelanger Forschungserfahrung und zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen sowie als Arzt in ober&amp;auml;rztlicher Funktion an einer renommierten medizinischen A-Klinik eines Z&amp;uuml;rcher Spitals wurde ich um eine medizinisch-wissenschaftliche Stellungnahme zu den von den Kl&amp;auml;gern aufgeworfenen Behauptungen gebeten.
(...)

Zur Aussage, Novartis habe eine global g&amp;uuml;ltige Tierschutzrichtlinie in Punkt 38
Die Tatsache, dass ein solches Papier existiert, bedeutet nicht zwangsl&amp;auml;ufig bestm&amp;ouml;glichen Schutz von Tieren.
Insbesondere die Behauptung im Unterpunkt 3: &amp;laquo;Novartis stellt sicher, dass die Tiere in allen Betrieben menschenw&amp;uuml;rdig behandelt und artgerecht gehalten werden&amp;raquo; ist offenkundig falsch, denn menschenw&amp;uuml;rdig w&amp;auml;re ein Leben in Freiheit und nicht in kleinen K&amp;auml;figen. Menschenw&amp;uuml;rdig ist es sicher auch nicht, giftige Substanzen bei vollem Bewusstsein verabreicht zu bekommen oder t&amp;ouml;dliche Eingriffe &amp;uuml;ber sich ergehen lassen zu m&amp;uuml;ssen. W&amp;auml;ren diese Tierversuche menschenw&amp;uuml;rdig, k&amp;ouml;nnte sich Herr Vasella ja selbst zur Verf&amp;uuml;gung stellen, wie es in der Vergangenheit viele aufrichtige Wissenschaftler taten, und er m&amp;uuml;sste somit nicht l&amp;auml;nger auf Tiere zur&amp;uuml;ckgreifen. W&amp;auml;ren diese Tierversuche menschenw&amp;uuml;rdig, dann stellte sich auch die Frage, warum Novartis keine Kontrollen seiner Vivisektions-Laboratorien z. B. durch Tiersch&amp;uuml;tzer zul&amp;auml;sst, sondern diese durch Hochsicherheitsanlagen absichert. Die bisherigen amtlichen Kontrollen sind in keiner Weise ausreichend, wie das BVet selbst anl&amp;auml;sslich einer Anh&amp;ouml;rung zu einer Reform der entsprechenden Gesetzgebung hat verlauten lassen. 
(...)

Zur Behauptung, Novartis sei Mitglied der Interpharma und dieser Verband h&amp;auml;tte mit grosser Anstrengung an der Reduktion der Zahl und des Schweregrads von Tierversuchen gearbeitet, in Punkt 39
Die sog. Alternativforschung zu unterst&amp;uuml;tzen stellt eine Verpflichtung dar, die seit 1981 im Tierschutzgesetz verankert ist, und ist daher nicht als Generosit&amp;auml;t von Novartis und Herrn Vasella zu werten. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, gr&amp;uuml;ndete der Bund 1987 die Stiftung Forschung 3R. Dieser geh&amp;ouml;ren Vertreter von National- und St&amp;auml;nderat, von Interpharma (dazu geh&amp;ouml;ren insbesondere die Pharmagesellschaften Novartis, Roche und Merck Serono) und der Bundesverwaltung (BVet) an. Die Stiftung k&amp;ouml;nnte in diesem Bereich somit eine interessante Rolle spielen. Nach rund zwanzigj&amp;auml;hriger T&amp;auml;tigkeit feierte man 2008 ein Jubil&amp;auml;um. Zu feiern gab es indes wenig Anlass angesichts der negativen Bilanz. Der Bundesrat unterst&amp;uuml;tzt die Entwicklung neuer Alternativmethoden in der Schweiz mit einer sehr geringen Summe von CHF 800 000.&amp;ndash; pro Jahr.[37] Sehr gering deshalb, weil der Schweizerische Nationalfonds (SNF) im Bereich der medizinischen Forschung vom Bund mit mehreren hundert Millionen Franken pro Jahr unterst&amp;uuml;tzt wird.[38] Mit der Gr&amp;uuml;ndung der Stiftung 3R hat der Bund zudem vorgeschlagen, Interpharma solle die H&amp;auml;lfte der budgetierten Summe &amp;uuml;bernehmen. Interpharma erhielt im Gegenzug zur j&amp;auml;hrlichen Beteiligung von CHF 400 000.&amp;ndash; ein nahezu unbeschr&amp;auml;nktes Einsichtsrecht in alle &amp;ndash; als innovativ erachteten &amp;ndash; Projekte, die der Stiftung vorgelegt werden.
Dar&amp;uuml;ber hinaus l&amp;auml;sst sich Interpharma von der Stiftung f&amp;uuml;r die eigenen Studien bezahlen. Angesichts der Tatsache eines Unternehmens-Reingewinnes bei Novartis von &amp;uuml;ber 8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 erscheint es geradezu als besch&amp;auml;mend, dass sich Interpharma auf eigene Rechnung aus der kleinen Kasse dieser Stiftung bedient.[39]
(...)

Zur Behauptung, es w&amp;uuml;rden von den Kl&amp;auml;gern keine Tierqu&amp;auml;lereien und Massenverbrechen begangen, in Punkt 42
Aus den vielen vorangegangenen Ausf&amp;uuml;hrungen wird deutlich, dass Novartis und ihr CEO Daniel Vasella zwar verk&amp;uuml;nden, Tierschutz zu betreiben, tagt&amp;auml;glich jedoch zahlreiche Tierversuche durchf&amp;uuml;hren (lassen), die problemlos verzichtbar w&amp;auml;ren. Ja mehr noch: dass es die Menschheit weiterbringen w&amp;uuml;rde, wenn Tierversuche unterlassen w&amp;uuml;rden, da sie auf Menschen nicht oder nur eingeschr&amp;auml;nkt &amp;uuml;bertragbar sind und daher falsche Sicherheit vort&amp;auml;uschen. Zahlreiche historische und aktuelle Beispiele haben dies illustriert. Einige renommierte Wissenschaftler, auch aus Pharmaindustriekreisen, wurden zitiert, welche sich klar f&amp;uuml;r eine Abkehr von Tierversuchen ausgesprochen haben. 

Wenn nun also keine absolut zwingende medizinisch-wissenschaftliche Notwendigkeit f&amp;uuml;r Tierversuche besteht und Tierversuche von der Mehrheit der Bev&amp;ouml;lkerung abgelehnt werden, diese aber dennoch durchgef&amp;uuml;hrt werden, dann muss es Organisationen wie dem VgT zugestanden werden, diese Praktiken als Massenverbrechen zu betiteln. Denn im allgemeinen Sprachgebrauch wird eine Handlung, welche gegen die Werte einer Gesellschaft verst&amp;ouml;sst, als Verbrechen bezeichnet. Der &amp;laquo;nat&amp;uuml;rliche&amp;raquo; Verbrechensbegriff unterliegt dabei einer immanenten Subjektivit&amp;auml;t. Eine Masse liegt bei Tierversuchen offenkundig vor, wenn alle 40 Sekunden ein Tier in einem Tierversuch in der Schweiz stirbt.
(...)

Fazit
(...)
Es ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens, zu beurteilen, ob die genannten Vorg&amp;auml;nge bei Novartis Verbrechen sind. Es ist Gegenstand des Verfahrens, ob kritische Menschen wie Dr. Kessler diese Vorg&amp;auml;nge aufgrund ihres ethischen Verst&amp;auml;ndnisses als Verbrechen bezeichnen d&amp;uuml;rfen.
Alleine das Beispiel von Rouillers t&amp;ouml;dlichen Affenversuchen (mit Beteiligung von Novartis), welche aus Sicht anderer Wissenschaftler v&amp;ouml;llig nutzlos f&amp;uuml;r Menschen waren, rechtfertigt meines Erachtens diese Aussage. Denn wenn jemand aus &amp;uuml;berwiegendem Eigennutz (Erlangung des Doktortitels) derartige Versuche durchf&amp;uuml;hrt, liegen nach g&amp;auml;ngiger Auffassung niedere Beweggr&amp;uuml;nde vor, was zusammen mit der vors&amp;auml;tzlichen T&amp;ouml;tung den Tatbestand des Mordes erf&amp;uuml;llt, welcher allgemein als Verbrechen gewertet wird.

Zu diesem Schluss komme ich als Arzt, welcher jeden Tag am Patientenbett die Folgen fehlgeleiteter medizinischer Forschung ertragen und vermitteln muss, und nicht als Beauftragter von Dr. Kessler, denn weder habe ich diesen jemals getroffen, noch habe ich jemals f&amp;uuml;r den VgT gearbeitet. 

Dr. med. Alexander Walz
Oberarzt und medizinisch-wissenschaftlicher Berater der AG STG

Weiterf&amp;uuml;hrende Links:
Vollst&amp;auml;ndiges Statement inklusive Quellenangaben:http://vgt.ch/doc/vasella/index.htm (http://vgt.ch/doc/vasella/index.htm)






</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 16:20:16 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Spiel mit den Genen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Spiel-mit-den-Genen.html</link>
			<description>









Manipulationen, Klonierungen, Xenotransplantationen

Was in den 80er und 90er Jahren im Buchladen noch im Regal mit der Aufschrift &amp;laquo;Science-Fiction&amp;raquo; stand, ist heute bereits teilweise erschreckende Realit&amp;auml;t. In Aldous Huxleys Roman &amp;laquo;Sch&amp;ouml;ne neue Welt&amp;raquo; aus dem Jahr 1932 bestand die Gesellschaft aus genetisch identischen Menschen, genauer gesagt aus unterschiedlich entwickelten Klonen. In der Tierwelt ist diese Fiktion l&amp;auml;ngst zur Realit&amp;auml;t geworden. Sie nahm bei den S&amp;auml;ugetieren im Jahr 1996 ihren Anfang mit dem Klonschaf Dolly, gefolgt von Maus, Rind, Ziege, Katze, Hund, Affe und anderen Tierarten. 

Die Zulassung von Nahrungsmitteln, die ihren Ursprung in geklonten Tieren haben, wird in der EU derzeit diskutiert und ihr Verzehr von der EU-Lebensmittelbeh&amp;ouml;rde (EFSA) als unbedenklich eingestuft &amp;ndash; ohne dass man hierzu Erfahrungswerte h&amp;auml;tte. Fleisch und Milch geklonter Tiere k&amp;ouml;nnte also bald in europ&amp;auml;ischen Supermarktregalen stehen, ungeachtet der gesundheitlichen Gefahren f&amp;uuml;r den Verbraucher und des immensen Tierleids. Das BAG (schweizerisches Bundesamt f&amp;uuml;r Gesundheit) stuft den Verzehr von Produkten geklonter Tiere ebenfalls als unbedenklich ein, wartet aber erst ab, wie sich die EU betreffend Zulassungen f&amp;uuml;r diese Nahrungsmittel entscheiden wird. 

Qualen f&amp;uuml;r die Tiere
Die EFSA stellte fest, dass das Klonen von Rindern und Schweinen zu grossen Tierschutz- und Tiergesundheitsproblemen f&amp;uuml;hrt. Die &amp;laquo;Erfolgsrate&amp;raquo; beim Klonen ist sehr gering. Von 3400 Versuchen, Rinder zu klonen, resultierten nur 9 Prozent in der Geburt eines Kalbes. Zahlreiche K&amp;auml;lber starben innerhalb weniger Stunden nach der Geburt. Bei Schweinen zeigte sich, dass von 40 lebend geborenen Ferkeln 27 erhebliche gesundheitliche Beeintr&amp;auml;chtigungen hatten, unter anderem Durchfall, Herzfehler oder Hirnhautentz&amp;uuml;ndungen, und kurz nach der Geburt starben.

Spiel mit den Genen
Die Branche der Gentechnik boomt in vielen Bereichen seit einigen Jahren weltweit, und es ist in unserer realen Welt in Mode gekommen, die unterschiedlichsten Manipulationen am Erbgut von Mikroorganismen, Pflanzen, aber auch Tieren vorzunehmen und sogar sogenannte transgene Tiere herzustellen. Ziel ist die Produktion von tierischen Modellen f&amp;uuml;r die Grundlagenforschung oder von &amp;laquo;Hochleistungsmaschinen&amp;raquo; in der Landwirtschaft, wie sie durch reine Zucht nicht erreicht werden k&amp;ouml;nnen.
 Unter Gentechnik versteht man gemeinhin biotechnologische Methoden, mit denen gezielte Eingriffe in das Erbgut mit daraus resultierenden biochemischen Steuerungsvorg&amp;auml;ngen von Lebewesen vorgenommen werden k&amp;ouml;nnen, beispielsweise durch das Ein- oder Ausschalten bestimmter Gene. Bei der Herstellung transgener Tiere geht man so weit, dass fremde Erbsubstanz in den Organismus eingeschleust wird, beispielsweise das von einer kranken in das einer gesunden Maus. 
Bei der Xenotransplantation werden sogar artfremde Gene in ein Lebewesen eingeschleust, so dass durch &amp;Uuml;berschreiten der Artgrenze unnat&amp;uuml;rliche Mischungen aus verschiedenen Arten hergestellt werden. Das Ergebnis kann z. B. ein leuchtender Affe sein, in dessen Erbgut das Leucht-Gen einer Qualle eingebaut wurde, oder eine Erdbeere, die ein Fisch-Gen enth&amp;auml;lt. 

Eingriff in die Natur
Nat&amp;uuml;rlich vorkommende Klone sind beispielsweise beim Menschen eineiige Zwillinge und in der Pflanzenwelt alle Zwiebelpflanzen, die Tochterzwiebeln bilden. Bei Kulturpflanzen sind Klone durch ungeschlechtliche Vermehrung gewonnene Abk&amp;ouml;mmlinge wie beispielsweise Stecklinge. Das k&amp;uuml;nstliche Prinzip des Klonens bei Tieren beruht nun auf der gezielten Herstellung genetisch identischer Lebewesen im Labor, wie sie von Natur aus nie entstehen k&amp;ouml;nnen. Da man ein erwachsenes Tier, das die vom Menschen gew&amp;uuml;nschten Eigenschaften enth&amp;auml;lt, nicht einfach kopieren oder durch Zucht erhalten kann, werden Zellen von dem zu klonenden Tier mit Zellen eines Empf&amp;auml;ngertieres zusammengebracht. Hierzu wird in eine fremde Eizelle eines &amp;laquo;Spendertieres&amp;raquo;, deren Zellkern entfernt wurde, der Kern einer Zelle aus dem Wunschtier eingepflanzt. Durch eine chemische Substanz oder einen Stromstoss wird die Eizelle angeregt, in ihrem Entwicklungsprogramm fortzufahren. Die neu konstruierte Eizelle wird dann wie im Falle Dolly von einem Leihmuttertier ausgetragen. Die Erfolgsquote ist allerdings gering. Ein Grossteil der so produzierten Embryonen stirbt fr&amp;uuml;hzeitig ab. Klontiere, die geboren werden, haben meist nur eine geringe Lebenserwartung, da sie krankheitsanf&amp;auml;llig sind oder mit Missbildungen zur Welt kommen. Doch das Tierleid beginnt schon viel fr&amp;uuml;her, denn auch die &amp;laquo;Spendertiere&amp;raquo; werden einem Eingriff im Labor unterzogen. 
Selbst Haustiere, ob die Katze auf dem Sofa oder der Zebrab&amp;auml;rbling im Aquarium, werden von der Modebranche Gentechnik nicht verschont und wie im Fall der bunt leuchtenden Zebrafische in den USA sogar kommerziell angeboten. 
 Auch ganz normale Haustiere kann man in manchen L&amp;auml;ndern klonen lassen, damit sie angeblich &amp;laquo;unsterblich&amp;raquo; werden. Das macht vielen Tierliebhabern Hoffnung, da ihnen so der Abschied von einem geliebten Haustier erspart bleibt. Verschwiegen wird dabei g&amp;auml;nzlich, dass es rein genetisch unm&amp;ouml;glich ist, eine wirklich 100%ige Kopie des Tieres anzufertigen, da ein Teil der Erbinformation nicht im Zellkern, sondern ausserhalb in den sogenannten Mitochondrien liegt. Noch weniger lassen sich die besonderen Charaktereigenschaften und Wesensz&amp;uuml;ge unseres tierischen Familienmitglieds im Labor erzeugen &amp;ndash; aber gerade diese Einzigartigkeit ist es, die jedes Lebewesen zu etwas Besonderem und Unkopierbarem macht. In der Schweiz gibt es laut Aussage des BAG noch keine geklonten Tiere.

Tiere f&amp;uuml;r den Abfall produziert
Die Zahl der f&amp;uuml;r die Erzeugung eines einzigen Klons ben&amp;ouml;tigten Tiere ist immens, und die Quote &amp;uuml;berlebender Embryos liegt bei weniger als 10%. Zudem werden Tiere erzeugt, die nicht die gew&amp;uuml;nschten Eigenschaften besitzen und daher keine Verwendung finden. Derartige Experimente sind &amp;uuml;berdies mit erheblichen Schmerzen und Sch&amp;auml;den sowohl f&amp;uuml;r die Klon- als auch f&amp;uuml;r die &amp;laquo;Spendertiere&amp;raquo; verbunden. Ein wahrer Tierfreund wird es wohl nicht in Kauf nehmen, dass zahllose Tiere in Versuchen leiden, nur um eine schlechte Kopie seines Haustiers zu erhalten.

Keine &amp;laquo;sch&amp;ouml;ne neue Welt&amp;raquo;
Durch Klonen und Genmanipulationen beeinflusst der Mensch die genetische Identit&amp;auml;t eines Individuums nach f&amp;uuml;r ihn zweckdienlichen Kriterien. Die &amp;ouml;kologischen Auswirkungen der Freisetzung genetisch ver&amp;auml;nderter Lebewesen sind allerdings nicht absch&amp;auml;tzbar. Die genmanipulierten Tiere k&amp;ouml;nnten sich mit &amp;laquo;normalen&amp;raquo; Tieren verpaaren. Die Folge w&amp;auml;re eine unkontrollierte Durchmischung von nat&amp;uuml;rlichem und k&amp;uuml;nstlich erzeugtem Erbmaterial mit unbekanntem Risiko. K&amp;uuml;nstlich hergestellte Tiere k&amp;ouml;nnen krankheitsanf&amp;auml;lliger sein sowie Krankheiten auf andere Lebewesen &amp;uuml;bertragen. Ferner besteht die Gefahr, dass heimische Arten verdr&amp;auml;ngt werden, was einen Verlust an Artenvielfalt in unserem ohnehin schon stark gef&amp;auml;hrdeten &amp;Ouml;kosystem bedeutet.

Die heute verf&amp;uuml;gbaren technischen M&amp;ouml;glichkeiten setzen der Phantasie, dem Ausleben der Forscherneugier und der Erschaffung einer gar nicht sch&amp;ouml;nen neuen Welt also keine Grenzen.  Doch wollen wir als Gesellschaft, dass ethische und nat&amp;uuml;rliche Grenzen missachtet und alle Lebewesen einschliesslich uns Menschen zu Objekten degradiert werden, die beliebig manipulier- und vervielf&amp;auml;ltigbar sind?

Silke Bitz, Diplombiologin
wissenschaftliche Mitarbeiterin der &amp;Auml;rzte gegen Tierversuche e.V.
www.aerzte-gegen-tierversuche.de (http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de)






</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 16:05:22 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Ehrfurcht vor allem Leben</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Ehrfurcht-vor-allem-Leben.html</link>
			<description>




Standpunkt

Wir alle wissen, dass Tiere, genau wie wir, Freude, Liebe, Angst und Leiden empfinden. Trotzdem werden diese Gesch&amp;ouml;pfe in der Vivisektion von Menschen &amp;laquo;aufs Rad geflochten&amp;raquo;, in &amp;laquo;Handschellen&amp;raquo; gelegt und in enge Gef&amp;auml;ngnisse gepfercht. Den Hunden werden die Stimmb&amp;auml;nder durchtrennt, damit man sie nicht schreien h&amp;ouml;rt. Die Tiere k&amp;ouml;nnen sich nicht wehren, und sie k&amp;ouml;nnen nicht das Wort zu ihrer Verteidigung ergreifen. Wenn aber beim &amp;laquo;J&amp;uuml;ngsten Gericht&amp;raquo; eines dieser Tiere sitzt, dann wird es f&amp;uuml;r die Menschheit kritisch.
So oder so: Es ist der Tiersch&amp;uuml;tzer Pflicht, als ihre Stellvertreter zu wirken und sich denjenigen, die &amp;laquo;Bruder Tier&amp;raquo; aus materiellen Interessen ausn&amp;uuml;tzen, foltern und vivisezieren, zu widersetzen.

Tierversuche sind &amp;ndash; wie die qu&amp;auml;lerische Massentierhaltung &amp;ndash; eine Kulturschande. Tiere sind keine gef&amp;uuml;hllose Ware, sondern empfindsame Wesen. Kein Mensch besitzt das Recht, ihnen Leid, Schmerz oder Qual zuzuf&amp;uuml;gen.
Was macht denn die W&amp;uuml;rde des Menschen aus, die ihn &amp;uuml;ber die Tiere erhebt? Was macht ihn zum Herrn der Sch&amp;ouml;pfung? Nach Prof. Spaemann aus Wien seine F&amp;auml;higkeit, Dinge zu unterlassen, weil sie niedrig, widerw&amp;auml;rtig und gemein sind, obwohl er sie ungestraft tun kann; und auch seine F&amp;auml;higkeit, f&amp;uuml;r andere Lebewesen eine F&amp;uuml;rsorgepflicht zu &amp;uuml;bernehmen. Ebenfalls seine F&amp;auml;higkeit, das Schwache zu sch&amp;uuml;tzen. 
Tiere sind schwach. Wer sie qu&amp;auml;lt, wird nie bef&amp;uuml;rchten m&amp;uuml;ssen, dass ihnen ein R&amp;auml;cher ersteht, der den Spiess umdreht. Die Tiere werden nie als Kl&amp;auml;ger auftreten, nie als Richter (es sei denn beim J&amp;uuml;ngsten Gericht) und auch nie als W&amp;auml;hler (sonst w&amp;uuml;rden viele meiner ehemaligen Kollegen hinter &amp;laquo;schwedischen Gardinen&amp;raquo; vegetieren).

Es ist die Meinung der in Europa weit vernetzten Organisation &amp;laquo;&amp;Auml;rzte gegen Tierversuche&amp;raquo;, dass Tierversuche vor allem aus pers&amp;ouml;nlichen, gesch&amp;auml;ftlichen und publizistischen Gr&amp;uuml;nden durchgef&amp;uuml;hrt werden und dass sie keine sicheren R&amp;uuml;ckschl&amp;uuml;sse auf den Menschen zulassen.

Wie irref&amp;uuml;hrend und gef&amp;auml;hrlich das blinde Vertrauen in die Ergebnisse von Tierversuchen sein kann, beweisen uns die zahlreichen Arzneimittelsch&amp;auml;digungen der letzten Jahrzehnte (Contergan etc.) und die vielen &amp;laquo;Heilmittel&amp;raquo;, die laufend aus dem Verkehr gezogen werden. Dabei handelt es sich um Medikamente, die oft viele Jahre lang an Patienten abgegeben wurden und nicht selten zum Tode f&amp;uuml;hrten. Die Dunkelziffer der an Arzneimittelsch&amp;auml;den erkrankten Personen ist hoch. Tierversuche haben vielfach Alibifunktion. Sie sch&amp;uuml;tzen in erster Linie den Hersteller von Produkten und nicht den Verbraucher. Immer mehr Tierversuche werden durchgef&amp;uuml;hrt, um Haftpflichtprozessen vorzubeugen. Wenn etwas passieren sollte, kann man sagen: &amp;laquo;Wir haben das Produkt im Tierversuch gepr&amp;uuml;ft und soundso viele Tiere geopfert und haben nichts Gef&amp;auml;hrliches gefunden.&amp;raquo; Aber: Der Tierversuch bringt gerade das nicht, was man von ihm erwartet, n&amp;auml;mlich Sicherheit f&amp;uuml;r die Anwendung am Menschen.
Das Tier als Experimentiermodell f&amp;uuml;r den Menschen zu benutzen, ist ein willk&amp;uuml;rlicher Akt und v&amp;ouml;llig unwissenschaftlich. Deshalb gehen die Methoden, die von diesen Modellen abgeleitet werden, von vorneherein von einer falschen Voraussetzung aus. Eine falsche Grundlage aber f&amp;uuml;hrt unweigerlich zu falschen Ergebnissen.

Der Mensch ist auf dem besten Weg, die Sch&amp;ouml;pfung zu zerst&amp;ouml;ren, weil er eine Ordnung geschaffen hat, die nicht mehr in der Natur eingebettet ist. Er hat sich ausserhalb dieser gestellt und glaubt die Luft verpesten, die Gew&amp;auml;sser verschmutzen, die Tiere ausrotten, den Boden vergiften, den Wald zerst&amp;ouml;ren und das Essen chemisieren zu d&amp;uuml;rfen. In seiner Verblendung stellt er auch f&amp;uuml;r Jahrtausende giftigen radioaktiven Abfall her, mit dem er uns und alle kommenden Generationen zu Wachhunden degradiert. Und als Krone seines selbstzerst&amp;ouml;rerischen Tuns glaubt er, die wehrlosen Tiere ausbeuten, foltern, einpferchen und vivisezieren zu d&amp;uuml;rfen. Zur Vivisektion sagt einer der weisesten, friedfertigsten Menschen der Neuzeit, Mahatma Gandhi: &amp;laquo;Es ist das schw&amp;auml;rzeste Verbrechen, dessen sich der Mensch schuldig macht.&amp;raquo;

Hansj&amp;uuml;rg Weder, Ex-Nationalrat aus Basel
im Oktober 2009


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			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 15:54:06 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Wann endlich forschen wir zum Nutzen für die Menschen?</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Wann-endlich-forschen-wir-zum-Nutzen-fur-die-Menschen.html</link>
			<description>















Medienmitteilung der AG STG - 
Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)




























Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche 

21. April 2010

Bonaduz (ots) Anl&amp;auml;sslich des &amp;laquo;Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche&amp;raquo; vom 24. April erinnert die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) an die j&amp;auml;hrlich 730 000 Versuchstiere, die in der Schweiz unter dem Vorwand angeblich wissenschaftlicher Forschung gequ&amp;auml;lt und get&amp;ouml;tet werden. Die AG STG fordert endlich die Erfassung und Auswertung von Tierversuchs-Studien, aus deren Analysen klar nur ein m&amp;ouml;gliches Fazit gezogen werden kann: die Abschaffung aller Tierversuche!

Alle 43 Sekunden stirbt ein Tier in einem Schweizer Tierversuchslabor. Seit dem Jahr 2000 haben die Tierversuche jedes Jahr zugenommen &amp;ndash; insgesamt um &amp;uuml;ber 29% (!) auf &amp;uuml;ber 730 000! Dies trotz der st&amp;auml;ndigen offiziellen Beteuerung (von Politik, Pharmalobby und Universit&amp;auml;ten), dass Tierversuche auf das angeblich &amp;laquo;notwendige&amp;raquo; Mass reduziert w&amp;uuml;rden.

Hingegen nimmt die Zahl der Tierversuche in der angewandten medizinischen Forschung immer mehr ab. 1984 fanden noch mehr als 81% aller Schweizer Tierversuche f&amp;uuml;r dieses Fachgebiet statt, 2008 waren es weniger als 40%. Alarmierend: Nur 1,5% der an Universit&amp;auml;ten und Hochschulen durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche sind f&amp;uuml;r die Arzneimittelforschung!
Daf&amp;uuml;r steigen die Tierversuche f&amp;uuml;r die sogenannte Grundlagenforschung jedes Jahr massiv an. In der Grundlagenforschung wurden in j&amp;uuml;ngster Zeit z. B. Fragen beantwortet wie (alle drei Beispiele wurden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften ver&amp;ouml;ffentlicht): &amp;laquo;Werden Fische seekrank?&amp;raquo;, &amp;laquo;Wie wirkt sich ein durch Gewehrsch&amp;uuml;sse verursachtes L&amp;auml;rmtrauma auf Meerschweinchen aus?&amp;raquo; oder &amp;laquo;Wie lange dauert es, bis Silberm&amp;ouml;wen verhungern?&amp;raquo;

&amp;laquo;Die Qualit&amp;auml;t der tierexperimentellen Forschung wird nicht daran gemessen, ob und wie vielen Menschen damit geholfen werden konnte, sondern einzig daran, wie viele Artikel dar&amp;uuml;ber in Fachzeitschriften ver&amp;ouml;ffentlicht wurden&amp;raquo;, kritisiert Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der AG STG, die herrschende Praxis. &amp;laquo;Diese Praxis auf Kosten von Tier und Mensch hilft niemandem ausser dem Portemonnaie der jeweiligen Forscher.&amp;raquo;
Es gibt in der Schweiz keine Kontrolle von Nutzen und Erfolgen/Misserfolgen von Tierversuchsergebnissen. Auch werden die Tierversuchsdaten nicht zentral erfasst und anderen Forschern zur Verf&amp;uuml;gung gestellt. Somit besteht keine M&amp;ouml;glichkeit, das Wissen vergangener Tierversuche f&amp;uuml;r zuk&amp;uuml;nftige Tierversuche zu nutzen. Dies f&amp;uuml;hrt z. B. dazu, dass dieselben Tierversuche (jeweils in anderen Institutionen) immer wieder durchgef&amp;uuml;hrt werden.

Schon seit vielen Jahren fordert die AG STG die Erfassung und Auswertung von Tierversuchsergebnissen. Zurzeit wird in der Schweiz endlich eine zentrale Datenbank &amp;uuml;ber Tierversuche aufgebaut. Doch leider sind bei dieser keine Einsicht und keine Transparenz geplant. F&amp;uuml;r mehr Transparenz und Zugriffsm&amp;ouml;glichkeiten auf diese Datenbank setzt sich die AG STG mit Eingaben bei Politik und Gesetzgeber ein.
&amp;laquo;Mehr Transparenz z. B. durch die Ver&amp;ouml;ffentlichung fehlgeschlagener Tierversuchsergebnisse w&amp;uuml;rde auch die Patientensicherheit massiv erh&amp;ouml;hen, da nicht immer wieder die gleichen Tierversuchsergebnisse ohne vorhersehbares Risiko bei Patienten ausprobiert w&amp;uuml;rden&amp;raquo;, moniert Andreas Item. Die AG STG kritisiert diesbez&amp;uuml;glich insbesondere die Unt&amp;auml;tigkeit der Politik bei der praktischen Umsetzung und Einhaltung von Verbesserungen im Sinne des Tier- und Menschenschutzes.
Weiterhin fordert die AG STG endlich ein Umdenken in Politik und Forschung. Denn nur mit der Abschaffung der Tierversuche wird der Weg frei f&amp;uuml;r eine am Menschen orientierte und f&amp;uuml;r die Menschen n&amp;uuml;tzliche Forschung.

Der Gedenk- und Aktionstag wurde erstmals 1979 begangen und geht auf den Geburtstag von Lord Hugh Dowding zur&amp;uuml;ck, der sich im britischen Oberhaus f&amp;uuml;r den Tierschutz einsetzte.

Weitere Informationen &amp;uuml;ber Tierversuche finden Sie unter:
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Die Organisation AG STG 
(Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner)
besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus
wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation
engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und
eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert
und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im
Vordergrund stehen.





















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			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 15:48:33 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>TGN1412 - Ein Arzneimittelskandal jährt sich</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/TGN1412-Ein-Arzneimittelskandal-jahrt-sich.html</link>
			<description>














Medienmitteilung der AG STG - 
Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)




























TGN1412 - Knapp &amp;uuml;berlebt infolge der Unzuverl&amp;auml;ssigkeit von Tierversuchen 

26. M&amp;auml;rz 2010

Bonaduz (ots) Im M&amp;auml;rz 2006 wurde sechs jungen, gesunden Menschen der zuvor in Tierversuchen umfassend gepr&amp;uuml;fte Arzneimittelwirkstoff TGN1412 der Firma TeGenero gespritzt. Dabei handelte es sich um einen neu entwickelten Antik&amp;ouml;rper, der gegen verschiedene Immunkrankheiten wirken sollte, so z. B. gegen multiple Sklerose oder die rheumatoide Arthritis. Alle Teilnehmer landeten im Schockzustand mit dem Versagen zum Teil mehrerer Organe auf der Intensivstation, weil es zu einer vollkommen unerwarteten &amp;uuml;berm&amp;auml;ssigen Reaktion des Immunsystems kam. Die Probanden &amp;uuml;berlebten nach monatelangem Spitalaufenthalt nur knapp und leiden teilweise noch heute an den Folgen dieses Versuchs. 

Bevor ein Medikament f&amp;uuml;r die breite Anwendung zugelassen wird, muss es zuvor an freiwilligen Probanden getestet werden. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften gehen dem verschiedene Tierversuche voraus, darunter Pr&amp;uuml;fungen der Wirksamkeit und auf unerw&amp;uuml;nschte Nebenwirkungen sowie Giftigkeitspr&amp;uuml;fungen. Diese wurden auch bei TGN1412 durchgef&amp;uuml;hrt, und zwar an verschiedenen Tierarten, darunter auch Rhesus- und Javaneraffen, die uns Menschen genetisch zu weit &amp;uuml;ber 90% &amp;auml;hnlich sind. 

Dr. med. Walz, medizinisch-wissenschaftlicher Berater der AG STG, arbeitet als Oberarzt in einer renommierten Z&amp;uuml;rcher Klinik. F&amp;uuml;r ihn ist es unverst&amp;auml;ndlich, dass man immer noch Tierversuche in der Medikamentenentwicklung durchf&amp;uuml;hrt. Bereits 1957, als Contergan auf den Markt kam, hatte man aufgrund harmlos verlaufener Tierversuche damit geworben, dass Contergan sogar f&amp;uuml;r Schwangere ein sicheres Schlafmittel sei. Dies hatte fatale Folgen: 10 000 Kinder wurden in der Folge mit verst&amp;uuml;mmelten oder fehlenden Gliedmassen geboren.
Dr. med. Walz weist darauf hin, dass aus Untersuchungen bekannt ist, dass jeder 15. Patient wegen unerw&amp;uuml;nschter Medikamentennebenwirkungen im Spital landet und dass schwere Nebenwirkungen sogar zu den h&amp;auml;ufigsten Todesursachen in den USA z&amp;auml;hlen. Die amerikanische Zulassungsbeh&amp;ouml;rde hat zudem errechnet, dass von 100 Medikamenten, die im Tierversuch als wirksam und harmlos erachtet wurden, nur noch 4 &amp;uuml;brig bleiben, welche auch beim Menschen wirklich wirksam und harmlos sind. 

Besonders &amp;auml;rgert sich Dr. med. Walz aber dar&amp;uuml;ber, dass viele Forschungsgelder f&amp;uuml;r Tierversuche verschwendet werden und somit f&amp;uuml;r die Erforschung wirksamer Impfstoffe und Therapien fehlen. So wird Krebs bald zu den h&amp;auml;ufigsten Todesursachen z&amp;auml;hlen, obwohl man zigtausendfach Krebs bei M&amp;auml;usen und Affen geheilt hat.

Der Herausgeber der Krebsforschungs-Zeitschrift Clinical Oncology stellte fest, dass es schwierig sei, &amp;laquo;einen einzigen &amp;uuml;blichen Krebs des Menschen zu finden, bei dem Behandlung und Heilungsaussichten durch tierexperimentelle Forschung ernsthaft beeinflusst wurden. Letztendlich sind es Studien an menschlichen Patienten und nicht Tierversuche, die relevante Ergebnisse bringen.&amp;raquo; 
Dazu Dr. med. Walz: &amp;laquo;Heute hat man die M&amp;ouml;glichkeit, auf Computerchips menschliche Zellkulturen mehrerer Organsysteme in ihrem komplexen Zusammenspiel zu studieren. Es gibt viele tausend innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden, so dass kein Grund mehr existiert, weiterhin mittelalterlichen und oft qualvollen Tierversuchen zu vertrauen.&amp;raquo; 

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, wie auch verschiedene &amp;Auml;rzteorganisationen fordern daher seit langem einen konsequenten Verzicht auf Tierversuche und die Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien For-schungsmethoden. Diese wissenschaftlichen Methoden sind ein Fortschritt und nicht nur ein Ersatz f&amp;uuml;r Tierversuche. Damit k&amp;ouml;nnte man die Schweiz zu einem weltweit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort machen und Krankheiten endlich wirksam bek&amp;auml;mpfen.

Wissenschaftliche Abhandlung &amp;laquo;Tierversuche aus 
medizinisch-wissenschaftlicher Sicht&amp;raquo;:
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)

Weitere Informationen &amp;uuml;ber die AG STG:
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Die Organisation AG STG 
(Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner)
besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus
wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation
engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und
eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert
und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im
Vordergrund stehen.




















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			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 15:29:21 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Illegale Machenschaften des Pharma-Kartells</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Illegale-Machenschaften-des-Pharma-Kartells.html</link>
			<description>









Korrupte Medizin

Die Entwicklung eines neuen Medikaments kostet die Pharmabranche nach eigenen Angaben bis zu einer Milliarde. Deshalb ist die Pharmabranche zu allem bereit, damit ein Medikament auch auf den Markt kommt. Im Volksmund sagen wir dazu: &amp;laquo;Koste es, was es wolle.&amp;raquo; Dass die Pharmabranche dies w&amp;ouml;rtlich nimmt und ein Medikament wenn immer m&amp;ouml;glich um jeden Preis &amp;ndash; dazu z&amp;auml;hlen auch Menschenopfer &amp;ndash; auf den Markt bringen will, das ist kein Geheimnis.

Eine neue Arznei &amp;laquo;muss&amp;raquo; so schnell wie m&amp;ouml;glich gewinnbringend auf den Markt gebracht werden. M&amp;ouml;glichst viele &amp;Auml;rzte sollen das neue Medikament verschreiben. Schliesslich klingelt es in den Kassen der Pharmariesen um so mehr, je mehr Patienten die neuen Medikamente schlucken.
Die Machenschaften der Pharmalobbyisten wurden bereits vor Jahrzehnten von Tierversuchsgegnern wie Prof. Pietro Croce, Hans Ruesch und Weiteren aufgezeigt. In den letzten Jahren hat dieses &amp;laquo;Geheimnis&amp;raquo; jedoch endlich etwas mehr Eingang ins &amp;ouml;ffentliche Bewusstsein gefunden.

Die ZDF-Sendung &amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; redet Klartext
In der ZDF-Sendung &amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; vom 9. Dezember 2008 wurde die &amp;uuml;beraus m&amp;auml;chtige Pharmalobby einmal nicht mit Samthandschuhen angefasst. Die Machenschaften der Pharmabranche wurden als &amp;laquo;Mafia-Methoden&amp;raquo; entlarvt und bezeichnet. Der ganze Sumpf um den Filz als &amp;laquo;Netzwerk der Korruption&amp;raquo; betitelt.

Die Sendung zeigt einen Ausschnitt aus der allt&amp;auml;glichen Pharmawelt und legt deren skrupellose Marketing-Methoden ungeschminkt offen. In der Sendung packen ehemalige Manager interne Informationen aus, und es wird aufgezeigt, wie Pharmavertreter systematisch &amp;Auml;rzte, Politiker, Medien und sogar Selbsthilfegruppen kaufen. Alles, was nicht im Sinne der Pharmaindustrie ist, wird mit allen Mitteln bek&amp;auml;mpft, damit es nicht an die &amp;Ouml;ffentlichkeit gelangt. Dies ganz im Sinne der &amp;laquo;Zehn Gebote&amp;raquo; des ehemaligen Novartis-CEO Thomas Ebeling: &amp;laquo;Do whatever it takes: Kill to win &amp;ndash; no prisoners&amp;raquo; (&amp;laquo;Tue alles, was n&amp;ouml;tig ist: T&amp;ouml;te, um zu gewinnen &amp;ndash; mach keine Gefangenen!&amp;raquo;). Er pochte darauf in Vortr&amp;auml;gen und schrieb dies in die firmeninterne Ver&amp;ouml;ffentlichung des &amp;laquo;Schlachtplans&amp;raquo; f&amp;uuml;r die Marketingstrategien von Novartis.

Um jeden Preis auf dem Markt (bleiben)
 In der Sendung wird aufgezeigt, wie die Erh&amp;ouml;hung der Suizidalit&amp;auml;t infolge der Einnahme von ZOLOFT&amp;reg; (einem neueren Antidepressivum von Pfizer) jahrelang verschleiert und verschwiegen wurde.
Weiter wird der Weg von PROZAC&amp;reg; (ein Antidepressivum von Eli Lilly) bis zur Zulassung in Europa aufgezeigt. John Virapen, der ehemalige Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer von Eli Lilly Schweden, der f&amp;uuml;r das Durchbringen der Zulassung von PROZAC&amp;reg; zust&amp;auml;ndig war, stellte sich f&amp;uuml;r ein Interview zur Verf&amp;uuml;gung. Darin erkl&amp;auml;rte er, wie er, um PROZAC&amp;reg; zulassen zu k&amp;ouml;nnen, Zulassungsbeh&amp;ouml;rden bestochen hatte und wie er mit korrupten Machenschaften einen hohen Einf&amp;uuml;hrungspreis f&amp;uuml;r das Medikament aushandelte.
Offen sagte er im Interview: &amp;laquo;Sie (die Pharmaindustrie) verkaufen Ihnen gef&amp;auml;hrliche Medikamente, um Geld zu machen. Nichts anderes. Falls Sie denken, dass die Pharmaindustrie Medikamente auf den Markt bringt, um Ihnen zu helfen &amp;ndash; vergessen Sie es!&amp;raquo;


&amp;Uuml;ber die Machenschaften der Firma Eli Lilly sagte Prof. Bruno M&amp;uuml;ller-Oerlinghausen von der Arzneimittelkommission der Deutschen &amp;Auml;rzteschaft im Interview: &amp;laquo;Eli Lilly hat daf&amp;uuml;r gesorgt, dass Risikodaten z.B. &amp;uuml;ber die Erzeugung von Suizidalit&amp;auml;t und aggressiven Zust&amp;auml;nden m&amp;ouml;glichst nicht an die &amp;Ouml;ffentlichkeit kommen. Dazu hat sie Kollegen, die Daten dazu hatten, massiv bedroht, und Eli Lilly hat, wie andere Hersteller auch, daf&amp;uuml;r gesorgt, dass Studien, deren Ergebnisse nicht in ihrem Interesse waren, nicht ver&amp;ouml;ffentlicht wurden.&amp;raquo;

Illegale Arzneimittelwerbung &amp;ndash; Das Scheinmedikament VOLAZIN
Direkte Werbung f&amp;uuml;r rezeptpflichtige Arzneimittel ist (momentan) noch verboten. Dies hindert Pharmakonzerne nat&amp;uuml;rlich nicht daran, den Konsumenten &amp;uuml;ber gut verpackte, scheinbar redaktionelle Beitr&amp;auml;ge ihre neuen Medikamente anzupreisen. Den Verbrauchern wird in Zeitschriften ein scheinbar gut recherchierter Beitrag pr&amp;auml;sentiert. In diesem wird dann die angeblich positive Wirkung des Medikaments beworben. Nachteile und Nebenwirkungen werden selbstverst&amp;auml;ndlich nicht mal angedeutet. Und als Kr&amp;ouml;nung wird diese versteckte Werbung noch mit positiven Aussagen von (gekauften) Wissenschaftlern untermauert.

Die Sendung &amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; wollte wissen, wie leicht es ist, Medien f&amp;uuml;r eigene Interessen zu korrumpieren. Dazu gr&amp;uuml;ndete sie eine Scheinfirma und schickte einen Vertreter f&amp;uuml;r ein fiktives Medikament namens VOLAZIN in verschiedene Redaktionen. Die Gespr&amp;auml;che wurden jeweils mit versteckter Kamera gefilmt.
Das Ergebnis war ern&amp;uuml;chternd. Die besuchten Verlage (Apotheken-Umschau, 19 Mio. Leser in Deutschland / Verlag Conde Nast, Zeitschriften: Vanity Fair, Vogue, GQ, Glamour, myself, ... / Bauer Media Group, &amp;uuml;ber 300 Zeitschriften: Tina, Laura, Neue Post, TV-Movie, Bravo, ...) erw&amp;auml;hnten das Werbeverbot f&amp;uuml;r rezeptpflichtige Medikamente. Jedoch alle offerierten innert Sekunden eine M&amp;ouml;glichkeit, wie sie diese illegale Werbung, als redaktioneller Beitrag (z. B. &amp;laquo;Gesundheitsspezial&amp;raquo;) getarnt, trotzdem ver&amp;ouml;ffentlichen w&amp;uuml;rden. Preise f&amp;uuml;r die Ver&amp;ouml;ffentlichung wurden genannt, und, sehr wichtig, die absolute inhaltliche (redaktionelle) Freiheit wurde garantiert. Ein paar Tage sp&amp;auml;ter trafen bereits die ersten Layoutvorschl&amp;auml;ge einer der Redaktionen ein.

Auch wissenschaftliche Fachzeitschriften sind k&amp;auml;uflich
 Bei der Vermarktung von Medikamenten geht die Pharmaindustrie abenteuerliche Wege. Wie sich k&amp;uuml;rzlich in einem Gerichtsverfahren wegen der starken Nebenwirkungen des Medikamentes Vioxx herausstellte, bezahlte der Pharmakonzern Merck den medizinischen Fachverlag Elsevier f&amp;uuml;r die Herausgabe einer als unabh&amp;auml;ngige Fachzeitschrift getarnten Werbeschrift. Diese enthielt haupts&amp;auml;chlich &amp;laquo;Studien&amp;raquo; im Sinne der Vermarktungsinteressen von Bayer. 

Die Nummer 2 dieser Zeitschrift enthielt 29 Studien. Davon behandelten &amp;uuml;ber 20 dieser Studien Medikamente von Merck (9 davon Vioxx). Alle Studien dienten nur dazu, die Medikamente als harmlos und wirkungsvoll darzustellen.
Im Weiteren stellte sich heraus, dass der Wissenschaftsverlag Elsevier mindestens 5 weitere Fachzeitschriften von Pharmafirmen finanzieren liess. 
Elsevier ist nicht irgendein unbedeutender Verlag, sondern derjenige, der die medizinische Fachliteratur praktisch beherrscht. Unter anderem ist er Herausgeber von &amp;laquo;The Lancet&amp;raquo;, &amp;laquo;The American Journal of Medicine&amp;raquo;, &amp;laquo;European Journal of Cancer&amp;raquo;, &amp;laquo;Epidemics&amp;raquo; und rund 800 weiterer medizinischer Fachpublikationen. Elsevier informiert (bzw. desinformiert) somit einen grossen Teil der medizinischen Fachwelt &amp;uuml;ber neuste Erkenntnisse der Medizin.

Die M&amp;uuml;hlen des Gesetzes beginnen sich langsam zu drehen
 Betr&amp;uuml;gerische und illegale Marketingmethoden, Verheimlichung und Verharmlosung von Nebenwirkungen sowie irref&amp;uuml;hrende und illegale Werbemethoden sind an der Tagesordnung.
Dies konnten Pharmakonzerne jahrzehntelang ohne jegliche Angst vor Regressforderungen tun. Doch wegen ihrer Gier nach immer mehr treten ihre Machenschaften auch immer mehr an die &amp;Ouml;ffentlichkeit. Es wurden schon einige Prozesse gef&amp;uuml;hrt, und auch wenn die Pharmakonzerne die Gerichtskosten momentan noch aus der &amp;laquo;Portokasse&amp;raquo; bezahlen k&amp;ouml;nnen, steigt der Druck auf sie, wenn auch nur sehr langsam, immerhin etwas an. 


Einige Beispiele:

	2008 wurde die Novartis-Tochter Sandoz wegen manipulierter, betr&amp;uuml;gerischer Preismanipulationen zu einer Zahlung von etwa 38 Millionen Franken verurteilt. Zahlreiche Verfahren gegen Novartis sind noch h&amp;auml;ngig
	2008 wurde der Pharmakonzern AstraZeneca wegen betr&amp;uuml;gerischer Preismanipulationen zulasten &amp;ouml;ffentlicher Sozialkassen zu einer Entsch&amp;auml;digungszahlung von etwa 46 Millionen Franken und zu einer Strafzahlung von schlussendlich etwa 138 Millionen CHF verurteilt
	Obwohl sie rechtlich nicht verurteilt werden konnte (welche Macht auch immer dies verhinderte), bezahlte Bayer bis 2007 etwa 1,35 Milliarden Franken an gesch&amp;auml;digte Patienten und Nachfahren der Verstorbenen infolge ihres Cholesterinsenkers Lipobay/Baycol
	Zwischen 2003 und 2007 wurde GlaxoSmithKline in mehreren Prozessen infolge betr&amp;uuml;gerischer Preismanipulationen zur Zahlung von etwa 370 Millionen Franken verurteilt
	Roche wurde von verschiedenen Gerichten zwischen 1999 und 2001 wegen &amp;laquo;krimineller Verschw&amp;ouml;rung&amp;raquo; und illegaler Preisabsprachen zu Zahlungen von umgerechnet &amp;uuml;ber einer Milliarde Franken verurteilt
	

Nat&amp;uuml;rlich sind das erst mal nur Tropfen auf den heissen Stein. Die Kosten f&amp;uuml;r diese Machenschaften bezahlen die Konsumenten &amp;ndash; Manager und Aktion&amp;auml;re verdienen weiterhin Milliarden. Doch vielleicht h&amp;ouml;hlt steter Tropfen wirklich den Stein?

 Die Pharma-Multis haben wie die Grossbanken ebenfalls eine Garantie, dass sie, wenn irgendwie m&amp;ouml;glich, niemals fallengelassen werden.
Eine Recherche des Nachrichtensenders CNN im April 2010 zeigte auf, dass Pfizer &amp;laquo;too big to nail&amp;raquo; ist, also quasi zu gross, als dass man dagegen antreten k&amp;ouml;nnte. Eigentlich h&amp;auml;tte Pfizer wegen illegaler Medikamentenverk&amp;auml;ufe verurteilt werden m&amp;uuml;ssen. Da aber dann Amerika keine Gesch&amp;auml;fte mehr mit Pfizer machen d&amp;uuml;rfte, wurde die Schuld an diesem Verbrechen elegant auf eine imagin&amp;auml;re Scheinfirma geschoben. Tja, wie h&amp;auml;tte sonst Amerika ohne Viagra (das meistverkaufte &amp;laquo;Medikament&amp;raquo; von Pfizer) &amp;uuml;berleben k&amp;ouml;nnen?

Andreas Item

Weiterf&amp;uuml;hrende Informationen:
Die ZDF-Dokumentation &amp;laquo;Das Pharma-Kartell&amp;raquo; k&amp;ouml;nnen Sie unter folgendem Link ansehen (leider nur in Deutsch verf&amp;uuml;gbar):

http://www.agstg.ch/Videos/ZDF-Frontal-21-Das-Pharma-Kartell.html (Videos/ZDF-Frontal-21-Das-Pharma-Kartell.html)

Elsevier: Peter M&amp;uuml;hlbauer: Elsevier-Skandal weitet sich aus, telepolis, 15. 5. 2009, online: 
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30336/1.html (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30336/1.html)

CNN-Bericht: Feds found Pfizer too big to nail:

http://edition.cnn.com/2010/HEALTH/04/02/pfizer.bextra/index.html?hpt=T2 (http://edition.cnn.com/2010/HEALTH/04/02/pfizer.bextra/index.html?hpt=T2)

Weitere Links &amp;uuml;ber korrupte Machenschaften in der Medizin finden Sie unter:

http://www.vegetarismus.ch/heft/2009-2/pharmaindustrie.htm (http://www.vegetarismus.ch/heft/2009-2/pharmaindustrie.htm)


Literaturtipps:
Hans Weiss &amp;ndash; Korrupte Medizin, ISBN 978-3-462-04037-1
John Rengen und Olaf Nollmeyer &amp;ndash; Rubio spuckt&amp;#39;s aus, ISBN 978-3896266057






</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 14:45:30 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Wissenschaftliche Qualität von Tierversuchen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Wissenschaftliche-Qualitat-von-Tierversuchen.html</link>
			<description>








Analyse der weltgr&amp;ouml;ssten Untersuchung

Eine repr&amp;auml;sentative Untersuchung aus &amp;uuml;ber 170 000 Tierversuchs-Publikationen zeigt eine katastrophale wissenschaftliche Qualit&amp;auml;t der Tierversuchsforschung und liefert damit ein weiteres Argument, weshalb Tierversuche innerhalb der medizinischen Wissenschaft mehr als verzichtbar sind.
Welche Anforderungen muss eine gute Wissenschaft erf&amp;uuml;llen?
Wissenschaftlicher Fortschritt entsteht durch das Untersuchen von neuen Ideen in Studien. Dies erfordert eine hohe Qualit&amp;auml;t bereits in der Konzeption, aber auch in der Durchf&amp;uuml;hrung und in der anschliessenden Ver&amp;ouml;ffentlichung der Ergebnisse. Besonders wichtig ist es, den Einfluss von Zufallsfaktoren und Manipulationsm&amp;ouml;glichkeiten durch die Wissenschaftler selbst auszuschliessen. Dies geschieht durch Randomisierung und Verblindung. Bei der Randomisierung werden z. B. Menschen per Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe erh&amp;auml;lt ein Medikament, die andere nur ein Placebo. Wenn nun die Zahl der Studienteilnehmer ausreichend hoch gew&amp;auml;hlt wurde, sind fast alle m&amp;ouml;glichen Zufallsfaktoren weitgehend ausgeschaltet. Verblindung bedeutet, dass weder Arzt noch Patient wissen, welcher Patient das Medikament und welcher eine Placebo-Pille bekommt. Erst am Ende der Untersuchung wird dieses Geheimnis f&amp;uuml;r die Auswertung gel&amp;uuml;ftet, wobei bei besonders seri&amp;ouml;sen Untersuchungen die Auswertung wiederum von anderen Fachpersonen vorgenommen wird. &amp;Auml;hnliche Konzeptionen lassen sich auch f&amp;uuml;r andere wissenschaftliche Untersuchungen wie Tierversuche machen. Nur dann k&amp;ouml;nnen die Resultate kritisch gew&amp;uuml;rdigt werden und zu wirklichem Fortschritt f&amp;uuml;hren.

Bestehen hingegen bereits methodische M&amp;auml;ngel, werden Untersuchungen sinnlos durchgef&amp;uuml;hrt und somit Forschungsgelder verschwendet. Dies wirft bei Untersuchungen an Menschen und Tieren unmittelbar ethische Fragen auf, wie: Darf man Lebewesen Risiken aussetzen, wenn man von vornherein aufgrund schlechter Studienqualit&amp;auml;t &amp;uuml;berhaupt keine vern&amp;uuml;nftigen Aussagen erwarten kann? 
Im schlimmsten Fall werden aus den schlechten Studien R&amp;uuml;ckschl&amp;uuml;sse f&amp;uuml;r die Behandlung von Menschen gezogen, was weitreichende bis fatale Folgen haben kann. 

Weltgr&amp;ouml;sste Untersuchung zur Wissenschaftlichkeit von Tierversuchen
Eine Londoner Forschergruppe hat in intensiver Arbeit aus &amp;uuml;ber 170 000 Publikationen von Tierversuchs-Studien aus den Jahren 1999 bis 2005 exemplarisch 271 repr&amp;auml;sentative Arbeiten genauer analysiert. Darunter sind zahlreiche in renommierten Fachzeitschriften ver&amp;ouml;ffentlichte Studien.[1] Damit handelt es sich um die derzeit weltgr&amp;ouml;sste Untersuchung, bei der die wissenschaftliche Qualit&amp;auml;t von Studien mit Tierversuchen analysiert wurde.

Alle untersuchten Studien wurden mit lebenden Tieren durchgef&amp;uuml;hrt. Davon 27% mit M&amp;auml;usen, 32% mit Primaten und 41% mit Ratten. Alle Studien wurden in den USA oder in Grossbritannien durchgef&amp;uuml;hrt. Da in diesen L&amp;auml;ndern weltweit das gr&amp;ouml;sste biomedizinische Know-how besteht, ist die Untersuchung somit repr&amp;auml;sentativ f&amp;uuml;r die globale Forschung.

Die Ergebnisse der Analyse der Tierversuchs-Studien im Detail

Zur konzeptionellen Qualit&amp;auml;t

	Bei 1% der Arbeiten wurden die verwendeten Tierarten nicht benannt
	Bei 5% der Arbeiten war kein klarer Zweck ersichtlich
	Bei 6% der Arbeiten war unklar, ob es sich um ein einzelnes oder mehrere wissenschaftliche Experimente handelte 
	Bei 13% der Arbeiten war die Experimentiergrundlage nicht klar, also ob es sich um ein Tier oder eine Gruppe von Tieren handelte. Bei 35% der Arbeiten, welche im Methoden-Teil eine klare Anzahl an Tieren nannten, wurde diese im Ergebnis-Teil nicht erw&amp;auml;hnt oder wich davon ab. Verbl&amp;uuml;ffenderweise war sogar die Zahl der Tiere im Ergebnis-Teil oft gr&amp;ouml;sser als im Methoden-Teil, welcher die Studienkonzeption wiedergab. Teilweise sogar doppelt so gross!
	36% der Arbeiten verschwiegen das Geschlecht, 54% das Gewicht und 57% das Alter der Tiere
	38% der Studien verwendeten keine multivariaten Verfahren zur Optimierung des m&amp;ouml;glichen Informationsgewinns
	Keine einzige der Studien begr&amp;uuml;ndete statistisch fundiert die Zahl der verwendeten Tiere 
	In 86% der Arbeiten fehlte die Verblindung, womit Forscher bewusst oder unbewusst, insbesondere im Falle knapper Resultate, ihren Ermessensspielraum einfliessen lassen konnten
	88% der Studien waren ohne Randomisierung durchgef&amp;uuml;hrt worden
	Von den wenigen Studien mit Randomisierung wurde in 91% die verwendete Methode in den Experimenten nicht detailliert beschrieben, womit nur noch 1% an methodisch korrekten Studien verbleibt
	

Zur Qualit&amp;auml;t der statistischen Auswertung

	4% der Studien, welche statistische Auswertungen vornahmen, verschwiegen, nach welchen statistischen Methoden diese erfolgten
	Bei 30% der Studien fehlten Angaben zur Variationsbreite (wie z. B. Standardabweichungen) oder ein Fehlermass (wie z. B. Standardfehler oder Konfidenzintervalle)
	Obwohl nahezu alle Studien Zahlenangaben machten, wurden die verwendeten Zahlen von Tieren nur bei etwa der H&amp;auml;lfte konsequent in allen Tabellen und Grafiken angegeben, was die Interpretation erschwert
	92% der Studien verschwiegen die Rohdaten, was zur Folge hat, dass eine nachtr&amp;auml;gliche (unabh&amp;auml;ngige) &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung der pr&amp;auml;sentierten Ergebnisse nicht m&amp;ouml;glich ist


Bei vielen der Publikationen &amp;uuml;ber die Tierversuche fehlten pr&amp;auml;zise Angaben zur Hypothese, zu den Charakteristika der Studienteilnehmer sowie zu den verwendeten experimentellen Methoden und Ergebnissen. Diese M&amp;auml;ngel f&amp;uuml;hren dazu, dass die Resultate nicht neutral &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden k&amp;ouml;nnen. Damit ist auch keine Reliabilit&amp;auml;t (Zuverl&amp;auml;ssigkeit) erzielbar und eine ausreichende Validit&amp;auml;t h&amp;auml;ufig nicht gegeben. 

Bei allen Studien fehlten eine Poweranalyse oder vergleichbare simple Kalkulationen, welche bei nahezu jeder Untersuchung an Menschen von den Genehmigungsbeh&amp;ouml;rden verlangt werden. Unklar ist, warum dies nicht bei Tierversuchen verlangt wird. Ein m&amp;ouml;glicher Grund k&amp;ouml;nnte darin liegen, dass in den Tierversuchs-Genehmigungsbeh&amp;ouml;rden h&amp;auml;ufig kein wissenschaftlich, sondern nur in Verwaltungst&amp;auml;tigkeiten ausgebildetes Personal zu finden ist. 
Jeweils mehr als 85% aller Untersuchungen waren nicht randomisiert oder verblindet. In all diesen F&amp;auml;llen nimmt die Wahrscheinlichkeit eines irref&amp;uuml;hrenden Einflusses durch Fehler zu.[2] Fr&amp;uuml;here Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Tierversuchen wesentlich h&amp;auml;ufiger &amp;uuml;ber einen (angeblichen) Therapieerfolg berichtet wurde, wenn Randomisierung und Verblindung fehlten. Dies unterstreicht deren Notwendigkeit umso mehr.[3,4] Die vorliegende Studie kam zu &amp;auml;hnlichen Ergebnissen wie fr&amp;uuml;here Analysen.[5,6,7]

Zusammenfassung
Weit &amp;uuml;ber 80% aller Tierversuchs-Studien sind weder randomisiert noch verblindet. Dies &amp;ouml;ffnet somit bewussten und unbewussten Manipulationen durch die Forscher T&amp;uuml;r und Tor. Dieses Vorgehen widerspricht deshalb jeglichen wissenschaftlichen Qualit&amp;auml;tskriterien. Insgesamt war lediglich 1% aller Tierversuchs-Studien methodisch korrekt konzipiert. Auch bei der Qualit&amp;auml;t der Auswertung bestehen erhebliche M&amp;auml;ngel. So verschwiegen 92% der Forscher die Rohdaten, so dass eine neutrale &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung der behaupteten Resultate durch andere Forscher verunm&amp;ouml;glicht wird. In s&amp;auml;mtlichen Studien wurde keine Poweranalyse, wie sie f&amp;uuml;r Untersuchungen an Menschen zwingend erforderlich ist, durchgef&amp;uuml;hrt.

Diese wertvolle und aufschlussreiche Arbeit best&amp;auml;tigt fr&amp;uuml;here Untersuchungen, welche u. a. gezeigt haben, dass:


	s&amp;auml;mtliche in Tierversuchen erfolgreiche HIV-Impfstoff-Forschung an Menschen versagte[8] 
	Toxikologie-[9] und Teratogenit&amp;auml;ts-Tests[10] an Tieren etwa so wissenschaftlich sind wie das M&amp;uuml;nzwerfen
	die Krebstherapie trotz Milliarden Dollar Forschungsgeldern nur geringe Fortschritte gemacht hat[11] 
	 
	&amp;uuml;ber 80% der Vivisektoren &amp;uuml;berhaupt keine innovativen, tierversuchsfreien Testmethoden kennen/ber&amp;uuml;cksichtigen[12], obwohl diese Methoden schneller und oft preiswerter zu zuverl&amp;auml;ssigeren Resultaten f&amp;uuml;hren w&amp;uuml;rden
	


Fazit
Die Autoren der Analyse schliessen aus ihren Ergebnissen, dass Tierversuchs-Studien erhebliche wissenschaftliche wie auch ethische Fragen aufwerfen.

Tierversuche sind ein unwissenschaftliches Relikt aus vergangenen Jahrhunderten, welches den medizinischen Fortschritt behindert. 
Von 100 Vivisektoren schaffte kein einziger eine seri&amp;ouml;se wissenschaftliche Arbeit. Aber keiner von ihnen muss mit Strafverfolgung rechnen, obwohl er damit vors&amp;auml;tzlich das Leben der eingesetzten Tiere und nachfolgend der Menschen aufs Spiel setzt. Er wird sogar noch durch &amp;ouml;ffentliche und private Forschungsgelder belohnt und kann aufgrund seiner Publikation mit entsprechendem Ruhm rechnen.

Die AG STG fordert daher seit langem den konsequenten Verzicht auf Tierversuche und die Anwendung von innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Diese gew&amp;auml;hrleisten bessere Heilungserfolge und bieten viel mehr Sicherheit f&amp;uuml;r die Patienten. Mit einer konsequenten Forderung und F&amp;ouml;rderung innovativer, tierversuchsfreier Forschungsmethoden z&amp;auml;hlt die Schweiz auch in Zukunft zu den weltweit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandorten.

 Dr. med. Alexander Walz
Oberarzt, wissenschaftlicher und medizinischer Berater der AG STG

Das Quellenverzeichnis finden Sie unter: www.agstg.ch/quellen.html (index.php?option=com_content task=view id=212)





</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 14:12:52 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Editorial Albatros Nr. 27</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Editorial-Albatros-Nr.-27.html</link>
			<description>




Alles ist k&amp;auml;uflich!Seit dem andauernden Bankendebakel ist wohl jedem bekannt, was Korruption und Spekulation verursachen k&amp;ouml;nnen. 
Den meisten ist auch der Satz &amp;laquo;too big to fail&amp;raquo;, also quasi zu gross, um fallengelassen zu werden, gel&amp;auml;ufig. Grosse Banken m&amp;uuml;ssen anscheinend im Ernstfall mit staatlichen Mitteln unterst&amp;uuml;tzt werden. Ein wenig oder mehr Ironie steckt da dahinter. Der Staat zahlt j&amp;auml;hrlich Milliarden an Zinsen f&amp;uuml;r seine Kredite bei den Banken. Wenn der Staat nun noch mehr Kredite bei Banken aufnimmt (z. B. um damit direkt oder indirekt Banken zu subventionieren), dann kassieren die Banken nochmals ab. Ein mehr als gutes (wenn auch sehr vereinfacht dargestelltes) Gesch&amp;auml;ft.
Auch immer beliebter wird der Slogan &amp;laquo;too big to nail&amp;raquo;, also quasi zu gross, um dagegen anzuk&amp;auml;mpfen. Dieser wird unter anderem als Entschuldigung dazu verwendet, weshalb sich Regierungen von Grosskonzernen korrumpieren lassen (wollen), anstatt die Konzerne f&amp;uuml;r deren Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.

Englische Schlacht- und Marketingslogans sind in der Polemik, pardon: Politik, sehr in Mode. Mit ihnen l&amp;auml;sst sich fast jegliches Verhalten rechtfertigen. Und sie helfen, das Volk schamlos zu blenden, um es von den eigentlichen Problemen, die wohl als zu gross, um angepackt zu werden (in etwa &amp;laquo;too big to touch&amp;raquo;), betitelt w&amp;uuml;rden, abzulenken.
Zusammengefasst kann man alle politischen Rechtfertigungs-Slogans, besser gesagt die Probleme, die dahinter stehen, in einen einzigen Slogan einpacken. Dieser scheint den meisten Politikern eingeimpft (nicht zu verwechseln mit der Schweinegrippeimpfung, obwohl auch die ...) worden zu sein. Er lautet: Zu gross, um zu widerstehen (in etwa &amp;laquo;too big to resist&amp;raquo;)! 
Zu viele Politiker k&amp;ouml;nnen den Versuchungen der Korruption nicht widerstehen. Sie nehmen die grossz&amp;uuml;gigen &amp;laquo;Geschenke&amp;raquo; von Konzernen und Institutionen dankend an und verpflichten sich damit zu ebenso grossz&amp;uuml;gigen Gegengeschenken &amp;ndash; meistens auf Kosten des Volkes. In der heutigen &amp;laquo;Marktwirtschaft&amp;raquo; ist alles nur eine Frage des Preises und nicht mehr des M&amp;ouml;glichen. Denn: Alles ist k&amp;auml;uflich!

Wie weit Korruption verbreitet ist, zeigt sich aber nicht nur im schon fast offiziellen Geschenketauschen. Sie ist auch in vielen weiteren Bereichen sehr offensichtlich. Wie k&amp;ouml;nnte es z. B. sonst sein, dass kaum eine Tierversuchsstudie die geforderten bzw. ben&amp;ouml;tigten Kriterien erf&amp;uuml;llt, sie aber trotzdem allesamt &amp;laquo;wissenschaftlich&amp;raquo; anerkannt werden?

Das Thema Korruption l&amp;auml;sst sich mit einem weiteren bekannten Werbeslogan erl&amp;auml;utern. Was bekommt man von Politikern als Antwort, wenn man mit gut gef&amp;uuml;lltem Geldkoffer seine eigenen Interessen &amp;ndash; trotz grossen Nachteilen f&amp;uuml;r die Menschen &amp;ndash; durchsetzen m&amp;ouml;chte? &amp;laquo;Geht nicht gibt&amp;rsquo;s nicht!&amp;raquo;

 Andreas Item





</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 14:03:35 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Studie über die wissenschaftliche Qualität von Tierversuchen - Quellen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Studie-uber-wissenschaftliche-Qualitat-von-Tierversuchen-Quellen.html</link>
			<description>





Quellenangaben: Weltgr&amp;ouml;sste Untersuchung zur wissenschaftlichen Qualit&amp;auml;t von Tierversuchen
- Analyse - Plus grand examen au monde de la qualit&amp;eacute; scientifique des exp&amp;eacute;riences sur animaux
- Analisi - La pi&amp;ugrave; grande indagine al mondo sulla qualit&amp;agrave; scientifica della sperimentazione animale

1. C. Kilkenny, N. Parsons, E. Kadyszewski, M.F. Festing, I.C. Cuthill, D. Fry, J. Hutton and D.G. Altman  Survey of the quality of experimental design, statistical analysis and reporting of research using animals,  PLoS One vol. 4, no. 11,  2009.

2. C. AL  The History of the Measurement of III health,  International Journal of Epidemiology vol. 1, pp. 89-92, 1972.

3. V. Bebarta, D. Luyten and K. Heard  Emergency medicine animal research: does use of randomisation and blinding affect the results?,  Academic Emergency Medicine vol. 10, no. 6, pp. 684-687, 2003.

4. M.R. Macleod, W.o.H. van der, E.S. Sena, D.W. Howells, U. Dirnagl and G.A. Donnan  Evidence for the efficacy of NXY-059 in experimental focal cerebral ischaemia is confounded by study quality,  Stroke vol. 39, no. 10, pp. 2824-2829, 2008.

5. I. McCance  Assessment of statistical procedures used in papers in the Australian Veterinary Journal,  Aust Vet J vol. 72, no. 9, pp. 322-328, 1995.

6. J.A. Smith, L. Birke and D. Sadler  Reporting animal use in scientific papers,  Lab Anim vol. 31, no. 4, pp. 312-317, 1997.

7. V. Alfaro  Specification of laboratory animal use in scientific articles: current low detail in the journals&amp;#39; instructions for authors and some proposals,  Methods Find Exp Clin Pharmacol vol. 27, no. 7, pp. 495-502, 2005.

8. N.I. Diseases  Clinical Trials of HIV Vaccines,  vol. 2008, no. 25.09.2008,  2007.

9. Hartung T. Toxicology for the twenty-first century. Nature. 2009 Jul 9;460(7252):208-12.

10. Bailey J, Knight A, Balcombe J. The future of teratology research is in vitro. Biogenic Amines 2005; 19(2):97-145.

11. Harrison, D. F.: Fear of cancer. Clin Oncol, 1980, 6(1), S.1-2

12. Lindl T, Weichenmeier I, Labahn D, Gruber F, V&amp;ouml;lkel M. Evaluation von genehmigten tierexperimentellen Versuchsvorhaben in Bezug auf das Forschungsziel, den wissenschaftlichen Nutzen und die medizinische Relevanz. ALTEX 2001;18(3):171-178.






</description>
			<pubDate>Wed, 12 May 2010 10:35:46 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>ZDF Frontal 21 - Das Pharma-Kartell</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Videos/ZDF-Frontal-21-Das-Pharma-Kartell.html</link>
			<description>
ZDF-Sendung &amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; vom 9. Dezember 2008

Das Pharma-Kartell
Wie Patienten betrogen werden
von Christian Esser und Astrid Randerath

Pharmaunternehmen k&amp;ouml;nnen nach Einsch&amp;auml;tzung verschiedener Experten fast ungest&amp;ouml;rt ihre Profitinteressen verfolgen. 
Das geht zu Lasten der Patienten, wenn dabei Nebenwirkungen verschwiegen, Selbsthilfegruppen instrumentalisiert oder Politiker, &amp;Auml;rzte und Heilberufe mit Gef&amp;auml;lligkeiten umworben werden.
Christian Esser und Astrid Randerath zeigten in der Frontal21-Dokumentation &amp;laquo;Das Pharma-Kartell&amp;raquo; einen Einblick wie dieses System funktioniert.

Ausstrahlung: Dienstag, 09.12.2008 21:00 - 21:45 Uhr
L&amp;auml;nge: 45 min
Dokumentation, Deutschland, 2008

&amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; - Das Pharma-Kartell, Teil 1/5


&amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; - Das Pharma-Kartell, Teil 2/5


&amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; - Das Pharma-Kartell, Teil 3/5


&amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; - Das Pharma-Kartell, Teil 4/5


&amp;laquo;Frontal 21&amp;raquo; - Das Pharma-Kartell, Teil 5/5


Auf Youtube werden immer wieder Videos gel&amp;ouml;scht. Bitte melden Sie uns, falls eines dieser Videos nicht mehr funktioniert. Besten Dank.


</description>
			<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:27:57 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Wussten Sie dass - Quellen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-27/Wussten-Sie-dass-Quellen.html</link>
			<description>
Quellenangaben: Wussten Sie, dass ...


- 
Saviez-vous que ...
- Lo sapevate, che ...

Aussage 1 (... f&amp;uuml;r Botox, das ...):- Kassensturz vom 17.6.2008: http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel docid=20080617-botox
- Kassensturz vom 20.11.2007: http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel docid=20071120-botox
- http://www.datenbank-tierversuche.de/magazin/content/2007-06-08-botox.php4
- Europ&amp;auml;isches Arzneibuch (http://online.edqm.eu/entry.htm)


Aussage 2 (... alle 43 Sekunden ...):- Bundesamt f&amp;uuml;r Veterin&amp;auml;rwesen BVET (http://www.tv-statistik.bvet.admin.ch/index.php)
- Taylor K., Gordon N., Langley G., Higgins W. (2008) Estimates for Worldwide Laboratory Animal Use in 2005. Alternatives to Laboratory Animals (ATLA), 36(3):327-342


Aussage 3 (... trotz des st&amp;auml;ndigen ...):- Bundesamt f&amp;uuml;r Veterin&amp;auml;rwesen BVET (http://www.tv-statistik.bvet.admin.ch/index.php)
- Tierversuchsstatistik des Bundesamtes f&amp;uuml;r Veterin&amp;auml;rwesen (BveT) Schweiz 1984
- http://www.20min.ch/news/story/27315109
- Heinrich UR et al.: Endothelial nitric ocide synthase upregulation in the guinea pig organ o Corti after acute noise trauma. Brain Research, 2005, 1074: 85-96
- U. Trotzke et al.: The influence oft fasting on blood and plasma composition of herring gulls (Larus argentatus). Physiological and Biochemical Zoology 1999: 72(4), 426-437
-http://www.bvet.admin.ch/themen/tierschutz/00777/index.html?lang=de download=NHzLpZeg7t,
lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDe4R4e2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A&amp;mdash;

Seite 27


Aussage 4 (... schwerwiegende Medikamentennebenwirkungen ...):- Lazarou, J.; Pomeranz, B. H. und Corey, P. N.: Incidence of adverse drug reactions in hospitalized patients: a meta-analysis of prospective studies. JAMA, 1998, 279(15), S.1200-1205
- Innovation Stagnation. Challenge and Opportunity on the Critical Path to New Medical Products. U.S. Department of Health and Human Services. Food and Drug Administration (FDA), 2004, S.8
- Crawford, Lester M: Speech before PhRMA Annual Meeting. FDA (U.S. Food and Drug Administration), 2004
- FDA Drug Review: Postapproval Risks 1975-1985. U.S. General Accounting Office, Washington D.C.
-  Bailey, J; Knight, A und Balcombe, J: The future of teratology research is in vitro. Biogenic Amines, 2005, 19(2), S.97-145
- Topol, E. J.: Failing the public health--rofecoxib, Merck, and the FDA. N Engl J Med, 2004, 351(17), S.1707-1709
- DOLL, R. und HILL, A. B.: The mortality of doctors in relation to their smoking habits; a preliminary report. Br Med J, 1954, 1(4877), S.1451-1455
- Lindl, T., Weichenmeier, I., Laban, D., Gruber F.P. und Manfred V&amp;ouml;lkel (2001); Altex 18, 171 - 178
- Hartung  T. Toxicology for the twenty-first century. Nature. 2009 Jul 9;460(7252):208-12


Aussage 5 (... von den Hunderten ...):- http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2008/1222/03_entstehung_von_medikamenten.jsp
- http://sciencev1.orf.at/torgersen/30742.html
- ZDF, Frontal 21 vom 9.12.2008, Dokumentation: Das Pharma-Kartell
- Gesundheitswesen Schweiz 2007 &amp;ndash; 2009, Huber Verlag, Sant&amp;eacute;suisse und Nationale
Gesundheitspolitik Schweiz
- http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=33824
- http://www.who.int/medicines/en/
- The pharmaceutical industry in figures
- http://sciencev1.orf.at/torgersen/30742.html


Aussage 6 (... jahrzehntelange AIDS-/HIV-Forschung ...):HIV-/AIDS-Forschung:
- DeVita Jr., VT; Hellman, S und Rosenberg, SA: AIDS Etiology, Diagnosis, Treatment and Prevention. JB Lippincott, Philadelphia, 1992
- Mitsuya, H.; Weinhold, K. J.; Furman, P. A.; St Clair, M. H.; Lehrman, S. N.; Gallo, R. C.; Bolognesi, D.; Barry, D. W. und Broder, S.: 3&amp;#39;-Azido-3&amp;#39;-deoxythymidine (BW A509U): an antiviral agent that inhibits the infectivity and cytopathic effect of human T-lymphotropic virus type III/lymphadenopathy-associated virus in vitro. Proc Natl Acad Sci U S A, 1985, 82(20), S.7096-7100
- Soudeyns, H.; Yao, X. I.; Gao, Q.; Belleau, B.; Kraus, J. L.; Nguyen-Ba, N.; Spira, B. und Wainberg, M. A.: Anti-human immunodeficiency virus type 1 activity and in vitro toxicity of 2&amp;#39;-deoxy-3&amp;#39;-thiacytidine (BCH-189), a novel heterocyclic nucleoside analog. Antimicrob Agents Chemother, 1991, 35(7), S.1386-1390
- Roberts, N. A.; Martin, J. A.; Kinchington, D.; Broadhurst, A. V.; Craig, J. C.; Duncan, I. B.; Galpin, S. A.; Handa, B. K.; Kay, J.; Krohn, A. und et, a. l..: Rational design of peptide-based HIV proteinase inhibitors. Science, 1990, 248(4953), S.358-361
- Hoffmann, Christian; Rockstroh, J&amp;uuml;rgen K und Kamps, Bernd Sebastian: HIV.NET 2008. Steinh&amp;auml;user Verlag, Wuppertal, 2008, S.104-108
- Gardner, MB und Luciw, PA: Animal Models of AIDS. FASEB Journal, 1989, 3, S.2593-2606
- O&amp;#39;Neil, S. P.; Novembre, F. J.; Hill, A. B.; Suwyn, C.; Hart, C. E.; Evans-Strickfaden, T.; Anderson, D. C.; deRosayro, J.; Herndon, J. G.; Saucier, M. und McClure, H. M.: Progressive infection in a subset of HIV-1-positive chimpanzees. J Infect Dis, 2000, 182(4), S.1051-1062
- Gauduin, M. C.; Parren, P. W.; Weir, R.; Barbas, C. F.; Burton, D. R. und Koup, R. A.: Passive immunization with a human monoclonal antibody protects hu-PBL-SCID mice against challenge by primary isolates of HIV-1. Nat Med, 1997, 3(12), S.1389-1393
- Diseases, National InstituteofAllergyandInfectious: Clinical Trials of HIV Vaccines. URL: http://niaid.nih.gov/factsheets/clinrsch.htm, National Institutes of Health. U.S. Department of Health and Human Services, Abruf: 25.09.2008 

Medizinische Errungenschaften ohne Tierversuche:
- Beeson, P. B.: The growth of knowledge about a disease: hepatitis. Am J Med, 1979, 67(3), S.366-370
- Good, R. A.: Presidential address to the American Association of Immunologists, delivered in Anaheim, California, April 13, 1976. Runestones in immunology: inscriptions to journeys of discovery and analysis. J Immunol, 1976, 117(5 Pt 1), S.1413-1428
- Good, R. A.: Keystones. Journal of Clinical Investigation, 1968, 47, S.1466-1471
- Heimlich, H. J. und Patrick, E. A.: The Heimlich maneuver. Best technique for saving any choking victim&amp;#39;s life. Postgrad Med, 1990, 87(6), S.38-48, 53
- Sitaram, N und Gershon, S: Animal models to clinical testing &amp;ndash; promises and pitfalls. In: Hrsg. unbekannt: Progress in Neuropsychopharmacology, Biology and Psychiatry. 1983, S.227-228
- Davis, JM: Antipsychotic drugs. In: Kaplan, HI et al. : Comprehensive Textbook of Psychiatry. William and Wilkins, Baltimore, 1985
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- KANNEL, W. B.; DAWBER, T. R.; THOMAS HE, J. r. und MCNAMARA, P. M.: COMPARISON OF SERUM LIPIDS IN THE PREDICTION OF CORONARY HEART DISEASE. FRAMINGHAM STUDY INDICATES THAT CHOLESTEROL LEVEL AND BLOOD PRESSURE ARE MAJOR FACTORS IN CORONARY HEART DISEASE; EFFECT OF OBESITY AND CIGARETTE SMOKING ALSO NOTED. R I Med J, 1965, 48, S.243-250
- Lewis, T: Clinical Science: for treating atrial fibrillation. Shaw and Sons Ltd., 1934
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- Bellet, S: Clinical Disorders of the Heart Beat. Lea and Febiger, 1971
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- Snell, ES: Pharmacy International, 1986,(Feb), S.33-37
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- Palca, J.: Insights from broken brains. Science, 1990, 248(4957), S.812-814


Aussage 7 (... die Entdeckung des wichtigsten ...):- H. Bekemeier: Salicylamid- und Salicyls&amp;auml;ure-Vergiftung bei der Katze im Vergleich mit anderen Tieren. I., in: Arzneimittelforschung, 1955, 5, S. 572&amp;ndash;575; PMID 13276287 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/13276287?dopt=Abstract)
- Wolfgang L&amp;ouml;scher et al: Grundlagen der Pharmakotherapie bei Haus- 
und Nutztieren, 2. Auflage, Parey 1994, S. 104 und 210
- R.Sharpe, The Cruel Deception, Thorsons, 1988 (und ff. Zitate)

- 
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/humanmedizin/102-wissenschaftliche-argumente-gegen-tierversuche



Aussage 8 (... der Schweizerische Nationalfonds ...):- http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/por_fac_rg_jb07_d.pdf
- http://www.forschung3r.ch/de/information/jb08.html
- http://www.lscv.ch/de/pages/tierversuche/bize/snf.html
- http://www.lscv.ch/de/pages/news/fondation3r_de.html


Aussage 9 (... die Qualit&amp;auml;t der tierexperimentellen ...):- ZDF, Frontal 21 vom 9.12.2008, Dokumentation: Das Pharma-Kartell
- http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1704/Bericht2.pdf (und Anh&amp;auml;nge)
- http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1704/Ergebnisbericht2.pdf
-http://www.bvet.admin.ch/themen/tierschutz/00777/index.html?lang=de download=NHzLpZeg7t,
lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDe4R4e2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A&amp;mdash;

Seite 27
- Tierschutzgesetz: http://www.admin.ch/ch/d/sr/455/
- Tierschutzverordnung: http://www.admin.ch/ch/d/sr/455_1/index.html
- Gesundheitswesen Schweiz 2007 &amp;ndash; 2009, Huber Verlag, Erm&amp;ouml;glicht durch: Sant&amp;eacute;suisse und Nationale Gesundheitspolitik Schweiz, Seite 181
http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/Dossiers/dos_primatenversuche_lis_07_d.pdf


</description>
			<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 10:46:07 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 21. April 2010 - Zum Int. Tag zur Abschaffung der Tierversuche vom 24. April</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-21.-April-2010-Zum-Int.-Tag-zur-Abschaffung-der-Tierversuche-vom-24.-April.html</link>
			<description>



Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer 
Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Wann endlich forschen wir im Nutzen f&amp;uuml;r die Menschen?

Bonaduz,  21. April 2010

Anl&amp;auml;sslich des &amp;laquo;Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche&amp;raquo; vom 24. April erinnert die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) an die j&amp;auml;hrlich 730 000 Versuchstiere, die in der Schweiz unter dem Vorwand angeblich wissenschaftlicher Forschung gequ&amp;auml;lt und get&amp;ouml;tet werden. Die AG STG fordert endlich die Erfassung und Auswertung von Tierversuchs-Studien, aus dessen Analysen klar nur ein m&amp;ouml;gliches Fazit gezogen werden kann: Die Abschaffung aller Tierversuche!

Alle 43 Sekunden stirbt ein Tier in einem Schweizer Tierversuchslabor. Seit dem Jahr 2000 haben die Tierversuche jedes Jahr &amp;ndash; insgesamt um &amp;uuml;ber 29% (!) &amp;ndash; auf &amp;uuml;ber 730 000 Tierversuche zugenommen! Dies trotz der st&amp;auml;ndigen offiziellen Beteuerung (von Politik, Pharmalobby und Universit&amp;auml;ten), dass Tierversuche auf das angeblich &amp;laquo;notwendige&amp;raquo; Mass reduziert w&amp;uuml;rden.

Hingegen nimmt die Zahl der Tierversuche in der angewandten medizinischen Forschung immer mehr ab. 1984 waren es noch mehr als 81% aller Schweizer Tierversuche f&amp;uuml;r dieses Fachgebiet, 2008 waren es weniger als 40%. Alarmierend: Nur 1,5% der an Universit&amp;auml;ten und Hochschulen durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche sind f&amp;uuml;r die Arzneimittelforschung!
Daf&amp;uuml;r steigen die Tierversuche f&amp;uuml;r die sogenannte Grundlagenforschung jedes Jahr massiv an. In der Grundlagenforschung wurden aktuell z.B. Fragen beantwortet wie (alle drei Beispiele wurden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften ver&amp;ouml;ffentlicht): &amp;laquo;Werden Fische seekrank?&amp;raquo;, &amp;laquo;Wie wirkt sich ein durch Gewehrsch&amp;uuml;sse verursachtes L&amp;auml;rmtrauma auf Meerschweinchen aus?&amp;raquo; oder &amp;laquo;Wie lange dauert es bis Silberm&amp;ouml;wen verhungern?&amp;raquo;

&amp;laquo;Die Qualit&amp;auml;t der tierexperimentellen Forschung wird nicht daran gemessen, ob und wie vielen Menschen damit geholfen werden konnte, sondern einzig daran, wie viele Artikel dar&amp;uuml;ber in Fachzeitschriften ver&amp;ouml;ffentlicht wurden&amp;raquo; kritisiert Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der AG STG, die herrschende Praxis. &amp;laquo;Diese Praxis auf Kosten von Tier und Mensch hilft niemandem ausser dem Portemonnaie der jeweiligen Forscher&amp;raquo;.
Es gibt in der Schweiz keine Kontrolle &amp;uuml;ber Nutzen und Erfolge/Misserfolge von Tierversuchsergebnissen. Auch werden die Tierversuchsdaten nicht zentral erfasst und anderen Forschern zur Verf&amp;uuml;gung gestellt. Somit besteht keine M&amp;ouml;glichkeit, das Wissen vergangener Tierversuche f&amp;uuml;r zuk&amp;uuml;nftige Tierversuche zu nutzen. Dies f&amp;uuml;hrt z.B. dazu, dass dieselben Tierversuche (jeweils in anderen Institutionen) immer wieder durchgef&amp;uuml;hrt werden.

Schon seit vielen Jahren fordert die AG STG die Erfassung und Auswertung von Tierversuchsergebnissen. Zur Zeit wird in der Schweiz endlich eine zentrale Datenbank &amp;uuml;ber Tierversuche aufgebaut. Doch leider ist bei dieser keine Einsicht/keine Transparenz geplant. F&amp;uuml;r mehr Transparenz und Zugriffsm&amp;ouml;glichkeiten auf diese Datenbank setzt sich die AG STG mit Eingaben bei Politik und Gesetzgeber ein.
&amp;laquo;Mehr Transparenz z.B. durch die Ver&amp;ouml;ffentlichung fehlgeschlagener Tierversuchsergebnisse w&amp;uuml;rde auch die Patientensicherheit massiv erh&amp;ouml;hen, da nicht immer wieder die gleichen Tierversuchsergebnisse ohne vorhersehbares Risiko bei Patienten ausprobiert w&amp;uuml;rden&amp;raquo; moniert Andreas Item. Die AG STG kritisiert diesbez&amp;uuml;glich insbesondere die Unt&amp;auml;tigkeit der Politik bei der praktischen Umsetzung und Einhaltung von Verbesserungen im Sinne des Tier- und Menschenschutzes.
Weiterhin fordert die AG STG endlich ein Umdenken in Politik und Forschung. Denn nur mit der Abschaffung der Tierversuche wird der Weg frei f&amp;uuml;r eine am Menschen orientierte und f&amp;uuml;r die Menschen n&amp;uuml;tzliche Forschung.

Der Gedenk- und Aktionstag wurde erstmals 1979 begangen und geht auf den Geburtstag von Lord Hugh Dowding zur&amp;uuml;ck, der sich im Britischen Oberhaus f&amp;uuml;r den Tierschutz einsetzte.

Weitere Informationen &amp;uuml;ber Tierversuche finden Sie unter: 
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer
Tierversuchsgegner
Ansprechpartner:
Andreas Item
Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)76 702 44 50
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen wie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovativen, zukunftsorientierten und somit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort Schweiz und eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im Vordergrund stehen.





</description>
			<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 10:26:47 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 26. März 2010 - TGN1412 - Ein Arzneimittelskandal jährt sich</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-der-AG-STG-TGN1412-Ein-Arzneimittelskandal-jahrt-sich.html</link>
			<description>


Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer 
Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

TGN1412 - Ein Arzneimittelskandal j&amp;auml;hrt sich

Bonaduz,  26. M&amp;auml;rz 2010

Im M&amp;auml;rz 2006 wurde sechs jungen, gesunden Menschen der zuvor in Tierversuchen umfassend gepr&amp;uuml;fte Arzneimittelwirkstoff TGN1412 der Firma TeGenero gespritzt. Dabei handelte es sich um einen neu entwickelten Antik&amp;ouml;rper, der gegen verschiedene Immunkrankheiten wirken sollte, so z. B. gegen Multiple Sklerose oder die rheumatoide Arthritis. Alle Teilnehmer landeten im Schockzustand mit dem Versagen zum Teil mehrerer Organe auf der Intensivstation, weil es zu einer vollkommen unerwarteten &amp;uuml;berm&amp;auml;ssigen Reaktion des Immunsystems kam. Die Probanden &amp;uuml;berlebten nach monatelangem Spitalaufenthalt nur knapp und leiden teilweise noch heute an den Folgen dieses Versuchs.

Bevor ein Medikament f&amp;uuml;r die breite Anwendung zugelassen wird, muss es zuvor an freiwilligen Probanden getestet werden. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften gehen dem verschiedene Tierversuche voraus, darunter Pr&amp;uuml;fungen der Wirksamkeit und auf unerw&amp;uuml;nschte Nebenwirkungen sowie Giftigkeitspr&amp;uuml;fungen. Diese wurden auch bei TGN1412 durchgef&amp;uuml;hrt, und zwar an verschiedenen Tierarten, darunter auch Rhesus- und Javaneraffen, die uns Menschen genetisch zu weit &amp;uuml;ber 90% &amp;auml;hnlich sind. 

Dr. med. Walz, medizinisch-wissenschaftlicher Berater der AG STG, arbeitet als Oberarzt in einer renommierten Z&amp;uuml;rcher Klinik. F&amp;uuml;r ihn ist es unverst&amp;auml;ndlich, dass man immer noch Tierversuche in der Medikamentenentwicklung durchf&amp;uuml;hrt. Bereits 1957 als Contergan auf den Markt kam, hatte man aufgrund harmlos verlaufener Tierversuche damit geworben, dass Contergan sogar f&amp;uuml;r Schwangere ein sicheres Schlafmittel sei. Dies hatte fatale Folgen: 10 000 Kinder wurden in der Folge mit verst&amp;uuml;mmelten oder fehlenden Gliedmassen geboren.
Dr. med. Walz weist darauf hin, dass aus Untersuchungen bekannt ist, dass jeder 15. Patient wegen unerw&amp;uuml;nschter Medikamentennebenwirkungen im Spital landet und dass schwere Nebenwirkungen sogar zu den h&amp;auml;ufigsten Todesursachen in den USA z&amp;auml;hlen. Die amerikanische Zulassungsbeh&amp;ouml;rde hat zudem errechnet, dass von 100 Medikamenten, die im Tierversuch als wirksam und harmlos erachtet wurden, nur noch 4 beim Menschen &amp;uuml;brig bleiben, welche auch wirklich wirksam und harmlos sind. 

Besonders &amp;auml;rgert sich Dr. med. Walz aber dar&amp;uuml;ber, dass viele Forschungsgelder f&amp;uuml;r Tierversuche verschwendet werden und somit f&amp;uuml;r die Erforschung wirksamer Impfstoffe und Therapien fehlt. So wird Krebs bald zu den h&amp;auml;ufigsten Todesursachen z&amp;auml;hlen, obwohl man zigtausendfach Krebs bei M&amp;auml;usen und Affen geheilt hat. 
Der Herausgeber der Krebsforschungs-Zeitschrift Clinical Oncology stellte fest, dass es schwierig sei, &amp;laquo;einen einzigen &amp;uuml;blichen Krebs des Menschen zu finden, bei dem Behandlung und Heilungsaussichten durch tierexperimentelle Forschung ernsthaft beeinflusst wurden. Letztendlich sind es Studien an menschlichen Patienten und nicht Tierversuche, die relevante Ergebnisse bringen.&amp;raquo; Dazu Dr. med. Walz: &amp;laquo;Heute hat man die M&amp;ouml;glichkeit auf Computerchips menschliche Zellkulturen mehrerer Organsysteme in ihrem komplexen Zusammenspiel zu studieren. Es gibt viele Tausend innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden, so dass kein Grund mehr existiert, weiterhin mittelalterlichen und oft qualvollen Tierversuchen zu vertrauen.&amp;raquo; 

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, wie auch verschiedene &amp;Auml;rzteorganisationen fordern daher seit langem einen konsequenten Verzicht auf Tierversuche und die Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Diese wissenschaftlichen Methoden sind ein Fortschritt und nicht nur ein Ersatz f&amp;uuml;r Tierversuche. Damit k&amp;ouml;nnte man die Schweiz zu einem weltweit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort machen und Krankheiten endlich wirksam bek&amp;auml;mpfen.

Wissenschaftliche Abhandlung &amp;laquo;Tierversuche aus 
medizinisch-wissenschaftlicher Sicht&amp;raquo;:
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)

Weitere Informationen &amp;uuml;ber die AG STG sowie &amp;uuml;ber Tierversuche: 
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer
Tierversuchsgegner
Ansprechpartner:
Andreas Item
Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)81 630 25 22
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer 
Tierversuchsgegner)
besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus
wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation
engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und
eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert
und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im
Vordergrund stehen.



</description>
			<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 10:21:58 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Editorial Albatros Nr. 26</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-26/Editorial-Albatros-Nr.-26.html</link>
			<description>



Vorhang auf &amp;hellip; f&amp;uuml;r die Schweinegrippe!So in etwa wird es vor ungef&amp;auml;hr drei Jahren an einem Treffen der m&amp;auml;chtigsten Pharmakonzerne geheissen haben. Wie bei einer Auto- oder Elektronikger&amp;auml;te-Pr&amp;auml;sentation wird die neuste Erfindung vorgestellt. Bei diesem (inoffiziellen) Treffen geht es jedoch weder um ein neues Auto noch um einen neuen MP3-Player, sondern um eine &amp;laquo;neue&amp;raquo; Krankheit.
Das an und f&amp;uuml;r sich bereits perfekte Pharma-Marketing-Korruptions-System beinhaltete aber noch einen entscheidenden Fehler. Man kann zwar Experten und Beh&amp;ouml;rden kaufen sowie &amp;Auml;ngste und Panik sch&amp;uuml;ren, aber dies garantiert noch keinen maximalen Umsatz.
Eine nicht wirklich neue Idee wurde wiedergeboren: staatliche Knebelvertr&amp;auml;ge. Anstatt sich die Arbeit zu machen, bei allen Beh&amp;ouml;rden separat zu hausieren, &amp;laquo;verkauft&amp;raquo; man den Regierungen Knebelvertr&amp;auml;ge, die eine grosse Abnahmemenge eines Impfstoffs garantieren, sobald die WHO f&amp;uuml;r eine Krankheit die h&amp;ouml;chste Pandemiestufe ausruft. Nun musste also nur noch die WHO &amp;hellip;

Erinnern Sie sich noch? Schweinegrippe?
Bereits ein paar Tage, nachdem in Mexiko die ersten F&amp;auml;lle von Schweinegrippe diagnostiziert wurden, bezeichnete Sir Roy Anderson (ein Berater der britischen Regierung) die Schweinegrippe als Pandemie. Im fast gleichen Atemzug bewarb er gleich noch den Impfstoff Pandemrix. Dabei vergass er vermutlich zu erw&amp;auml;hnen, dass er j&amp;auml;hrlich umgerechnet etwa 200 000 CHF als Lobbyist von GlaxoSmithKline (Hersteller von Pandemrix) verdient. 
Gut einen Monat sp&amp;auml;ter erhob die WHO die Schweinegrippe in die h&amp;ouml;chste Stufe einer Pandemie bzw., da die Schweinegrippe die Kriterien daf&amp;uuml;r nicht erf&amp;uuml;llte, passte die WHO die Kriterien an. Danach war die Hysterie, &amp;auml;h Pandemie nicht mehr aufzuhalten.

Ich k&amp;ouml;nnte B&amp;uuml;cher damit f&amp;uuml;llen, was im Zusammenhang mit der Schweinegrippe als ein meisterhaftes Lehrst&amp;uuml;ck f&amp;uuml;r die Mafia in die Geschichte eingehen m&amp;uuml;sste. Jedoch irgendwo wurde alles bereits geschrieben. Eins jedoch, ein wichtiges Grundgesetz, das die Schulmedizin mir beigebracht hat, m&amp;ouml;chte ich nochmals wiederholen:
Eine Impfung, wie wir ja von der normalen Grippeimpfung wissen, nutzt immer nur gegen genau ein Grippevirus. Wenn sich das Virus ver&amp;auml;ndert oder wenn ein anderes Grippevirus als erwartet auftritt, dann ist die Impfung praktisch wirkungslos. 
Nun wollte man uns eine Impfung gegen das ziemlich harmlose Schweinegrippevirus andrehen. Die somit vollkommen unhaltbare Begr&amp;uuml;ndung, weshalb man sich gegen ein harmloses Virus sch&amp;uuml;tzen m&amp;uuml;sse? Das Virus k&amp;ouml;nnte mutieren und dann &amp;hellip; 
AUTSCH!

Vergessen wir nicht die ganzen Horrorszenarien rund um SARS, Hepatitis, AIDS, Ebola, BSE, Vogelgrippe, Schweinegrippe &amp;hellip; Es wird wohl keine drei Jahre dauern, dann wiederholt sich das Ganze wieder. Vielleicht wird es dann heissen:
Herzlich willkommen! Und nun Vorhang auf &amp;hellip; f&amp;uuml;r die Hasenpest!

 Andreas Item




</description>
			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:14:29 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>ZuGeTiVe - Affenversuche abschaffen! - Petitionsübergabe</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/ZuGeTiVe-Affenversuche-abschaffen-Petitionsubergabe.html</link>
			<description>










20 000 Unterschriften f&amp;uuml;r ein Verbot der Freiburger Affenversuche!

Am 16. September 2009, drei Tage vor ZuGeTiVe, &amp;uuml;berreichte die AG STG zusammen mit der ATRA und der LSCV dem Grossen Rat des Kantons Freiburg die Unterschriften unserer gemeinsamen Petition &amp;laquo;Stoppt die Affenversuche an der Universit&amp;auml;t Freiburg&amp;raquo;. Die Petition hatten wir im Juni 2009 lanciert und sie wurde innerhalb von nur drei Monaten von 20 000 Personen unterschrieben. Die ausf&amp;uuml;hrliche Medienmitteilung zur Petitions&amp;uuml;bergabe erhalten Sie &amp;uuml;ber unser B&amp;uuml;ro (Adresse oder E-Mail siehe Impressum).













</description>
			<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 11:49:01 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>ZuGeTiVe - Rede Andreas Item</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/ZuGeTiVe-Rede-Andreas-Item.html</link>
			<description>





ZuGeTiVe &amp;ndash; 19.9.2009 in Freiburg (CH)
Rede von Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer  der AG STG


&amp;laquo;Es gibt noch keine Alternativen f&amp;uuml;r alle Tierversuche!&amp;raquo;
Diese Aussage h&amp;ouml;ren wir immer wieder von Vertretern der Tierversuchslobby. Dies ist ihr Argument, ihre Rechtfertigung, weshalb wir auf Tierversuche nicht verzichten k&amp;ouml;nnen. Und ich gebe der Tierversuchslobby recht. Es gibt nicht f&amp;uuml;r jeden Tierversuch eine Alternative. Aber ich sage: Zum Gl&amp;uuml;ck f&amp;uuml;r uns Menschen gibt es diese nicht!


Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde

&amp;laquo;Ohne Tierversuche kein medizinischer Fortschritt&amp;raquo;,
so eine andere st&amp;auml;ndige Behauptung einiger Wissenschaftler. Schon seit weit &amp;uuml;ber 100 Jahren verbreitet die Tierversuchslobby in regelm&amp;auml;ssigen Abst&amp;auml;nden &amp;uuml;ber die Medien, dass im Tierversuch dies und jenes entdeckt wurde. Und dass diese Forschungsergebnisse in wenigen Jahren zum Sieg &amp;uuml;ber Krebs und viele andere Krankheiten f&amp;uuml;hren werden. Wir stehen also kurz vor dem medizinischen Durchbruch. Wohlbetont: Nicht erst seit heute, sondern schon seit der Zeit unserer UrUrUr...- Grossv&amp;auml;ter. 

Und was haben diese im Tierversuch gewonnenen medizinischen Daten gebracht? Wie viele dieser Entdeckungen haben zu neuen und n&amp;uuml;tzlichen Medikamenten oder Therapien gef&amp;uuml;hrt?
Wie viele Krankheiten konnten besiegt werden?

Wir alle wissen es. Nicht nur wir Tierversuchsgegner, sondern auch die informierten Bef&amp;uuml;rworter.
Die meisten Fortschritte und Errungenschaften in der Medizin sind nicht auf Tierversuche zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren. Im Gegenteil: Die Krankheiten, gegen die am intensivsten mit Tierversuchen geforscht wurde und wird, haben immer mehr zugenommen und sind heute an der Spitze der Todesursachen.
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Tierversuche sind definitiv das Paradebeispiel f&amp;uuml;r chronische Erfolglosigkeit.

Die amerikanische Arzneimittelbeh&amp;ouml;rde FDA hat errechnet, dass 92% aller Tierversuchsergebnisse nicht auf Menschen &amp;uuml;bertragbar sind. Und dass von den verbleibenden 8% etwa die H&amp;auml;lfte aller daraus entwickelten Produkte wieder vom Markt genommen oder deren Beipackzettel um gravierende Nebenwirkungen erg&amp;auml;nzt werden mussten. Dies heisst: Nur 4% der Tierversuchsergebnisse sind auf Menschen &amp;uuml;bertragbar. Und welche 4% das sind, das weiss man nat&amp;uuml;rlich erst nach deren Testung am Menschen.

Im Juli dieses Jahres wurde im Wissenschaftsmagazin &amp;laquo;Nature&amp;raquo; eine Studie vom Pharmakologen und Toxikologen Prof. Dr. Thomas Hartung ver&amp;ouml;ffentlicht. Diese Studie zeigt auf, dass 60% der Substanzen, die im Tierversuch als giftig eingestuft wurden, f&amp;uuml;r die Menschen ungiftig sind. Somit werden, weil eben im Tierversuch als giftig eingestuft, wichtige Entwicklungen verhindert oder nicht mehr weiterverfolgt. Umgekehrt ebenso zeigt dies auf, dass f&amp;uuml;r uns Menschen giftige Stoffe im Tierversuch zumeist gar nicht erkannt werden, weil sie von den getesteten Tierarten gut vertragen wurden.
Diese Beispiele liessen sich mit zahlreichen Studien angesehener Universit&amp;auml;ten und Wissenschaftler beliebig erg&amp;auml;nzen.

Und wie reagieren die Tierversuchslobbyisten auf die stetig steigende Anzahl an Beweisen f&amp;uuml;r die Nutzlosigkeit von Tierversuchen?
Gar nicht! Beziehungsweise mit einer ungeheuerlichen Arroganz, ohne jemals auf die Fakten einzugehen. Sie organisieren lieber Propaganda-Veranstaltungen &amp;ndash; eine solche findet &amp;uuml;brigens genau jetzt an der Universit&amp;auml;t Freiburg statt &amp;ndash; bei denen sie ihre L&amp;uuml;gen nur noch &amp;ouml;fters wiederholen. Noch k&amp;ouml;nnen sie dies leider tun. Denn sie sind sich durch ihre Macht und ihren politischen Einfluss bewusst, dass die Forschungsgelder trotzdem weiterhin in ihre Taschen fliessen.
Man h&amp;ouml;rt von ihnen kaum jemals etwas anderes als die stereotype Wiederholung ihrer plumpen Behauptungen wie: &amp;laquo;Ohne Tierversuche kein medizinischer Fortschritt.&amp;raquo;
Doch auch wenn sie noch so oft wiederholt wird, wird eine L&amp;uuml;ge dadurch nicht zur Wahrheit.

Vor gut zwei Jahrzehnten haben die Tierversuchsforscher eine neue Spielwiese &amp;ndash; die Grundlagenforschung &amp;ndash; vermehrt f&amp;uuml;r sich entdeckt. Mit dieser haben sich viele ihrer Probleme in Luft aufgel&amp;ouml;st, denn die Grundlagenforschung muss sich nicht erkl&amp;auml;ren. Sie muss keine Forschungsziele formulieren, sie muss keinen f&amp;uuml;r uns Menschen relevanten Nutzen anstreben und sie wird bei den Bewilligungsbeh&amp;ouml;rden zu weit &amp;uuml;ber 99% einfach durchgewunken.

&amp;laquo;Die Grundlagenforschung ist wichtig f&amp;uuml;r den medizinischen Fortschritt.&amp;raquo;
Dies wiederum, wen wundert es, die Behauptung der Tierversuchslobbyisten.
An Schweizer Universit&amp;auml;ten wird bei Tierversuchen zu &amp;uuml;ber 90% Grundlagenforschung betrieben. Demgegen&amp;uuml;ber machen z.B. Tierversuche f&amp;uuml;r die Entdeckung und Entwicklung von Arzneimitteln gerade noch 1,5% aus!

Machen wir deshalb einen kurzen Abstecher in diese K&amp;ouml;nigsdisziplin der Unsinnigkeit.
Sind folgende drei aktuellen &amp;ndash; willk&amp;uuml;rlich ausgesuchten &amp;ndash; tierexperimentellen Studien der Grundlagenforschung wirklich sinnvoll? Alle drei wurden in wissenschaftlichen Publikationen ver&amp;ouml;ffentlicht.
M&amp;uuml;ssen wir wirklich wissen, dass Fische, wenn man sie tagelang in einer k&amp;uuml;nstlichen Schwerelosigkeit um ihre eigene Achse drehen l&amp;auml;sst, seekrank werden und sich dauernd &amp;uuml;bergeben m&amp;uuml;ssen?
M&amp;uuml;ssen wir wirklich wissen, wie sich ein durch Gewehrsch&amp;uuml;sse verursachtes akutes L&amp;auml;rmtrauma auf Meerschweinchen auswirkt?
Oder m&amp;uuml;ssen wir wirklich wissen, dass Silberm&amp;ouml;wen nach 6-t&amp;auml;gigem Futterentzug kl&amp;auml;glich verhungern?


Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde

 Kommen wir auf meine anf&amp;auml;ngliche Aussage zur&amp;uuml;ck: Zum Gl&amp;uuml;ck gibt es keine Alternativen f&amp;uuml;r alle Tierversuche.
Was w&amp;uuml;rde es bedeuten, wenn wir f&amp;uuml;r alle Tierversuche eine gleichwertige Alternative h&amp;auml;tten?
Nun, w&amp;auml;ren wir so menschenverachtend wie die Tierversuchsbef&amp;uuml;rworter, dann w&amp;uuml;rden wir nur f&amp;uuml;r einen Ersatz von Tierversuchen k&amp;auml;mpfen, w&amp;uuml;rden wir uns mit gleichwertigen Alternativen zufriedengeben.
Die Gewinner dabei w&amp;auml;ren die Tiere, da nicht mehr an ihnen geforscht w&amp;uuml;rde. Aber wie sieht es f&amp;uuml;r die Menschen aus?

Wenn wir tats&amp;auml;chlich f&amp;uuml;r Tierversuche gleichwertige Alternativmethoden etablieren, dann verhindern wir damit effektiv die M&amp;ouml;glichkeiten, dass es in der Zukunft wesentliche medizinische Fortschritte geben kann. Denn wenn bereits das Basiswissen vollkommen fehlerhaft ist, da eben gleichwertig, dann kann darauf keine f&amp;uuml;r Menschen wirklich n&amp;uuml;tzliche medizinische Wissenschaft aufgebaut werden.

Wir aber sind nicht menschenfeindlich, wir setzen uns f&amp;uuml;r die Menschen ein! Wir k&amp;auml;mpfen f&amp;uuml;r die Patienten, die voller Hoffnung auf eine Heilung ihrer Krankheit warten. Deshalb m&amp;uuml;ssen wir verhindern, dass sich Alternativen zu unbrauchbaren Forschungsmethoden etablieren. Die Wissenschaft muss aufh&amp;ouml;ren, nach gleichwertigen Alternativen zu Tierversuchen zu forschen. Es gibt nun mal Dinge, die man ersatzlos streichen kann.
 

Die medizinische Forschung soll wieder eine echte Wissenschaft werden!
Die moderne, auf den Menschen ausgerichtete Forschung hat in den letzten Jahrzehnten massive Fortschritte erzielt. Innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind immer exakter, schneller und zuverl&amp;auml;ssiger geworden. Trotz aller Hindernisse, die Beh&amp;ouml;rden und manche Wissenschaftler ihnen in den Weg stellen, haben sie zu vielen wesentlichen medizinischen Erkenntnissen gef&amp;uuml;hrt.

An dieser Stelle zwingt sich die Frage auf: Wie weit k&amp;ouml;nnten wir heute schon in der Medizin sein? Wie weit w&amp;auml;ren wir, wenn die wirklich wissenschaftlichen Methoden ebenso unterst&amp;uuml;tzt und gef&amp;ouml;rdert worden w&amp;auml;ren? 
Wie weit w&amp;auml;ren wir, wenn wir die Milliarden von Forschungsgeldern nicht in Tierversuche, sondern in echte Wissenschaft gesteckt h&amp;auml;tten?
Wie viele an Krankheiten verstorbene Menschen k&amp;ouml;nnten heute noch leben? 
K&amp;ouml;nnten wir vielleicht heute schon jedes krebskranke Kind heilen?

Tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind heutzutage in Sachen Genauigkeit, Zuverl&amp;auml;ssigkeit und Aussagekraft den Tierversuchen weitaus &amp;uuml;berlegen.
Anstatt aber diese innovativen und zuverl&amp;auml;ssigen Methoden anzunehmen und zu deren Weiterentwicklung beizutragen, verstecken sich die Tierversuchsexperimentatoren lieber hinter ihrem l&amp;auml;ngst widerlegten L&amp;uuml;gengeflecht. 
Pers&amp;ouml;nlich gesehen ist dieses Verhalten nicht ganz unverst&amp;auml;ndlich. Denn wer gibt schon gerne zu, dass seine jahrzehntelange Arbeit vollkommen nutzlos ist?
Zudem wissen diese Forscher: Nicht nur Tierversuche brauchen keinen Ersatz. Auch die Arbeitsstellen der Tierversuchsexperimentatoren k&amp;ouml;nnen ersatzlos gestrichen werden. Sie werden nicht mehr gebraucht. An die Stelle der Tierversuchsexperimentatoren treten z.B. Zellkulturforscher, Mikrobiologen und Computerfachleute.
Denn genauso wenig, wie man aus einem faulen Ei einen gesunden Apfel machen kann, genauso wenig kann man aus einem Tierversuchsexperimentator einen Wissenschaftler machen.

Wie k&amp;ouml;nnen Forscher wie Rouiller noch in den Spiegel sehen? Jahrzehntelang haben sie mit ihrer nutzlosen Forschung Milliarden von Steuergeldern verschleudert. Milliarden Forschungsgelder, die deshalb einer innovativen, fortschrittlichen Wissenschaft gefehlt haben. Milliarden Forschungsgelder, mit denen die medizinische Wissenschaft heute schon viel weiter sein k&amp;ouml;nnte. Wie k&amp;ouml;nnen Forscher wie Rouiller anscheinend ohne Skrupel st&amp;auml;ndig mit den Hoffnungen der Patienten spielen?

Alle Patienten haben ein Anrecht auf die bestm&amp;ouml;gliche Medizin. Aber um dies erreichen zu k&amp;ouml;nnen, muss die medizinische Forschung endlich wieder das Wohl der Patienten in den Mittelpunkt stellen. Wir Tierversuchsgegner setzen uns f&amp;uuml;r eine bessere Medizin und f&amp;uuml;r einen innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort Schweiz ein. 

Deshalb ist es f&amp;uuml;r alle Unbelehrbaren h&amp;ouml;chste Zeit: Zeigt wenigstens ein bisschen Courage! Zeigt wenigstens etwas echtes Mitgef&amp;uuml;hl f&amp;uuml;r die Hoffnungen der Patienten. Zeigt wenigstens etwas echtes Interesse am Fortschritt der medizinischen Forschung. Oder tut es wenigstens zur St&amp;auml;rkung eines innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandortes Schweiz. Verabschiedet euch endlich von der medizinischen Forschung und macht Platz f&amp;uuml;r innovative und echte Wissenschaftler.

Wir alle kennen das Sprichwort: Man kann nicht den F&amp;uuml;nfer und das Weggli haben.
Wenn wir diese Redensart auf die medizinische Wissenschaft umformulieren, muss sich jeder die Frage stellen: 
Wollen wir Tierversuche oder wollen wir medizinischen Fortschritt?


 Andreas Item

Informationen und Fotos zu ZuGeTiVe, dem Aktionstag und der Demonstration gegen Tierversuche vom 19. September 2009 in Freiburg, finden sie unter: www.zugetive.ch (http://www.zugetive.ch)

Den aktuellen Bericht &amp;uuml;ber ZuGeTiVe, den Aktionstag und die Demonstration gegen Tierversuche, finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe ( Seiten 4 und 5) unter: http://www.agstg.ch/downloads/magazin/2009/albatros_magazin_tierversuche_25de_www.pdf (downloads/magazin/2009/albatros_magazin_tierversuche_25de_www.pdf)

Fotos von der ZuGeTiVe Petitions&amp;uuml;bergabe finden Sie unter: Petitions&amp;uuml;bergabe &amp;laquo;Stoppt die Affenversuche an der Universit&amp;auml;t Freiburg&amp;raquo; (index.php?option=com_content task=view id=206)




</description>
			<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 11:11:18 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Editorial Albatros Nr. 25</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Editorial-Albatros-Nr.-25.html</link>
			<description>


Wollen wir Tierschutz oder wollen wir medizinischen Fortschritt?Diese seit mehr als einem Jahrhundert von Tierversuchsbef&amp;uuml;rwortern gestellte Frage (Bsp.: &amp;laquo;Aber wenn Ihr Kind &amp;hellip;&amp;raquo;) kennen wir alle. Die Antwort darauf scheint klar. So ziemlich jeder Mensch wird das Leben z.B. seiner Kinder &amp;uuml;ber das Leben aller anderen Lebewesen stellen, das ist v&amp;ouml;llig normal. Somit ist die Debatte &amp;laquo;Wissenschaft oder Tierschutz&amp;raquo; immer von vornherein verloren. Dennoch lassen sich leider sehr viele Tiersch&amp;uuml;tzer auf diese Debatte ein. Und die Vivisektoren lachen sich dabei ins F&amp;auml;ustchen.

Dass diese ewige unfruchtbare Debatte regelrecht die Diskussionen &amp;uuml;ber Tierversuche beherrscht, wurde mir anl&amp;auml;sslich der &amp;laquo;Arena&amp;raquo;-Sendung vom 16.10.2009 (Streit um Tierversuche) wieder einmal klar bewusst. Die Debatte drehte sich haupts&amp;auml;chlich um das Thema G&amp;uuml;terabw&amp;auml;gung. Dies, weil eine der Urteilsbegr&amp;uuml;ndungen f&amp;uuml;r das Verbot der Z&amp;uuml;rcher Affenversuche die W&amp;uuml;rde der Tiere ist.
Wohlgemerkt: Dies ist ein sehr wichtiges Urteil! Dass die W&amp;uuml;rde der Tiere erstmals von einem Gericht anerkannt wurde, dar&amp;uuml;ber d&amp;uuml;rfen wir Tierfreunde uns absolut freuen.

Aber wie soll diese G&amp;uuml;terabw&amp;auml;gung in Zukunft aussehen? Nach welchen Kriterien sollen wir W&amp;uuml;rde oder Wert von Lebewesen beurteilen? Nach genetischer &amp;Auml;hnlichkeit mit uns Menschen? Dabei w&amp;auml;ren dann aber sicher viele Tiersch&amp;uuml;tzer nicht einverstanden, denn M&amp;auml;use und Ratten stehen uns genetisch n&amp;auml;her als manche der sogenannten &amp;laquo;Kuscheltiere&amp;raquo;.
Oder machen wir eine Rangliste nach Beliebtheit? Stehen dann zuoberst Hunde oder Katzen? Oder vielleicht Pferde? Oder doch eher Kaninchen und Meerschweinchen? 
Ich pers&amp;ouml;nlich mag Esel sehr und finde, die sollten in der Rangliste oben stehen.
Nein, so gehts wohl auch nicht.

Bei diesem Bundesgerichtsentscheid hat aber auch nicht die G&amp;uuml;terabw&amp;auml;gung &amp;laquo;gewonnen&amp;raquo;. Denn bei der Frage &amp;laquo;Mensch oder Tier?&amp;raquo; wird der Mensch immer siegen. Die entscheidenden Begr&amp;uuml;ndungen des Bundesgerichts beinhalteten eine wissenschaftliche Kritik an diesen Tierversuchen. Eine Kritik am Nichtvorhandensein eines voraussehbaren Nutzens f&amp;uuml;r die Menschen. Dies war somit keine Frage des Tierschutzes, sondern eine Frage der Wissenschaftlichkeit. Diese Erkenntnis hat dann die G&amp;uuml;terabw&amp;auml;gung erst erm&amp;ouml;glicht. 
Das Bundesgericht hat zwar die Methode Tierversuch nicht grunds&amp;auml;tzlich in Frage gestellt, aber es hat die wichtigen Fragen &amp;uuml;ber effektiven Sinn und Nutzen von Tierversuchen ein klein wenig ins Zentrum ger&amp;uuml;ckt.
Die entscheidende Frage lautet n&amp;auml;mlich nicht: Wollen wir Tierschutz oder wollen wir medizinischen Fortschritt?
Die entscheidende Frage lautet:

Wollen wir Tierversuche oder wollen wir medizinischen Fortschritt?

Dass vom h&amp;ouml;chsten Schweizer Gericht der angebliche Nutzen von Tierversuchen infrage gestellt wurde, das ist f&amp;uuml;r mich ein Grund zum Feiern.

Ich w&amp;uuml;nsche Ihnen ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr.

  Andreas Item



</description>
			<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 11:08:21 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Gelähmte Ratten können wieder laufen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Gelahmte-Ratten-konnen-wieder-laufen.html</link>
			<description>













Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)




























Irref&amp;uuml;hrung der &amp;Ouml;ffentlichkeit &amp;uuml;ber angebliche medizinische Erfolge 

22. September 2009

Bonaduz (ots) In der am 20. September ver&amp;ouml;ffentlichten Medienmitteilung &amp;laquo;Gel&amp;auml;hmte Ratten k&amp;ouml;nnen wieder laufen&amp;raquo; wird dem Leser suggeriert, dass die Heilung von querschnittsgel&amp;auml;hmten Menschen unmittelbar bevorst&amp;uuml;nde. Fakt ist jedoch, dass der mit den Worten &amp;laquo;Es gibt keine Belege, dass die Methode bei Menschen nicht funktioniert&amp;raquo; zitierte Wissenschaftler Prof. Courtine die &amp;Ouml;ffentlichkeit mit dieser Aussage bewusst manipuliert, um noch mehr Forschungsgelder zu erhalten. 

Diese bewusst manipulative Umkehr einer Aussage, um damit dem Leser Erfolg zu suggerieren und dies, indem er mit den Hoffnungen der Patienten spielt, m&amp;uuml;sste strafbar sein. Nat&amp;uuml;rlich gibt es noch keine Belege f&amp;uuml;r das Versagen seiner Methode am Menschen, er hat sie ja auch noch nicht bei Menschen ausprobiert. Wesentlich hingegen ist, dass es in Wirklichkeit keinerlei Beweis gibt, dass seine Methode bei Menschen jemals funktionieren k&amp;ouml;nnte.

Neurostimulatoren werden bei Menschen schon lange eingesetzt, wie z.B. bei Morbus Parkinson oder chronischen Schmerzen. Bei Querschnittsl&amp;auml;hmungen haben sie jedoch nicht geholfen. Ratten unterscheiden sich von Menschen grundlegend und ebenfalls unterscheiden sich die k&amp;uuml;nstlich von Courtine hervorgerufenen Querschnittsl&amp;auml;hmungen grundlegend von den Unfallmechanismen, die bei Menschen zu Querschnittsl&amp;auml;hmungen f&amp;uuml;hren.

Tierversuche f&amp;uuml;hren seit Jahrzehnten in die Irre. So ist trotz milliardenschwerer F&amp;ouml;rderprogramme und zigfach in Tierversuchen erfolgreichen Versuchen, Krebs zu heilen, f&amp;uuml;r Menschen wenig dabei herausgekommen. Eines von vielen Beispielen ist die seit 15 Jahren verwendete Krebsmaus. Mit ihr solle Krebs in ein paar Jahren besiegt sein, hiess es. Zigtausend potenzielle Wirkstoffe wurden an Millionen Krebsm&amp;auml;usen getestet. Viele davon d&amp;auml;mmten den k&amp;uuml;nstlich erzeugten Krebs bei M&amp;auml;usen ein, jedoch nicht einer dieser Stoffe konnte erfolgreich beim Menschen eingesetzt werden.

Gleiches gilt auch f&amp;uuml;r HIV/AIDS. Hier waren innerhalb von 20 Jahren &amp;uuml;ber 130 Untersuchungen von Impfstoffen, sowohl zur Vorbeugung wie auch zur Therapie, im Tierversuch &amp;uuml;beraus erfolgreich. Kein einziger dieser Impfstoffe war jedoch bei Menschen erfolgreich &amp;ndash; ganz im Gegenteil. Sie hatten z.T. schwerwiegende Nebenwirkungen, die in den Tierversuchen nicht vorausgesagt wurden.

Ebenso wie Krebs in Tierversuchen heilbar und AIDS im Tierversuch vorbeugbar ist, so scheinen nun auch Querschnittsl&amp;auml;hmungen bei Ratten heilbar zu sein. Dies ist jedoch h&amp;ouml;chstens f&amp;uuml;r die Veterin&amp;auml;rmedizin interessant &amp;ndash; f&amp;uuml;r Menschen aber absolut irrelevant.

Bev&amp;ouml;lkerung und Politik sehen sich durch Tierversuche in Sicherheit bez&amp;uuml;glich Medikamentennebenwirkungen. Dies der Erfolg jahrzehntelanger Pharmapropaganda. In Wirklichkeit stirbt jedoch jeder 20. Spitalpatient an den Nebenwirkungen von Medikamenten und 92% aller &amp;ndash; nach Tierversuchen f&amp;uuml;r unbedenklich befundenen &amp;ndash; Medikamente werden wegen schwerer Nebenwirkungen bei Menschen gar nicht erst zugelassen. Von den restlichen 8% muss die H&amp;auml;lfte nachtr&amp;auml;glich infolge schwerwiegender Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen werden. Dies zeigt ganz klar die Unzuverl&amp;auml;ssigkeit von Tierversuchen auf.

Hingegen haben klinische Forschung sowie innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden in den letzten Jahren zu vielen wesentlichen medizinischen Fortschritten gef&amp;uuml;hrt.

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert daher seit Langem endlich eine wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung aller durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche.
Es muss endlich aufh&amp;ouml;ren, dass mit dem absichtlichen Spielen mit den Hoffnungen von Patienten immer mehr Forschungsgelder generiert werden k&amp;ouml;nnen. Deshalb m&amp;uuml;ssen Forschungsprojekte mit den vorg&amp;auml;ngig gemachten Behauptungen und Versprechungen verglichen und beurteilt werden.
Zudem fordert die AG STG endlich die massiv bessere F&amp;ouml;rderung und Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Nur mit diesen Forschungsmethoden k&amp;ouml;nnen mehr Sicherheit wie auch bessere Heilungschancen f&amp;uuml;r Patienten erreicht werden. Die AG STG setzt sich f&amp;uuml;r echten medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt ein und ist deshalb f&amp;uuml;r die Abschaffung aller Tierversuche. Ebenfalls sieht die AG STG dadurch eine grosse Chance f&amp;uuml;r die Schweiz, auch in Zukunft zu den innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandorten der Welt zu z&amp;auml;hlen.


Wissenschaftliche Quellenangaben zu den im Text genannten Fakten:

Wissenschaftliche Abhandlung &amp;laquo;Tierversuche aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht&amp;raquo;:
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)

Bericht AIDS/HIV-Forschung: 
http://www.agstg.ch/Albatros-24/AIDS-Forschung-Tierversuche-haben-versagt.html (Albatros-24/AIDS-Forschung-Tierversuche-haben-versagt.html)

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner)
besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus
wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation
engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und
eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert
und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im
Vordergrund stehen.



















</description>
			<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:51:40 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Offener Brief an Herrn Vasella</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Offener-Brief-an-Herrn-Vasella.html</link>
			<description>








Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)


Offener Brief an Daniel Vasella, CEO und Verwaltungsratspr&amp;auml;sident von Novarits

12. August 2009

Sehr geehrter Herr Vasella

Was Ihnen in den letzten Wochen passiert ist, das ist sehr zu bedauern. 
Auch wir Tiersch&amp;uuml;tzer haben etwas zu bedauern, n&amp;auml;mlich den Tod von weltweit j&amp;auml;hrlich ca. 115 000 000 Tieren f&amp;uuml;r Tierversuche.
Wir sind eine absolut legal und friedlich agierende Organisation, die sich aus medizinisch-wissenschaftlichen wie ethischen Argumenten gegen Tierversuche einsetzt. Wir w&amp;uuml;nschen uns schon seit Langem einen Dialog mit Ihnen. Wir w&amp;uuml;nschen uns schon seit Langem Antworten von Ihnen. Bisher leider ohne Erfolg.

Sie, Herr Vasella, wie wir von der AG STG haben die gleichen Ziele, n&amp;auml;mlich eine bessere und sicherere Medizin f&amp;uuml;r die Menschen und den Verzicht auf Tierversuche. Nutzen wir doch die Chance zu einem gemeinsamen sachlichen Dialog, bei welchem wir endlich Antworten auf unsere Fragen erhalten. Nehmen Sie den militanten Tiersch&amp;uuml;tzern den Wind aus den Segeln, indem Sie beweisen, dass Sie offen sind f&amp;uuml;r einen Dialog mit legal agierenden und friedlichen Tierversuchsgegnern. 

Einige Fragen, die wir schon lange an Sie, Herr Vasella, haben, kann ich Ihnen bereits im Voraus zukommen lassen:
Tierversuche sind auch unter &amp;Auml;rzten und Wissenschaftlern sehr umstritten. So hat die amerikanische Arzneimittelzulassungsstelle FDA errechnet, dass 92% aller Tierversuchsergebnisse nicht auf den Menschen &amp;uuml;bertragbar sind.[1]

Nehmen wir ein aktuelles Beispiel: die HIV-Infektion, an deren Folgeerkrankung AIDS t&amp;auml;glich bis zu 8000 Menschen sterben. In Tierversuchen gelang es wiederholt, durch Impfungen eine HIV-Infektion zu verhindern.[2] In der Folge wurden seit 1987 bis 2007 vom Institut f&amp;uuml;r Allergien und ansteckende Krankheiten in den USA (U.S. National Institute of Allergy and Infectious Diseases) mehr als 130 Untersuchungen mit HIV-Impfstoffen an Menschen finanziert. Darunter waren sowohl vorbeugende als auch therapeutische Impfstoffe. Kein einziger war beim Menschen wirksam, trotz bzw. wohl gerade wegen vorheriger erfolgreicher Anwendung in Tierversuchen.[3] 
Dieses Beispiel zeigt eindr&amp;uuml;cklich, dass durch das Dogma des Festhaltens an leidbringenden Tierversuchen bewusst Forschungsgelder sinnlos verschwendet werden und die Entwicklung wirksamer Medikamente behindert wird. Untersuchungen an menschlichen weissen Blutzellen ausserhalb des K&amp;ouml;rpers (In-vitro-Versuche) zeigten hingegen sowohl die Wirksamkeit als auch die Toxizit&amp;auml;t von AIDS-Medikamenten wie AZT[4], 3TC[5] und Proteaseinhibitoren[6] zuverl&amp;auml;ssig. Daraus wird deutlich, dass innovative Forschungsmethoden im Gegensatz zu Tierversuchen zu zuverl&amp;auml;ssigeren Resultaten und Fortschritten f&amp;uuml;hren, ohne dass Menschen- und Tierleben unn&amp;ouml;tig gef&amp;auml;hrdet werden. 

Erst k&amp;uuml;rzlich hat der Konstanzer Professor Thomas Hartung in einem &amp;laquo;Nature&amp;raquo;-Artikel festgestellt, dass rund 60% der Stoffe, die in Tierversuchen als giftig eingestuft wurden, f&amp;uuml;r Menschen ungiftig sind.[7] Somit werden potenziell wirkungsvolle Medikamente (Wirkstoffe) gar nicht erst weiter &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft. Dies bedeutet, dass f&amp;uuml;r Menschen wirkungsvolle und lebensrettende Medikamente oft infolge der fehlerhaften (da nicht &amp;uuml;bertragbaren) Tierversuchsergebnisse gar nicht entwickelt werden. Tierversuche behindern also medizinischen Fortschritt! Umgekehrt wiegt man sich durch Tierversuche in falscher Sicherheit, was die vielen massiven Nebenwirkungen sowie die verheerenden Medikamentenkatastrophen beweisen.
Frage: Weshalb weigert sich die Tierversuchslobby so vehement, das Thema Tierversuche und deren wirklichen medizinisch-wissenschaftlichen Nutzen mit Kritikern zu diskutieren? Und weshalb setzt sich die Tierversuchslobby nicht st&amp;auml;rker f&amp;uuml;r die Erforschung und Anerkennung von innovativeren und sichereren Forschungsmethoden ein?
Wenn Tierversuchsergebnisse f&amp;uuml;r die Erforschung von Medikamenten wichtig sind, dann muss man logischerweise auch auf bereits vorhandene Versuchsergebnisse Zugriff haben. Wenn man diesen Zugriff nicht hat, l&amp;auml;sst sich auf den vorhandenen Ergebnissen keine weitere Forschung aufbauen. Dann verschwinden diese Ergebnisse einfach in verstaubten Archiven.

Zudem werden Tierversuchsergebnisse nach aktuellem Schweizer Gesetz weder &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft noch ausgewertet. Dies ist ein Affront gegen den Nutzen von Tierversuchen! Klinische Studienregister sind l&amp;auml;ngst Realit&amp;auml;t. Beispielsweise belegt das Register des U.S. National Institutes of Health unter http://clinicaltrials.gov (http://clinicaltrials.gov) nachhaltig, dass durch die Bekanntgabe der Informationen keinerlei Nachteil f&amp;uuml;r die Forscher resultiert. Dies obwohl somit die &amp;Ouml;ffentlichkeit und andere Forschergruppen fr&amp;uuml;hzeitig von den Vorhaben erfahren.
Hingegen aber profitieren Forschergruppen sehr von den ver&amp;ouml;ffentlichten Ergebnissen.
Frage: Weshalb weigert sich die Tierversuchslobby, dass Tierversuchsdaten ausgewertet und ver&amp;ouml;ffentlicht werden, damit andere Wissenschaftler auf diesen Daten aufbauen k&amp;ouml;nnen und redundante qualvolle Tierversuche unterlassen werden?
Novartis setzt sich gerne f&amp;uuml;r das Wohl der Menschen ein. Sie selbst sagten im &amp;laquo;Blick&amp;raquo;-Interview: &amp;laquo;Ich bin mit meinem Gewissen zu hundert Prozent im Reinen. Ich bin davon &amp;uuml;berzeugt, dass unsere Arbeit bei Novartis Menschen heilt und Leiden vermindert.&amp;raquo;
Frage: Weshalb aber stellt Novartis seine finanziellen Interessen &amp;uuml;ber das Leiden und Leben von Hunderttausenden Menschen, indem Novartis Regierungen und Staaten verklagt (z.B. S&amp;uuml;dafrika und Indien), die einen einfacheren Zugang f&amp;uuml;r betroffene Menschen zu f&amp;uuml;r sie lebensnotwendigen Medikamenten herstellen m&amp;ouml;chten?Ist Ihnen etwa nicht bewusst, dass Hunderttausende Menschen infolge der aktuellen Medikamentenpatent-Politik leiden und sterben m&amp;uuml;ssen, nur weil sie die Medikamente nicht bezahlen k&amp;ouml;nnen? Setzen Sie sich f&amp;uuml;r eine faire Medikamentenpreispolitik in der Schweiz wie in der ganzen Welt ein.
Beispielsweise ist das von Novartis produzierte Malariamedikament Coartem f&amp;uuml;r viele Spit&amp;auml;ler in Entwicklungsl&amp;auml;ndern &amp;uuml;ber legale internationale Apotheken erheblich preiswerter zu beziehen, als es ihnen von Novartis (angeblich zum Selbstkostenpreis) angeboten wird. Nebenbei: Sicher ist Ihnen auch bekannt, dass der Wirkstoff von Coartem ganz ohne Tierversuche entdeckt wurde.

Wie Novartis und Sie selbst immer wieder betonen, habe die Schweiz ein strenges und gutes Tierschutzgesetz. Dies verhindere, dass Tiere in Tierversuchen &amp;uuml;berm&amp;auml;ssig leiden m&amp;uuml;ssen bzw. dass unn&amp;ouml;tige Tierversuche durchgef&amp;uuml;hrt werden. Im &amp;laquo;Blick&amp;raquo;-Interview sagten Sie: &amp;laquo;Die Art und Weise, wie diese Versuche gemacht werden, muss den h&amp;ouml;chsten Standards gen&amp;uuml;gen. Jegliches unn&amp;ouml;tige Leiden von Tieren muss unterbunden werden. Das ist unsere Einstellung.&amp;raquo; Ihr Lob zu unserem Tierschutzgesetz und Ihre Einstellung in Ehren.
Frage: Weshalb aber f&amp;uuml;hrt dann Novartis 80% seiner Tierversuche im Ausland durch und umgeht somit die Tierschutzstandards der Schweiz?
Wissenschaftlern ist es gelungen, zum Mond zu fliegen, Strom aus Sonnenlicht zu generieren und vielfach auch schon ohne jegliche Tierversuche neue Untersuchungsmethoden und Behandlungsm&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r Krankheiten zu entwickeln.
Frage: Warum halten Sie immer noch so vehement an Tierversuchen fest und beleidigen damit die Intelligenz der Wissenschaftler, anstatt auf innovative Forschungsmethoden zu setzen, die ohne jegliches Leid f&amp;uuml;r Tiere auskommen sowie preiswerter und effizienter zu zuverl&amp;auml;ssigeren Ergebnissen f&amp;uuml;hren? Warum helfen Sie nicht verst&amp;auml;rkt mit, die Schweiz zu einem weltweit f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort, sowohl hinsichtlich Innovationskraft als auch ethischem Bewusstsein, zu entwickeln?
Wir freuen uns sehr &amp;uuml;ber einen offenen und sachlichen Dialog mit Ihnen.
F&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte und tierfreundliche Forschung! &amp;ndash; F&amp;uuml;r einen f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandort Schweiz!

Beste Gr&amp;uuml;sse

F&amp;uuml;r die AG STG
 Andreas Item
Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer

Das Quellenverzeichnis finden Sie unter: www.agstg.ch/quellen.html (index.php?option=com_content task=view id=196)


	
		
			
			Wir warten!Trotz mehrmaligem Nachfragen hat es Daniel Vasella bis heute nicht als
			notwendig erachtet, uns eine Antwort zukommen zu lassen. Wir sehen uns
			somit gezwungen zu behaupten, dass Daniel Vasella an einem sachlichen
			Dialog absolut nicht interessiert ist.
			
		
	



	
		
			
			&amp;Uuml;ber die AG STG
			Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert seit Langem eine sch&amp;auml;rfere Sanktionierung von Tierversuchen durch die Beh&amp;ouml;rden, konsequenten Verzicht auf Tierversuche und die F&amp;ouml;rderung und Anwendung von geeigneten tierversuchsfreien Testmethoden statt der Verschwendung von &amp;ouml;ffentlichen Geldern f&amp;uuml;r v&amp;ouml;llig veraltete Forschungsmethoden. Es reicht nicht aus, dass tierversuchsfreie, sicherere Testmethoden nur gefordert werden &amp;ndash; sie m&amp;uuml;ssen auch gef&amp;ouml;rdert werden!
			Tierversuche behindern medizinischen Fortschritt und bedrohen somit die Volksgesundheit! Auch fordert die AG STG mehr Transparenz bei Tierversuchen!
			
			Weitere Informationen &amp;uuml;ber die AG STG und &amp;uuml;ber Tierversuche finden Sie unter: http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)
			
			Tierversuchen aus wissenschaftlicher Sicht von Oberarzt Dr. med. Walz finden Sie unter: 
			http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)
			
			
			AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner
			Hauptstrasse 14a
			CH-7402 Bonaduz
			Tel.:           +41 (0)81 630 25 22
			E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
			Internet:     www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)
			
		
	






</description>
			<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:05:11 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Novartis - Wir sind die Guten!</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Novartis-Wir-sind-die-Guten.html</link>
			<description>









Novartis- Wir sind die Guten! - Wir retten Leben!

Am Weltwirtschaftsforum (WEF) 2007 in Davos wurde Novartis mit dem Preis f&amp;uuml;r eine besonders menschenverachtende Firmenpolitik ausgezeichnet. Aktuell ging es um einen Fall, bei dem der Basler Pharmakonzern mit Patentklagen versuchte, in Indien und anderen Entwicklungsl&amp;auml;ndern den Zugang zu bezahlbaren Generika einzuschr&amp;auml;nken. Dies war nicht der erste Fall, wo finanzielle Interessen &amp;uuml;ber dem Grundrecht zum Zugang zu &amp;uuml;berlebenswichtigen Medikamenten stehen. Novartis und andere Pharmakonzerne haben schon mehrmals Staaten verklagt, die versuchen, &amp;uuml;berlebenswichtige Medikamente ihrer Bev&amp;ouml;lkerung zur Verf&amp;uuml;gung zu stellen. Wie viele Hunderttausende (?) Menschen diese Politik bereits das Leben gekostet hat, l&amp;auml;sst sich nur erahnen.

R&amp;uuml;ckblick Patentrechtsfall S&amp;uuml;dafrika: Im Jahr 2000 starben in S&amp;uuml;dafrika 250 000 Menschen an AIDS. Die Mehrheit der s&amp;uuml;dafrikanischen Bev&amp;ouml;lkerung kann sich wegen der hohen Medikamentenpreise keine Behandlung leisten. Dasselbe gilt auch f&amp;uuml;r andere in S&amp;uuml;dafrika weit verbreitete Krankheiten. Da die s&amp;uuml;dafrikanische Regierung zum Schutz der Gesundheit der Bev&amp;ouml;lkerung ihr Patentrecht anpasste, erhoben im Jahr 1998 39 Pharmafirmen und -gruppen (darunter die beiden Schweizer Unternehmen Roche und Novartis) vor dem Obersten Gerichtshof von Pretoria Klage gegen die s&amp;uuml;dafrikanische Regierung. Mit ihren Forderungen wollten sie verhindern, dass Hunderttausende Menschen Zugang zu f&amp;uuml;r sie &amp;uuml;berlebenswichtigen Medikamenten erhalten (ausser wenn sie diese bezahlen k&amp;ouml;nnen).
Gl&amp;uuml;cklicherweise wurden diese Klagen abgewiesen.

Im aktuellen Fall in Indien ging es im Speziellen um ein Generikum zum Novartis-Medikament Glivec, das f&amp;uuml;r Zehntausende (oder gar Hunderttausende?) Menschen, die an chronischer Leuk&amp;auml;mie (Blutkrebs) erkrankt sind, &amp;uuml;berlebenswichtig ist.
Zum Vergleich: Mit dem lebensrettenden Generikum konnten die Behandlungskosten von 10 000 $ auf weniger als 140 $ pro Jahr und Patient gesenkt werden.
Das indische Patentrecht sch&amp;uuml;tzt neue innovative Medikamente. Aber es erteilt nur ein Patent auf Medikamente mit neuen Wirkstoffen. Bereits bekannte Medikamente, die z.B. nur einen neuen Namen und eine neue Verpackung erhalten haben, bekommen keinen erneuten Patentschutz. Somit beinhaltet das indische Gesetz eine korrekte und wegweisende Vorschrift gegen die missbr&amp;auml;uchliche Patentierung bereits bekannter Wirkstoffe ohne verbesserte Wirksamkeit. Dieses Gesetz ist Novartis ein Dorn im Auge, und Novartis begann die indische Gesetzgebung zu verklagen.
Doch das indische Gericht liess sich nicht einsch&amp;uuml;chtern. Es schmetterte 2007 die Klage von Novartis ab und setzte somit ein Zeichen, dass das Leben von Zehntausenden Patienten &amp;uuml;ber finanziellen Interessen stehen m&amp;uuml;sse. 

In einem offenen Brief baten daraufhin 52 Organisationen und unz&amp;auml;hlige Menschen aus allen Kontinenten Daniel Vasella, den Pr&amp;auml;sidenten und CEO von Novartis, zugunsten der &amp;ouml;ffentlichen Gesundheit auf das weitere gerichtliche Vorgehen zu verzichten. Jedoch auch diese Bitten zeigten keine Wirkung. Novartis prozessierte weiter gegen Indien. Gl&amp;uuml;cklicherweise hat inzwischen auch die Rekursinstanz das &amp;Uuml;berleben und Leiden von Zehntausenden Menschen &amp;uuml;ber die finanziellen Interessen von Novartis gestellt und die Ablehnung des Patents auf Glivec best&amp;auml;tigt.
 
Es geht Novartis nicht nur um Glivec, sondern generell um den Zugang von Patienten zu &amp;uuml;berlebenswichtigen Medikamenten. 
Um das eigene Image zu besch&amp;ouml;nigen, spielt Novartis manchmal Wohlt&amp;auml;ter und verteilt Gratis-Packungen von wichtigen Medikamenten. Diese PR-Aktionen greifen dann unkritische und bezahlte Medien auf und r&amp;uuml;cken die Politik von Novartis in ein positives Licht. Doch diese Gratis-Packungen erhalten nur sehr wenige Menschen.


Grunds&amp;auml;tzlich gilt: Wer sich die teuren Medikamente nicht leisten kann, soll sie auch nicht erhalten.

Dazu urteilte das in den USA ans&amp;auml;ssige ICCR (Interdisciplinary Centre for Comparative Research in the Social Sciences): &amp;laquo;Novartis&amp;rsquo; juristische Winkelz&amp;uuml;ge treffen nicht nur einige Tausende indischer Patienten, die von Glivec abh&amp;auml;ngig sind, sondern auch Millionen Menschen, die nur dank der indischen Generika-Medikamente, z.B. gegen AIDS, &amp;uuml;berleben k&amp;ouml;nnen.&amp;raquo;

Auch Dr. Rolf Marti, Leiter wissenschaftliches Sekretariat der Krebsliga Schweiz, betonte in einem Interview mit der Erkl&amp;auml;rung von Bern: &amp;laquo;Unser Ziel ist es, dass alle Betroffenen Zugang zu den wirkungsvollsten Krebsmedikamenten haben, und zwar zu erschwinglichen, sozialvertr&amp;auml;glichen Preisen. Das Vorgehen von Novartis im Fall von Glivec in Indien zielt in die entgegengesetzte Richtung.&amp;raquo;

Der EvB-Pharmaexperte (Erkl&amp;auml;rung von Bern) Julien Reinhard unterstrich: &amp;laquo;Die von Novartis in Indien angestrengte Klage geht weit &amp;uuml;ber den Fall des Krebsmittels Glivec&amp;reg; hinaus, da sie die v&amp;ouml;lkerrechtlich anerkannten Massnahmen zum Schutz der &amp;ouml;ffentlichen Gesundheit infrage stellt.&amp;raquo;

 Andreas Item

Weitere Infos dazu finden Sie unter:
http://www.evb.ch/de/f25000086.html?action=search opt=simple search_text=novartis go=suchen (http://www.evb.ch/de/f25000086.html?action=search opt=simple search_text=novartis go=suchen)









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			<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:54:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Tier-Asyl Hübeli</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Tier-Asyl-Hubeli.html</link>
			<description>







Tier-Asyl H&amp;uuml;beli - Eine Arche f&amp;uuml;r die Tiere

Eine Begegnungsst&amp;auml;tte von Mensch, Tier und Pflanzenwelt in traumhaft gediegener Natur &amp;ndash; und wie diese Arche entstanden ist.

Meine &amp;uuml;beraus grosse Tierliebe seit meiner fr&amp;uuml;hen Kindheit und meine F&amp;auml;higkeit, mit diesen unseren Mitgesch&amp;ouml;pfen in n&amp;auml;here Kommunikation zu treten, haben dazu gef&amp;uuml;hrt, dass ich im Jahre 1985 auf einen ehemaligen Bauernhof gezogen war. Mein Traum verwirklichte sich damals: Endlich hatte ich gen&amp;uuml;gend Platz, um ausgestossene, ungewollte und zum Tode verurteilte Tiere aufzunehmen. Ich siedelte mich dort an zusammen mit einem Pferd, einem Esel, einem Hund und zwei Katzen, und schon sehr schnell vermehrte sich diese Tierschar. Auf diesem alten Hof lebten viele verwilderte Katzen, welche ich nat&amp;uuml;rlich adoptierte und von nun an betreute. Immer wieder gab es viel Erfreuliches zu erleben mit der Vielzahl meiner geretteten Tiere, aber auch unz&amp;auml;hlige traurige Storys gab es zu verkraften.
Wenn ich so zur&amp;uuml;ckdenke, habe ich manchen seelischen und k&amp;ouml;rperlichen Schmerz meiner Lieblinge mitgetragen und Hunderte von Tieren auf ihrem Weg &amp;uuml;ber die &amp;laquo;Regenbogenbr&amp;uuml;cke&amp;raquo; begleitet.

Die unerwarteten Schicksalsschl&amp;auml;ge
 Genau 10 Jahre lang durfte die stattliche Tierschar zusammen mit mir ein friedliches Zuhause teilen. Dann passierte die immense Katastrophe. In einer eisigen Januarnacht im Jahre 1995 brannte unser Bauernhof total nieder und Mensch und Tier verloren alles, auch das Dach &amp;uuml;ber dem Kopf. Die meisten Tiere konnten knapp ihre Behausungen verlassen. Den Hund Silver jedoch und die Katze Caramba konnten wir leider nicht retten, sie wurden Opfer der Flammen.


Und wie wird es nun weitergehen?
 Dies war die grosse Frage!
Eine Weile lang haben wir wirklich die H&amp;ouml;lle durchlebt! F&amp;uuml;r mich war es klar, ich w&amp;uuml;rde mit allen Kr&amp;auml;ften k&amp;auml;mpfen ums &amp;Uuml;berleben mit all den mir Anvertrauten. Da stiess ich nicht gerade auf hilfsbereites Verst&amp;auml;ndnis von Seiten des Bekannten- und Verwandtenkreises wie auch nicht bei Nachbarn, Gemeinde etc. Aber allem zum Trotz campierte ich f&amp;uuml;r einige Zeit neben der Brandst&amp;auml;tte zusammen mit Hunden und Katzen. F&amp;uuml;r die Grosstiere wurden einige Stallruinen als Provisorium mit Zeltblachen zugedeckt. Sp&amp;auml;ter fanden wir eine vor&amp;uuml;bergehende Wohnm&amp;ouml;glichkeit f&amp;uuml;r uns alle, von wo aus ich wieder einen festen Wohnort suchte.




Endlich wieder ein richtiges Zuhause
 Zwei Jahre sp&amp;auml;ter war es so weit. Ich bin sicher, die Engel haben mich zu diesem h&amp;uuml;bschen Fleckchen Erde in den H&amp;uuml;geln des Napfs gef&amp;uuml;hrt, wo ich meine Arche wieder einrichten durfte. Wir fanden hier ein ideales Haus mit gen&amp;uuml;gend Stallungen und viel Weideland. Wie spitzten doch all meine tierischen Freunde ihre &amp;Ouml;hrchen, als ich ihnen verriet, dass wir nun bald an einem herrlichen Ort einziehen d&amp;uuml;rfen. Nach und nach vermehrte sich auch meine Tierschar aufs Neue. Viele Ausgestossene fanden bei uns wieder eine Bleibe und d&amp;uuml;rfen bei uns einen wundersch&amp;ouml;nen Lebensabend verbringen. Denn nat&amp;uuml;rlich begleitet uns wie eh und je immer wieder auch das Abschiednehmen von geliebten Bewohnern unserer Arche.

 In unserer Tierherberge betreuen wir stets so um die 100 Tiere verschiedener Arten, d.h. H&amp;uuml;hner, G&amp;auml;nse, Kaninchen, Hunde und Katzen sowie auch Grosstiere wie Pferde, Ponys, Esel, Schweinchen, Ziegen und Schafe. Der &amp;Uuml;berlebenskampf ist nach wie vor gewaltig. Jedes dieser Tiere braucht genug zu essen, warme Einstreu im Stall und medizinische Betreuung. Nat&amp;uuml;rlich sind alle unsere Tiere kastriert, da jede Vermehrung in einem Tier-Asyl sinnlos w&amp;auml;re.

Immer wieder bin ich gezwungen, an die &amp;Ouml;ffentlichkeit zu treten und um Spenden zu bitten, damit der Gnadenhof H&amp;uuml;beli weiterhin bestehen darf. Nat&amp;uuml;rlich dr&amp;uuml;ckt auch heute noch eine Schuldenlast, nachdem so manches wieder ersetzt und neu installiert werden musste hier im neuen Heim, wo wir uns doch wieder sehr geborgen f&amp;uuml;hlen d&amp;uuml;rfen.
Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankesch&amp;ouml;n an alle, die f&amp;uuml;r uns ein offenes Ohr und Herz haben und uns immer wieder helfen, den &amp;Uuml;berlebenskampf zu meistern.

 Was mich stets sehr traurig stimmt ist die Tatsache, dass das Tierleid endlos ist. Tagt&amp;auml;glich habe ich Anfragen aus unserer Gesellschaft, die ihr Tier &amp;laquo;entsorgen&amp;raquo; wollen. Leider ist bei uns meistens jedes Pl&amp;auml;tzchen belegt, und ich muss immer wieder Absagen erteilen. Dies f&amp;uuml;hrt mich letztlich immer zum Zitat vom grossen Tier- und Natursch&amp;uuml;tzer Michael Aufhauser von Gut Aiderbichl: &amp;laquo;Auch wenn es uns gel&amp;auml;nge, die Tiere vor uns zu sch&amp;uuml;tzen, wir h&amp;auml;tten nichts erreicht. Erst wenn es uns gelingt, die Tiere nicht mehr sch&amp;uuml;tzen zu m&amp;uuml;ssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas ver&amp;auml;ndert: Uns!&amp;raquo;
Beherzigen wir diese Gedanken und fangen wir heute damit an.




	
		
			
			Bitte unterst&amp;uuml;tzen Sie dieses Tierschutz-Projekt
			Kontakt sowie Weitere Infos erhalten Sie unter:
			Rita Tubbs
			Tier-Asyl H&amp;uuml;beli
			Hinder-N&amp;auml;spel
			6133 Hergiswil bei Willisau
			Tel.: 041 979 18 11
			
			Postkonto: 30-321124-9
			
			info@tierhuebeli.ch (mailto:info@tierhuebeli.ch)
			www.tierhuebeli.ch (http://www.tierhuebeli.ch)
			
			
		
	







</description>
			<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:37:15 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Kids &amp; Teens - Wettbewerb 09/10</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Webseite/Kids-Teens-Wettbewerb-09/10.html</link>
			<description>







Sal&amp;uuml; Kids   Teens

Bei diesem Wettbewerb kann jeder mitmachen, der Spass am Malen hat! 
Das Motto lautet &amp;laquo;Tiere im Labor &amp;ndash; Tiere in der Freiheit&amp;raquo;. Auf dem Bild
sollte ein Tier im Labor dargestellt werden und wie dieses Tier gl&amp;uuml;cklich in Freiheit
leben w&amp;uuml;rde. Unten siehst du ein Beispielbild. 
Du musst, ja sollst dich nicht an dieses Beispiel halten. Lass deinen Ideen absolut freien Lauf, dann gibt es bestimmt ein ganz tolles Bild. 

Schreibe auf die R&amp;uuml;ckseite des Bildes deinen Namen, dein Alter und
deine Adresse sowie dein Lieblingsgesch&amp;auml;ft. Bitte sende dein Bild auf
einer A4-Seite im Querformat an:



AG STG 
Kids und Teens
Hauptstrasse 14a 

7402 Bonaduz




Einsendeschluss ist der 14. Januar 2010


Die Gewinner des Wettbewerbs werden unter allen Einsendern ausgelost und erhalten einen Einkaufsgutschein im Wert von 100 Franken f&amp;uuml;r ihr Lieblingsgesch&amp;auml;ft! 
Dann wird es noch einen Spezialsieger geben, der ebenfalls ausgelost wird: Dieses Bild wird im n&amp;auml;chsten &amp;laquo;Albatros&amp;raquo; als Poster abgedruckt!
Also: Ran an die Stifte! Wir freuen uns auf deine Zeichnung!






</description>
			<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 08:00:15 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Prof. Eric Rouiller - Opfer oder Täter?</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Prof.-Eric-Rouiller-Opfer-oder-Tater.html</link>
			<description>












Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)




























Prof. Eric Rouiller &amp;ndash; 
Ein zu Unrecht von Tiersch&amp;uuml;tzern kritisierter K&amp;auml;mpfer f&amp;uuml;r Querschnittsgel&amp;auml;hmte?

21. September 2009

Bonaduz (ots) Prof. Eric Rouiller f&amp;uuml;hrt seit Jahren von vielen Tiersch&amp;uuml;tzern als
grausam bezeichnete Tierversuche vor allem an Affen durch. Zu seinen
Forschungsschwerpunkten z&amp;auml;hlen Querschnittsl&amp;auml;hmungen. Die Tierversuche 
rechtfertigt Rouiller mit vermeintlich wichtigen Erkenntnissen f&amp;uuml;r die
Behandlung von Menschen.

Beispiele der aktuellen Forschung von Prof. Rouiller:

Beispiel 1:
Bei zahlreichen Rhesus- und Javaneraffen, die hierf&amp;uuml;r zum Teil extra
aus Frankreich importiert wurden, wurde durch Rouillers Team das
Halsr&amp;uuml;ckenmark teilweise durchtrennt, um so k&amp;uuml;nstliche L&amp;auml;hmungen
hervorzurufen. Anschliessend wurde ein Antik&amp;ouml;rper mit dem Namen Nogo A
gespritzt. Dann m&amp;uuml;ssen die Affen stupide K&amp;uuml;gelchen aus &amp;Ouml;ffnungen
nehmen. [1] Daraus schliesst Rouiller, ob damit Querschnittsl&amp;auml;hmungen
an Menschen geheilt werden k&amp;ouml;nnen, obwohl:

	sich bei Affen die L&amp;auml;hmungen im Gegensatz zu Menschen selbst zur&amp;uuml;ckbilden k&amp;ouml;nnen, was Rouiller sogar selbst berichtet.
	Menschen
	durch Unf&amp;auml;lle querschnittsgel&amp;auml;hmt werden und sich diese
	Verletzungsmuster grundlegend von denen durch chirurgische
	R&amp;uuml;ckenmarkdurchtrennung wie bei Rouillers Tierversuchen unterschieden,
	was Rouiller ebenfalls selbst festgehalten hat. [2]
	


Beispiel 2:
Rouillers Team injiziert Makaken-Affen mehrere Markierungsstoffe mit
Hochdruck ins Gehirn, darunter Farbstoffe und das Gift der
Cholerabakterien. Nach der T&amp;ouml;tung der erwachsenen Affen untersucht er
deren Gehirn mikroskopisch um die Ausbreitung der Markierungsstoffe zu
ermitteln. [3,4] Das Ergebnis: Die beiden Grosshirnh&amp;auml;lften stehen in
Verbindung miteinander durch den sogenannten Balken &amp;ndash; eine schon l&amp;auml;ngst
bekannte Tatsache.

Sind Tierversuche auf Menschen &amp;uuml;bertragbar?Rouiller stellt
sich die Frage wie (un-)sinnig seine Tierversuche sind in einer seiner
wissenschaftlichen Publikationen und gibt zu, dass diese erhebliche
methodische/medizinische Schwierigkeiten aufweisen bez&amp;uuml;glich der
&amp;Uuml;bertragbarkeit auf Menschen. [2]

Sind Versuche an Affen, die Menschen in bis zu 99% genetisch identisch sind, &amp;uuml;bertragbar?AIDS
ist eine Krankheit, die f&amp;uuml;r Millionen Menschen weltweit Leid und Tod
bedeutet. In Tierversuchen waren mehr als 130 Untersuchungen von
Impfstoffen zur Verhinderung einer Ansteckung oder Therapie wirksam,
darunter auch an Schimpansen, die uns Menschen genetisch zu rund 99%
gleich sind. [5] Diese Impfstoffe wurden anschliessend an Tausenden von
Menschen getestet. Kein einziger dieser Impfstoffe war bei Menschen
erfolgreich. [6] Damit wurden zwei Jahrzehnte Zeit und Millionen
Forschungsgelder verschwendet w&amp;auml;hrend Tausende Menschen an der
AIDS-Erkrankung starben und andere neu infizierten.

Sind Tierversuche notwendig, um die Sicherheit von Medikamenten zu erproben?Der
Fall Thalidomid, besser bekannt unter dem Handelsnamen Contergan, ist
weit bekannt (wurde 2007 auch verfilmt). Als 1957 das Medikament auf
den Markt kam, versandte die Herstellerfirma Gr&amp;uuml;nenthal ca. 40 000
Rundschreiben an &amp;Auml;rzte und Apotheker, in denen es als das beste Mittel
f&amp;uuml;r Schwangere und stillende M&amp;uuml;tter bezeichnet wurde. Als &amp;laquo;wirklich
neues Produkt&amp;raquo; habe man seine Sicherheit durch ausgedehnte Tierversuche
besonders gr&amp;uuml;ndlich &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft! So wurde es zum beliebtesten
Schlafmittel. In Deutschland schlief jede dritte Frau abends mit
Contergan ein. [7] Jahre nach Markteinf&amp;uuml;hrung wurden 10 000 an Armen
und Beinen verst&amp;uuml;mmelte Kinder von M&amp;uuml;ttern geboren, die w&amp;auml;hrend der
Schwangerschaft Contergan eingenommen hatten. [8] Wie konnte es dazu
kommen? Der Mensch reagiert auf Contergan sechzigmal empfindlicher als
die Maus, hundertmal als die Ratte, zweihundertmal als der Hund und
siebenhundertmal empfindlicher als der Hamster. [9]

Das neue Schmerzmittel Vioxx (Rofecoxib) der Firma Merck hatte
urspr&amp;uuml;nglich anhand von Tierversuchen den Eindruck erweckt, es sei
besser vertr&amp;auml;glich, da es im Gegensatz zu den bisherigen
NSAR-Schmerzmitteln weniger Entz&amp;uuml;ndungen und Geschw&amp;uuml;re im
Magen-Darm-Trakt und weniger Blutungen verursacht hatte. Im Jahr 2004
musste es, in einem der gr&amp;ouml;ssten Arzneimittelskandale, vom Markt
genommen werden, nachdem weltweit etwa 320 000 Patienten einen
Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten und etwa 140 000
Patienten sogar starben. [10] Auch f&amp;uuml;r Vioxx wurden zahlreiche
Tierversuche vor der Zulassung durchgef&amp;uuml;hrt, die dieses Risiko nicht
angezeigt hatten. H&amp;auml;tte man stattdessen kleine Hautbiopsien vom
Menschen mit intakten Kapillaren verwendet, h&amp;auml;tten diese schon vor der
Zulassung die kardiovaskul&amp;auml;ren Risiken offenbart. [11]

2006 wurde der neue Antik&amp;ouml;rper TGN1412 der Firma Boehringer Ingelheim
f&amp;uuml;r die Behandlung von Multipler Sklerose, Brustkrebs und Rheuma in
Grossbritannien an sechs freiwilligen, gesunden M&amp;auml;nnern in einer Studie
getestet. Zuvor hatte man unter anderem Affenversuche mit einer
f&amp;uuml;nfhundertmal h&amp;ouml;heren Dosis durchgef&amp;uuml;hrt und den Wirkstoff f&amp;uuml;r
unbedenklich befunden. Die Reaktion beim Menschen war verheerend. Alle
sechs erlitten ein Multiorganversagen, mussten wochenlang auf der
Intensivstation behandelt werden, einer davon sogar 14 Wochen, bis er
das Spital wieder verlassen konnte. [12] Tests an menschlichen Geweben
h&amp;auml;tten die katastrophale Wirkung von TGN1412 voraussagen k&amp;ouml;nnen. [13]

Trotz oder gerade wegen vorgeschriebener Tierversuche im
Zulassungsverfahren von neuen Medikamenten sind schwerwiegende
Medikamentennebenwirkungen die f&amp;uuml;nfth&amp;auml;ufigste Todesursache in den USA.
[14] Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbeh&amp;ouml;rde FDA hat errechnet,
dass 92 % aller Wirkstoffe, die in Tierversuchen als wirksam und sicher
beurteilt wurden, aufgrund der angeschlossenen Untersuchungen am
Menschen wegen schwerwiegender Nebenwirkungen oder fehlendem Nutzen gar
nicht erst zugelassen werden. [15,16] Von den verbleibenden 8 % der
Wirkstoffe, die f&amp;uuml;r die breite Anwendung am Menschen zugelassen werden,
m&amp;uuml;ssen sp&amp;auml;ter die H&amp;auml;lfte wieder vom Markt zur&amp;uuml;ckgezogen werden oder
deren Fachinformationen um schwere unerwartete Nebenwirkungen erweitert
werden. [17] Daraus darf darum geschlussfolgert werden: Tierversuche
sind unzuverl&amp;auml;ssig, t&amp;auml;uschen eine falsche Sicherheit vor und sind in
Wirklichkeit f&amp;uuml;r den Menschen lebensgef&amp;auml;hrlich.

Rouiller bekam rund 5 Millionen Schweizer Franken f&amp;uuml;r seine
Tierversuche vom Schweizerischen Nationalfonds, dem staatlichen
Forschungsf&amp;ouml;rderer.
Wie bekommt man soviel Geld? Ganz einfach: Rouiller hat daf&amp;uuml;r gesorgt,
dass er selbst im Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds f&amp;uuml;r
medizinische Forschung sitzt und darum auch selbst entscheiden kann,
welche &amp;ouml;ffentlichen Gelder ihm zufliessen. So verhindert Rouiller, dass
ihm irgendwann der Geldsegen ausgeht und sorgt gleichzeitig daf&amp;uuml;r, dass
viele andere Wissenschaftler, die mit innovativen Forschungsmethoden
arbeiten, leer ausgehen. So wird Geld f&amp;uuml;r sinnlose Tierversuche
verschwendet anstatt sinnvolle innovative Forschung f&amp;uuml;r Menschen zu
f&amp;ouml;rdern. Die Universit&amp;auml;t Fribourg macht nicht einmal ein Geheimnis
daraus, dass in der Folge 72% ihrer Antr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Forschungsgelder beim
Schweizerischen Nationalfonds erfolgreich waren. [18] Eine Erhebung hat
ergeben, dass f&amp;uuml;r Tierversuche trotz des offenkundigen Unsinns doppelt
so viel Geld wie f&amp;uuml;r Untersuchungen an Menschen ausgegeben wird. [19]

Die &amp;Ouml;ffentlichkeit ist eine gute Kontrollinstanz - sollte man meinen. In
Wirklichkeit haben Tierversuchs-Wissenschaftler jedoch ein geschicktes
Netzwerk geschaffen, indem sie die &amp;Ouml;ffentlichkeit durch Desinformation
manipulieren. So wurde eine internationale Stiftung f&amp;uuml;r Forschung bei
Querschnittsl&amp;auml;hmungen geschaffen, deren Vorsitzender einen
Professorentitel tr&amp;auml;gt und der man darum als Laie gewisse Kompetenz
zuspricht. Diese Stiftung schreibt wider besseres Wissen unter Ignoranz
der oben genannten Fakten &amp;laquo;Bevor ein Wirkstoff wie der
anti-Nogo-Antik&amp;ouml;rper beim Menschen angewendet werden darf, muss so
verl&amp;auml;sslich wie m&amp;ouml;glich sichergestellt sein, dass keine
unvorhergesehenen Nebenwirkungen auftreten. Diese gr&amp;ouml;sstm&amp;ouml;gliche
Sicherheit ist nur mit Tierversuchen zu erreichen.&amp;raquo; Weiter heisst es:
&amp;laquo;Speziesunterschiede sprechen also nicht gegen Tierversuche, denn diese
sind oft die einzige M&amp;ouml;glichkeit, um die Wirksamkeit einer Therapie
nachzuweisen und das Risiko von toxischen Nebenwirkungen best m&amp;ouml;glichst
auszuschliessen.&amp;raquo; [20]
Wer sich gerne als erster Mensch f&amp;uuml;r die Erprobung neuer Medikamente
nach scheinbarem Erfolg und Harmlosigkeit in Tierversuchen zur
Verf&amp;uuml;gung stellen will, wird sicher bei der Stiftung ein willkommener
Gast sein.

Tierversuche werden nur genehmigt, wenn sie von objektiver Seite gepr&amp;uuml;ft werden - sollte man auch meinen,
denn hierf&amp;uuml;r gibt es die kantonalen Komitees f&amp;uuml;r Tierversuche. Im Falle
Prof. Rouillers ist es jedoch so, dass Rouiller selbst in diesem
Komitee sitzt und sich seine Versuche daher selbst bewilligen kann.
Somit kann er sich seine Versuche selbst bewilligen und dann eben auch
noch sich selbst Forschungsgelder vom SNF sprechen. Ist da
Unabh&amp;auml;ngigkeit und Kontrolle wirklich gew&amp;auml;hrleistet?

Die Schweiz soll f&amp;uuml;hrende Forschungsnation werden!
Um dies zu erreichen, muss endlich auf Tierversuche verzichtet werden
und innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden massiv mehr
gefordert und gef&amp;ouml;rdert werden. Der Pathologe Prof. Pietro Croce,
antwortete auf die Frage, ob man auf Tierversuche verzichten kann, ohne
den medizinischen Fortschritt aufzuhalten: &amp;laquo;Man kann nicht nur auf
Tierversuche verzichten, sondern man muss auf Tierversuche verzichten,
um den medizinischen Fortschritt nicht aufzuhalten. Die heutige
Auflehnung gegen Tierversuche hat keine tiersch&amp;uuml;tzerischen Ursachen
mehr, wir m&amp;uuml;ssen von einer wissenschaftlichen Auflehnung sprechen.&amp;raquo; [21]

Weiterf&amp;uuml;hrende Informationen: 
Tierversuchen aus wissenschaftlicher Sicht von Oberarzt Dr. med. Walz: 
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner)
besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus
wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation
engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und
eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert
und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im
Vordergrund stehen.

Der von uns kritisierte Forscher, freut sich auf Ihre Post:
Herr Prof. Eric Rouiller
Unit of Physiology - Dept of Medicine
Rue du Mus&amp;eacute;e 5
CH-1700 Fribourg 
Tel. (026) 3008609
Fax (026) 3009734
E-Mail:eric.rouiller@unifr.ch (mailto:eric.rouiller@unifr.ch)        

Der Pr&amp;auml;sident des Schweizerischen Nationalfonds, der Rouiller insgesamt
rund 5 Millionen Schweizer Franken beschert hat, freut sich auf Ihre
Post:
Schweizerischer Nationalfonds
Prof. Dieter Imboden
Wildhainweg 3
Postfach 8232
CH-3001 Bern
Tel. (031) 3082222
Fax (031) 3052974
E-Mail: dimboden@snf.ch (mailto:dimboden@snf.ch)


Quellenangaben:
1. Freund P, Schmidlin E, Wannier T, Bloch J, Mir A, Schwab ME,
Rouiller EM: Anti-Nogo-A antibody treatment promotes recovery of manual
dexterity after unilateral cervical lesion in adult
primates--re-examination and extension of behavioral data. Eur J
Neurosci. 2009 Mar;29(5):983-96.
2. Courtine G, Bunge MB, Fawcett JW, Grossman RG, Kaas JH, Lemon R,
Maier I, Martin J, Nudo RJ, Ramon-Cueto A, Rouiller EM, Schnell L,
Wannier T, Schwab ME, Edgerton VR: Can experiments in nonhuman primates
expedite the translation of treatments for spinal cord injury in
humans? Nat Med. 2007 May;13(5):561-6.
3. Boussaoud D, Tann&amp;eacute;-Gari&amp;eacute;py J, Wannier T, Rouiller EM: Callosal
connections of dorsal versus ventral premotor areas in the macaque
monkey: a multiple retrograde tracing study. BMC Neurosci. 2005 Nov
25;6:67.
4. Cappe C, Morel A, Barone P, Rouiller EM: The thalamocortical
projection systems in primate: an anatomical support for multisensory
and sensorimotor interplay. Cereb Cortex. 2009 Sep;19(9):2025-37. Epub
2009 Jan 15.
5.Gauduin MC, Parren PW, Weir R, Barbas CF, Burton DR, Koup RA. Passive
immunization with a human monoclonal antibody protects hu-PBL-SCID mice
against challenge by primary isolates of HIV-1. Nat Med
1997;3(12):1389-1393.
6. Diseases NI. Clinical Trials of HIV Vaccines: National Institutes of
Health. U.S. Department of Health and Human Services, 2007.
7. Die Nachtseite des Wirtschaftswunders. Zum Einschlafen nahm 1961
jeder dritte Deutsche Contergan: Eine Bilanz nach 40 Jahren.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
8. Thomann, Klaus-Dieter: DIE CONTERGAN-KATASTROPHE. Die tr&amp;uuml;gerische
Sicherheit der &amp;laquo;harten&amp;raquo; Daten. Deutsches &amp;Auml;rzteblatt, 2007, 104(41),
S.2778-2782
9. Stillperiode, Beratungsstelle
f&amp;uuml;rMedikamentenanwendunginSchwangerschaftund: Speziesunterschiede der
Teratogenit&amp;auml;t von Thalidomid. Klinik f&amp;uuml;r Frauenheilkunde und
Geburtshilfe der Friedrich-Schiller-Universit&amp;auml;t Jena, Jena, 2006
10. Topol, E. J.: Failing the public health--rofecoxib, Merck, and the FDA. N Engl J Med, 2004, 351(17), S.1707-1709
11. biopta: Human Pharmacological Services. In Vitro Pharmacology Screening in Human Tissue. 2008
12. Suntharalingam, G.; Perry, M. R.; Ward, S.; Brett, S. J.;
Castello-Cortes, A.; Brunner, M. D. und Panoskaltsis, N.: Cytokine
storm in a phase 1 trial of the anti-CD28 monoclonal antibody TGN1412.
N Engl J Med, 2006, 355(10), S.1018-1028
13. Drugs tests on trial. Nature, 2006, 440(7087), S.970
14. Lazarou, J.; Pomeranz, B. H. und Corey, P. N.: Incidence of adverse
drug reactions in hospitalized patients: a meta-analysis of prospective
studies. JAMA, 1998, 279(15), S.1200-1205
15. Innovation Stagnation. Challenge and Opportunity on the Critical
Path to New Medical Products. U.S. Department of Health and Human
Services. Food and Drug Administration (FDA), 2004, S.8
16. Crawford, Lester M: Speech before PhRMA Annual Meeting. FDA (U.S. Food and Drug Administration), 2004
17. FDA Drug Review: Postapproval Risks 1975-1985. U.S. General Accounting Office, Washington D.C.
18. Hohe Erfolgsquote bei SNF-Forschungsgesuchen. Universite de
Fribourg. 25.10.2007.
http://www.unifr.ch/scm/fr/publications/UR/08/UR2_07_08.pdf
19. U.S. Congress, Office of Technology Assessment: Alternatives to
animal use in research, testing and education. U.S. Government Printing
Office, Washington, DC, 1986, S.250-251
20. Wozu Tierversuche? Internationale Stiftung f&amp;uuml;r Forschung in
Paraplegie. Zuletzt aktualisiert 20.09.2007.
http://www.ifp-zh.ch/index.php?id=328
21. (Hg.), Vereinigung &amp;Auml;rzte gegenTierversuchee.V.: Gesundheit   Fortschritt in der Medizin - ohne Tierversuche. , S.14


















</description>
			<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:24:21 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Sieg im Kampf gegen Affenversuche</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Sieg-im-Kampf-gegen-Affenversuche.html</link>
			<description>










Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)


Zeit f&amp;uuml;r Paradigmenwechsel bei der Bewilligung von Tierversuchen

Bonaduz,  14. Oktober 2009

Das Bundesgericht hat das Urteil des Z&amp;uuml;rcher Verwaltungsgerichts
best&amp;auml;tigt und kommt ebenfalls zum Schluss, dass die Affenversuche an
der Uni sowie der ETH Z&amp;uuml;rich zu Recht gestoppt wurden. Die Beschwerden
der Hochschulen wurden somit letztinstanzlich abgewiesen. Das
Bundesgericht folgt mit dieser Entscheidung konsequenterweise einem
wissenschaftlichen und ethischen Weg, der sich in immer mehr L&amp;auml;ndern
schon l&amp;auml;nger abzeichnet &amp;ndash; Tierversuche an Affen sollen ohne zu
erwartenden Nutzen nicht mehr durchgef&amp;uuml;hrt werden d&amp;uuml;rfen. Nun ist es an
der Zeit, dass auch andere Tierversuche endlich kritisch &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft
werden.

Im aktuellen Fall ging es um Affenversuche f&amp;uuml;r die Entwicklung
leistungsf&amp;auml;higerer Computer sowie um Versuche, die m&amp;ouml;glicherweise
irgendwann einmal Erkenntnisse liefern w&amp;uuml;rden, die vielleicht zur
Verbesserung von Therapien nach Schlaganf&amp;auml;llen f&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnten. Den
Beweis jedoch, dass mit diesen Versuchen irgendwann ein konkreter
medizinisch-wissenschaftlicher Nutzen ersichtlich sein k&amp;ouml;nnte, wurde
von den betroffenen Forschern niemals geliefert.
Die beanstandeten Affenversuche gerieten jedoch nicht nur infolge
medizinisch-wissenschaftlicher Argumente in die Kritik, sondern wurden
auch wegen ethischer Bedenken kritisiert. Neben der physischen Gewalt
wurde insbesondere auch die Methode des Wasserentzugs (die Affen
erhalten jeweils erst etwas zu trinken, wenn sie genau das machen, was
die Forscher von ihnen verlangen) verurteilt.

Die ausf&amp;uuml;hrliche Begr&amp;uuml;ndung des Bundesgerichts steht zwar noch aus,
aber es ist zu erwarten, dass das Bundesgericht der Begr&amp;uuml;ndung des
vorinstanzlichen Z&amp;uuml;rcher Verwaltungsgerichts folgen wird. Dieses lehnte
damals die Beschwerde der Hochschulen unter anderem aus folgenden
Gr&amp;uuml;nden ab:

	Die Tierversuchsexperimentatoren hatten f&amp;uuml;r die Z&amp;uuml;rcher
	Affenversuche von Anfang an kein konkretes Ziel formuliert. Es wurde
	quasi ins Blaue geforscht, ganz nach dem Motto: Was passiert, wenn ...
	Auch
	nach jahrelanger Forschung w&amp;auml;re voraussichtlich nicht ansatzweise ein
	konkreter, praktischer Nutzen f&amp;uuml;r Menschen erkennbar geworden
	Die Methode des Wasserentzugs ist &amp;auml;usserst grausam und verletzt die W&amp;uuml;rde der Tiere


Auch u.v.a. Prof. Rouillers Affenversuche sind fern von jeglichem Nutzen!Die Bewilligungsgesuche f&amp;uuml;r Tierversuche m&amp;uuml;ssten nach Ansicht der AG STG
generell viel kritischer &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden. Dass Tierversuche problemlos
bewilligt werden, bei denen nicht einmal ansatzweise ein relevanter
Nutzen f&amp;uuml;r Menschen ersichtlich ist, ist f&amp;uuml;r die AG STG ein
Skandal. &amp;laquo;Immer mehr Tierversuche ohne jeglichen ersichtlichen Nutzen
werden bewilligt. Die j&amp;auml;hrliche Zunahme dieser Versuche ist bei gegen
10%. Diese Tendenz zeichnet sich nun schon seit einigen Jahren ab&amp;raquo;, so
Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der AG STG. &amp;laquo;Nun nach diesem
wichtigen Urteil m&amp;uuml;ssen Tierversuche endlich kritischer &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft
werden, wie z.B. die seit &amp;uuml;ber 10 Jahren andauernden Affenversuche von
Prof. Rouiller an der Universit&amp;auml;t Freiburg, die ebenfalls fern von
jeglichem Nutzen sind.&amp;raquo;
(Beispiele der Affenexperimente von Prof. Rouiller siehe unter
www.agstg.ch die Medienmitteilung der AG STG vom 21.9.2009: Prof. Eric
Rouiller &amp;ndash; Opfer oder T&amp;auml;ter? (index.php?option=com_content task=view id=198))

Im Falle Prof. Rouillers kommt sogar noch ein weiterer wesentlicher
Kritikpunkt zum Tragen. Prof. Rouiller ist Mitglied des
Tierversuchskomitees des Kantons Freiburg. Somit kann er sich seine
Versuche selbst bewilligen. Zus&amp;auml;tzlich ist er auch noch Mitglied des
Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds f&amp;uuml;r medizinische
Forschung, der die Forschungsgelder verteilt. Somit ist er auch daran
beteiligt, dass ihm f&amp;uuml;r seine Projekte bereits mehrere Millionen
Forschungsgelder zugeteilt wurden. Sind da Unabh&amp;auml;ngigkeit und Kontrolle
wirklich gew&amp;auml;hrleistet?

Die Schweiz soll f&amp;uuml;hrende Forschungsnation werden!
Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG,
fordert seit Langem eine obligatorische Registrierung und Publikation
sowie eine wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung aller
durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche. Dazu m&amp;uuml;ssen alle Tierversuche in einer
zentralen, &amp;ouml;ffentlichen Datenbank erfasst werden.
Zudem fordert die AG STG
die massiv bessere F&amp;ouml;rderung und Anwendung von geeigneten innovativen,
tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Nur mit diesen
Forschungsmethoden k&amp;ouml;nnen mehr Sicherheit wie auch bessere
Heilungschancen f&amp;uuml;r Patienten erreicht werden. Die AG STG setzt
sich f&amp;uuml;r echten medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt ein und ist
deshalb f&amp;uuml;r die Abschaffung aller Tierversuche. Ebenfalls sieht die AG STG
dadurch eine grosse Chance f&amp;uuml;r die Schweiz, auch in Zukunft zu den
innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandorten der Welt zu z&amp;auml;hlen.

Die AG STG bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei
allen Unterst&amp;uuml;tzern der Kampagne &amp;laquo;Affenversuche abschaffen!&amp;raquo; sowie bei
allen Organisationen und Personen, die sich aktiv f&amp;uuml;r die Versuchsaffen
einsetzen.

Wissenschaftliche Abhandlung &amp;laquo;Tierversuche aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht&amp;raquo;:
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)

Weitere Informationen &amp;uuml;ber die AG STG sowie &amp;uuml;ber Tierversuche: 
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner)
besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus
wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation
engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und
eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert
und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im
Vordergrund stehen.








</description>
			<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:08:54 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Offener Brief an Herrn Vasella - Quellen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Albatros-25/Offener-Brief-an-Herrn-Vasella-Quellen.html</link>
			<description>





Quellenangaben: Offener Brief an Herrn Vasella, CEO und Verwaltungsratspr&amp;auml;sident von Novartis
1. Innovation Stagnation. Challenge and Opportunity on the Critical Path to New Medical Products. U.S. Department of Health and Human Services. Food and Drug Administration (FDA), 2004, S.8

2. Gauduin MC, Parren PW, Weir R, Barbas CF, Burton DR, Koup RA. Passive immunization with a human monoclonal antibody protects hu-PBL-SCID mice against challenge by primary isolates of HIV-1. Nat Med 1997;3(12):1389-1393.

3. Diseases NI. Clinical Trials of HIV Vaccines: National Institutes of Health. U.S. Department of Health and Human Services, 2007.

4. Mitsuya H, Weinhold KJ, Furman PA, et al. 3&amp;#39;-Azido-3&amp;#39;-deoxythymidine (BW A509U): an antiviral agent that inhibits the infectivity and cytopathic effect of human T-lymphotropic virus type III/lymphadenopathy-associated virus in vitro. Proc Natl Acad Sci U S A 1985;82(20):7096-7100.

5. Soudeyns H, Yao XI, Gao Q, et al. Anti-human immunodeficiency virus type 1 activity and in vitro toxicity of 2&amp;#39;-deoxy-3&amp;#39;-thiacytidine (BCH-189), a novel heterocyclic nucleoside analog. Antimicrob Agents Chemother 1991;35(7):1386-1390.

6. Roberts NA, Martin JA, Kinchington D, et al. Rational design of peptide-based HIV proteinase inhibitors. Science 1990;248(4953):358-361.

7. Hartung T. Toxicology for the twenty-first century. Nature. 2009 Jul 9;460(7252):208-12.






</description>
			<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 11:45:58 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 14.10.2009 - Zeit für Paradigmenwechsel bei der Bewilligung von Tierversuchen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-14.10.2009-Zeit-fur-Paradigmenwechsel-bei-der-Bewilligung-von-Tierversuchen.html</link>
			<description>

Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Zeit f&amp;uuml;r Paradigmenwechsel bei der Bewilligung von Tierversuchen

Bonaduz,  14. Oktober 2009

Das Bundesgericht hat das Urteil des Z&amp;uuml;rcher Verwaltungsgerichts best&amp;auml;tigt und kommt ebenfalls zum Schluss, dass die Affenversuche an der Uni sowie der ETH Z&amp;uuml;rich zu Recht gestoppt wurden. Die Beschwerden der Hochschulen wurden somit letztinstanzlich abgewiesen. Das Bundesgericht folgt mit dieser Entscheidung konsequenterweise einem wissenschaftlichen und ethischen Weg, der sich in immer mehr L&amp;auml;ndern schon l&amp;auml;nger abzeichnet &amp;ndash; Tierversuche an Affen sollen ohne zu erwartenden Nutzen nicht mehr durchgef&amp;uuml;hrt werden d&amp;uuml;rfen. Nun ist es an der Zeit, dass auch andere Tierversuche endlich kritisch &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden.

Im aktuellen Fall ging es um Affenversuche f&amp;uuml;r die Entwicklung leistungsf&amp;auml;higerer Computer sowie um Versuche, die m&amp;ouml;glicherweise irgendwann einmal Erkenntnisse liefern w&amp;uuml;rden, die vielleicht zur Verbesserung von Therapien nach Schlaganf&amp;auml;llen f&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnten. Den Beweis jedoch, dass mit diesen Versuchen irgendwann ein konkreter medizinisch-wissenschaftlicher Nutzen ersichtlich sein k&amp;ouml;nnte, wurde von den betroffenen Forschern niemals geliefert.
Die beanstandeten Affenversuche gerieten jedoch nicht nur infolge medizinisch-wissenschaftlicher Argumente in die Kritik, sondern wurden auch wegen ethischer Bedenken kritisiert. Neben der physischen Gewalt wurde insbesondere auch die Methode des Wasserentzugs (die Affen erhalten jeweils erst etwas zu trinken, wenn sie genau das machen, was die Forscher von ihnen verlangen) verurteilt.

Die ausf&amp;uuml;hrliche Begr&amp;uuml;ndung des Bundesgerichts steht zwar noch aus, aber es ist zu erwarten, dass das Bundesgericht der Begr&amp;uuml;ndung des vorinstanzlichen Z&amp;uuml;rcher Verwaltungsgerichts folgen wird. Dieses lehnte damals die Beschwerde der Hochschulen unter anderem aus folgenden Gr&amp;uuml;nden ab:

	Die Tierversuchsexperimentatoren hatten f&amp;uuml;r die Z&amp;uuml;rcher Affenversuche von Anfang an kein konkretes Ziel formuliert. Es wurde quasi ins Blaue geforscht, ganz nach dem Motto: Was passiert, wenn ...
	Auch nach jahrelanger Forschung w&amp;auml;re voraussichtlich nicht ansatzweise ein konkreter, praktischer Nutzen f&amp;uuml;r Menschen erkennbar geworden
	Die Methode des Wasserentzugs ist &amp;auml;usserst grausam und verletzt die W&amp;uuml;rde der Tiere


Auch u.v.a. Prof. Rouillers Affenversuche sind fern von jeglichem Nutzen!Die Bewilligungsgesuche f&amp;uuml;r Tierversuche m&amp;uuml;ssten nach Ansicht der AG STG generell viel kritischer &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden. Dass Tierversuche problemlos bewilligt werden, bei denen nicht einmal ansatzweise ein relevanter Nutzen f&amp;uuml;r Menschen ersichtlich ist, ist f&amp;uuml;r die AG STG ein Skandal. &amp;laquo;Immer mehr Tierversuche ohne jeglichen ersichtlichen Nutzen werden bewilligt. Die j&amp;auml;hrliche Zunahme dieser Versuche ist bei gegen 10%. Diese Tendenz zeichnet sich nun schon seit einigen Jahren ab&amp;raquo;, so Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der AG STG. &amp;laquo;Nun nach diesem wichtigen Urteil m&amp;uuml;ssen Tierversuche endlich kritischer &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden, wie z.B. die seit &amp;uuml;ber 10 Jahren andauernden Affenversuche von Prof. Rouiller an der Universit&amp;auml;t Freiburg, die ebenfalls fern von jeglichem Nutzen sind.&amp;raquo;
(Beispiele der Affenexperimente von Prof. Rouiller siehe unter www.agstg.ch die Medienmitteilung der AG STG vom 20.9.2009: Prof. Eric Rouiller &amp;ndash; Opfer oder T&amp;auml;ter?)

Im Falle Prof. Rouillers kommt sogar noch ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt zum Tragen. Prof. Rouiller ist Mitglied des Tierversuchskomitees des Kantons Freiburg. Somit kann er sich seine Versuche selbst bewilligen. Zus&amp;auml;tzlich ist er auch noch Mitglied des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds f&amp;uuml;r medizinische Forschung, der die Forschungsgelder verteilt. Somit ist er auch daran beteiligt, dass ihm f&amp;uuml;r seine Projekte bereits mehrere Millionen Forschungsgelder zugeteilt wurden. Sind da Unabh&amp;auml;ngigkeit und Kontrolle wirklich gew&amp;auml;hrleistet?

Die Schweiz soll f&amp;uuml;hrende Forschungsnation werden!
Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert seit Langem eine obligatorische Registrierung und Publikation sowie eine wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung aller durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche. Dazu m&amp;uuml;ssen alle Tierversuche in einer zentralen, &amp;ouml;ffentlichen Datenbank erfasst werden.
Zudem fordert die AG STG die massiv bessere F&amp;ouml;rderung und Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Nur mit diesen Forschungsmethoden k&amp;ouml;nnen mehr Sicherheit wie auch bessere Heilungschancen f&amp;uuml;r Patienten erreicht werden. Die AG STG setzt sich f&amp;uuml;r echten medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt ein und ist deshalb f&amp;uuml;r die Abschaffung aller Tierversuche. Ebenfalls sieht die AG STG dadurch eine grosse Chance f&amp;uuml;r die Schweiz, auch in Zukunft zu den innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandorten der Welt zu z&amp;auml;hlen.

Die AG STG bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Unterst&amp;uuml;tzern der Kampagne &amp;laquo;Affenversuche abschaffen!&amp;raquo; sowie bei allen Organisationen und Personen, die sich aktiv f&amp;uuml;r die Versuchsaffen einsetzen.

Wissenschaftliche Abhandlung &amp;laquo;Tierversuche aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht&amp;raquo;:
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)

Weitere Informationen &amp;uuml;ber die AG STG sowie &amp;uuml;ber Tierversuche: 
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner
Kontakt:
Andreas Item
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)81 630 25 22
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner)
besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus
wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation
engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und
eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert
und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im
Vordergrund stehen.


</description>
			<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:06:18 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 2.10.09 - Zum Welttierschutztag vom 4.10.09</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-2.10.09-Zum-Welttierschutztag-vom-4.10.09.html</link>
			<description>










Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Welttierschutztag: Die Schweiz ist im Tierschutz betreffend Tierversuchen im R&amp;uuml;ckstand


Bonaduz,  2. Oktober 2009

Anl&amp;auml;sslich des Welttierschutztages vom 4. Oktober 2009 kritisiert die nationale Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) die Unt&amp;auml;tigkeit der Politik bei der praktischen Umsetzung und Einhaltung von Verbesserungen im Sinne des Tierschutzes. Im Vergleich zu anderen L&amp;auml;ndern hat die Schweiz dringend Nachholbedarf.


In Schweden und Finnland beispielsweise herrscht deutlich mehr Transparenz, was die Genehmigung von Tierversuchsantr&amp;auml;gen betrifft. Dort erh&amp;auml;lt jeder B&amp;uuml;rger Einblick in die Antr&amp;auml;ge. Hingegen in der Schweiz sind die Vorhaben der Tierversuchsexperimentatoren geheim. Die B&amp;uuml;rger erfahren absolut nichts &amp;uuml;ber Tierversuche, m&amp;uuml;ssen aber die Kosten f&amp;uuml;r jeden noch so abwegigen Tierversuch direkt oder indirekt &amp;uuml;bernehmen. 
Momentan wird in der Schweiz eine zentrale Datenbank &amp;uuml;ber Tierversuche aufgebaut. Doch ist bei dieser keine Einsicht/keine Transparenz geplant. F&amp;uuml;r mehr Transparenz in dieser Datenbank setzt sich die AG STG mit mehreren Eingaben bei der Politik ein.
Mehr Transparenz verhindert, dass immer wieder dieselben Versuche durchgef&amp;uuml;hrt werden. Denn die Forscher w&amp;uuml;ssten dadurch, welche Versuche bereits gemacht wurden. &amp;laquo;Auch w&amp;uuml;rde die Ver&amp;ouml;ffentlichung fehlgeschlagener Tierversuchsergebnisse die Patientensicherheit massiv erh&amp;ouml;hen, da nicht immer wieder die gleichen Tierversuchsergebnisse ohne vorhersehbares Risiko bei Patienten ausprobiert werden&amp;raquo; so Andreas Item, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der AG STG.

Kritikw&amp;uuml;rdig ist laut der AG STG auch die Tatsache, dass die Politik hierzulande sich vollkommen dem Einfluss der vom Tierversuch profitierenden Kreise unterwirft, ja oft selbst zu den Profiteuren z&amp;auml;hlt. Dies zeigt sich unter Anderem, dass sich die Politik sogar gegen ein Verbot von Versuchen an Menschenaffen str&amp;auml;ubt. Andere L&amp;auml;nder wie Neuseeland, Gro&amp;szlig;britannien, die Niederlande, &amp;Ouml;sterreich und Schweden haben bereits seit Jahren Versuche an Menschenaffen verboten. Ebenfalls tritt zur Zeit in der EU ein Verbot f&amp;uuml;r Tierversuche f&amp;uuml;r Kosmetik in Kraft. Die Schweizer Politiker hingegen sehen auch hier keinen Handlungsbedarf.

&amp;laquo;Die chronische Unt&amp;auml;tigkeit, bzw. das chronische Bek&amp;auml;mpfen auch der kleinsten Tierschutzbegehren, zeigt ganz klar den massiv zu starken Einfluss der Tiernutzlobbyisten auf&amp;raquo;, so Andreas Item. &amp;laquo;Die Tiere haben im Parlament kaum eine Stimme. Dem Grossteil der Politiker ist Tier- und Menschenschutz wohl vollkommen egal. Dies im Gegensatz zu den B&amp;uuml;rgern, die sich schon &amp;ouml;fters ganz klar f&amp;uuml;r mehr Schutz ausgesprochen haben&amp;raquo;, moniert Andreas Item. 
In einer im Fr&amp;uuml;hjahr 2009 vom Marktforschungsinstitut YouGov durchgef&amp;uuml;hrten repr&amp;auml;sentativen Umfrage in sechs L&amp;auml;ndern Europas forderten 79 % ein gesetzliches Verbot aller Tierversuche ohne konkreten medizinischen Bezug. 84 % der Befragten sind f&amp;uuml;r die Abschaffung aller Experimente, die mit schwerem Leid f&amp;uuml;r die Tiere einhergehen &amp;ndash; dies unabh&amp;auml;ngig von der Tierart. Und 80 % der Befragten sind f&amp;uuml;r eine Ver&amp;ouml;ffentlichung von Informationen &amp;uuml;ber die durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche.

Es ist h&amp;ouml;chste Zeit, dass die Politik sich endlich vom &amp;uuml;berm&amp;auml;ssigen Einfluss der Tiernutzlobbyisten l&amp;ouml;st und somit zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt aktiv beitr&amp;auml;gt. So die Forderung der AG STG.
Deshalb fordert die AG STG unter Anderem endlich Transparenz bei Tierversuchen. Bei der aktuellen Reorganisation der Datenbank &amp;uuml;ber Tierversuche hat die Politik nun die M&amp;ouml;glichkeit, auf die Eingaben der AG STG einzugehen und somit zu beweisen, dass sie den Wunsch der B&amp;uuml;rger nach wirklichem Tierschutz ernst nimmt.

Der Welttierschutztag geht auf den Heiligen Franziskus von Assisi zur&amp;uuml;ck, der das Tier als lebendiges Gesch&amp;ouml;pf Gottes und als Bruder des Menschen ansah. Zwei Jahre nach seinem Tod am 3. Oktober 1226 wurde er am 4. Oktober 1228 heilig gesprochen. An diesem Tag weisen jedes Jahr weltweit Tiersch&amp;uuml;tzer auf die Leiden der Tiere hin.


Weitere Informationen &amp;uuml;ber Tierversuche finden Sie unter:
http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Umfrage zu Tierversuchen in sechs europ&amp;auml;ischen L&amp;auml;ndern: 
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/eu/259 (http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/eu/259)


AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner
Kontakt:
Andreas Item
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)76 702 44 50
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch

Die Organisation Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen wie aus ethischen Gr&amp;uuml;nden ab. Die Organisation engagiert sich f&amp;uuml;r eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im Vordergrund stehen.











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			<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 11:40:57 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Medienmitteilung vom 21.9.09 - Gelähmte Ratten können wieder laufen</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-21.9.09-Gelahmte-Ratten-konnen-wieder-laufen.html</link>
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Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Irref&amp;uuml;hrung der &amp;Ouml;ffentlichkeit: Gel&amp;auml;hmte Ratten k&amp;ouml;nnen wieder laufen

22. September 2009

Bonaduz (ots) In der am 20. September ver&amp;ouml;ffentlichten Medienmitteilung &amp;laquo;Gel&amp;auml;hmte Ratten k&amp;ouml;nnen wieder laufen&amp;raquo; wird dem Leser suggeriert, dass die Heilung von querschnittsgel&amp;auml;hmten Menschen unmittelbar bevorst&amp;uuml;nde. Fakt ist jedoch, dass der mit den Worten &amp;laquo;Es gibt keine Belege, dass die Methode bei Menschen nicht funktioniert&amp;raquo; zitierte Wissenschaftler Prof. Courtine die &amp;Ouml;ffentlichkeit mit dieser Aussage bewusst manipuliert, um noch mehr Forschungsgelder zu erhalten. 

Diese bewusst manipulative Umkehr einer Aussage, um damit dem Leser Erfolg zu suggerieren, und dies indem er mit den Hoffnungen der Patienten spielt, m&amp;uuml;sste strafbar sein. Nat&amp;uuml;rlich gibt es noch keine Belege f&amp;uuml;r das Versagen seiner Methode am Menschen, er hat sie ja auch noch nicht bei Menschen ausprobiert. Wesentlich hingegen ist, dass es in Wirklichkeit keinerlei Beweis gibt, dass seine Methode bei Menschen jemals funktionieren k&amp;ouml;nnte.

Neurostimulatoren werden bei Menschen schon lange eingesetzt wie z.B. bei Morbus Parkinson oder chronischen Schmerzen. Bei Querschnittsl&amp;auml;hmungen haben sie jedoch nicht geholfen. Ratten unterscheiden sich von Menschen grundlegend und ebenfalls unterscheiden sich die k&amp;uuml;nstlich von Courtine hervorgerufenen Querschnittsl&amp;auml;hmungen grundlegend von den Unfallmechanismen, die bei Menschen zu Querschnittsl&amp;auml;hmungen f&amp;uuml;hren.

Tierversuche f&amp;uuml;hren seit Jahrzehnten in die Irre. So ist trotz milliardenschwerer F&amp;ouml;rderprogramme und zigfach in Tierversuchen erfolgreichen Versuchen, Krebs zu heilen, f&amp;uuml;r Menschen wenig dabei rausgekommen. Eines von vielen Beispielen ist die seit 15 Jahren verwendete Krebsmaus. Mit ihr solle Krebs in ein paar Jahren besiegt sein, hiess es. Zigtausende potentielle Wirkstoffe wurden an Millionen Krebsm&amp;auml;usen getestet. Viele davon d&amp;auml;mmten den k&amp;uuml;nstlich erzeugten Krebs bei M&amp;auml;usen ein, jedoch nicht einer dieser Stoffe konnte erfolgreich beim Menschen eingesetzt werden.
Gleiches gilt auch f&amp;uuml;r HIV/AIDS. Hier waren innerhalb von 20 Jahren &amp;uuml;ber 130 Untersuchungen von Impfstoffen, sowohl zur Vorbeugung wie auch zur Therapie, im Tierversuch &amp;uuml;beraus erfolgreich. Kein einziger dieser Impfstoffe war jedoch bei Menschen erfolgreich &amp;ndash; ganz im Gegenteil. Sie hatten z.T. schwerwiegende Nebenwirkungen, die in den Tierversuchen nicht vorausgesagt wurden.
Ebenso wie Krebs in Tierversuchen heilbar und AIDS vorbeugbar sind, so scheinen nun auch Querschnittsl&amp;auml;hmungen bei Ratten heilbar zu sein. Dies ist jedoch h&amp;ouml;chstens f&amp;uuml;r die Veterin&amp;auml;rmedizin interessant &amp;ndash; f&amp;uuml;r Menschen aber absolut irrelevant.

Bev&amp;ouml;lkerung und Politik sieht sich durch Tierversuche in Sicherheit bez&amp;uuml;glich Medikamentennebenwirkungen. Dies der Erfolg jahrzehntelanger Pharmapropaganda. In Wirklichkeit stirbt jedoch jeder 20. Spitalpatient an den Nebenwirkungen von Medikamenten und 92% aller &amp;ndash; nach Tierversuchen f&amp;uuml;r unbedenklich befundenen &amp;ndash; Medikamente werden wegen schwerer Nebenwirkungen bei Menschen gar nicht erst zugelassen. Von den restlichen 8% muss die H&amp;auml;lfte nachtr&amp;auml;glich infolge schwerwiegender Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen werden. Dies zeigt ganz klar die Unzuverl&amp;auml;ssigkeit von Tierversuchen auf.
Hingegen haben Klinische Forschung sowie innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden in den letzen Jahren zu vielen wesentlichen medizinischen Fortschritten gef&amp;uuml;hrt.

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert daher seit langem endlich eine wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung aller durchgef&amp;uuml;hrten Tierversuche. Es muss endlich aufh&amp;ouml;ren, dass mit dem absichtlichen Spielen mit den Hoffnungen von Patienten immer mehr Forschungsgelder generiert werden k&amp;ouml;nnen. Deshalb m&amp;uuml;ssen Forschungsprojekte mit den vorg&amp;auml;ngig gemachten Behauptungen und Versprechungen verglichen und beurteilt werden.
Zudem fordert die AG STG endlich die massiv bessere F&amp;ouml;rderung und Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Nur mit diesen Forschungsmethoden kann mehr Sicherheit wie auch bessere Heilungschancen f&amp;uuml;r Patienten erreicht werden. Die AG STG setzt sich f&amp;uuml;r echten medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt ein und ist deshalb f&amp;uuml;r die Abschaffung aller Tierversuche. Ebenfalls sieht die AG STG dadurch eine grosse Chance f&amp;uuml;r die Schweiz, auch in Zukunft zu den innovativen und f&amp;uuml;hrenden Forschungsstandorten der Welt zu z&amp;auml;hlen.


Wissenschaftliche Quellenangaben zu den im Text genannten Fakten:

Wissenschaftliche Abhandlung &amp;laquo;Tierversuche aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht&amp;raquo;:
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)

Bericht AIDS/HIV-Forschung: 
http://www.agstg.ch/Albatros-24/AIDS-Forschung-Tierversuche-haben-versagt.html (Albatros-24/AIDS-Forschung-Tierversuche-haben-versagt.html)

Weitere Informationen &amp;uuml;ber Tierversuche finden Sie unter: http://www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner
Kontakt:
Andreas Item
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)81 630 25 22
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)
Internet:     www.agstg.ch










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			<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 15:18:48 +0100</pubDate>
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			<title>Medienmitteilung vom 20.9.09 - Prof. Eric Rouiller - Opfer oder Täter?</title>
			<link>http://www.agstg.ch/Startseite/Medienmitteilung-vom-20.9.09-Prof.-Rouiller-Opfer-oder-Tater.html</link>
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Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch (http://www.agstg.ch)

Prof. Eric Rouiller &amp;ndash; 
Ein zu Unrecht von Tiersch&amp;uuml;tzern kritisierter K&amp;auml;mpfer f&amp;uuml;r Querschnittsgel&amp;auml;hmte?

21. September 2009

Bonaduz (ots) Prof. Eric Rouiller f&amp;uuml;hrt seit Jahren von vielen Tiersch&amp;uuml;tzern als
grausam bezeichnete Tierversuche vor allem an Affen durch. Zu seinen
Forschungsschwerpunkten z&amp;auml;hlen Querschnittsl&amp;auml;hmungen. Die Tierversuche 
rechtfertigt Rouiller mit vermeintlich wichtigen Erkenntnissen f&amp;uuml;r die
Behandlung von Menschen.

Beispiele der aktuellen Forschung von Prof. Rouiller:

Beispiel 1:
Bei zahlreichen Rhesus- und Javaneraffen, die hierf&amp;uuml;r zum Teil extra aus Frankreich importiert wurden, wurde durch Rouillers Team das Halsr&amp;uuml;ckenmark teilweise durchtrennt, um so k&amp;uuml;nstliche L&amp;auml;hmungen hervorzurufen. Anschliessend wurde ein Antik&amp;ouml;rper mit dem Namen Nogo A gespritzt. Dann m&amp;uuml;ssen die Affen stupide K&amp;uuml;gelchen aus &amp;Ouml;ffnungen nehmen. [1] Daraus schliesst Rouiller, ob damit Querschnittsl&amp;auml;hmungen an Menschen geheilt werden k&amp;ouml;nnen, obwohl:

	sich bei Affen die L&amp;auml;hmungen im Gegensatz zu Menschen selbst zur&amp;uuml;ckbilden k&amp;ouml;nnen, was Rouiller sogar selbst berichtet.
	Menschen durch Unf&amp;auml;lle querschnittsgel&amp;auml;hmt werden und sich diese Verletzungsmuster grundlegend von denen durch chirurgische R&amp;uuml;ckenmarkdurchtrennung wie bei Rouillers Tierversuchen unterschieden, was Rouiller ebenfalls selbst festgehalten hat. [2]
	


Beispiel 2:
Rouillers Team injiziert Makaken-Affen mehrere Markierungsstoffe mit Hochdruck ins Gehirn, darunter Farbstoffe und das Gift der Cholerabakterien. Nach der T&amp;ouml;tung der erwachsenen Affen untersucht er deren Gehirn mikroskopisch um die Ausbreitung der Markierungsstoffe zu ermitteln. [3,4] Das Ergebnis: Die beiden Grosshirnh&amp;auml;lften stehen in Verbindung miteinander durch den sogenannten Balken &amp;ndash; eine schon l&amp;auml;ngst bekannte Tatsache.

Sind Tierversuche auf Menschen &amp;uuml;bertragbar?Rouiller stellt sich die Frage wie (un-)sinnig seine Tierversuche sind in einer seiner wissenschaftlichen Publikationen und gibt zu, dass diese erhebliche methodische/medizinische Schwierigkeiten aufweisen bez&amp;uuml;glich der &amp;Uuml;bertragbarkeit auf Menschen. [2]

Sind Versuche an Affen, die Menschen in bis zu 99% genetisch identisch sind, &amp;uuml;bertragbar?AIDS ist eine Krankheit, die f&amp;uuml;r Millionen Menschen weltweit Leid und Tod bedeutet. In Tierversuchen waren mehr als 130 Untersuchungen von Impfstoffen zur Verhinderung einer Ansteckung oder Therapie wirksam, darunter auch an Schimpansen, die uns Menschen genetisch zu rund 99% gleich sind. [5] Diese Impfstoffe wurden anschliessend an Tausenden von Menschen getestet. Kein einziger dieser Impfstoffe war bei Menschen erfolgreich. [6] Damit wurden zwei Jahrzehnte Zeit und Millionen Forschungsgelder verschwendet w&amp;auml;hrend Tausende Menschen an der AIDS-Erkrankung starben und andere neu infizierten.

Sind Tierversuche notwendig, um die Sicherheit von Medikamenten zu erproben?Der Fall Thalidomid, besser bekannt unter dem Handelsnamen Contergan, ist weit bekannt (wurde 2007 auch verfilmt). Als 1957 das Medikament auf den Markt kam, versandte die Herstellerfirma Gr&amp;uuml;nenthal ca. 40 000 Rundschreiben an &amp;Auml;rzte und Apotheker, in denen es als das beste Mittel f&amp;uuml;r Schwangere und stillende M&amp;uuml;tter bezeichnet wurde. Als &amp;laquo;wirklich neues Produkt&amp;raquo; habe man seine Sicherheit durch ausgedehnte Tierversuche besonders gr&amp;uuml;ndlich &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft! So wurde es zum beliebtesten Schlafmittel. In Deutschland schlief jede dritte Frau abends mit Contergan ein. [7] Jahre nach Markteinf&amp;uuml;hrung wurden 10 000 an Armen und Beinen verst&amp;uuml;mmelte Kinder von M&amp;uuml;ttern geboren, die w&amp;auml;hrend der Schwangerschaft Contergan eingenommen hatten. [8] Wie konnte es dazu kommen? Der Mensch reagiert auf Contergan sechzigmal empfindlicher als die Maus, hundertmal als die Ratte, zweihundertmal als der Hund und siebenhundertmal empfindlicher als der Hamster. [9]

Das neue Schmerzmittel Vioxx (Rofecoxib) der Firma Merck hatte urspr&amp;uuml;nglich anhand von Tierversuchen den Eindruck erweckt, es sei besser vertr&amp;auml;glich, da es im Gegensatz zu den bisherigen NSAR-Schmerzmitteln weniger Entz&amp;uuml;ndungen und Geschw&amp;uuml;re im Magen-Darm-Trakt und weniger Blutungen verursacht hatte. Im Jahr 2004 musste es, in einem der gr&amp;ouml;ssten Arzneimittelskandale, vom Markt genommen werden, nachdem weltweit etwa 320 000 Patienten einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten und etwa 140 000 Patienten sogar starben. [10] Auch f&amp;uuml;r Vioxx wurden zahlreiche Tierversuche vor der Zulassung durchgef&amp;uuml;hrt, die dieses Risiko nicht angezeigt hatten. H&amp;auml;tte man stattdessen kleine Hautbiopsien vom Menschen mit intakten Kapillaren verwendet, h&amp;auml;tten diese schon vor der Zulassung die kardiovaskul&amp;auml;ren Risiken offenbart. [11]

2006 wurde der neue Antik&amp;ouml;rper TGN1412 der Firma Boehringer Ingelheim f&amp;uuml;r die Behandlung von Multipler Sklerose, Brustkrebs und Rheuma in Grossbritannien an sechs freiwilligen, gesunden M&amp;auml;nnern in einer Studie getestet. Zuvor hatte man unter anderem Affenversuche mit einer f&amp;uuml;nfhundertmal h&amp;ouml;heren Dosis durchgef&amp;uuml;hrt und den Wirkstoff f&amp;uuml;r unbedenklich befunden. Die Reaktion beim Menschen war verheerend. Alle sechs erlitten ein Multiorganversagen, mussten wochenlang auf der Intensivstation behandelt werden, einer davon sogar 14 Wochen, bis er das Spital wieder verlassen konnte. [12] Tests an menschlichen Geweben h&amp;auml;tten die katastrophale Wirkung von TGN1412 voraussagen k&amp;ouml;nnen. [13]

Trotz oder gerade wegen vorgeschriebener Tierversuche im Zulassungsverfahren von neuen Medikamenten sind schwerwiegende Medikamentennebenwirkungen die f&amp;uuml;nfth&amp;auml;ufigste Todesursache in den USA. [14] Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbeh&amp;ouml;rde FDA hat errechnet, dass 92 % aller Wirkstoffe, die in Tierversuchen als wirksam und sicher beurteilt wurden, aufgrund der angeschlossenen Untersuchungen am Menschen wegen schwerwiegender Nebenwirkungen oder fehlendem Nutzen gar nicht erst zugelassen werden. [15,16] Von den verbleibenden 8 % der Wirkstoffe, die f&amp;uuml;r die breite Anwendung am Menschen zugelassen werden, m&amp;uuml;ssen sp&amp;auml;ter die H&amp;auml;lfte wieder vom Markt zur&amp;uuml;ckgezogen werden oder deren Fachinformationen um schwere unerwartete Nebenwirkungen erweitert werden. [17] Daraus darf darum geschlussfolgert werden: Tierversuche sind unzuverl&amp;auml;ssig, t&amp;auml;uschen eine falsche Sicherheit vor und sind in Wirklichkeit f&amp;uuml;r den Menschen lebensgef&amp;auml;hrlich.

Rouiller bekam rund 5 Millionen Schweizer Franken f&amp;uuml;r seine Tierversuche vom Schweizerischen Nationalfonds, dem staatlichen Forschungsf&amp;ouml;rderer.
Wie bekommt man soviel Geld? Ganz einfach: Rouiller hat daf&amp;uuml;r gesorgt, dass er selbst im Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds f&amp;uuml;r medizinische Forschung sitzt und darum auch selbst entscheiden kann, welche &amp;ouml;ffentlichen Gelder ihm zufliessen. So verhindert Rouiller, dass ihm irgendwann der Geldsegen ausgeht und sorgt gleichzeitig daf&amp;uuml;r, dass viele andere Wissenschaftler, die mit innovativen Forschungsmethoden arbeiten, leer ausgehen. So wird Geld f&amp;uuml;r sinnlose Tierversuche verschwendet anstatt sinnvolle innovative Forschung f&amp;uuml;r Menschen zu f&amp;ouml;rdern. Die Universit&amp;auml;t Fribourg macht nicht einmal ein Geheimnis daraus, dass in der Folge 72% ihrer Antr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Forschungsgelder beim Schweizerischen Nationalfonds erfolgreich waren. [18] Eine Erhebung hat ergeben, dass f&amp;uuml;r Tierversuche trotz des offenkundigen Unsinns doppelt so viel Geld wie f&amp;uuml;r Untersuchungen an Menschen ausgegeben wird. [19]

Die &amp;Ouml;ffentlichkeit ist eine gute Kontrollinstanz - sollte man meinen. In Wirklichkeit haben Tierversuchs-Wissenschaftler jedoch ein geschicktes Netzwerk geschaffen, indem sie die &amp;Ouml;ffentlichkeit durch Desinformation manipulieren. So wurde eine internationale Stiftung f&amp;uuml;r Forschung bei Querschnittsl&amp;auml;hmungen geschaffen, deren Vorsitzender einen Professorentitel tr&amp;auml;gt und der man darum als Laie gewisse Kompetenz zuspricht. Diese Stiftung schreibt wider besseres Wissen unter Ignoranz der oben genannten Fakten &amp;laquo;Bevor ein Wirkstoff wie der anti-Nogo-Antik&amp;ouml;rper beim Menschen angewendet werden darf, muss so verl&amp;auml;sslich wie m&amp;ouml;glich sichergestellt sein, dass keine unvorhergesehenen Nebenwirkungen auftreten. Diese gr&amp;ouml;sstm&amp;ouml;gliche Sicherheit ist nur mit Tierversuchen zu erreichen.&amp;raquo; Weiter heisst es: &amp;laquo;Speziesunterschiede sprechen also nicht gegen Tierversuche, denn diese sind oft die einzige M&amp;ouml;glichkeit, um die Wirksamkeit einer Therapie nachzuweisen und das Risiko von toxischen Nebenwirkungen best m&amp;ouml;glichst auszuschliessen.&amp;raquo; [20]
Wer sich gerne als erster Mensch f&amp;uuml;r die Erprobung neuer Medikamente nach scheinbarem Erfolg und Harmlosigkeit in Tierversuchen zur Verf&amp;uuml;gung stellen will, wird sicher bei der Stiftung ein willkommener Gast sein.

Tierversuche werden nur genehmigt, wenn sie von objektiver Seite gepr&amp;uuml;ft werden - sollte man auch meinen, denn hierf&amp;uuml;r gibt es die kantonalen Komitees f&amp;uuml;r Tierversuche. Im Falle Prof. Rouillers ist es jedoch so, dass Rouiller selbst in diesem Komitee sitzt und sich seine Versuche daher selbst bewilligen kann. Somit kann er sich seine Versuche selbst bewilligen und dann eben auch noch sich selbst Forschungsgelder vom SNF sprechen. Ist da Unabh&amp;auml;ngigkeit und Kontrolle wirklich gew&amp;auml;hrleistet?

Die Schweiz soll f&amp;uuml;hrende Forschungsnation werden!
Um dies zu erreichen, muss endlich auf Tierversuche verzichtet werden und innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden massiv mehr gefordert und gef&amp;ouml;rdert werden. Der Pathologe Prof. Pietro Croce, antwortete auf die Frage, ob man auf Tierversuche verzichten kann, ohne den medizinischen Fortschritt aufzuhalten: &amp;laquo;Man kann nicht nur auf Tierversuche verzichten, sondern man muss auf Tierversuche verzichten, um den medizinischen Fortschritt nicht aufzuhalten. Die heutige Auflehnung gegen Tierversuche hat keine tiersch&amp;uuml;tzerischen Ursachen mehr, wir m&amp;uuml;ssen von einer wissenschaftlichen Auflehnung sprechen.&amp;raquo; [21]

Weiterf&amp;uuml;hrende Informationen: 
Tierversuchen aus wissenschaftlicher Sicht von Oberarzt Dr. med. Walz: 
http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf (downloads/flyer/agstg-prospekt_tierversuche-aus-medizinisch-wissenschaftlicher-sicht_de.pdf)


Der von uns kritisierte Forscher, freut sich auf Ihre Post:
Herr Prof. Eric Rouiller
Unit of Physiology - Dept of Medicine
Rue du Mus&amp;eacute;e 5
CH-1700 Fribourg 
Tel. (026) 3008609
Fax (026) 3009734
E-Mail:eric.rouiller@unifr.ch (mailto:eric.rouiller@unifr.ch)        

Der Pr&amp;auml;sident des Schweizerischen Nationalfonds, der Rouiller insgesamt rund 5 Millionen Schweizer Franken beschert hat, freut sich auf Ihre Post:
Schweizerischer Nationalfonds
Prof. Dieter Imboden
Wildhainweg 3
Postfach 8232
CH-3001 Bern
Tel. (031) 3082222
Fax (031) 3052974
E-Mail: dimboden@snf.ch (mailto:dimboden@snf.ch)


AG STG &amp;ndash; Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner
Kontakt:
Andreas Item
Hauptstrasse 14a
CH-7402 Bonaduz
Tel.:           +41 (0)81 630 25 22
E-Mail:       andreas.item@agstg.ch (mailto:andreas.item@agstg.ch)



Quellenangaben:
1. Freund P, Schmidlin E, Wannier T, Bloch J, Mir A, Schwab ME, Rouiller EM: Anti-Nogo-A antibody treatment promotes recovery of manual dexterity after unilateral cervical lesion in adult primates--re-examination and extension of behavioral data. Eur J Neurosci. 2009 Mar;29(5):983-96.
2. Courtine G, Bunge MB, Fawcett JW, Grossman RG, Kaas JH, Lemon R, Maier I, Martin J, Nudo RJ, Ramon-Cueto A, Rouiller EM, Schnell L, Wannier T, Schwab ME, Edgerton VR: Can experiments in nonhuman primates expedite the translation of treatments for spinal cord injury in humans? Nat Med. 2007 May;13(5):561-6.
3. Boussaoud D, Tann&amp;eacute;-Gari&amp;eacute;py J, Wannier T, Rouiller EM: Callosal connections of dorsal versus ventral premotor areas in the macaque monkey: a multiple retrograde tracing study. BMC Neurosci. 2005 Nov 25;6:67.
4. Cappe C, Morel A, Barone P, Rouiller EM: The thalamocortical projection systems in primate: an anatomical support for multisensory and sensorimotor interplay. Cereb Cortex. 2009 Sep;19(9):2025-37. Epub 2009 Jan 15.
5.Gauduin MC, Parren PW, Weir R, Barbas CF, Burton DR, Koup RA. Passive immunization with a human monoclonal antibody protects hu-PBL-SCID mice against challenge by primary isolates of HIV-1. Nat Med 1997;3(12):1389-1393.
6. Diseases NI. Clinical Trials of HIV Vaccines: National Institutes of Health. U.S. Department of Health and Human Services, 2007.
7. Die Nachtseite des Wirtschaftswunders. Zum Einschlafen nahm 1961 jeder dritte Deutsche Contergan: Eine Bilanz nach 40 Jahren. Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
8. Thomann, Klaus-Dieter: DIE CONTERGAN-KATASTROPHE. Die tr&amp;uuml;gerische Sicherheit der &amp;laquo;harten&amp;raquo; Daten. Deutsches &amp;Auml;rzteblatt, 2007, 104(41), S.2778-2782
9. Stillperiode, Beratungsstelle f&amp;uuml;rMedikamentenanwendunginSchwangerschaftund: Speziesunterschiede der Teratogenit&amp;auml;t von Thalidomid. Klinik f&amp;uuml;r Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Friedrich-Schiller-Universit&amp;auml;t Jena, Jena, 2006
10. Topol, E. J.: Failing the public health--rofecoxib, Merck, and the FDA. N Engl J Med, 2004, 351(17), S.1707-1709
11. biopta: Human Pharmacological Services. In Vitro Pharmacology Screening in Human Tissue. 2008
12. Suntharalingam, G.; Perry, M. R.; Ward, S.; Brett, S. J.; Castello-Cortes, A.; Brunner, M. D. und Panoskaltsis, N.: Cytokine storm in a phase 1 trial of the anti-CD28 monoclonal antibody TGN1412. N Engl J Med, 2006, 355(10), S.1018-1028
13. Drugs tests on trial. Nature, 2006, 440(7087), S.970
14. Lazarou, J.; Pomeranz, B. H. und Corey, P. N.: Incidence of adverse drug reactions in hospitalized patients: a meta-analysis of prospective studies. JAMA, 1998, 279(15), S.1200-1205
15. Innovation Stagnation. Challenge and Opportunity on the Critical Path to New Medical Products. U.S. Department of Health and Human Services. Food and Drug Administration (FDA), 2004, S.8
16. Crawford, Lester M: Speech before PhRMA Annual Meeting. FDA (U.S. Food and Drug Administration), 2004
17. FDA Drug Review: Postapproval Risks 1975-1985. U.S. General Accounting Office, Washington D.C.
18. Hohe Erfolgsquote bei SNF-Forschungsgesuchen. Universite de Fribourg. 25.10.2007. http://www.unifr.ch/scm/fr/publications/UR/08/UR2_07_08.pdf
19. U.S. Congress, Office of Technology Assessment: Alternatives to animal use in research, testing and education. U.S. Government Printing Office, Washington, DC, 1986, S.250-251
20. Wozu Tierversuche? Internationale Stiftung f&amp;uuml;r Forschung in Paraplegie. Zuletzt aktualisiert 20.09.2007. http://www.ifp-zh.ch/index.php?id=328
21. (Hg.), Vereinigung &amp;Auml;rzte gegenTierversuchee.V.: Gesundheit   Fortschritt in der Medizin - ohne Tierversuche. , S.14









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			<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:58:16 +0100</pubDate>
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