Stoppt Botox-Tierversuche! - Keine Tierquälerei im Permanence Medical Center im Bahnhof Luzern!

Keine Unterstützung der Massentierquälerei im Bahnhof Luzern!

Am 18. Juni 2010 berichtete die «Neue Luzerner Zeitung» über die geplante Eröffnung eines Botox-Walk-in im Bahnhof Luzern. Ohne Voranmeldung könne man sich hier beim «Umsteigen von einem Zug in den nächsten» schnell die Falten wegspritzen lassen.
Der VgT sowie die AG STG reagierten prompt. Die Medien wurden mit Informationen bedient und Proteste organisiert. Am Samstag, dem 3. Juli, sollte das Botox-Walk-in eröffnet werden. Unter Druck des Widerstands gegen seine Praxis verschob Botox-Arzt Vladimir Camenzind kurzfristig die Eröffnung. Am Samstag wurden trotzdem einige Aktionen durchgeführt. Schliesslich sollen die SBB, das Permanence Medical Center sowie Botox-Arzt Vladimir Camenzind wissen, dass sie mit heftigen Protesten rechnen müssen.
Der VgT  führte auf dem Bahnhofplatz Luzern eine medienwirksame Kundgebung gegen das Botox-Walk-in durch, und die AG STG organisierte eine erfolgreiche Telefon-Aktion.
Die «Neue Luzerner Zeitung» schrieb dazu: «Hunderte Störanrufe. Eine Protestaktion startete die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner. Rund hundert Personen bestürmten gestern telefonisch die Permanence im Bahnhof, in deren Räumen sich der Botox-Arzt einmieten will. Bei der Permanence wollte sich gestern niemand dazu äussern. Auf unsere Anfrage hiess es, es sei gerade ‹ein Gstürm›».

Auch bei der SBB, bei der die AG STG ebenfalls intervenierte, fühlt man sich bei dem ganzen Widerstand nicht mehr wohl. Die SBB überprüft momentan die Bewilligung der Botox-Praxis.
Sobald wir mehr wissen, werden wenn notwendig weitere Aktionen folgen. Wenn Sie immer aktuell informiert werden möchten, dann melden Sie sich doch bitte für unseren Online-Rundbrief an (E-Mail mit Name und E-Mail-Adresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Protestkarten gegen «Botox»-Tierversuche:

Online Protestkarten an die Hersteller von «Botox»-Produkten:
http://www.agstg.ch/Botox-Protestkarten.html

Protestkarte an Bundesrat Didier Burkhalter (Vorsteher des EDI) zum Protest gegen Tierversuche für («Botox»-)Kosmetika und mit der Bitte zur besseren Unterstützung innovativer, tierversuchsfreier Forschungsmethoden.
http://www.agstg.ch/Aktionen/Protestkarten.html
Forscher sind sich einig - Ergebnisse aus Tierversuchen sind nicht auf Menschen übertragbar

Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch

Forscher sind sich einig - Ergebnisse aus Tierversuchen sind nicht auf Menschen übertragbar

7. Juli 2010

Bonaduz (ots) In der Sendung «Der Club» von SF 1 vom 6. 7. 2010 wurde über das Thema Tierversuche diskutiert. Auf der Seite der Tierversuchsbefürworter sassen Rolf Zeller, Professor für Anatomie und Embryologie an der Universität Basel, Thomas Cueni von Interpharma, dem Verband der forschenden Pharmaindustrie, und Beda Stadler, Professor für Immunologie an der Universität Bern. Die Vertreter der Tierversuchs-Forschung waren sich einig darin, dass Tierversuche nicht direkt auf Menschen übertragbar sind. Dr. Walz, Oberarzt an einer renommierten Zürcher Klinik, wundert dies nicht: «Auf Tierversuche in der medizinischen Forschung zu verzichten, ist heutzutage keine Frage mehr des Mitleides mit Tieren, sondern eine Frage der Vernunft!», und er verweist auf anerkannte Autoritäten in der Medizinforschung. So hat die amerikanische Arzneimittelzulassungsstelle FDA errechnet, dass 92% aller Medikamente, welche im Tierversuch erfolgreich und unbedenklich waren, bei Menschen wirkungslos oder gefährlich sind und daher gar nicht erst zugelassen werden. Von den verbleibenden 8% der Medikamente muss noch einmal die Hälfte nach Markteinführung wieder mit Restriktionen oder Rücknahmen belegt werden – dies infolge schwerwiegender oder tödlicher Nebenwirkungen, welche durch die Tierversuche nicht vorhergesagt wurden.
Trotz oder gerade wegen vorgeschriebener Tierversuche im Zulassungsverfahren für neue Medikamente zählen schwerwiegende Medikamentennebenwirkungen zu den häufigsten Todesursachen in den USA und weltweit.

Der Konstanzer Professor Thomas Hartung hat in einem «Nature»-Artikel untersucht und belegt, dass rund 60% der Stoffe, die in Tierversuchen als giftig eingestuft wurden, für Menschen ungiftig sind. Somit werden potentiell wirkungsvolle Medikamente gar nicht erst weiter überprüft.
Eine Untersuchung von Jarrod Bailey und seinem Forschungsteam hat Teratogenitätsprüfungen im Tierversuch analysiert, die für die Zulassung von Arzneimitteln und bestimmten Chemikalien vorgeschrieben sind. Mit diesen Experimenten sollte überprüft werden, ob die Stoffe Missbildungen beim ungeborenen Kind hervorrufen können, wenn sie während der Schwangerschaft verabreicht werden. Es wurden Resultate von Tierversuchen mit weit über 1000 verschiedenen Substanzen berücksichtigt. Das Ergebnis war, dass fast die Hälfte der Stoffe, die bekanntermassen bei Menschen Fehlbildungen hervorrufen können, in Tierversuchen zuvor als unbedenklich eingestuft wurden. Der Umkehrschluss gilt ebenfalls: Von den Medikamenten, die problemlos beim Menschen während der Schwangerschaft eingesetzt werden können, wurde fast die Hälfte in Tierversuchen als gefährlich eingestuft. Die Forscherteams schlussfolgern daraus: Für den Menschen relevante Gefahren werden im Tierversuch nicht erkannt, und umgekehrt werden Gefahren vorgetäuscht, wo gar keine sind. Somit werden wichtige Medikamente oft nicht entdeckt und entwickelt. Wesentlich bessere Vorhersagen sind z.B. mit In-vitro-Tests (optimale Forschung mit menschlichen Zellen und Zellkulturen) möglich, wie etwa dem Test mit embryonalen Stammzellen oder dem Micromasstest. Diese und weitere exakte Forschungsmethoden sind nicht nur besser, sondern auch schneller und preiswerter.

Dr. Walz, der im Spital jeden Tag mit unheilbar kranken Patienten zu tun hat, ärgert sich besonders darüber, dass viele Forschungsgelder für Tierversuche verschwendet werden und somit für die Erforschung wirksamer Medikamente und Therapien fehlen. So wird Krebs nach Prognosen des Bundesamtes für Gesundheit bald die häufigste Todesursache sein, obwohl man zigtausendfach Krebs bei Mäusen und Affen geheilt hat. Der Herausgeber der Krebsforschungs-Zeitschrift «Clinical Oncology» stellte folgerichtig fest, dass es schwierig sei, «einen einzigen üblichen Krebs des Menschen zu finden, bei dem Behandlung und Heilungsaussichten durch tierexperimentelle Forschung ernsthaft beeinflusst wurden. Letztendlich sind es Studien an menschlichen Patienten und nicht Tierversuche, die relevante Ergebnisse bringen» (klinische Forschung, schwerpunktmässig durch Beobachten und Studium von Patienten und Krankheiten).

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, wie auch verschiedene Ärzteorganisationen fordern daher seit langem einen konsequenten Verzicht auf Tierversuche und die Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Diese wissenschaftlichen Methoden sind ein Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche. Medizinischer Fortschritt wird durch Tierversuche nur behindert. Hingegen könnte man mit tierversuchsfreien, sicheren Testmethoden die Schweiz zu einem weltweit führenden Forschungsstandort gestalten und Krankheiten wirksamer bekämpfen.

Weitere Informationen:

Ausführliche Informationen zu den zitierten Studien und Aussagen sowie weitere Informationen über Tierversuche können bei der AG STG abgerufen werden.
http://www.agstg.ch

Die Sendung «Der Club» können Sie sich im Archiv des Schweizer Fernsehens ansehen unter:
http://www.sendungen.sf.tv/club/Sendungen/Club/Archiv/zischtigsclub-vom-06.07.2010


Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gründen ab. Die Organisation engagiert sich für eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im Vordergrund stehen.
Interpharma - Die Pharmabranche als Tierschützer?

Medienmitteilung der AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner - www.agstg.ch
 

Interpharma - Die Pharmabranche als Tierschützer?

21. Juni 2010

Bonaduz (ots) In einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung vermeldet Interpharma – der Interessenverband der grossen Pharmakonzerne in der Schweiz – Grundsätze für Verbesserungen bei Tierversuchen. In diesen verpflichten sich die Pharmakonzerne scheinbar zu mehr Schutz und Sicherheit für Mensch und Tier.

Was auf den ersten Blick löblich und begrüssenswert erscheint, zeigt bei näherer Betrachtung wesentliche Schwachstellen. Es wird nicht gespart mit Worten wie Verbindlichkeiten und Verpflichtungen, jedoch sucht man vergeblich nach konkreten Angaben, welche Verbesserungen in welchem Zeitraum erreicht werden sollen. Tatsächlich fehlen in dieser Charta jegliche konkreten Zielsetzungen.

Nachdem die Pharmakonzerne in den letzten Jahren durch massives Lobbying die Überarbeitungen der EU-Tierversuchsrichtlinie und der Verordnungen über Tierversuche in der Schweiz zu ihren Gunsten beeinflusst haben, versuchen sie sich nun offensichtlich als innovationsfreudig und tierfreundlich darzustellen.
Dazu Andreas Item, Geschäftsführer der AG STG: «Dass in diesen angeblich tier- und innovationsfreundlichen Grundsätzen ausser wässrigen Lippenbekenntnissen nichts Konkretes steht, überrascht nicht. Wer die aktuellen schweizerischen wie europäischen Überarbeitungen von Gesetzen und Verordnungen verfolgt hat, bemerkt sogleich, dass es sich bei diesem Papier in jedem einzelnen Punkt um eine Farce aus der Küche des Marketingtheaters handelt.» Weiter meint Andreas Item: «Diese Charta der Interpharma ist nichts weiter als eine vorsätzliche Täuschung der Bevölkerung.»

In den vergangenen Jahren wurden in der Schweiz mehrere Verordnungen betreffend Tierversuche überarbeitet. Dabei reichten zahlreiche Tierschutzorganisationen, u.a. die AG STG, konkrete und praktikable Vorschläge für eine Verbesserung der praktischen Umsetzung im Umgang mit Versuchstieren ein. Leider jedoch fand in der anfangs Mai dieses Jahres veröffentlichten Endversion kein einziges Anliegen des Tierschutzes Aufnahme. Auch die seit langem geforderte Transparenz bei Tierversuchen rückte damit weiter in unbekannte Ferne. Die Vertreter der Pharmalobby konnten praktisch in jedem Punkt ihre Interessen durchsetzen und somit erfolgreich jegliche Verbesserung im Sinne des Menschen- und Tierschutzes abwehren.

Dasselbe gilt für die neue EU-Tierversuchsrichtlinie, die kurz vor der endgültigen Verabschiedung steht. Auch hier standen anfangs grosse Ziele im Sinne des Menschen- und Tierschutzes. Es wurde u.a. von der Reduktion von Tierversuchen, im Speziellen auch von Affenversuchen, gesprochen sowie von einer Verringerung der Schmerzen für die Versuchstiere. Ebenfalls sollten Tierversuche einer rückwirkenden Bewertung unterzogen werden. Die Lobbyisten der Pharmakonzerne hofierten jedoch sehr erfolgreich bei den zuständigen EU-Politikern. Als besonders verheerend muss die Regelung bezeichnet werden, dass kein Mitgliedsstaat strengere Richtlinien im Sinne des Tierschutzes verabschieden darf.

Alle 43 Sekunden stirbt ein Tier in einem Schweizer Tierversuchslabor. Seit dem Jahr 2000 haben die Tierversuche jedes Jahr zugenommen – insgesamt um über 29% (!) auf über 730 000! Dies trotz der ständigen offiziellen Beteuerung (von Politik, Pharmalobby und Universitäten), dass Tierversuche auf das angeblich «notwendige» Mass reduziert würden.

Die AG STG fordert seit langem eine obligatorische Registrierung und Publikation sowie die wissenschaftliche Auswertung und Beurteilung von Tierversuchen.
Zudem fordert die AG STG die massiv bessere Förderung und Anwendung von innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Nur mit diesen Forschungsmethoden können mehr Sicherheit wie auch bessere Heilungschancen für Patienten erreicht werden. Die AG STG setzt sich für echten medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt ein und ist deshalb für die Abschaffung aller Tierversuche. Ebenfalls sieht die AG STG dadurch eine grosse Chance für die Schweiz, auch in Zukunft zu den innovativen und führenden Forschungsstandorten der Welt zu zählen.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen über Tierversuche finden Sie unter:
http://www.agstg.ch

Die Tierschutz-Charta von Interpharma finden Sie unter:
http://www.interpharma.ch/forschung/1680-charta-fuer-den-tierschutz


Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gründen ab. Die Organisation engagiert sich für eine innovative, zukunftsorientierte Forschung und eine Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im Vordergrund stehen. 
 
Das UPA-Team an der Mahnwache und Ausstellung «Auch sie leiden»

UPA - Im Einsatz für die Tiere

Tierschutz und Tierhilfe auf vielen Ebenen hat sich UPA in Lima zur Aufgabe gemacht. Die Vereinigung wurde von einer Gruppe tierliebender junger Menschen gegründet und widmet sich schwerpunktmässig der Betreuung, Behandlung und Kastration von Strassentieren. Zu den weiteren Aktivitäten gehören die Aufklärung der Öffentlichkeit, Katastrophenhilfe, die Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren sowie Protestmärsche und Manifestationen gegen den Stierkampf und gegen die Haltung von Zirkustieren.
Seit einigen Jahren setzt sich UPA, auch dank der Unterstützung der AG STG, immer intensiver für die Einführung von Alternativen zu Tierversuchen in der Ausbildung an den Universitäten Perus ein.

Von UPA organisierte Demonstration im Kennedy Park gegen die grausamen Stierkämpfe UPA erkannte die Überbevölkerung von Hunden und Katzen bald als eines der grössten Probleme in der Millionenstadt Lima und dass die wirksamste Lösung dafür die Kastration möglichst vieler Tiere darstellt. Der Verein führt deshalb in armen Bezirken laufend Kastrationen von Strassentieren und Tieren mittelloser Besitzer durch. Dabei kann UPA auf die Zusammenarbeit mit sozial engagierten Tierärzten sowie auf die Hilfe vieler Freiwilliger zählen. Zahlreiche Einzelfälle von herrenlosen, misshandelten oder verunfallten Hunden und Katzen werden ebenfalls von der Organisation betreut, behandelt, geimpft und kastriert. Auch hat sich ein Rettungsteam von UPA schon mehrmals bei Katastropheneinsätzen (Vulkanausbrüchen und Erdbeben) bewährt. Die Katastrophenhilfe von UPA zog die Aufmerksamkeit der internationalen Tierschutzorganisation WSPA, wo UPA Mitglied ist, auf sich. WSPA unterstützte ihre Hilfsaktivitäten und ernannte, nach einer Spezialausbildung und Prüfung, Fabiana Portal, Mitglied von UPA, zur offiziellen nationalen Kontaktperson für Katastrophenhilfe in Peru.

Aufklärung der Öffentlichkeit

UPA-Mitglieder informieren am Infostand die Bevölkerung Mittels Erziehungskampagnen wird Studenten und Schülern und natürlich auch der Bevölkerung Respekt und Rücksicht den Tieren gegenüber gelehrt, und sie werden über die verantwortungsvolle Haltung von Tieren unterrichtet. Dies trägt dazu bei, schlechte Behandlung von Tieren aus Gleichgültigkeit oder Unwissenheit zu verhindern und das Zusammenleben der Menschen mit den Tieren in unserer Gesellschaft zu verbessern. In Zusammenarbeit mit andern Tierschutzorganisationen organisiert UPA Manifestationen und Protestmärsche gegen die in Peru immer noch stattfindenden traditionellen Stierkämpfe und gegen die Haltung und die Präsentationen von Tieren im Zirkus. Dank unermüdlicher Anstrengungen und regelmässiger Proteste der Tierschützer haben mehrere Gemeinden inzwischen auf ihrem Einzugsgebiet die Haltung von Tieren in Zirkusunternehmen sowie Vorstellungen mit Tieren verboten.

Alternativen zu Tierversuchen in der Ausbildung

Vorführung von Jerry im Colegio Médico Veterinario Peruano (Peruanische Tierärztevereinigung) Vor fünf Jahren suchte Corinne Schirmer, Schweizerin und Präsidentin von UPA, nach Möglichkeiten, die desolaten Zustände an den Universitäten Perus in Bezug auf Tierversuche in der Ausbildung zu verändern. Sie fand Rat und Unterstützung bei Dr. Franz Gruber, der sie mit InterNICHE, der internationalen Organisation zur Förderung von Tierversuchsalternativen in der Ausbildung, bekannt machte.

Als erster Schritt folgte 2005 die Teilnahme Corinne Schirmers und Fabiana Portals an der internationalen Konferenz in Oslo, von welcher sie Material wie Literatur, DVDs, PC-Programme und Übungsmodelle nach Peru brachten. Zurück in Lima, wurden Anstrengungen unternommen, diese Alternativen Tierärzten vorzustellen, welche sich anfänglich sehr skeptisch zeigten. Es waren vor allem Studenten, die für die Einführung von Alternativen offen waren.

Studenten der Universität Ricardo Palma praktizieren am Simulationsmodell Jerry Im Jahre 2007 wurde UPA zum Partner von InterNICHE und erwirkte als Erstes die Übersetzung des Klassikers «From Guinea Pig to Computer Mouse» in die spanische Sprache. Das übersetzte Werk wurde im Internet veröffentlicht.

Im März 2008 organisierte UPA innerhalb einer lateinamerikanischen InterNICHE-Vortragsreise mit der Unterstützung mehrerer peruanischer Universitäten in Lima und Trujillo die Konferenz «Alternative Methoden für eine ethische Ausbildung». Die Vorträge wurden vom Koordinator von InterNICHE, Nick Jukes, gehalten und stiessen auf grosses Interesse bei Professoren und Studenten, welchen kostenlos verschiedene Materialien von tierversuchsfreien Lehrmethoden ausgehändigt wurden.

Corinne mit der aus sehr traurigen Verhältnissen geretteten Ninja Im August 2009 erhielten die grausamen Praktiken von Tierversuchen eine noch nie dagewesene Publizität. Die Tierschützerin Carmen Valverde gab sich als Studentin aus und drang ins Hospital Loayza ein, wo sie einen auf dem Operationstisch liegenden, bereits anästhesierten Hund als den ihren bezeichnete und seine Herausgabe verlangte. Die Rettungsaktion war von einem Aktivisten gefilmt worden, und der gerettete Hund Tomas wurde zum Symbol der durch die Wissenschaft zu Versuchszwecken geopferten Tiere. Es war der richtige Moment für UPA, die bereits vorhandenen Alternativen zu Tierversuchen der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu bildete UPA unter der Leitung der Veterinärin Milagros Ramos eine spezielle Arbeitsgruppe zur Einführung tierversuchsfreier Lehrmittel an den Universitäten.

Carmen Valverde mit ihrem vom Operationstisch geretteten Tomas Im August 2010 wird UPA in Lima, mit der Unterstützung der Doerenkamp-Zbinden-Stiftung, eine lateinamerikanische Konferenz organisieren. Ein InterNICHE-Leihsystem für die den Universitäten zur Verfügung stehenden Lehrmittel wird dabei vorgestellt. Unter den Professoren und Studenten sind das Interesse und die Akzeptanz für tierversuchsfreie Lehrmittel mittlerweile recht gross. Die Chancen für einen entscheidenden Wandel stehen gut!

Wir danken an dieser Stelle der AG STG ganz herzlich für ihre erneute Spende, die es UPA erlauben wird, sich noch intensiver für den Ersatz von Tierversuchen einzusetzen.

Corinne Schirmer
www.unidosporlosanimales.org


Bitte unterstützen Sie dieses Tierschutz-Projekt

UPA ist für jede Spende dankbar, damit sie das Leid der Tiere weiterhin etwas mildern können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Spendenkonto:
Raiffeisenbank rechter Zürichsee, 8708 Männedorf
Sparkonto UPA (UNIDOS POR LOS ANIMALES)
Kontoinhaberin: Corinne Schirmer
PC-Konto 30-38153-3 - CH66 8148 1000 0014 5644 7 

www.unidosporlosanimales.org

Korrupte Medizin - Wie die Pharmabranche Ärzte korrumpiert

Korrupte Medizin - Wie die Pharmabranche Ärzte korrumpiert

Die in jüngster Zeit grösste Pharma-Marketingkampagne sorgt für gigantische Umsätze – auch heute noch. Die Schweinegrippe-Hysterie zeigte uns die grosse Macht des Pharmakartells. Die WHO, Regierungen, Gesundheitsministerien, Ämter, Wissenschaftsmagazine, Experten, Meinungsmacher, Journalisten und nicht zuletzt Ärzte – an allen wichtigen Schalthebeln waren genügend Leute manipuliert oder korrumpiert worden. Wo Naivität oder Angst nicht ausreichten, da wurde mit viel Geld nachgeholfen.

Es war so perfekt und so einfach – und somit so beängstigend. Sie war mehr als Oscar-würdig, diese Demonstration der Königsdisziplin Marketing. Was ist eigentlich Marketing (in der heutigen Zeit)? Laut Wikipedia: «Aufgabe des Marketings ist es, durch die Befriedigung der Bedürfnisse und Wünsche des Konsumenten Gewinne zu erwirtschaften, indem die richtigen Güter zum richtigen Preis auf dem richtigen Markt mit den richtigen Absatzförderungsmassnahmen plaziert werden.» Klingt ein bisschen verworren, ist aber soweit korrekt. Nur: Diese Form des Marketings ist praktisch ausgestorben. Die wirklichen Bedürfnisse und Wünsche von Konsumenten interessieren kaum mehr.
Heutzutage wird Marketing anders aufgegleist. Es beginnt immer mit dem Gedanken der Gewinnmaximierung. Danach werden (z.B. im Pharmabereich) regelrecht Krankheiten erfunden, Angst-Märkte geschaffen, Grenzwerte zwischen gesund und krank zugunsten des Pharmamarkts verschoben (damit viel mehr Menschen als krank gelten) und vieles mehr.

Beispiel Cholesterin: Aus Gesunden werden Kranke gemacht

Durch Verschieben der Grenzwerte (hier beispielsweise beim  Blutdruckmessen), wurden von einem Tag zum nächsten Hunderttausende  neuer «Kranker» generiert
Durch Verschieben der Grenzwerte (hier beispielsweise beim Blutdruckmessen), wurden von einem Tag zum nächsten Hunderttausende neuer «Kranker» generiert
Cholesterinsenker sind eine weitere Erfolgsgeschichte des Pharma-Marketings. Früher galten nur sehr hohe Werte als gefährlich. Im Laufe der Jahre wurden jedoch die Normwerte (dank dem Einfluss der Pharmalobby) immer tiefer angesetzt. Anhand der aktuellen Normwerte müsste bald die Hälfte der Bevölkerung Cholesterinsenker einnehmen. Dass hier das Marketing auf der Erfolgskurve fährt, sieht man u.a. daran, dass Sortis (Lipitor), ein Cholesterinsenker von Pfizer, seit Jahren das meistverkaufte Medikament der Welt ist (2009 über 13 Milliarden Franken Umsatz).
Wir wollen an dieser Stelle nicht den Nutzen von Cholesterinsenkern in Frage stellen – aber kann eine «Krankheit» so verbreitet sein, dass bald die Hälfte der Menschen «ihr Leben lang» Medikamente dagegen einnehmen muss?

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Marketing war ursprünglich in erster Linie Werbung. Nun aber ist direkte Werbung für Arzneimittel zum Glück (noch) verboten. Das Pharma-Marketing wurde somit zu besonderer Kreativität herausgefordert. Beworben werden nicht Medikamente, sondern Krankheiten. Und beworben werden vor allem Meinungsmacher, wissenschaftliche Magazine, Ärzte und immer öfter auch Behörden. Diese Entwicklung hat in den letzten Jahren massiv zugenommen.
Noch vor einigen Jahren konzentrierten sich die Pharmakonzerne hauptsächlich auf die Ärzte. Diese bekommen regelmässig Besuch von den sogenannten Pharmareferenten, die (nach einer kurzen Anlehre) auf die Ärzte losgelassen werden. In der Schweiz sind schätzungsweise 1000 bis 4000 Pharmareferenten unterwegs, die Ärzte vom «neusten klinischen Wissen» und von den «aktuell besten» Medikamenten überzeugen sollen. Dabei überfluten sie die Ärzte mit massenhaft Gratisproben und Werbematerial. Anhand einer Untersuchung wurde festgestellt, dass 95% aller Ärzte ihre Informationen praktisch ausschliesslich von der Pharmaindustrie beziehen.
Selbstverständlich gehört zu einer guten «Überzeugungsarbeit» auch das passende Präsent. Die Pharmareferenten verteilten grosszügig Flachbildfernseher, Luxusuhren, Urlaubsreisen und vieles mehr, je nach Grösse der Praxis und somit der Anzahl der potentiellen Kunden.

Als diese Methoden vollkommen überbordeten und somit vor der Öffentlichkeit kaum mehr verborgen werden konnten, mussten die Pharmakonzerne wieder über die Bücher.
Die «kleinen Aufmerksamkeiten» haben dann neue Namen erhalten. Urlaubsreisen wurden zum Beispiel zu Fachkongressen. An diesen wird dann ein paar Stunden über Medikamente referiert – der Rest des Wochenprogramms bleibt Wellness und Party.

Beispiel: Grillparty und Freizeitvergnügen bei der wissenschaftlichen Tagung

Das Rahmenprogramm bei wissenschaftlichen Tagungen lässt meistens  keine Wünsche offen
Das Rahmenprogramm bei wissenschaftlichen Tagungen lässt meistens keine Wünsche offen
2007 hatte Novartis 24 Ärzte (samt Begleitung) zu einer Fortbildung im Spreewald eingeladen. Neben einer kurzen «wissenschaftlichen Tagung» wurde hauptsächlich das umfangreiche Rahmenprogramm (Kahnfahrten, Grillpartys ...) genossen. Nachdem Novartis gerügt worden war, verhängte ihr der Verein «Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie» (FSA) – bei dem Novartis und weitere 120 Pharmaunternehmen Mitglied sind –  eine Ordnungsbusse von etwa 70 000 Franken.
70 000 Franken? Wie abschreckend! Das hat Novartis sicher beeindruckt (70 000 ist weniger, als Novartis-Chef Daniel Vasella pro Tag verdient). Dem gegenüber steht ein Riesengewinn für Novartis, den ihr die Ärzte nach diesem Kongress durch fleissiges Bewerben und Verschreiben von Novartis-Medikamenten einbrachte.
Dies ist nur ein Beispiel von vielen aus dem Kapitel «Pharma kauft Ärzte».


Sind alle Ärzte korrupt?

Natürlich nicht. Es gibt zum Glück viele pflichtbewusste Ärzte, bei denen das Wohl der Patienten klar an erster Stelle steht. Sehr viele Ärzte befinden sich auch «in der Mitte». Sie widerstehen zumindest den Verlockungen der Pharmalobby, die den Patienten klar mehr schaden als nützen. Und es gibt auch Ärzte, die sich gegen den Einfluss der Pharmalobby aktiv wehren. Verschiedene Ärzteorganisationen wie zum Beispiel MEZIS («Mein Essen zahl ich selbst»; zu finden unter: http://www.mezis.de/) engagieren sich für die Unabhängigkeit der Ärzte.

Anwendungsbeobachtungen – legales Schmiergeld?

Durch Anwendungsbeobachtungen (AWB) wird oft einfach nur die  Verschreibung teurerer Medikamente gefördert ...
Durch Anwendungsbeobachtungen (AWB) wird oft einfach nur die Verschreibung teurerer Medikamente gefördert ...
Für die Zulassung von Medikamenten werden oft nur relativ kurze klinische Studien durchgeführt. Wichtig für Ärzte und Patienten ist aber natürlich auch, zu wissen, wie sich Medikamente bei einer Einnahme über längere Zeit bewähren. Dazu werden immer öfter Anwendungsbeobachtungen (AWB) durchgeführt. Dies klingt nach einem für Ärzte und Patienten wichtigen Instrument, um die Sicherheit und den Nutzen von Medikamenten besser beurteilen zu können. Vorausgesetzt natürlich, dass diese Studien danach von wissenschaftlichen Mitarbeitern des jeweiligen Medikamentenherstellers analysiert und veröffentlicht werden.

Die deutsche Kassenärztliche Bundesvereinigung stellte vor kurzem die Ergebnisse einer Studie über die Wissenschaftlichkeit von AWBs vor. Sie kam zum Schluss, dass der klar überwiegende Teil der AWBs als Marketinginstrument missbraucht wird. Bei rund 67% der ABWs sind weder Forschungsziele noch Studienpläne vorhanden. Ausserdem fand sich nur in 19% aller AWB-Studien ein Hinweis auf eine möglicherweise geplante Veröffentlichung. Was passiert also mit den AWBs? Sie landen meistens schlicht im Papierkorb.

Weshalb wird denn dieser Aufwand für AWBs betrieben?

... was die Krankenkassen geschätzte mehrere hundert Millionen pro  Jahr kostet. Und die Pharmakonzerne erfreuen sich an den massiv  steigenden Umsätzen
... was die Krankenkassen geschätzte mehrere hundert Millionen pro Jahr kostet. Und die Pharmakonzerne erfreuen sich an den massiv steigenden Umsätzen
Wie fast überall geht es dabei meistens um Umsatzsteigerungen. Oft werden diese Studien auch mit Medikamenten gemacht, die seit vielen Jahren bekannt sind, aber deren Umsätze in letzter Zeit zurückgegangen sind. Die teilnehmenden Ärzte verschreiben somit vermehrt das gewünschte Medikament. Dies, wie man weiss, auch weiterhin nach Beendigung der Studie. Das führt bei dem Pharmakonzern für das jeweilige Medikament zu massiven Gewinnsteigerungen, denn die Krankenkassen müssen die vollen Kosten (für diese oft viel teureren Medikamente) bezahlen.
Für den Magensäureblocker Nexium (dieses Medikament ist in der Schweiz das zweitmeistverkaufte Medikament – Stand 2007) hatte der Hersteller AstraZeneca in Deutschland im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung mehr als 30 000 Ärzte unter Vertrag genommen. «Jeder vierte niedergelassene Arzt hat wohl von dieser AWB profitiert», schrieb das Magazin «Stern» im Januar 2007, «allein im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit Nexium bei AstraZenaca um 23 Prozent.»

Und weshalb machen die Ärzte bei AWBs mit?

Ein Arzt bekommt für die Teilnahme an solchen Studien zwischen 70 und, wie im Fall eines sehr teuren Krebsmedikaments von Novartis, über 1000 Franken pro Patient! Somit kann ein «fleissiger» Arzt sein Einkommen massiv verbessern. Nach Einschätzung von Prof. Lauterbach (MdB, SPD) können Ärzte damit jährlich leicht bis zu 40 000 Franken zusätzlich verdienen.

Beispiel: Umsatzsteigerung dank Anwendungsbeobachtung

Laut einer in Auftrag gegebenen Marktstudie verkaufte Novartis im September 2006 12% weniger von den Bluthochdruck-Medikamenten Diovan und Codiovan als im September 2005. Novartis reagierte sofort und startete eine Anwendungsbeobachtung mit 35 000 Patienten. Jeder Arzt erhielt pro «neu generierten» Patienten eine Prämie von etwa 70 Franken. In einem firmeninternen Protokoll, das den Weg in die Öffentlichkeit fand, lautete die Überschrift: «Marktführerschaft: Mehr Patienten durch AWBs». Der deutsche Novartis-Chef Peter Maag betonte in einer Mitteilung an seine Mitarbeiter die Wichtigkeit der in diesem Papier beschriebenen Marketing-Massnahmen damit, «um angesichts einer negativen Marktentwicklung den aktuellen Trend noch in diesem Jahr umzukehren».
Und sollte nun trotzdem noch die Frage nach einem Nutzen dieser Studie für Patienten aufkommen, dazu der Bremer Pharmakologe Professor Peter Schönhöfer gegenüber «Stern»: «Der Wirkstoff von Diovan und Codiovan wurde bereits 1996 eingeführt. Diese Mittel sind längst erprobt. Dafür braucht man keine Anwendungsbeobachtungen mehr. Das ist Kauf von Verordnungen.»

Schlussbemerkung und Forderungen

Dies ist nur ein weiterer kleiner Einblick (siehe auch Beitrag «Illegale Machenschaften des Pharma-Kartells» im Albatros Nr. 27) in den unüberschaubaren Korruptionssumpf im Gesundheitswesen. Vieles fand auch in diesem Artikel kein Platz. Wir werden deshalb in den nächsten Albatros-Ausgaben mit dieser Serie fortfahren und noch weitere Schattenseiten der Gesundheitsmafia aufzeigen.

Konkret müsste unter anderem Folgendes umgesetzt werden:
  • Anwendungsbeobachtungen (AWB) müssten wissenschaftlich begründet werden und klar definierte Ziele beinhalten. Auch müsste es eine gesetzliche Pflicht zur Veröffentlichung geben.
  • Versuchsprotokolle von Anwendungsbeobachtungen müssten im Vorfeld sowie nach Abschluss der Studie von einer unabhängigen staatlichen Behörde überprüft und ausgewertet werden. Diese Behörde muss auch das Recht haben, eine Studie begründet abzulehnen.
  • Ein absolutes Werbeverbot für Medikamente, sowie für die angebliche Heilung von Krankheiten, ist erforderlich. Der Arzt ist und soll der Fachmann sein, der unabhängig von der Pharmabranche, in Absprache mit dem Patienten über die bestmögliche Therapie entscheidet.
  • Eine Änderung der Rechtslage betreffend Korruption ist erforderlich. Korruption ausserhalb des Behördenstatus darf nicht weiter als «Kavaliersdelikt» behandelt werden. Geschenke der Pharma an Ärzte müssen vollständig verboten werden.
  • Ebenfalls muss die Abgabe von Medikamentenmustern an Ärzte verboten werden. Denn dies führt zur Beeinflussung von Verschreibungen und somit zur Verwendung von neuen, teureren und oft auch weniger sicheren Medikamenten.

Image Andreas Item

Korrupte Medizin - Literaturtipps Weiterführende Informationen:

Der erste Teil der Serie «Korrupte Medizin» im Albatros Nr. 27:
«Illegale Machenschaften des Pharma-Kartells»

Die ZDF-Dokumentation «Das Pharma-Kartell» können Sie unter folgendem Link ansehen (leider nur in Deutsch verfügbar):
http://www.agstg.ch/Videos/ZDF-Frontal-21-Das-Pharma-Kartell.html

Elsevier: Peter Mühlbauer: Elsevier-Skandal weitet sich aus, telepolis, 15. 5. 2009, online:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30336/1.html

CNN-Bericht: Feds found Pfizer too big to nail:
http://edition.cnn.com/2010/HEALTH/04/02/pfizer.bextra/index.html?hpt=T2

Weitere Links über korrupte Machenschaften in der Medizin finden Sie unter:
http://www.vegetarismus.ch/heft/2009-2/pharmaindustrie.htm