Liebe Tierversuchsgegnerinnen und Tierversuchsgegner

Beginnen möchte ich mit einem grossen Dankeschön an Sie.
Im vorletzten «Albatros» hatten wir zum Unterschriftensammeln und Protestbriefeschreiben gegen die Wiedereinführung des längst überholten Tierversuchs mit Mäusen zum Nachweis von Muschelgiften aufgerufen. Die Organisation Animal 2000 e.V. bedankt sich herzlich bei unseren Lesern für die vielen Tausend (!) Unterschriften, die aus der Schweiz bei ihr eingegangen sind.
Alle gesammelten Petitionslisten werden demnächst persönlich dem EU-Verbraucherschutzkommissar Markos Kyprianou übergeben.

Affenkampagne 2007
Mit der Protestkartenaktion an die Botschaft von Mauritius ist unsere Kampagne bereits vorgestartet. Im April werden wir mit dieser Kampagne eine Woche lang durch die Schweiz ziehen. Vor dieser Woche werden wir bei der internationalen Demonstration gegen Tierversuche in München teilnehmen. Dazu sind auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, herzlich eingeladen. Infos über die Demo sowie die Aktionswoche und wie Sie sich aktiv daran beteiligen können, finden Sie in diesem Heft.
Wir haben diesem Heft den Kampagnenflyer und die Petition beigelegt. Helfen Sie mit, dem Leid der Affen ein Ende zu setzen. Bestellen Sie weitere Flyer und Petitionslisten zum Verteilen und Unterschriftensammeln im Freundes- und Verwandtenkreis, in der Schule, der Uni oder der Firma, in der Fussgängerzone oder vor dem Supermarkt, zum Auslegen in Arztpraxen und Bibliotheken …
Poster, Flyer sowie Petitionslisten können Sie bei unserem Sekretariat oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellen.

Warum eine eigene Kampagne für Affen?
Affen haben für uns kein höheres Lebensrecht als andere Tiere.
Diese Kampagne steht im Kontext zum Kampf für die Abschaffung aller Tierversuche.
Wir haben uns aus strategischen Gründen für diese Kampagne entschieden. Tierversuche mit Affen sind zurzeit öfters in der Kritik. Dies nicht nur in der Schweiz, sondern auch europaweit. Wir sind Teil einer internationalen Tierversuchsgegner-Bewegung und als solche versuchen wir gemeinsam, das Fundament der Vivisektions-Industrie einzureissen.
Wer Mauern einreissen will, der muss zuerst die Schwachstellen bekämpfen. Eine dieser Schwachstellen sind die Versuche mit Affen.
Sicher, auch wir würden manchmal lieber direkt mit dem Kopf durch die Wand gehen.

Wir haben unseren Internetauftritt erneuert.
Wollen Sie jeweils über Neuigkeiten informiert sein?
Registrieren Sie sich für unseren Rundbrief, und Sie werden keine unserer Informationen mehr verpassen.
Sie finden unsere Homepage wie gewohnt unter www.agstg.ch.

Ausstehende Abonnementsbeiträge:
Leider mussten wir feststellen, dass einige «Albatros»-Abonnenten ihren Beitrag bereits seit 2003 nicht mehr einbezahlt haben. Falls Sie dies vergessen haben, bitten wir Sie, Ihren Abonnementsbeitrag in den nächsten zwei Monaten zu überweisen. Andernfalls müssen wir leider davon ausgehen, dass Sie unser Magazin nicht mehr erhalten möchten.

Und nun wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre.

Beste Grüsse

Andreas Item
 
Seit über 20 Jahren setzt sich die Schweizerin Monika Brukner in Serbien unermüdlich für heimatlose Hunde und Katzen, aber auch für qualvoll gehaltene Nutz- und Zootiere ein. Neben dem Kastrieren möglichst vieler Tiere ist die Aufklärung der Bevölkerung das wichtigste Mittel im Kampf gegen das Tierelend.

Tierschutzprojekt Monika Brukner - Kaum macht Monika Brukner einen Schritt in den Hof, ist sie umringt von ihren Schützlingen.
Tierschutzprojekt Monika Brukner - Kaum macht
Monika Brukner einen Schritt in den Hof,
ist sie umringt von ihren Schützlingen.
Cora, heute Suschi, räkelt sich auf dem Sofa und träumt vor sich hin. Seit sie bei ihrer Familie im Zürcher Oberland wohnt, fühlt sie sich wie im Paradies. Knapp ein Jahr zuvor war sie noch in einer Welt, die gegensätzlicher kaum sein könnte. Suschi ist ein ehemaliger Strassenhund aus Serbien. Ihre Geschichte steht für die Millionen von anderen Tieren im Balkan, nur, dass Suschi eine der ganz wenigen ist, für die es ein Happy End gab.

Ein Grossteil der Streuner wird in der Obhut von Menschen geboren. Der schönste Welpe wird meistens behalten, die anderen möglichst verkauft und der Rest zusammen mit der Mutter ausgesetzt. Viele Hunde versuchen, nach Hause zurückzukehren, wo sie mehr oder weniger brutal wieder verjagt werden. Der Rest ihres Lebens ist
geprägt von Angst, Hunger und Schmerzen.
Oft werden die Hunde von gelangweilten Kindern gequält, von ihren Hetzern angeschossen oder sie werden Opfer von Verkehrsunfällen. Früher oder später sterben die meisten einen langsamen Hungertod.


Tierschutzprojekt Monika Brukner - Katzenhaus im Tierheim.
Tierschutzprojekt Monika Brukner -
Katzenhaus im Tierheim.
Für die Bevölkerung sind die unzähligen heimatlosen Tiere in erster Linie ein «Hygieneproblem». Um Abhilfe zu schaffen, gibt es in allen grösseren Ortschaften Tötungslager. Ein- bis zweimal pro Woche jagen die Hundefänger ihre Opfer. Allein in Belgrad wurden 2006 über 10'000 Hunde gefangen. Dabei sterben bereits viele. Die anderen werden in den Tötungsstationen auf den Mülldeponien auf irgendeine irrsinnige Art umgebracht (vergiftet, erschossen, totgeschlagen etc.).






In Serbien vermehren sich die Streunerhunde nicht – wie viele Leute glauben – völlig unkontrolliert auf der Strasse. Die allermeisten Hündinnen gebären in der Obhut von Menschen,
d.h., die Hundebesitzer hätten es in der Hand, eine Trächtigkeit zu verhindern. Genau das ist einer der wichtigsten Ansatzpunkte von Monika Brukners Engagement für die Tiere.


Über 20 Jahre ist es nun her, dass Monika Brukner und ihr Mann aus beruflichen Gründen für ein Jahr nach Jugoslawien zogen. Schockiert vom grossen Tierelend, das sie dort antrafen, hängte die Schweizerin ihre Karriere bald an den Nagel und verwendete fortan ihre ganze Energie darauf, dieses Leid zu mildern. Noch im selben Jahr gründete sie im Dorf Djurdjevo, in der Nähe von Novi Sad, ein privates Heim für misshandelte, verletzte und ausgesetzte Tiere.


Tierschutzprojekt Monika Brukner - Aussenansicht des Tierheims.
Tierschutzprojekt Monika Brukner -
Aussenansicht des Tierheims.
Wegen der Tiere harrten die Brukners sogar in den Kriegsjahren in Serbien aus und blieben auch danach trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Misere. Inzwischen beherbergt das – auch für westeuropäische Verhältnisse – mustergültig geführte Tierheim in Djurdjevo über 300 Tiere. Durch den riesigen Einsatz von Monika Brukner und freiwilligen Helfern entstand daraus ein eigentliches Kompetenzzentrum für artgerechte Tierhaltung und ein Leben im Einklang mit der Natur. Schulklassen und zahlreiche andere Besucher werden täglich in Djurdjevo empfangen und über das Wesen und die Bedürfnisse der Tiere aufgeklärt. Es wird gezeigt, wie man Tiere artgerecht hält und warum die Kastration eines der wichtigsten Mittel zur Linderung des Tierelends im Land ist.

Überhaupt nimmt die Aufklärung der Bevölkerung einen Grossteil von Monika Brukners Zeit in Anspruch. Für betroffene Behörden, Fachleute und immer mehr auch interessierte Tierfreunde, die sich selber engagieren möchten, hält sie Vorträge über Tierhaltung, Kastrations- und Impfprogramme sowie über viele andere Aspekte des Tierschutzes. Und sie sorgt dafür, dass auch Radio, Fernsehen und Zeitungen regelmässig entsprechende Beiträge bringen. Um die Probleme möglichst an der Wurzel zu packen, beschäftigt sie ausserdem eine Lehrerin, die in der ganzen Vojvodina (Nordserbien) stundenweise stufengerechten Tierschutzunterricht erteilt.


Der Erfolg dieser Strategie zeigt sich darin, dass die Gratiskastrationen und -impfungen, die Monika Brukner vielerorts anbietet, immer häufiger genutzt werden. Allein im Tierheim in Djurdjevo werden jährlich über 900 Tiere kastriert.

Ebenso gibt es in der Bevölkerung auch vermehrt Initiativen zugunsten der Tiere. So wurden in den letzten Jahren verschiedene lokale Tierschutzvereine gegründet. Monika Brukner fördert diese gut gemeinten, aber meist völlig mittellosen Projekte nach Kräften. Sie berät, bietet Rückendeckung im Kampf gegen Tierquäler und uneinsichtige Behörden und ermöglicht diesen Tierfreunden durch Futterhilfe und Materialspenden, aktive Tierschutzarbeit zu leisten. So werden mit Monika Brukners Unterstützung täglich rund 700 Tiere zusätzlich ausserhalb des Tierheims gefüttert und medizinisch versorgt.

Tierschutzprojekt Monika Brukner - Suschi geniesst ihr neues Leben.
Tierschutzprojekt Monika Brukner - Suschi
geniesst ihr neues Leben.
Während ein Grossteil der Hilfe Hunden und Katzen zugutekommt, gibt es immer auch wieder «exotische» Einsätze. So konnten 2004 und 2006 total drei Bären, die in Kleinstkäfigen vegetierten, in eigens für sie gebaute, grosse Gehege mit (künstlicher) Höhle, Schwimmbassin, Wäldchen und Spielgerät umgesiedelt werden. Die glücklichen und jetzt aktiven Bären werden nun von vielen Leuten besucht und bestaunt. Und im Jahr 2005 ermöglichte ein Schweizer Sponsor den Kauf einer Tontauben-Maschine für die Jäger. Auf Monika Brukners Initiative hin schiessen die Männer nun als Sportschützen auf Tontauben, anstatt Wildtiere und Streuner zu jagen.



Wenn es um die Tiere, ihre Schutzbefohlenen geht, ist Monika Brukner nichts zu viel. Seit über zwei Jahrzehnten bewältigt sie unermüdlich ihre 15-Stunden-Tage und 7-Tage-Wochen, gar nicht zu reden vom grossen Tierleid, mit dem sie tagtäglich konfrontiert ist. Der plötzliche Tod ihres Gatten vor einem Jahr war eine zusätzliche, schwere Prüfung. Doch Monika Brukner hat sich auch da wieder aufgerappelt und beschlossen, ihre Arbeit für die geschundenen Tiere in Serbien weiterzuführen. Das ist sehr mutig. Als alleinstehende Frau und Ausländerin ist es schwierig, sich in diesem Land durchzusetzen. Und als aktive Tierschützerin braucht sie noch viel mehr Rückgrat.


Tierschutzprojekt Monika Brukner - Wunde von eingewachsener Kette von einem befreiten Kettenhund.
Tierschutzprojekt Monika Brukner -
Wunde von eingewachsener Kette
von einem befreiten Kettenhund.
Ganz besonderen Mut brauchte die Umwandlung der Tötungsstation der Stadt Zrenjanin in ein Auffangzentrum für heimatlose Tiere, denn der jahrelange Entstehungsprozess war ein mühsamer Zweifrontenkrieg. Zum einen mussten die Stadtbehörden zur Mitarbeit bewogen werden, zum anderen viele Tierfreunde überzeugt werden.
Die Stadt stellte schliesslich das Gelände und die Arbeitskräfte zur Verfügung. Monika Brukners Tierschutzverein erstellte die Bauten und überwacht den ganzen Betriebsablauf. Auch die Tiervermittlung ist Sache der Tierschützer. Die Streuner werden nun von extra dafür ausgebildeten «neuen» Hundefängern möglichst schonend gefangen und in die Station gebracht. Die, welche eventuell weitervermittelt werden können, werden medizinisch versorgt und kastriert. Die anderen leben bis nach Ablauf der gesetzlichen Frist von 72 Stunden in grosszügigen Boxen, mit schönen Hütten und werden (vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben) gut gefüttert.
Auf einer grossen Wiese mit Planschbecken dürfen sie sich zwischendurch austoben. Danach werden sie unter Aufsicht von Tierschützern von einem städtischen Tierarzt korrekt eingeschläfert. Das hat natürlich viele Tierfreunde in Serbien schockiert. Auch Monika Brukner wäre in den ersten Jahren ihres Wirkens dagegen gewesen, und sie tut sich auch heute noch schwer mit dem Gedanken, dass gesunde Tiere eingeschläfert werden.

Tierschutzprojekt Monika Brukner - Monika Brukner bei einem Vortrag über das Streunerprojekt in Zrenjanin.
Tierschutzprojekt Monika Brukner - Monika
Brukner bei einem Vortrag über das
Streunerprojekt in Zrenjanin.
Aber sie hat in all den Jahren auch gesehen, dass es unmöglich ist, alle Tiere zu retten, weil die Leute in ihrer Unvernunft immer noch jedes Jahr Tausende Tiere neu aussetzen. Und kaum jemand weiss besser, wie schwierig es ist, im Ausland (und in Serbien sowieso) gute Plätze für so viele Tiere zu finden. Das anderswo praktizierte Kastrieren und Wiederaussetzen ist in Serbien auch keine Lösung, denn das Leben auf der Strasse bedeutet – wie bereits erwähnt – Angst, Hunger und Schmerzen und praktisch immer einen langsamen, qualvollen Tod. Auf der Strasse wird in Serbien kein Tier alt.




Im Jahr 2006 wurden in der Auffangstation von Zrenjanin innerhalb von 10 Monaten 1783 Hunde aufgenommen, 503 Hunde plaziert (kastriert und geimpft), 202 nach der Kastration dem Besitzer zurückgebracht, 45 warten noch auf eine Plazierung und 1033 Hunde wurden eingeschläfert.

Allein diese Zahlen zeigen, was für ein riesiges Glück Suschi hatte.

Das Brukner-Projekt ist zum grössten Teil auf private Spenden aus der Schweiz angewiesen. Auch hier ist es ein ständiger Kampf, das Geld für den vielfältigen und wichtigen Einsatz von Monika Brukner zusammenzubringen.


Wer helfen oder mehr Informationen möchte, melde sich bei:

Tierschutzverein Djurdjevo-Schweiz
Annemarie Haller
Liebigen 298
4805 Brittnau

Tel. 062 752 06 70


Postkonto: 40-531781-2  (steuerbefreit)
 

EU-Chemikalienprogramm REACH ist beschlossen

In der letzten Ausgabe des «Albatros» hatten wir Ihnen ausführlich über die bevorstehende Abstimmung über die Registrierung, Bewertung und Zulassung von Alt-Chemikalien (REACH) berichtet.
Hier gehts zum Bericht: REACH - Eine Tiertragödie unbeschreiblichen Ausmasses
Millionen von Tieren sollen für Versuche mit rund 30'000 Chemikalien, die schon seit Langem auf dem Markt etabliert sind, vergiftet werden. Nun im Dezember 2006 wurde REACH, nach sechs Jahre dauernden Verhandlungen, beschlossen. Wessen Interessen haben sich durchsetzen können?

Die Idee, die hinter REACH stand, war, die Konsumenten vor der Gefährlichkeit chemischer Inhaltstoffe zu schützen. Nicht der Staat, sondern die Chemiekonzerne sollten die Ungefährlichkeit der chemischen Substanzen beweisen. Für bereits verwendete gefährliche Substanzen sollten soweit möglich Alternativen eingesetzt werden oder zumindest die Konsumenten über gefährliche Inhaltstoffe in den Produkten informiert werden. Diese Auflagen wurden in den sechs Jahren mit über 5000 Änderungsanträgen praktisch zunichtegemacht. Die Industrie hat es wieder einmal geschafft, die meisten für sie wichtigen Interessen durchzusetzen.

Und was ist mit den Interessen der Tiere?

In jahrelangen Kampagnen hatten zahllose Tierversuchsgegner- und Tierrechtsorganisationen gegen das geplante Tiermassaker gekämpft. Dank dieser unermüdlichen Arbeit konnte Millionen von Tieren das Leben gerettet werden.
Hochrechnungen gingen von bis zu 45 Millionen Tieren aus, die alleine für REACH qualvoll hätten sterben müssen. Nun werden es viel weniger sein, denn einigen Anliegen wurde wenigstens zum Teil Rechnung getragen. Leider konnten jedoch viele Millionen Tiere nicht vor diesem Massaker bewahrt werden. Wir von der AGSTG bedauern es sehr, dass die EU trotz modernen wissenschaftlichen Testverfahren weiterhin auf veraltete grausame Methoden setzt. Nicht einmal REACH konnte die Herzen der Parlamentarier erweichen.

Datenaustausch und tierversuchsfreie Alternativmethoden

Wenigstens einige Punkte konnten erreicht werden. Die Industrie wurde dazu verpflichtet, vorhandene Daten zu sammeln und auszuwerten sowie eigene Daten gegen Ausgleichszahlungen anderen Firmen zur Verfügung zu stellen. Somit muss nicht mehr  jede Firma die gleichen Tierversuche für die gleiche chemische Substanz durchführen. Dies allein rettet schon Millionen von Tieren das Leben.
Auch wurde der Forderung nach intensiverer Forschung nach tierversuchsfreien Alternativmethoden teilweise Rechnung getragen. Zurzeit werden mehrere Forschungseinrichtungen für tierversuchsfreie Testmethoden eingerichtet. Sie schiessen zwar nicht gerade wie Pilze aus dem Boden, aber immerhin bewegt sich etwas. Leider hat die EU die Chance nicht wahrgenommen, die Chemiekonzerne zwingend zu verpflichten, die Förderung von tierversuchsfreien Alternativmethoden zu unterstützen und voranzutreiben.

Dieses unbeschreibliche Tiermassaker konnten wir Tierversuchsgegner leider nicht verhindern. Jedoch sind wir glücklich über jedes einzelne Tier, das wir davor bewahren konnten.

Andreas Item

Im Folgenden versuche ich einige oft gestellte Fragen zum  Bewilligungsverfahren von Tierversuchen zu beantworten.
(Eine ausführliche Beantwortung sowie weitere Fragen - Antworten finden Sie im Menü unter: Fragen Tierversuche)

Wie reicht man ein Gesuch für Tierversuche ein?

Wer Tierversuche durchführen will, hat dies der kantonalen Behörde (dies ist meistens das kantonale Veterinäramt) mitzuteilen.
Zum Einreichen eines Gesuchs kann das vom Bundesamt vorgefertigte Formular «Gesuch für Tierversuche» direkt unter der Homepage des BVET verwendet werden.

Wer entscheidet über die Bewilligung dieses Gesuchs?

Die Entscheidungsgewalt liegt rein bei der kantonalen Behörde. Die Entscheidung wird normalerweise vom zuständigen Kantonstierarzt gefällt.
Die Annahmequote dabei ist sehr hoch. Durchschnittlich werden in der Schweiz pro Jahr gerade mal 7 Gesuche abgelehnt.
Das BVET hat die Möglichkeit, einen Rekurs einzulegen. Dies wird aber in der Praxis kaum gemacht, da es mit hohen Kosten verbunden ist und somit das Experiment möglicherweise hinausgeschoben werden müsste.
Auch hat die Kommission für Tierversuche (siehe dazu sep. Kasten und Pressemitteilung in diesem Heft) bei Verletzungen des TSchG ein Rekursrecht. Dies wurde jetzt im Januar 2007 erstmals gegen Versuche an der Uni Zürich benutzt. Die Versuche wurden gestoppt. Zumindest bis die zuständige Instanz (die Gesundheitsdirektion) den Fall beurteilt hat.

Sind alle Tierversuche bewilligungspflichtig?

Nein. Nicht bewilligungspflichtige Tierversuche sind Versuche, «in denen die Tiere nicht belastet werden» (Art. 13 TSchG). Der zahlenmässig wichtigste Teil davon ist das Töten von Tieren ohne vorangehende Behandlung für Organ- oder Gewebeentnahme. Ausserdem gehören Verhaltensbeobachtungen oder Fütterungsversuche unter Praxisbedingungen ohne Mangeldiät dazu.
Solche Versuche sind der kantonalen Behörde nur zu melden, unterliegen aber nicht den Kriterien der Unerlässlichkeit (Art. 13a, 13 TSchG).

Sind Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben?

Nur 25 % der im Jahre 2005 in der Schweiz durchgeführten Tierversuche waren gesetzlich vorgeschrieben. Diese Tierversuche betreffen hauptsächlich toxikologische Abklärungen von  Substanzen sowie die Unbedenklichkeitsprüfungen von Medikamenten.

Gibt es eine Möglichkeit zu erfahren, für welche Versuche Bewilligungen erteilt wurden, und kann man dagegen rechtlich vorgehen?

Nein. Sämtliche Informationen betreffs Tierversuche sind streng geheim und werden wenn überhaupt erst nach Abschluss des Versuchs vom Versuchsleiter veröffentlicht.
Die einzigen, die über geplante Tierversuche informiert werden, sind die zuständige Behörde sowie allenfalls die Kommission für Tierversuche.
Es gibt diesbezüglich keine Informationspflicht und keine griffigen Rechtsmittel.
Die einzige Möglichkeit besteht wohl darin, Informationen zu aktuellen Versuchen zu erhalten, die vom SNF (Schweizerischen Nationalfonds) unterstützt werden.

Woher stammen die Versuchstiere?

Dabei wird in drei Kategorien unterteilt:

aus früherem Tierversuch übernommen
aus einer anerkannten Versuchstierzucht oder -handlung
andere Herkunft
Beispiele für andere Herkunft: Landwirtschaftsbetrieb, Tiere aus einer Feldstudie, Wildfang, Tierhändler, aus einem nicht anerkannten Versuchstierzuchtbetrieb usw.


Maximal erwarteter Schweregrad?

Der Versuchsleiter muss einschätzen, wie schwer die Tiere in seinen Versuchen belastet werden. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Belastung für die Versuchstiere von den Experimentatoren als geringer eingeschätzt wird, als sie effektiv ist. In folgende Kategorien wird unterteilt:

Keine Belastung: Schweregrad 0

Eingriffe und Handlungen an Tieren zu Versuchszwecken, durch die den Tieren keine Schmerzen, Leiden oder Schäden oder schwere Angst zugefügt werden und die ihr Allgemeinbefinden nicht erheblich beeinträchtigen.
Tierversuche mit Schweregrad 0 werden als nicht bewilligungspflichtige Versuche eingeteilt. Solche Versuche sind nur meldepflichtig (vgl. Art. 62 Abs. 1 Tierschutzverordnung).

Leichte Belastung: Schweregrad 1

Eingriffe und Handlungen an Tieren zu Versuchszwecken, die eine leichte, kurzfristige Belastung (Schmerzen oder Schäden) bewirken.
Beispiele aus der tierärztlichen Praxis: Injizieren eines Arzneimittels unter Anwendung von Zwangsmassnahmen.

Mittlere Belastung: Schweregrad 2

Eingriffe und Handlungen an Tieren zu Versuchszwecken, die eine mittelgradige, kurzfristige oder eine leichte, mittel- bis langfristige Belastung (Schmerzen, Leiden oder Schäden, schwere Angst oder erhebliche Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens) bewirken.

Schwere Belastung: Schweregrad 3
Eingriffe und Handlungen an Tieren zu Versuchszwecken, die eine schwere bis sehr schwere oder eine mittelgradige, mittel- bis langfristige Belastung (schwere Schmerzen, andauerndes Leiden oder schwere Schäden, schwere und andauernde Angst oder erhebliche und andauernde Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens) bewirken.
Beispiele aus der tierärztlichen Praxis: tödlich verlaufende Infektions- und Krebskrankheiten ohne vorzeitige Euthanasie.
 

Keine Tierversuche mehr für Reinigungsmittel, Kosmetika und Tabakerzeugnisse?

Die Endprodukte selbst werden schon seit Jahren nicht mehr in Tierversuchen getestet. Dies, so die Aussage von Herstellern, würde auch keinen Sinn machen, da ja jeder einzelne Inhaltstoff schon ausführlich getestet wird.
Nimmt man die offizielle Statistik des BVET, dann wurden in den letzten Jahren in der Schweiz keine Tierversuche in diesen Kategorien durchgeführt. Zu erwähnen aber ist, dass das BVET in seinen Richtlinien klar schreibt, dass Tierversuche für solche Produkte in der Regel abzulehnen seien. Da aber jeder neu entwickelte Inhaltstoff für ein solches Produkt im Tierversuch getestet werden muss,  kann man davon ausgehen, dass diese Aufträge allesamt unter anderem Deckmantel ausgeführt oder an ausländische Laboratorien vergeben werden. Denn welche Firma verzichtet schon freiwillig auf die Neuentwicklung von Inhaltstoffen für ihre Produkte? Wohin die Aufträge für diese Tierversuche vergeben werden und wer sie vergibt, ist leider nicht bekannt.

Wie sind die Haltungsbedingungen für Versuchstiere?

Diese Frage beantwortet die Ausfüllhilfe zum Gesuch: Müssen die Tierhaltebestimmungen eingehalten werden?
Wenn die «verbindlichen» Tierhaltebestimmungen der Tierschutzverordnung während des Versuchs nicht eingehalten werden, ist dies zu begründen.
Das ist wieder mal eine prima Gummiregelung! Anstatt auf die Einhaltung der minimalen Anforderungen zu bestehen, muss hier einfach nur kurz begründet werden, warum man den Tieren auch noch dieses letzte Recht versagt!

Gibt es Alternativen zu diesem Tierversuch?

Im Weiteren muss der Versuchsleiter selbst beurteilen, ob dieser Versuch nicht auch durch eine Alternative ersetzt werden könnte.
Die aus der Literatur UND gemäss eigener Erfahrung bekannten …
Bei der grossen Anzahl an Gesuchen muss man leider davon ausgehen, dass sich die bewilligenden Instanzen diesbezüglich vollkommen auf die Aussagen der Experimentatoren, die das Experiment durchführen wollen, verlassen.

Kommission für Tierversuche

Was sind die Kommissionen für Tierversuche EKfT und KfT?

Dies sind Fachkommissionen aus Vertretern der Wirtschaft, Forschern, Ärzten und Tierschützern. Es gibt die eidgenössische Kommission für Tierversuche (EKfT) sowie die kantonalen Kommissionen für Tierversuche (KfT).
Ihre Mitglieder sind verpflichtet, keine Informationen weiterzugeben. Es herrscht absolute Schweigepflicht gegenüber Aussenstehenden.
EKfT: Das Bundesamt für Veterinärwesen kann die Kommission bei allen Fragen betreffend Tierversuche, auch im Zusammenhang mit der Prüfung kantonaler Entscheide, beiziehen.
Auch können die Kantone die EKfT bei Entscheidungen befragen.
KfT: Jeweils in den Kantonen, in denen die Gesuche für Tierversuche eingehen, kann die jeweilige KfT zur Beratung hinzugezogen werden.

Wie setzt sich die (E)KfT zusammen?

Die eidgenössische Kommission setzt sich aus 9 Mitgliedern zusammen. 2 Mitglieder davon werden von Tierschützern gestellt.
Die kantonalen Kommissionen setzen sich unterschiedlich zusammen.

Wer wählt die Mitglieder der (E)KfT?

Die Mitglieder der eidgenössischen Kommission werden vom Bundesrat gewählt. Die Mitglieder der kantonalen Kommissionen von den jeweiligen Regierungsräten.

Für wie lange wird man in dieses Amt gewählt?

Die Mitglieder werden für jeweils 4 Jahre gewählt.

Muss die KfT für jedes Bewilligungsgesuch befragt werden?

Die kantonale Behörde reicht Gesuche, die eine Belastung für die Tiere bedeuten, zur Beurteilung an die jeweilige kantonale Kommission weiter.

Wie weit hat die (E)KfT Einfluss auf ein Bewilligungsgesuch für Tierversuche?

Diese Kommissionen haben nur empfehlenden Charakter. Sie können jedoch zu einem Gesuch genauere Informationen verlangen sowie auch Einschränkungen vorschlagen.
Sie haben eingeschränkt die Möglichkeit, Rekurs gegen eine Bewilligung einzureichen.

Hat die KfT Zutritt zu den Versuchslabors?

Eingeschränkt. In vielen Kantonen ist die KfT verpflichtet, einmal jährlich eine angemeldete Kontrolle in Betrieben, die Versuchstiere halten, sowie in Betrieben, die Tierversuche machen, durchzuführen.

Wie hoch ist das Budget dieser Kommissionen?

Sämtliche Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Sie erhalten nur eine Spesenentschädigung.


Andreas Item

Quellen: Diverse Berichte und Veröffentlichungen des Bundesamtes für Veterinärwesen

Stop Huntingdon Animal Cruelty (Stoppt Huntingdons Tierquälereien)

Wie eine Gruppe Tierrechts-Aktivisten einen Aufstand begann und hinter Gitterstäben landete

Der erbitterte Kampf der Tierrechtler in der ganzen Welt gegen Europas grösstes Tierversuchslabor Huntingdon Life Sciences (HLS) (s. «Albatros» Nr. 13, Seite 8/9) hat erste Opfer gefordert. Leider mit gravierenden Konsequenzen für die betroffenen Tierrechtsaktivisten/-innen aus Amerika.
Die SHAC7 sind sechs amerikanische Tierrechtsaktivisten/-innen, die sich an der internationalen Kampagne zur Schliessung des Folterlabors beteiligt haben. In Amerika besteht seit 1992 ein Gesetz, der «Federal Animal Enterprise Terrorism Act», das bisher noch nie zuvor angewendet worden ist. Der «Federal Animal Enterprise Terrorism Act» verfolgt jeden, der Firmen, die mit Tieren Geschäfte machen, belästigt oder stört.
  

Tierversuchsgegner von shac7 - GruppenbildKurz und bündig – dieses Gesetz ist wie geschaffen dafür, Tierrechtsaktivisten kleinzukriegen und zu zermürben! Es geht doch nicht an, dass eine Handvoll «unzivilisierter» Bürger der Pharma-Mafia das Fürchten lehrt. Viel zu viel Geld und Macht ist involviert und schliesslich handelt es sich nur um Tiere.

Da das Gesetz den Zusatz «Terrorism Act» enthält, können schon für kleinste Vergehen hohe Haftstrafen verhängt werden. Die sechs Aktivisten werden beschuldigt, eine Webseite betrieben zu haben, die «ideologische Unterstützung» für die Protestaktionen gegen HLS und seine Geschäftspartner veröffentlicht und darüber berichtet hat. Es werden horrende Haftstrafen bis zu 23 Jahren Haft angedroht.

Die Tierrechtsszene kämpft mit Herzblut und viel Idealismus für die rechtlosen, gepeinigten Mitgeschöpfe und hat die Regierungen schon viel Geld und Nerven gekostet. Mit hohen Haftstrafen soll ein Exempel statuiert werden. Das heisst, die Tierrechtsszene soll zerschlagen werden. Rechte der Tiere, aber auch Rechte der Tierretter gibt es nicht. Meinungsäusserungsfreiheit und Redefreiheit gehören zu den Grundrechten demokratischer Bürger – auch in Amerika – würde man meinen …

Die Geschichte des Falls:

Die sieben Betroffenen gehören zu der Organisation SHAC (Stop Huntingdon Animal Cruelity USA). Die Kampagne gegen das Versuchslabor hat eine lange Erfolgsliste vorzuweisen. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Regierung etwas unternehmen würde, um die «bösen» Aktivisten zu stoppen. Am 26. Mai 2004 wurden die sieben (SHAC7) offiziell angeklagt. 

Betroffen waren: Kevin Kjonaas, Lauren Gazzola, Jacob Conroy, Joshua Harper, Andrew Stepanian, Darius Fullmer und John McGee. Die Anklage gegen John McGee wurde später fallengelassen. Die restlichen sechs Angeklagten wurden in allen Anklagepunkten von der Jury schuldig gesprochen: schuldig des Terrorismus gegen Huntingdon Life Sciences und seine Geschäftspartner. Trotzdem die Anklage alarmierend klingt, wird den sechs nicht wirklich vorgeworfen, sich persönlich als Terroristen betätigt zu haben, vielmehr wird von der Idee ausgegangen, dass die Betreiber auf ihrer Webseite zu öffentlichen Protesten und Aktionen aufgerufen haben und somit auch verantwortlich gemacht werden können für irgendwelche und alle Aktionen, die im Namen von SHAC USA je durchgeführt worden sind. Wäre die ganze Angelegenheit nicht todernst, könnte man über eine solche Auslegung von Recht und Ordnung nur lachen. Und doch werden die Beklagten verurteilt und für Jahre ins Gefängnis gesteckt. Laut amerikanischem Gesetz ist es also gleichbedeutend, Mitglied einer Tierschutzkampagne oder einer Terrororganisation zu sein.
Dies ist das nüchterne Ergebnis eines politischen Gerichtsverfahrens in den USA gegen sechs amerikanische Aktivisten/-innen der SHAC-Kampagne, das im Juni 2005 unter dem «Animal Enterprise Terrorism»-Gesetz begann und am 2. März 2006 vorerst endete.

Der Prozess selbst verlief wie erwartet. Die Angeklagten und ihre Anwälte durften keine eigenen Experten in den Zeugenstand rufen, währenddem die US-Regierung der Jury sogenannte «Experten» präsentierte, die aussagten, wie wichtig Tierversuche für den medizinischen Fortschritt seien usw. Es wurden Geschworene zugelassen, die bei Geschäftspartnern von Huntingdon Life Sciences beschäftigt sind. Angestellte der Geschäftspartner von HLS waren auch als Zeugen geladen und beklagten sich bei der Jury und den Geschworenen, wie sehr sie und ihre Familien gelitten hätten, weil vor ihren Häusern demonstriert wurde und sich Aktivisten telefonisch bei ihnen beschwert hätten. Was aber haben diese Aussagen mit den Angeklagten zu tun?
Es wurde ihnen keine einzige Täterschaft nachgewiesen und nur eine solche hätte zu einer Verurteilung führen dürfen!


Die Urteile wurden am 7. Juni 2006 verhängt. Auch wenn die angedrohten hohen Strafen nicht ausgesprochen wurden, werden die Aktivisten, nach einem Unrechts-Prozess, der jegliches Rechtsempfinden Lügen straft, ins Gefängnis gesteckt. Seit dem 16. November 2006 haben alle sechs Verurteilten ihre Haft angetreten. Ein sehr trauriger Tag für uns alle – aber der Kampf muss weitergehen – die Versuchstiere haben nur uns!

Im folgenden eine Kurzvorstellung der inhaftierten Tierrechtler:

Tierversuchsgegner von shac7 - Jake

Jake:
Haftstrafe: 4 Jahre
JACOB CONROY, # 93501-011
FCI VICTORVILLE MEDIUM I
FEDERAL CORRECTIONAL INSTITUTION
P.O. BOX 5300
ADELANTO, CA 92301
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www.SupportJake.org
Jake ist in Conneticut aufgewachsen und arbeitete in einer Tierklinik. Er lebte sieben Jahre lang in Seattle; dort beendete er sein Kunststudium, half bei einer karitativen Spendenorganisation mit, war Vorstandsmitglied einer grossen Tierschutzorganisation und half, erfolgreich eine Jagd auf Wale zu stoppen.
Tierversuchsgegner von shac7 - Darius

Darius:
Haftstrafe: 1 Jahr, 1 Tag
DARIUS FULMER # 26397-050
FCI FORT DIX
P.O. BOX 2000
FORT DIX, NJ 08640
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Darius stammt aus New Jersey. Er ist dort seit Jahren im Tierschutz aktiv, half bei Aufräumarbeiten in Gebieten, in denen neue Tierhabitate geschaffen werden sollten, nahm an Kampagnen gegen die Bärenjagd teil und führte Informationsveranstaltungen gegen Pelz durch. Darius arbeitet werktags als Rettungssanitäter und ist am Wochenende ein begeisterter Wanderer.
Tierversuchsgegner von shac7 - Lauren

Lauren:
Haftstrafe: 4 Jahre, 4 Monate
LAUREN GAZZOLA # 93497-011
FCI DANBURY
ROUTE #37
33 1/2 PEMBROKE ROAD
DANBURY, CT 06811
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.SupportLauren.com
Lauren schloss ihr Studium an der Universität von New York mit «magna cum laude» ab. Sie arbeitete als Aushilfslehrerin an einer städtischen Schule, arbeitete als freiwillige Helferin bei einer Gruppe mit, die es schaffte, dass Primaten aus Labors an ein Tierheim übergeben wurden. Derzeit bereitet sie sich auf ihre Aufnahmeprüfung auf eine juristische Fakultät vor. Sie wird dabei von führenden Anwälten für Verfassungsrecht in den USA beraten und möchte einmal eine von ihnen werden.
Tierversuchsgegner von shac7 - Joshua

Joshua:
Haftstrafe: 3 Jahre
JOSHUA HARPER # 29429-086
FCI SHERIDAN
FEDERAL CORRECTIONAL INSTITUTION
P.O. BOX 5000
SHERIDAN, OR 97378
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.JoshHarper.org
Josh kommt vom nordwestlichen Pazifik. Er studierte früher an der Schauspielschule und hat heute sein eigenes Videoproduktionsunternehmen. Josh hat Beiträge zu Tierschutz- und Umweltschutzthemen gemacht, spricht sich für Anti-Kriegsinitiativen aus und hält Vorträge an Universitäten in den USA zu verschiedenen aktuellen politischen Themen.
Tierversuchsgegner von shac7 - Kevin

Kevin:
Haftstrafe: 6 Jahre
KEVIN KJONAAS # 93502-011
FCI SANDSTONE
P.O. BOX 1000
SANDSTONE, MN 55072
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kevin machte seinen Abschluss in Politikwissenschaft an einer Midwestern-Universität. Er war freiwilliger Helfer in Pflegeheimen und Camps für behinderte Kinder. Er arbeitete bei einer Ortsgruppe von PIRG (eine Art Verbraucherschutzbüro) mit, initiierte eine Gruppe von Amnesty International an seinem College und setzt sich unermüdlich für Gewaltfreiheit und Tierschutzthemen ein.
Tierversuchsgegner von shac7 - Andy









Andy:
Haftstrafe: 3 Jahre
ANDY STEPANIAN # 26399-050
FCI BUTNER MEDIUM II
FEDERAL CORRECTIONAL INSTITUTION
P.O. BOX 1500
BUTNER, NC 27509
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www.AndyStepanian.com
Andy kommt von Long Island und ist dort an der Universität für Umweltwissenschaften eingeschrieben. Er arbeitet Teilzeit bei einem lokalen Geschichtsverein und verteilt jedes Wochenende als Freiwilliger Essen an Obdachlose. Ausserdem nimmt er an unzähligen Projekten für Frieden und Gerechtigkeit teil. Seit einigen Jahren ist er Tierschutzaktivist und hält Vorträge zum Tierschutz in Schulen in ganz New York.

Zeigt den Gefangenen Eure Solidarität, damit diese wissen, dass der Kampf gegen die Tierversuchslobby international weitergeht.

Bitte nehmt Euch ein paar Minuten Zeit, ihnen zu schreiben, auch wenn Ihr sie nicht kennt. Die einzige Verbindung, die ein Gefangener mit seiner Aussenwelt hat, ist ein Brief oder eine Ansichtskarte. Bitte schreibt Jake, Darius, Lauren, Kevin, Josh und Andy, sooft Ihr könnt, damit die vielen Jahre in Haft für sie schnell vorübergehen.

• Denkt daran, dass alle Briefe vom Gefängnispersonal geöffnet und gelesen werden. Schreibt deshalb nichts, was den Gefangenen oder Euch selbst in Schwierigkeiten bringen könnte.
• Die Gefängnisinsassen haben eine Gefangenennummer. Diese muss unbedingt mit auf den Umschlag.

Leider ist der Aufenthalt im Gefängnis auch mit Kosten verbunden. So ist es auch möglich, den Gefangenen Geld zu schicken, und zwar auf ein Gefangenenkonto. Mit dem Geld können z.B. vegane Lebensmittel, Toilettensachen, Briefmarken, Briefpapier, Couverts, Telefonkarten und andere Notwendigkeiten finanziert werden. 

Checks können geschickt werden an:
The SHAC7 Support Fund
740A 14th St
#237
San Francisco, CA 94114

Eine andere Möglichkeit sind Online-Spenden via PayPal!
Siehe unter: http://www.shac7.com/donate.htm

Weitere Infos über die SHAC7 (leider nur in Englisch) unter:
http://www.shac7.com

Sylvia Laver

SHAQ USA - Stop Huntingdon Animal Cruelty HLS