Quellenangaben: Gesund ohne Tierversuche - Erkältungen

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Ein Tierrechtsaktivist in den Händen der Krebsforschung

Kim Powers 2007 beim Infostand «für die Abschaffung aller Affenversuche» in Luzern

Hallo, mein Name ist Kim Powers. Ich bin Sänger, Komponist und Tierrechtsaktivist und seit dem 13. Dezember 2007 ein Krebspatient. Ich habe das Cup Syndrom, um genau zu sein. Cup Syndrom bedeutet: Karzinom mit unbekanntem Primärtumor.

Es ist der 27. Juni 2008. Ich sitze mit meiner Freundin im Freibad in Solothurn. Ich teile nicht wirklich ihren Optimismus, dass die Sonne heute auf mich scheinen wird. Aber wer weiss schon, welche Wunder passieren können? Ich bin in Gedanken versunken und erinnere mich an diesen frostigen Morgen des 9. November 2007. Ich stand vor den «Toren zur Hölle» bei Novartis. Es war 7.30 Uhr und ich nahm mit ein paar Dutzend gleichgesinnten Individuen an einer weltweit organisierten Demo für Tierrechte und die Befreiung der Tiere aus den Labors der Pharma-Industrie teil. Ich sage deshalb Individuen, weil es heutzutage gefährlich ist, einer Tierrechtsorganisation anzugehören. Schleichend werden diese Organisationen kriminalisiert und ihre Mitglieder als Terroristen beschuldigt und ins Gefängnis gesteckt. In Europa und in den USA werden Tierrechtler ohne jegliche Beweise eingesperrt (Doch das ist nicht das Thema meines Beitrags). An dieser Demo hatte ich eine kurze Auseinandersetzung mit einem Professor. Er schrie mich an: «Du verdammter Idiot, meine Frau ist vor kurzem an Krebs gestorben und du willst die Tierversuche stoppen. Du verdammter Bastard. Wenn wir mehr Forschung betrieben hätten, würde sie jetzt vielleicht noch leben!» Meine Antwort darauf war:  «Wenn Sie nicht an Tieren testen würden, wäre die Medizin für diese Krankheit vielleicht schon vor 30 Jahren entdeckt worden. Wir sind keine Affen, Mäuse, Ratten, Kaninchen oder andere Tiere: Wir sind Menschen!». Ich fühlte, dass diese Worte tief aus meinem Herzen kamen. Doch man weiss nicht wirklich wie tief der eigene Glaube ist, solange er nicht bis zum Limit getestet wird. Wer hätte sich träumen lassen, dass ich selbst in den nächsten Monaten mit der Krebsforschung konfrontiert werden sollte.

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung was geschehen war. Für tiefere Einblicke können Sie mein Videotagebuch (in englischer Sprache) auf folgender Webseite besuchen:
http://www.ustream.tv/channel/kim-powers-diary-of-cancer-cup-syndrome-patient
Am 10. Dezember 2007 begab ich mich für die erste von zwei geplanten Operationen ins Bürgerspital in Solothurn. Ich erschien in einem Animal Liberation Front T-Shirt und es war mir, als würde ich mich direkt in die Hände der Pharma-Mafia begeben. Die Krankenschwestern waren sehr freundlich und offerierten mir Schmerz- und Schlaftabletten. Meine spontane Reaktion war, ihnen mitzuteilen, dass ich diese Pharma-Scheisse nicht schlucken würde. Auch wenn ich eine Woche nicht schlafen könnte, dann würde ich eben schlafen wenn ich wieder Zuhause sei. Ich spürte, dass ich alle informieren musste, dass sie sich gedankenlos an der Ermordung und Folterung von Millionen von Tieren beteiligen würden. Und dies aus keinem anderen Grund als für den PROFIT!
Ärzte verschreiben Medikamente, welche sehr gefährliche Nebenwirkungen haben und nur die Symptome bekämpfen. Ich werde mich nicht vergiften lassen. Wie kann eine sogenannte Medizin von Nutzen sein, wenn die Grundlage auf einer solchen Negativität basiert? Wenn man Gemüsesetzlinge in verseuchten Boden setzt, wird der Konsument auch vergiftet. Vielleicht wird es den Hunger stillen, aber es wird den Körper schädigen.
Ich realisierte, dass wenn ich diese Schlaftabletten einnehmen würde, ich nicht mehr im Stande gewesen wäre klar zu denken um für die kommenden Ereignisse gewappnet zu sein.

Musik Tipp

Diese Aktion ist beendet. Aktuelle Titel von Kim Powers können Sie über folgenden Link hören: http://www.6degrees.ch/KimPowers

Musik Tipp - Kim Powers - «stop the monkey business»


Drei Tage später teilten sie mir mit, dass der erste Tumor eine wirklich bösartige Metastase sei. Mein Arzt wollte mich unbedingt ins Berner Inselspital zu den «Experten» schicken. Da wurde mir gesagt, es gäbe eine Info-Stunde. Die Professoren würden meine Patientengeschichte studieren und mich anschliessend untersuchen.
Es waren etwa 12 Professoren in diesem Raum. Einer davon bewegte meinen Kopf in verschiedene Positionen. Er fasste an den Tumor um zu sehen ob er sich bewegen liesse. An diesem Punkt hatte ich schon Visionen und Bilder von Affen, welche aus kleinen Käfigen geholt, und an einem Untersuchungsstuhl angebunden wurden. Was für Gefühle mussten sie haben?!? Mir wurde bewusst, dass ich nun auch in den Händen der Krebsforschung war und diese Leute glauben ich würde mein Leben in ihre dreckigen Hände legen.
Nach einer als unendlich erscheinenden Stunde Wartezeit wurde ich in ein Büro gebeten, wo mich eine Ärztin informierte, dass ich «Cup Syndrom» habe.

Meine Freundin versuchte noch ein paar Fragen zu stellen, wurde aber mit den Worten abgewiesen: «Schauen Sie, es ist so. Es wird eine radikale Neck-dissection geben, mit allem was wir auch immer für notwendig halten (einseitige Entfernung aller Lymphknoten im Hals einschliesslich Venen, Muskeln und des Tumors sowie der Mandeln). Danach wird bestrahlt und vielleicht noch eine Chemotherapie gemacht. Wir gehen keine Kompromisse ein und werden nur diese Variante der Behandlung durchführen, da dies die Standardbehandlung für alle ist». Wir sollen nach Hause gehen und uns allenfalls Informationen aus dem Internet holen. Ich fragte nach einer Bedenkzeit und sie gaben mir 10 Tage. Jedoch bereits drei Tage später schickten sie mir den Operationstermin!
Ich bin keine Standardperson sondern ein Individuum. Habe mein eigenes Immunsystem, welches über all die Jahre hervorragende Arbeit geleistet hat und jetzt wollten sie es zerstören? Mein spiritueller Glaube ist sehr stark. Auch dies wird dadurch in Frage gestellt. Diese Leute wollen mir starke Chemikalien verabreichen, welche ich zutiefst verachte, weil sie durch Tierversuche entstanden sind. Die Operation würde von einem Experten auf diesem Gebiet durchgeführt werden. …
Da kann ich nur laut lachen! Wenn ich dem zustimmen würde, wäre dies ein Selbstbetrug und ein Verrat an jenen Tieren, die diese Monster zu Tode gequält haben.

Wieder Zuhause durchforsteten ich und meine Freundin das Internet nach Informationen über diese Krankheit. Die Überlebensprognosen für «Cup Syndrom» liegen bei 1-9 Monaten. Nur etwa 2-5 % der Krebspatienten haben dieses Syndrom und nur gerade 15% überleben das 1. Jahr nach der Diagnose. Frohe Weihnachten!
Nach tiefgründiger Überlegung, und im Vertrauen auf mein super Immunsystem, sowie meiner spirituellen Erfahrungen, die ich während dieser ganzen Zeit hatte, entschloss ich mich, alle diese sogenannten «Expertenratschläge» abzulehnen und mir meine eigene Therapie zusammenzustellen. Und zwar in einer Art und Weise wie ich fühlte, dass es für mich richtig war und immer noch ist.
Ich musste meinen Arzt davon überzeugen, die Entfernung der 2. Metastase und der Mandeln, selbst durchzuführen. Er stimmte nur ungern zu. Die Operation war sehr kompliziert, aber er hatte sehr gute Arbeit geleistet. Alle nachfolgenden Tests, Biopsien, Bluttests, Computer Tomographie, MRI Bilder und die Pandoskopie zeigten keine weiteren Metastasen.

Alles in Allem kann ich sagen, dass die fehlende Angst vor dem physischen Tod, sowie meine grosse Liebe zu den Tieren, mein Leben bis heute gerettet haben. Ich habe wieder an Gewicht zugelegt und fühle mich gesund.
Die Nervenschmerzen, mit welchen ich die letzten 5 Monate zu kämpfen hatte, haben sich verbessert (ohne den Einsatz von Pharma-Schmerzmitteln). Die Ärzte, und alle die bei MEINER Therapie involviert waren, sind ziemlich erstaunt über meine körperliche und psychische Verfassung.
Zurzeit nehme ich chinesische Heilpilzextrakte namens Reishi und Coriolus versicolor ein. Ich kann sie nur wärmsten weiterempfehlen (mehr Infos unter: www.6degrees.ch/kimpowers).

P. S.: Wunder geschehen wirklich. Die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und scheint heute auch wieder auf mich.

In Liebe
Kim Powers
Prozess gegen Stierkampf - Macht endlich Schluss mit diesem subventionierten Mordsspektakel!

Am 23. Juni 2008 fand in Genf vor dem Internationalen Gerichtshof für Tierrechte ein Prozess gegen die grausame Praxis des Stierkampfes in Spanien, Portugal und Frankreich statt. Ebenfalls wurde beklagt, dass dieses Mordsspektakel, das in Umfragen nur von 5% aller Spanier vollumfänglich gutgeheissen wird, jährlich mit 500 Millionen Euro subventioniert wird.
Bei diesen feigen Massakern werden jährlich tausende Stiere getötet. An weiteren teils noch grausameren «Volksfesten» werden bis zu 40 000 Stiere gequält und ermordet. Im Gegensatz dazu starben in diesem grausamen Machtspiel seit 1949 nur 8 Matadore. Kann es sich somit um einen fairen Kampf zwischen Mensch und Tier handeln?

Der Prozess wurde von der Foundation Franz Weber (FFW) und United Animal Nation (U.A.N.) organisiert.
Auf der Anklagebank «sassen» die Vertreter der spanischen, der französischen und der portugiesischen Regierung. Hauptankläger waren das französische Comité Radicalement Anti-Corrida (C.R.A.C.), die spanische FUNDACION ALTARRIBA und die portugiesische Vereinigung ANIMAL. Diese wurden von vielen Mitklägern (unter anderem der AG STG) unterstützt.

Grausames neues Beweismaterial

Der Stierkampf-Prozess baute auf umfassenden und detaillierten, in jahrelanger Kleinarbeit recherchierter und dokumentierter Beweislage auf. Ergänzt wurden diese von vielen neuen Aspekten und Informationen, die auf Zeugenaussagen aus inneren Kreisen der Tauromachia basieren wie auch auf neuem Dokumentationsmaterial, das erstmals an die Öffentlichkeit gelangt ist. Bedrückt und teils unter Tränen wurden die aktuellen Videos aus den Stierkampfarenen von den Anwesenden im Gerichtsaal angeschaut. Nichts hatte sich in den vergangenen Jahrzehnten geändert. Kein bisschen seiner Grausamkeit hat der Stierkampf in dieser Zeit verloren. Was sich im Verlauf der Stierkampfgeschichte immer wieder geändert hatte, sind die Möglichkeiten für den Stier, in diesem Kampf überhaupt eine Chance zu haben. Dennoch hält sich der Mythos und die Lügen rund um den heldenhaften Stierkampf hartnäckig in den Köpfen der Stierkampffanatiker.

Der Stier leidet gar nicht!

Im Februar 2007 veröffentlichte eine Gruppe von Veterinärmedizinern der Universität Complutense Madrid eine Studie, die «beweist», dass Stiere bei diesem Mordspektakel kaum Stress erleiden würden. Diese Studie wurde in unzähligen Medien veröffentlicht, jedoch noch nie in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Zum Vergleich wurde die Stresshormonproduktion bei Stieren die nur auf Lastwagen transportiert wurden mit dem Stress der Stiere, die in der Stierkampfarena die ganze Peinigung durchlebt haben und auf dem Kampfplatz sterben mussten, verglichen. Die Studie «belegte», dass die Stiere in den Arenen dreimal weniger Stresshormone produzierten als die Vergleichsgruppe und somit der Stierkampf kein Leid für die Stiere bedeute. Diese paradoxe Behauptung rief Tierarzt José Enrique Zaldivar Laguia, Mitglied des Veterinärmedizinischen Kollegiums von Madrid, auf den Plan. Nicht aus tierschützerischen, sondern aus wissenschaftlich-medizinischen Gründen erschien ihm diese Studie als absolut unglaubwürdig. Auf interessante und eindrückliche Weise gelang es ihm, die Behauptungen dieser Studie zu widerlegen und somit diese (s)tierverachtende Studie als pro-Stierkampf-Propaganda zu entlarven.

Ist der Stierkampf rentabel?

Jährlich werden die Bereiche rund um den Stierkampf mit über 500 Millionen Euro subventioniert. Besonders verheerend: Dieses Geld stammt teilweise aus den Bildungsfonds der einzelnen Regionen. Dringend benötigte Gelder für Schulbücher und Schulunterricht wird einfach für Stierkampffeste verwendet. Auch das Gesundheitswesen in Spanien liegt im argen. Mehr als 200 000 Patienten warten auf dringende Operationen, die aus Geldmangel nicht durchgeführt werden können. Diese Verzögerungen der Operationen führen nicht selten zu bleibenden Schädigungen und manchmal sogar zum Tod dieser Patienten. Es wird allgemein auf vieles sehr wichtiges verzichtet, damit solche grausamen Volksfeste durchgeführt werden können.
Weshalb aber entstehen so hohe Kosten für die Organisation und Durchführung eines Stierkampfes? Ein «Spitzentorero» kann für eineinhalb Stunden Gemetzel über 100 000 Euro einnehmen! Aber auch andere verdienen sich mit dem Stierkampf eine goldene Nase. Ohne die diversen Subventionen würde ein Zuschauerticket bis zu 600 Euro kosten! Und auch so kostet es immer noch bis zu 100 Euro. Was sind das für Menschen, die bei der Gesundheit, beim Essen und dem Schulgeld für ihre Kinder Einsparungen vornehmen nur um sich ein Ticket für einen Stierkampf leisten zu können? Wie kann ein Mensch den Besuch eines Stierkampfes über die Bedürfnisse seiner eigenen Familie stellen?

Das Urteil

Die Angeklagten wurden für schuldig befunden, um jeden Preis die barbarische und mittelalterliche Praxis des Stierkampfs am Leben erhalten zu wollen. Ebenfalls, des wiederholten Versuchs, eine offizielle Anerkennung des Stierkampfes als kulturelles Erbe Europas anzustreben. Auch wurden Sie der Folterung und Tötung von Tieren zu Unterhaltungszwecken verurteilt, sowie diverser Verbrechen gegen die menschliche Würde und des Verstosses gegen eigene Landesgesetze.
Da der Internationale Gerichtshof für Tierrechte nicht als ordentliches Gericht anerkannt ist, kann er leider den Verurteilten keine rechtsgültigen Strafen auferlegen.
Zumindest aber die Medien haben dieses Thema wieder einmal dankbar aufgegriffen, was die öffentliche Diskussion über Tierrechte stets aufrecht erhält.

Andreas Item

Antonio Moreno - Stierkampf war mein Leben

Hunderte von Stieren sah er aus nächster Nähe sterben. Das Wichtigste in seinem Leben waren der Stierkampf, die Jagd und das Angeln. Kein Pardon mit den Tieren, volle Härte gegen alle Lebewesen. Das war sein Credo.
Bereits mit 9 Jahren kannte er alle Bräuche, Rituale und Waffen, die beim Stierkampf zum Einsatz kamen. Mit seinem Vater bereiste er viele Stierkampfplätze, und war jedes Mal, wenn ein Stier seinen Leiden erlag, voller Freude über den Sieg gegen das Böse. Er war vollkommen Besessen vom Stierkampf.


Andy im Gespräch mit Antonio Moreno «Ich sah viele Stiere weinen, hörte viele vor Schmerzen schreien. Damals waren das für mich nur Zeichen mangelnder Klasse, Zeichen von Feigheit!» sagt Antonio Moreno. Antonio war etwas über dreissig Jahre alt und besuchte, wie so oft, voller Leidenschaft einen Stierkampf. Doch dieser Tag sollte anders enden …
Plötzlich erschien ein Stier hinter dem Stierkämpfertuch. Nie zuvor habe er einen Stier gesehen, immer nur die Bestie, die man töten muss. Er verharrte einige Zeit irritiert von diesen Eindrücken, irritiert von diesen ihn plötzlich überkommenden Gefühlen. Plötzlich stand er auf und verliess wortlos die Arena. Seit diesem Tag hat er niemals wieder einen Stierkampf besucht.

Heute kämpft Antonio für die Rechte der Tiere. Er ist Präsident von CACMA (www.cacma.org), eines spanischen Kollektivs gegen Tierquälerei. Mit Vorträgen an verschiedenen Bildungseinrichtungen versucht er die Generationen der Zukunft für mehr Respekt gegenüber den Tieren zu sensibilisieren. Auch sein Credo hat sich gewandelt. Niemals wieder wird er ein Tier töten oder Essen können. Niemals wieder den Tod eines Tieres gutheissen können.
Trauer und Wut klingen aus seinen Worten. Aber auch Scham darüber, dass er sein Tun nicht früher hinterfragte. Er verabschiedete sich mit den Worten: «… und auch ich bin schuldig, da ich lange Zeit Teil dieses grausamen Schauspiels war. Ich bitte um Gerechtigkeit – nicht für mich, sondern für das Leben des am schlimmsten Betroffenen – DES STIERS».

Grippe und grippaler Infekt - Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Gesund ohne Tierversuche - Roter Sonnenhut

Alle Jahre wieder in den kälteren Monaten erwischt es fast jeden einmal. Die Rede ist von Erkältungen. In den Medien bemüht sich die Pharmaindustrie nach Kräften, ihre Grippeimpfstoffe zu verkaufen. Dabei sind die wenigsten Menschen von der echten Grippe betroffen, sondern von einem grippalen Infekt.

Verursacht wird die echte Grippe von Influenza-Viren. Die Impfung schützt nur gegen einige ausgewählte Influenza-Viren, von denen man annimmt, sie könnten dominieren. Genaue Voraussagen sind nicht möglich, da sich die Viren kontinuierlich in ihrer Eiweissstruktur verändern [1]. Deshalb muss die Impfung auch jährlich wiederholt werden. Damit die Produktion des Impfstoffes rechtzeitig erfolgen kann, müssen Vorhersagen 6-9 Monate vor Winterbeginn gemacht werden. Fehlerhafte Prognosen bieten keinen Schutz vor den tatsächlichen Influenza-Erregern [1]. Ausserdem bietet die Impfung keinerlei Schutz gegen die viel häufigeren Rhinoviren, Coronaviren und etwa 200 andere Viren, welche die zahlreichen grippalen Infekte auslösen [2, 3]. Diese sind meistens harmlos, aber lästig. Der alte Medizinerspruch „Ein grippaler Infekt dauert ohne Therapie 14 Tage und mit Behandlung 2 Wochen“ hat eine gewisse Richtigkeit, denn letztlich muss das Immunsystem die Viren beseitigen. Was man jedoch tun kann, ist lindernde Massnahmen gegen die typischen Erkältungssymptome zu ergreifen. Hier hat die Alternativmedizin einiges zu bieten.

Unterschiede zwischen den Symptomen eines grippalen Infekts und einer echten Grippe

Besser vorbeugen als nachsorgen

In der Grippezeit sollte man sich regelmässig die Hände waschen

Die Erkältungsviren werden auf zwei Wegen übertragen: zum Einen als Aerosol (Tröpfchennebel), wenn ein erkrankter Mensch hustet oder niesst und die virusbelastete Luft eingeatmet wird. Zum anderen über Handkontakt entweder direkt zu Patienten oder über kontaminierte Oberflächen wie Telefonhörer, Computertastatur und Türklinken, wenn anschliessend unachtsam in den Augen gerieben oder der Nase gebohrt wird oder die Finger beim Essen im Mund landen [2, 5].
Daraus lässt sich der wichtigste Rat ableiten:
Meiden Sie die Umgebung von erkrankten Menschen bzw. halten Sie einen Sicherheitsabstand ein und waschen Sie sich regelmässig die Hände.
Dies reduziert die Keimzahl wirksam genug, so dass eine Händedesinfektion meist unnötig ist.

Antibiotika kritisch betrachten

Oft werden Antibiotika bei der echten Grippe oder auch bei grippalen Infekten verschrieben. Antibiotika wirken gegen Bakterien. Beide Erkrankungen werden aber von Viren ausgelöst. Deshalb sind die Antibiotika völlig nutzlos. Schlimmer noch: sie bewirken eine zunehmende Resistenzentwicklung, mit der Folge, dass immer weniger Bakterien noch auf gut verträgliche Antibiotika ansprechen, so dass dann teure und nebenwirkungsreiche Antibiotika eingesetzt werden müssen. Auch der in vielen Köpfen verankerte Gedanke, wenn gelber Schleim abgehustet wird, müsse es ein bakterieller Infekt sein, ist falsch. Nur durch weitergehende Untersuchungen wie z.B. eine Blutuntersuchung kann mit Sicherheit gesagt werden, ob es sich um eine bakterielle oder virale Ursache handelt. Antibiotika können darüber hinaus allergische Reaktionen oder wenn sie bei bestimmten Viruserkrankungen gegeben werden, einen Hautausschlag auslösen.

Im besten Fall wirkungslos

Zunächst einige Hinweise zu gerne verkauften, aber nach heutigem Wissensstand wohl eher nutzlosen alternativen Therapieansätzen.
Zink konnte zwar in Versuchen im Reagenzglas (in vitro) die Virusvermehrung hemmen, in Untersuchungen an Patienten konnte mit Zink (gegenüber Placebo) jedoch kein eindeutiger Effekt hinsichtlich Vorbeugung oder Reduktion der Symptome gezeigt werden. Möglicherweise kommt es zu einer leicht verkürzten Krankheitsdauer, aber auch hier sind die Ergebnisse widersprüchlich, so dass gegenwärtig die Einnahme von Zink nicht empfohlen wird [7-10]. Das gilt auch für zinkhaltige Nasensprays.

Vitamin C stärkt das Immunsystem
Andrographis paniculata, besser bekannt unter dem Namen indische Echinacea, scheint eine immunsystemstimulierende Wirkung zu haben, welche vermutlich das Risiko senkt, sowohl an grippalen Infekten als auch an der echten Grippe zu erkranken. Aber es kann bis zu zwei Monate kontinuierliche Einnahme erfordern bis eine Wirkung eintritt [11, 12]. Derzeit ist noch unklar, wie lange die Wirkung anhält. Weitere Untersuchungen sind notwendig. Bis dahin kann auch Andographis nicht empfohlen werden. Auch für Traganthwurzel (Astragalus membranaceus) ist die Datenlage gegenwärtig unzureichend. Knoblauch (Allium sativum) hat möglicherweise eine antivirale Wirkung, müsste aber täglich in Dosierungen eingenommen werden, die aufgrund des anschliessend folgenden Geruches der Atmung und Haut nicht gesellschaftsverträglich sind. Zudem existieren auch hier noch zu wenige Studien um klare Empfehlungen auszusprechen. [13, 14].
                                                                    

Inhalieren mit Kamille hilft gegen Bakterien, Viren und Pilze Schwarzer Holunder reduziert die Schwere der Grippesymptome
Inhalieren mit Kamille hilft gegen Bakterien, Viren und Pilze. Schwarzer Holunder reduziert
die Schwere der Grippesymptome
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Mit der geballten Kraft der Pflanzen

Der Sonnenhut (Echinacea pallida, Echinacea angustifolia und Echinacea purpurea) ist eine wunderschöne Blütenpflanze, die auch in unseren Breitengraden wächst. Von den immunsystemstimulierenden Pflanzen ist sie am Besten untersucht und hat ihre Wirkung in zahlreichen Untersuchungen unter Beweis gestellt. Wird Sonnenhut gleich zu Beginn der ersten Symptome eingenommen, treten die Vollsymptome seltener auf und die Krankheitsdauer verkürzt sich [15-19]. Ob auch eine infektionsvorbeugende Wirkung existiert ist derzeit unklar, so dass nur die Einnahme bei Ausbruch der Symptome als sichere Empfehlung gegeben werden kann, zumal es vereinzelte Berichte über negative Wirkungen bei einer Langzeiteinnahme gibt [20, 21]. Die Anwendung während der Schwangerschaft ist unbedenklich, während der Stillzeit fehlen noch aussagekräftige Studien [22]. Die wenigen Studien an Kindern zeigten gegenüber Erwachsenen keine stärkeren Nebenwirkungen [15].

Vitamin C Gehalt verschiedener Lebensmittel30 Untersuchungen an über 11.000 Patienten ergaben, dass die Einnahme von mindestens 200mg Vitamin C (Ascorbinsäure) täglich zwar nicht die Infektionsgefahr, wohl aber die Schwere der Symptome und die Dauer der Krankheit reduziert und zwar sowohl bei grippalen Infekten wie auch bei der echten Grippe [23, 24]. Allerdings ist hierfür eine kontinuierliche Einnahme erforderlich. Sind bereits die typischen Symptome aufgetreten, ist die Einnahme wirkungslos [23, 24]. Da die Halbwertszeit von Vitamin C im Blut nur 30 Minuten beträgt [25], ist der mehrmals tägliche Verzehr von Vitamin C-reichen Lebensmitteln sinnvoller als die einmalige Einnahme einer Tablette. Idealerweise sollte mindestens 1g Vitamin C pro Tag erreicht werden. Einen Überblick über Vitamin C-reiche Lebensmittel gibt die nachfolgende Tabelle. Diese Lebensmittel sollten möglichst frisch und mit Schale verzehrt werden, da dort der höchste Gehalt zu finden ist. Bioprodukte sind meistens vitaminreicher als Lebensmittel aus konventionellem Anbau.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) hat sich bei der echten Grippe und zwar sowohl bei Influenza A wie B bewährt. Er kann die Schwere der Symptome und die Dauer der Grippe reduzieren [26-28]. Ähnlich wie chemische Neuramidase-Hemmer scheint er die Bindung der Viren an Körperzellen zu verhindern. Holunderbeeren müssen immer vor dem Verzehr gekocht werden, da sie im rohen Zustand schwach giftige Substanzen enthalten, die durch Erhitzen zerstört werden. Da bisher in grossen Studien nur ein Beeren-Extrakt erprobt wurde, sind derzeit noch keine exakten Empfehlungen zur Dosierung zu machen. Wirksam scheinen aber auch die Holunderblüten zu sein. Hier sollten 2-4g (2 Teelöffel) Holunderblüten mit Wasser übergossen und getrunken werden. Das ganze sollte 5x täglich erfolgen, um auf eine Tagesdosis von 10-15g zu kommen [29].

Eine eingeschränkte Studienlage liegt auch bei den pflanzlichen Hustenmedikamenten vor. Die folgenden Empfehlungen stützen sich daher auf nur wenige Erkenntnisse: Bei Husten macht eine Kombinationstherapie aus Spitzwegerich und Thymian Sinn, da Thymian die Bronchien erweitert und Spitzwegerich die Schleimhäute schützt und so den Hustenreiz lindert. Anstatt Spitzwegerich kann auch Eibisch verwendet werden. Ähnlich wie Thymian wirkt auch Efeu, jedoch ist Efeu schwach giftig und daher sind die Dosierungshinweise strikt einzuhalten. Reicht die Wirkung gegen Husten nicht aus, ist die zusätzliche Einnahme von Sonnentau empfehlenswert. Die genauen Dosierungen all dieser hustenlindernden Mittel sind in Tabelle 3 aufgelistet.

Spitzwegerich schützt bei Husten die Schleimhäute Thymian erweitert die Bronchien und lindert so den Hustenreiz
Spitzwegerich schützt bei Husten die Schleimhäute. Thymian erweitert die Bronchien
und lindert so den Hustenreiz.

Inhalieren

Mehrmals tägliches Inhalieren mit feucht-warmer Luft wurde lange Zeit empfohlen. Dies jedoch ohne ernsthafte wissenschaftliche Grundlage, denn Studien ergaben keinerlei Vorteil durch diese Massnahme [30]. Sinnvoll ist jedoch eine Inhalation mit Kamillentee, da die ätherischen Öle in Kamillenblüten (Matricariae flos) eine Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze haben [31]. Auch gibt es keine Studien, die Meersalz-Nasensprays irgendeinen Einfluss auf die Dauer oder Schwere von Erkältungen zuschreiben.

Einreibungen

Mit verschiedenen ätherischen Ölen wie z.B. Eukalyptus (Eucalypti etheroleum) und Salbei (Salvia officinalis), wirken unterstützend gegen Husten und sorgen für eine angenehme Wärme durch eine Verstärkung der Durchblutung an der Einreibestelle. Die Anwendung sollte nur für einen zeitlich begrenzten Zeitraum von max. 14 Tagen stattfinden und nicht bei einer Neigung zu epileptischen oder Fieber-Krampfanfällen angewendet werden [32, 33].

Anwendungshinweise zu Phytotherapeutika


Die bei Droge angegebene Menge ist mit heissem Wasser zu übergiessen und 10-15 Min. ziehen zu lassen. Pro 500ml Wasser sollte max. 20g getrocknete bzw. 30g frische Droge aufgegossen werden, da sonst möglicherweise aufgrund übersättigter Lösung keine ausreichenden Wirkspiegel erzielt werden. Statt die Drogen genau abzuwiegen genügt es in der Regel die Anzahl der angegebenen Teelöffel anzuwenden.

Hinweise: In den Empfehlungen wurden aktuellste wissenschaftliche Ergebnisse berücksichtigt (Stand 2008). Nicht sicher erwiesene Erkenntnisse aus traditioneller Volksmedizin oder Aberglauben oder nicht erwiesener Firmenwerbeversprechungen fanden hingegen keine Berücksichtigung. Medizinische Diagnostik und Therapie erfordert einen versierten Arzt, da Ihre individuelle körperliche Konstitution wichtig ist. Die gegebenen Empfehlungen ersetzen einen Arztbesuch daher nicht. Die Informationen wurden mit grösster Sorgfalt erarbeitet und werden hohen Qualitätsansprüchen gerecht. Dennoch kann keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen gegeben werden.

Image Dr. med. Alexander Walz
Arzt, wissenschaftlicher und medizinischer Berater der AG STG


Quellenangaben: Gesund ohne Tierversuche - Erkältungen

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2. Heikkinen, T. und Jarvinen, A.: The common cold. Lancet, 2003, 361(9351), S.51-59
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31.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Matricaria flos. Bundesanzeiger, 1984, 228
32.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Salviae folium. Bundesanzeiger, 1985, 90
33.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Eucalypti aetheroleum. Bundesanzeiger, 1986, 177a
34. Izzo, A. A. und Ernst, E.: Interactions between herbal medicines and prescribed drugs: a systematic review. Drugs, 2001, 61(15), S.2163-2175
35. Kligler, B.: Echinacea. Am Fam Physician, 2003, 67(1), S.77-80
36.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Thymi herba. Bundesanzeiger, 1990, 50
37.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Plantaginis lanceolatae herba. Bundesanzeiger, 1985, 223
38.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Althaeae folium. Bundesanzeiger, 1989, 43
39.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Hederae helicis folium. Bundesanzeiger, 1988, 122
40.  Monographie BGA/BfArM (Kommission E): Droserae herba. Bundesanzeiger, 1984, 228

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit

Tierschutzlehrerin Maya Conoci mit einigen Ihrer Lieblinge
Interview mit Maya Conoci, Tierschutzlehrerin von «DAS TIER UND WIR»

AG STG: Weshalb ist Tierschutz im Unterricht wichtig?

Conoci:
Mitgefühl ist eine ganz natürliche menschliche Veranlagung. Wird diese Begabung jedoch unterdrückt, so verkümmert sie. Niemand braucht sich zu wundern, dass die Gewalt in unserer Zivilisation und an Schulen zunimmt, wenn sie im Umgang mit Tieren für ganz normal gehalten und nicht hinterfragt wird. Durch diesen Zusammenhang ist Tierschutz auch Menschenschutz.

AG STG:
Ab welchem Alter ist Tierschutz im Unterricht geeignet?

Conoci:
Der Unterricht ist stets auf das Alter der Schüler abgestimmt, darum kann schon im Kindergarten erfolgreich Tierschutzunterricht stattfinden. Die meisten Kinder haben einen natürlichen Zugang zu Tieren – das sollte gefördert statt vernachlässigt werden. Empathie und Respekt vor dem Du (egal ob es nun zwei oder vier Beine hat) ist ein Erziehungsauftrag zum Wohle aller Mitlebewesen.

AG STG:
Wie wird man Tierschutzlehrerin?

Conoci:
Ich habe meine Ausbildung in Graz (Österreich) gemacht. Inzwischen bildet unsere Stiftung auch selber Tierethik-Lehrkräfte aus. Voraussetzung für diesen Beruf ist, dass man das, was man lehrt, auch selber lebt: Alle unsere Tierethiklehrkräfte sind Vegetarier oder Veganer und achten in ihrem Leben darauf, nichts zu unterstützen, was Tierleid verursacht.

AG STG:
Wie können interessierte Lehrer eine Tierschutzlehrerin engagieren?

Conoci:
Indem sie die Stiftung oder direkt eine Tierethiklehrkraft kontaktieren und einen Termin für ein unverbindliches Vorgespräch vereinbaren (siehe Kasten).

AG STG:
Bringen Sie auch Tiere mit in den Unterricht?

Conoci:
Wenn von der Klassenlehrkraft gewünscht, bringe ich meine Hündin Sina mit in den Unterricht. Dies ist vor allem in Klassen sinnvoll, in denen nicht viele Kinder selber Haustiere haben, wie z.B. in städtischen Schulen. Dort kann Sina durch ihre Anwesenheit die Herzen der Kinder berühren und öffnen – sie agiert dann sozusagen als «Botschafterin» für die Tiere.

Interessiert machen die Schüler beim Tierschutzunterricht mit
Interessiert machen die Schüler beim
Tierschutzunterricht mit
AG STG: Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzen Sie in diesen Unterrichtsstunden?

Conoci:
Am liebsten informiere ich «Querbeet». Ein wichtiger Schwerpunkt ist aber stets die Goldene Regel «Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu». Unser Ziel ist es, bei den Kindern ihr ethisches Bewusstsein und ihr Mitgefühl zu wecken und ihnen bewusst zu machen, dass alle ihre Handlungen Folgen haben für ihre Mitmenschen, die Tiere und die Natur. Wenn man sich dieser Verantwortung bewusst wird, geht man automatisch achtsamer durchs Leben.

AG STG:
Tierversuche sind extrem grausam. Zeigen sie dazu auch Videos bzw. wie versuchen Sie die Kinder mit diesem Thema zu konfrontieren?

Conoci:
Ja, wir zeigen auch Filmmaterial, allerdings erst ab der 5. / 6. Klasse und natürlich keine allzu schlimmen Szenen, denn die würden verhindern, dass sich die Kinder überhaupt damit auseinander setzen können. Überhaupt ist dies eins der schwierigsten Themen, da die Jugendlichen (noch) keinen direkten Einfluss darauf nehmen können. Andererseits ist es überaus wichtig, ihnen die Augen zu öffnen über diese Ungeheuerlichkeit.

AG STG:
Überwiegen bei Ihrem Unterricht wissenschaftliche Fakten oder mehr die Frage: Dürfen Menschen Tiere quälen und töten?

Conoci:
Beide Aspekte werden erörtert und die Jugendlichen dazu ermuntert, die heutige Realität kritisch zu hinterfragen, sich eigene Gedanken zu machen und ihr Gewissen und ihr Mitgefühl dazu zu befragen. Eine wichtige Frage dabei ist z.B.: Kann ein fühlendes, leidensfähiges Lebewesen mein Eigentum sein?

AG STG:
Werden die Schüler auch praktisch in den Unterricht integriert? Müssen sie selbst Lösungen erarbeiten?

Conoci:
Auf jeden Fall. Es ist überaus wichtig, dass die Jugendlichen die möglichen Lösungen selber herausfinden – durch genaues Hinschauen und selber darüber Nachdenken wird ihnen meist sehr schnell klar, was sie bei sich verändern können. Die Motivation dazu kommt aus der Betroffenheit, die durch die Informationen ausgelöst wird.

AG STG:
Gibt es auch Schüler, die das menschliche Verhalten gegenüber den Tieren versuchen zu rechtfertigen?

Conoci:
Ja, das gibt es manchmal. Mit gezielten Fragen kann die Tierethiklehrkraft jedoch erreichen, dass diese Schüler auch den Standpunkt der Tiere mit einbeziehen in Ihre Überlegungen und merken, dass kein von Menschen verursachtes Tierleid zu rechtfertigen ist.

AG STG:
Welches ist die häufigste Frage, die Ihnen von Schülern gestellt wird?

Conoci:
«Essen Sie Fleisch?»

AG STG:
Fühlen sich die Kinder nach diesem Unterricht nicht schrecklich über die vielen Tierquälereien der Menschen?

Conoci:
Der Unterricht findet so statt, dass nur Themenbereiche behandelt werden, auf die die jeweilige Altersgruppe auch Einfluss haben kann. Durch ihre Betroffenheit sind die Kinder motiviert, etwas gegen das Leiden der Tiere zu unternehmen und das gibt ihnen Mut und Zuversicht.

AG STG:
Was schlagen sie den Kindern vor, wie sie sich für Tiere einsetzen können?

Conoci:
Hinschauen, sich informieren, nachdenken und achtsam sein – vor allem beim Konsumieren. Als Konsument von Waren und Dienstleistungen entscheide ich mit, ob und wie etwas produziert bzw. angeboten wird. Durch diese achtsame Lebenshaltung übernehmen die Kinder auch Vorbildfunktion in ihren Familien und ihrem Umfeld.

AG STG:
Ein abschliessender Satz?

Conoci:
Es fällt manchmal schwer, stets achtsam und verantwortungsbewusst zu handeln. Mein Motto dazu ist: nicht alles oder nichts, sondern so viel wie möglich. Ich versuche so durchs Leben zu gehen, dass ich möglichst wenig Schaden anrichte.

AG STG:
Herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Interview genommen haben.

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Andreas Item

DAS TIER UND WIR

Zentrale Werte der Stiftung:
- Respekt vor der Natur und allen ihren Ausdrucksformen
- Ethisches Verhalten und Mitgefühl gegenüber unseren Mitgeschöpfen
- Konsequenter Tierschutz ohne Doppelmoral: alle Tiere als leidenfähige Mitlebewesen achten und sie nicht für egoistische Zwecke quälen und missbrauchen

Die mobilen Tierethiklehrer der Stiftung besuchen auf Einladung Kindergärten und Schulen während zwei Doppellektionen im Abstand von einer Woche. Vorgängig findet ein Vorgespräch statt, bei dem die Klassenlehrkraft und die Tierethiklehrkraft die Inhalte und den Ablauf besprechen und vereinbaren.


Interessierte Lehrkräfte oder Schulen kontaktieren DAS TIER + WIR, Stiftung für Ethik im Unterricht, Elfenauweg 45, 3006 Bern, Tel. 031-351 19 06 oder
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Auch auf der Homepage www.tierundwir.ch finden sich viele interessante Infos.

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