Berna Biotech AG setzt auf tierversuchsfreie Forschung

Wir arbeiten seit 10 Jahren an der Erforschung tierversuchsfreier Testmethoden

Es war eine der Topnachrichten des Jahres. Berna Biotech AG, ein Schweizer Impfstoffhersteller,
stellt seine Produktion komplett auf tierversuchsfrei um. Wir waren begeistert und machten mit der
Marketingverantwortlichen sogleich ein Interview.


Da die Antworten eher ausweichend und nicht gerade als transparent zu bezeichnen sind, hakten wir mehrmals nach. Doch die Firma will offenbar keine «wirklichen» Informationen veröffentlichen.
Somit mussten wir das Interview total zusammenstreichen und die wesentlichen Fragen unbeantwortet lassen. Und wir sehen uns gezwungen, einige Zweifel über die im ersten Moment so verheissungsvolle Firmen-Medienmitteilung zu äussern. Trotzdem begrüssen wir, dass Crucell sich ernsthaft Gedanken darüber macht, in naher Zukunft vollständig auf Tierversuche zu verzichten.

Interview mit Oya Yavuz, Mediensprecherin Crucell-Konzern/Berna Biotech AG

AG STG: Die Berna Biotech AG hat bekannt gegeben, dass sie auf Ende 2008 alle Tierversuche einstellen wird. Werden somit in Zukunft von ihr nur noch Produkte auf den Markt kommen, die von der Entwicklung bis zur Marktfreigabe vollkommen ohne Tierversuche auskommen?

Yavuz: Bei Berna Biotech sind alle Versuche durch In-Vitro-Tests ersetzt worden. In der ganzen Crucell-Gruppe wird ein strenges 3RProgramm umgesetzt mit dem Ziel, alle Tierversuche durch andere Methoden zu ersetzen oder ihre Anzahl auf ein Minimum zu beschränken und die Belastung der Versuchstiere so gering wie möglich zu halten. Die Entwicklung von In-Vitro-Testmethoden hat bereits zur Eliminierung vieler Tierversuche bei Crucell geführt. Für die Marktfreigabe von Impfstoffen schreiben das Europäische Arzneibuch und die WHO noch verschiedene Tierversuche vor.
 
AG STG:
Welche Gründe haben die Berna Biotech AG dazu bewogen, ihre Forschung und Entwicklung auf tierversuchsfrei umzustellen?

Yavuz: Das geschieht im Rahmen unseres Gesamtprogramms «Healthy Ambition» (Gesunder Ehrgeiz), das zu unserem globalen Programm zur Optimierung der betrieblichen Abläufe gehört.

AG STG:
Wie lange arbeitet die Berna Biotech AG bereits an der Erforschung tierversuchsfreier Testmethoden?

Yavuz: Seit 10 Jahren.

AG STG:
Wurde dabei sogar auf die Entwicklung von Produkten verzichtet bzw. deren Entwicklung neu organisiert, damit Berna Biotech vollkommen auf Tierversuche verzichten konnten?

Yavuz: Die Entwicklung von In-Vitro-Alternativen hat bereits zur Eliminierung vieler Tierversuche bei Crucell geführt. Produkte, für die Tierversuche vorgeschrieben sind, werden im Rahmen der neuen Strategie eingestellt. Es gehört zur Mission unseres Unternehmens, durch die Entwicklung von Impfstoffen und Antikörpern ansteckende Krankheiten zu bekämpfen und mit innovativen Lösungen für die Weltgesundheit Leben zu retten. Deshalb suchen wir ständig nach Alternativen zu Tierversuchen, um mittels umfassender Tests weiterhin für die Sicherheit unserer Produkte zu sorgen, bevor es zu Versuchen an Menschen kommt.

AG STG:
Bringen Sie auch Tiere mit in den Unterricht?

Yavuz: Wenn von der Klassenlehrkraft gewünscht, bringe ich meine Hündin Sina mit in den Unterricht. Dies ist vor allem in Klassen sinnvoll, in denen nicht viele Kinder selber Haustiere haben, wie z.B. in städtischen Schulen. Dort kann Sina durch ihre Anwesenheit die Herzen der Kinder berühren und öffnen – sie agiert dann sozusagen als «Botschafterin» für die Tiere.

AG STG: Arbeiten Sie eng mit den verantwortlichen Zulassungsbehörden zusammen, um die Validierung tierversuchsfreier Testmethoden voranzutreiben?

Conoci: Bei Crucell ist es uns gelungen, unter Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen weitgehend auf Tierversuche zu verzichten.
Crucell arbeitet eng mit anderen Impfstoffherstellern sowie mit den Behörden zusammen, um alternative Versuchsmethoden zu entwickeln und vorzuschlagen.

AG STG:
Herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Interview genommen haben.
 
Andreas Item

Crucell/Berna Biotech AG Schweiz

Die Berna Biotech AG gehört zum Crucell-Konzern. Mit dem Fokus auf Produktion, Entwicklung und Verkauf von Impfstoffen und Immunglobulinen ist Crucell weltweit aktiv im Kampf gegen Infektionskrankeiten.
Ihre Produkte haben das Ziel, Infektionskrankheiten wie Hepatitis A und B, Kinderkrankheiten, Atemwegserkrankungen und Reisekrankheiten zu verhindern oder zu behandeln.

Berna Biotech AG setzt auf tierversuchsfreie Forschung
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Eine kleine Auswahl innovativer Forschungsmodelle

Die am Aktionstag gegen Tierversuche (siehe separater Beitrag hier) ausgestellten Modelle dienen zum Training sowie der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Chirurgen. Sie werden teilweise an Universitäten und in Spitälern bereits eingesetzt.
Dr. Massimo Tettamanti erklärte die Modelle und konnte einige sehr konstruktive Gespräche mit Medizinern und Naturwissenschaftlern sowie interessierten Studenten führen.


Training für die Mikrochirurgie mit der «PVC-RATTE»
Training für die Mikrochirurgie mit
der «PVC-RATTE»

Das Modell «PVC-RATTE»

Das Modell «PVC-Ratte» ersetzt Ratten als Tiermodelle.
Das ausschliesslich aus synthetischem Material bestehende Modell ist der Anatomie von Ratten nachgebildet. Diese wurden bis anhin bei mikrochirurgischen Übungen eingesetzt. Es wird von der Microsurgical Developments Foundation vertrieben, einem 1990 gegründeten und nicht gewinnorientierten Unternehmen mit Sitz in Holland.
Mit diesem Modell können rund 25 mikrochirurgische Techniken trainiert werden. Dazu gehören beispielsweise Anastomosen, das Setzen von Kanülen oder Transplantationen von Blutgefässen und Organen.

Das Silikonmodell «ELASTRAT» ersetzt das Tiermodell Schwein.
Das Silikonmodell «ELASTRAT»
ersetzt das Tiermodell Schwein

Das Modell «ELASTRAT»

Das Modell «ELASTRAT» ersetzt das Tiermodell Schwein.
Am menschlichen Körper abgegossen, reproduziert dieses Silikonmodell perfekt das Venen- und Arteriensystem der menschlichen Anatomie. Das von der Genfer Firma Elastrat hergestellte Modell dient der Übung des Einführens eines Katheters, dem Setzen von Stents usw.

Mit Computersimulationen lassen sich ganze Prozesse im Körper erfassen
Mit Computersimulationen lassen sich
ganze Prozesse im Körper erfassen

Modelle «Computersimulationen»

Mithilfe von Computermodellen lassen sich Körperfunktionen als Ganzes mit all ihren Regulationsmechanismen erfassen. Insbesondere die Pharmakokinetik (Lehre von der Verteilung, Verstoffwechslung und Ausscheidung von Arzneimitteln im Organismus) folgt generellen Prinzipien strenger naturwissenschaftlicher Gesetze. Beim sogenannten Screening (Auswahlverfahren) mit Computermodellen können potenziell unwirksame oder toxische Stoffe schon auf einer frühen Stufe der Entwicklung ausgesondert werden. Solche Pharmaka kommen so erst gar nicht in den Tierversuch.
Im Bereich der studentischen Ausbildung lassen sich mit hoch interaktiven Computersimulationsprogrammen die klassischen Froschversuche sowie zahlreiche andere Experimente und sogar Sektionen virtuell am Bildschirm nachvollziehen.
Verschiedene Simulationen zum Ersatz von Tierversuchen wurden erklärt und konnten teilweise von Interessierten gleich ausgetestet werden.
Aktionstag und Demonstration für die Abschaffung aller Tierversuche - Bern, 27.09.2008

Für eine innovative, zukunftsorientierte und tierfreundliche Schweizer Forschung!

Am 27. September 2008 fand in Bern unser Aktionstag für die Abschaffung aller Tierversuche statt. Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner), die SLGV (Schweizer Liga gegen Vivisektion) und die ATRA (Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche) hatten zu diesem Tag eingeladen.

 
Demostopp vor dem Bundeshaus in Bern
Demostopp vor dem Bundeshaus in Bern
Es wurden diverse wissenschaftliche Modelle vorgeführt, mit denen sich Tierversuche nicht nur ersetzen lassen, sondern sich auch die Forschungsqualität generell massiv verbessern lässt. An den Infoständen informierten sich viele Personen über die Grausamkeit und Nutzlosigkeit von Tierversuchen.
Dr. Massimo Tettamanti hielt eine äusserst interessante Rede. Ein weiterer Redner, Dr. Alexander Walz, war leider aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ausgefallen (ist aber inzwischen wieder voll im Einsatz). Bei der Demonstration «Für die Abschaffung aller Tierversuche» durch die Berner Altstadt forderten die gegen 300 Demonstranten die Regierung lautstark auf, in der Forschung endlich die Steinzeit zu überwinden und Tiere nicht einfach als Messinstrumente zu missbrauchen.
Die Demonstration war sehr farbenfroh und verlief absolut friedlich. Auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt. Der Vegi-Imbiss verwöhnte die Besucher mit veganen und mehrheitlich biologischen Köstlichkeiten. Viele weitere Angebote an diesem Aktionstag wurden von den Besuchern sehr interessiert aufgenommen.
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlichst bei allen Unterstützern, Helfern und Besuchern bedanken.

 

Die Forderungen des Aktionstages

Wir fordern:
dass sich die Schweiz endlich von der steinzeitlichen Forschung verabschiedet und sich den Weg in eine innovative, sichere und erfolgreiche medizinische Forschung nicht länger selbst verweigert. Tierversuche sind kein Auslaufmodell – Tierversuche sind schon lange «abgelaufen», wie von immer mehr seriösen Studien und Wissenschaftlern bewiesen wird. Dieses Wissen muss u.a. in die Ausbildungen an Hochschulen und Universitäten einfliessen und auch umgesetzt werden.

Wir fordern:
die konsequente Förderung und Einsetzung von innovativen, seriösen und fortschrittlichen wissenschaftlichen Forschungsmethoden. Dazu müssen keine neuen Forschungsgelder verteilt, sondern vorhandene richtig eingesetzt werden. Auch müssen völlig veraltete Gesetze endlich angepasst werden. Um die seit Jahrzehnten erhofften Fortschritte in der Medizin erzielen zu können, muss die seriöse medizinische Wissenschaft viel mehr gefördert und gestärkt werden.


Wir fordern:

die totale Abschaffung aller Tierversuche. Wir sind davon überzeugt, dass dies in der Forschung zu keinen nennenswerten Rückschlägen führt, sondern im Gegenteil ihr endlich zu für die Menschen wichtigen Durchbrüchen verhelfen wird. Die Wissenschaft steht schon seit Langem vor
grossen Herausforderungen. Sie muss sich endlich diesen Herausforderungen stellen.
Gerne sind wir dazu bereit, die medizinische Wissenschaft auf dem Weg in den Erfolg zu beraten und zu begleiten – wann endlich wird die Wissenschaft selbst zu diesem Schritt bereit sein?

Es gibt immer mehr günstigere, schnellere und auch sicherere Forschungsmethoden als das völlig veraltete Modell Tierversuch. Wöchentlich erreichen uns Presseberichte über effizientere und bessere tierversuchsfreie Testmethoden. Jedoch nehmen Tierversuche in der Schweiz ständig zu. Gegenüber dem Jahr 2000 ist in der Schweiz die Anzahl Tierversuche um über 28% gestiegen! Trotzdem oder eben gerade deshalb befindet sich die Medizin in einer von Erfolglosigkeit geprägten Sackgasse!

Viele weitere Informationen und Fotos finden Sie unter: www.zugetive.ch

Für eine innovative, zukunftsorientierte und tierfreundliche Forschung! – Für einen führenden Forschungsstandort Schweiz!

Demonstration und Aktionstag für die Abschaffung aller Tierversuche - 27.09.2008 in Bern
Demonstration und Aktionstag für die Abschaffung aller Tierversuche - 27.09.2008 in Bern

Lieber Weihnachtsmann

Ich weiss, ich weiss, ich habe mich lange nicht mehr bei dir gemeldet. Entschuldigung!
Mir geht es ganz gut. Ich arbeite bei einer Organisation für die Abschaffung aller Tierversuche,
und privat, da ist alles so weit im grünen Bereich.
Und wie läuft es bei dir? Alles bestens in Familie und Arbeit?

Ich weiss, du bist sicher voll im Stress die Tage. Tausend Wünsche von den Augen der Kinder ablesen, Legos, Puppen, Fahrräder usw. einpacken und austragen. Aber den Kindern damit eine grosse Freude zu bereiten, ist die momentanen Überstunden auf jeden Fall wert. Denn was gibt es Schöneres als ein glückliches Kinderlächeln, als in die strahlenden Augen der zufriedenen Kinder zu sehen?

Dieses Jahr habe auch ich einen grossen Wunsch an dich. Auch meine Augen würden funkeln vor Freude, auch mich könntest du glücklich lächeln sehen. Natürlich hätte ich nicht nur einen Wunsch, aber ich stelle meine privaten, wie auch alle anderen Wünsche, für diesen einen gerne zurück.

Ich wünsche mir, lieber Weihnachtsmann, dass die Vivisektoren, die Professoren und die Möchtegern-Wissenschaftler die Schmerzen und Leiden, die sie den Tieren zufügen, selbst ebenfalls empfinden. Tiere spüren ja keine oder kaum Schmerzen, wenn man diesen Forschern glaubt, und die haben doch sicher recht, oder?

Diese wenigen Schmerzen und Leiden beim Vergiften, Vergasen, Verbrennen, Verbrühen, Verätzen, Zersägen, Aufschlitzen, Erdrosseln, Ertränken, Unter-Strom-Setzen, Gliedmassenverrenken und -zertrümmern, Gehirntrepanieren und mit Elektroden versetzen, mit Viren- und Krankheiten-Infizieren, Organezerstören und -entfernen, Verhungern-, Verdursten-, Erfrieren- oder Erstickenmüssen … genau dieselben Schmerzen sollen die Tierversuchsexperimentatoren auch spüren. Nicht mehr und nicht weniger. Und vergiss dabei bitte nicht, die bei Tieren nicht vorkommenden psychischen Leiden im gleichen nicht vorkommenden Mass auch auf die lieben Forscher zu übertragen.

Und denke nicht, dass mein Wunsch irgendwie etwas Grausames oder Bösartiges in sich haben könnte. Ich möchte damit nur beweisen, dass Tiere keine Schmerzen empfinden können. Es ist also rein aus wissenschaftlichem Interesse. Ganz ehrlich!

Andreas Item

Quellenangaben: Tierversuche aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht

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Flyer: http://www.agstg.ch/AG-STG-Infomaterial.html