Weltnichtrauchertag - Tierversuche in der Tabakindustrie - Medienmitteilung der AG STG

Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

Tierversuche in der Tabakindustrie

27. Mai 2014, Bonaduz

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Kaum bekannt ist, dass auch heute noch viele Tierversuche für die Tabakindustrie durchgeführt werden. Tiere werden dabei gezwungen, bis zu drei Jahre lang täglich stundenlang Tabakrauch zu inhalieren. Dabei werden sie z.B. in winzige Behälter gesteckt, wo ihnen der Zigarettenrauch direkt in die Nase gepumpt wird.
Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) kritisiert diese Forschung scharf. Die Schädlichkeit des Rauchens ist unbestritten und wird durch viele Studien belegt. Die AG STG bezeichnet diesen Forschungs-Irrsinn als typisch für die Tierversuchs-Industrie.

Um die Auswirkungen von Zigaretten-Zusätzen wie Honig, Zucker, Melasse und Kaffee zu untersuchen, pressten Forscher von Philip Morris Tausende Ratten in enge Röhren. Im Tierversuch wurde ihnen dann täglich für etwa sechs Stunden Zigarettenrauch direkt in die Nase gepumpt. Danach wurden die Tiere getötet, seziert und untersucht.
In ihrer Internet-Datenbank www.datenbank-tierversuche.de dokumentiert die deutsche Organisation «Ärzte gegen Tierversuche e.V.» zahlreiche tierexperimentelle Studien der Tabakforschung.

Schon vor über 20 Jahren sind sogenannte «Krebsmäuse» zum Patent angemeldet worden, also Tiere, bei denen genetisch bedingt immer ein bestimmter Krebs ausbricht. Einige Forscher bezeichnen dies als Krebsmodell mit der Vorstellung und im Glauben, sie könnten dadurch Fortschritte erzielen. Doch Oberarzt Dr. med. Alexander Walz relativiert: «Gerade dieser Irrglauben verhindert wirklich innovative Heilungsmethoden, denn zwischen Menschen und anderen Tieren bestehen grundlegende genetische, molekulare, immunologische und zelluläre Unterschiede. Auch soziale, psychische, Ernährungs- und Umweltfaktoren finden im Tierversuch eine ungenügende Beachtung.»

Prospektive und retrospektive Studien an Menschen haben schon bis 1963 den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs gezeigt. In Tierversuchen liess sich jedoch kaum durch Rauchen Lungenkrebs auslösen, weshalb jahrzehntelang bestritten wurde, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht. Der Forscher Clarence Little schrieb dazu: «Der Misserfolg vieler Forscher, während einer 50-jährigen Testphase experimentellen Krebs zu erzeugen, führt – abgesehen von einigen wenigen Fällen – zu schweren Zweifeln, was die Gültigkeit der Zigaretten-Lungenkrebs-Theorie anbelangt.»
Dr. med. Walz spricht Klartext: «Durch diese Fehlleistung wurde jahrelang der Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs verneint und Hunderttausende Menschen starben, weil Aufklärungs- und Präventionsmassnahmen unterblieben.»

Einmal mehr haben Tierversuche aufgezeigt, dass die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren zu gross sind, als dass Ergebnisse aus Tierversuchen auf Menschen übertragen werden könnten. In Tierversuchen entstehen falsche Ergebnisse, die für uns Menschen nicht nur wertlos, sondern äusserst gefährlich sind. Trotzdem werden die Tierversuche weiterhin durchgeführt!
Es gibt zahlreiche innovative, tierfreie Forschungsmethoden, die Ergebnisse liefern, die direkt auf den Menschen übertragbar sind. In-vitro-Systeme umfassen eine Vielzahl verschiedener Testmethoden. Mit menschlichen Zell- und Gewebekulturen lässt sich z.B. die Wirksamkeit von potentiellen Medikamenten überprüfen. Mit mathematischen Computermodellen kann man den menschlichen Organismus und dessen Stoffwechselvorgänge simulieren. Im Fall des Rauchens zeigten Bevölkerungsstudien klar auf, welche Risiken damit verbunden sind.

Liste mit über 50 Medikamenten, die in den letzten drei Jahren trotz Tierversuchen – infolge unerwarteter massiver Nebenwirkungen – vom Markt genommen oder nachträglich mit Zulassungsbeschränkungen versehen werden mussten:
http://agstg.ch/downloads/medien/agstg_liste-medikamentenversager_novartis_roche_sanofi_actelion_pfizer_swissmedic.pdf

Medizin der Zukunft – Die Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung: http://www.agstg.ch/forschung-der-zukunft.html

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Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gründen ab. Die Organisation engagiert sich für einen innovativen, zukunftsorientierten und führenden Forschungsstandort Schweiz und somit für eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und die Vorbeugung gegen Krankheiten in den Vordergrund stellen.


Mit hoch ansteckendem tödlichem Virus infiziert - Hasen aus universitärem Versuchslabor entflohen (Tierschutzaktion) - Medienmitteilung der AG STG

Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

Mit hoch ansteckendem tödlichem Virus infiziert

26. April 2014, Winterthur

Aus einem Versuchslabor der Universität sind heute zwei Hasen, die mit einem äusserst gefährlichen, hoch ansteckenden Virus infiziert sind, entflohen. Die Hasen flüchteten, von bewaffneten Tierversuchs-Experimentatoren verfolgt, durch die Strassen von Winterthur. Die Bevölkerung war zu jeder Zeit gefährdet. Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) protestierte heute – anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche – mit einer kreativen Aktion in Winterthur, um damit eine weitere grosse Gefahr von Tierversuchen aufzuzeigen.

Die flüchtenden Tiere wurden an verschiedenen Orten in Zentrumsnähe von Winterthur gesehen. Einige Male wurden sie von den sie verfolgenden Tierversuchs-Experimentatoren fast erwischt, konnten sich aber immer wieder befreien. Die Experimentatoren rannten durch die Strassen und drückten den Passanten Fotos der entflohenen Tiere in die Hand. Dabei warnten sie sie vor den im Versuchslabor aggressiv gemachten Tieren und dem hochansteckenden Virus, mit dem diese infiziert wurden. Sie rieten den Passanten eindringlich, auf keinen Fall zu versuchen, die Tiere selbst einzufangen.
Das «Rätsel» dieser Aktion wurde schnell aufgelöst. Auf der Rückseite der Fotos war ein Informationsflyer zum Thema Tierversuche angeheftet.

«Die AG STG zeigt immer wieder die medizinisch-wissenschaftlichen Risiken und Gefahren der Tierversuchsforschung auf. Mit dieser Aktion thematisieren wir eine weitere gefährliche Facette dieser Forschung. Was passiert, wenn ein von Menschen entwickeltes tödliches Virus aus dem Labor entkommt?» fragt Andreas Item, der Geschäftsführer der AG STG, und kritisiert scharf: «In Labors werden extrem gefährliche Viren u.a. als Kriegswaffen entwickelt. Und auch wenn die Sicherheitsvorkehrungen gross sind, gibt es trotzdem keine absolute Sicherheit, dass ein solches Virus das Labor nicht plötzlich verlässt.»

Kurzzeitig gab es ein teilweises Moratorium für die Erforschung von sogenannten «Killerviren». Was in den Biotech-Labors erforscht wird, erfährt die Öffentlichkeit leider selten. Eine Ausnahme waren 2012 die Experimente, die der Grund für das Moratorium wurden. Forscher der Universitäten Rotterdam und Wisconsin (Madison) veränderten das Vogelgrippe-Virus so weit, dass es absolut tödlich wurde und allein durch die Luft leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Der Grund für die Entwicklung solcher Viren sei, sich möglicherweise besser auf unvorhergesehene weitere Pandemien vorzubereiten. Die Viren können aber auch als potentielle Biowaffen eingesetzt werden, mit denen man in kürzester Zeit Millionen von Menschen töten kann.

Niemand kann wirklich sagen, was passiert, wenn solch ein «Killervirus» aus dem Labor entweichen würde. Renommierte Wissenschaftler sagen, dass man sich mit künstlichen Mutationen kaum auf eine Pandemie vorbereiten könne, da man ja nicht voraussieht, wie ein Virus in der Natur mutiert und sich verbreiten wird.
Die AG STG fordert, dass sich die Forschung darauf konzentriert, Menschen, Tiere und die Natur zu schützen, und nicht darauf, immer noch gefährlichere Krankheiten und Viren als potentielle Kampfwaffen zu entwickeln.

Der jährlich am 24. April stattfindende Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche wurde erstmals 1979 begangen und geht auf den Geburtstag von Lord Hugh Dowding zurück, der sich im britischen Oberhaus für den Tierschutz einsetzte. In der Woche rund um diesen Tag wird weltweit mit verschiedenen Aktionen auf das Leid der Tiere in den Labors aufmerksam gemacht. Heute finden mehrere Aktionen in verschiedenen Städten der Schweiz statt.

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Hochformat: http://www.agstg.ch/downloads/medien/2014-04-26_agstg-aktion_tiere-aus-versuchslabor-entflohen_hoch.jpg

Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gründen ab. Die Organisation engagiert sich für einen innovativen, zukunftsorientierten und führenden Forschungsstandort Schweiz und somit für eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und die Vorbeugung gegen Krankheiten in den Vordergrund stellen.


Gefälschte Studien in der Biomedizin - 30% Todesfälle aus der Statistik entfernt

Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

30% Todesfälle aus der Statistik entfernt

27. März 2014, Bonaduz

Um Tierversuche als erfolgreich darzustellen werden immer wieder kritische Ergebnisse aus der Studie gekippt oder ganze Studien im Archiv versenkt. Dies führt oft zu unberechenbaren Risiken für uns Menschen. Bei einer Studie starben 30% der Mäuse die ein Medikament zur Behandlung von Hirnschlag bekamen an Hirnschlag und wurden einfach aus der Statistik entfernt.
Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) fordert mehr Sicherheit für Menschen und Tiere, und deshalb, dass alle Studien registriert und vollständig veröffentlicht werden müssen.

Mit 20 Mäusen wurde ein entscheidendes Experiment durchgeführt. 10 dieser Mäuse erhielten die Substanz und die anderen 10 das Placebo. Die Studie kam zum Fazit, dass die Substanz wirkt und ein Erfolg ist. Der Neurologe Prof. Ulrich Dirnagl, der Leiter des Zentrums für experimentelle Schlaganfallforschung an der Berliner Universität, überprüft Studien. Er bemerkte, dass von den 10 Mäusen die die Substanz erhielten, im Abschlussbericht nur noch 7 erwähnt werden. Auf eine Antwort weshalb dies so ist wartete er ein halbes Jahr. Die Antwort war schockierend: Die aus der Studie gefallenen 3 Mäuse starben alle vor dem Ende des Tests an Hirnschlag.

Dass Tierversuchsstudien kaum einen Nutzen haben beklagen viele. Prof. Malcolm Macleod von der Universität Edinburgh sichtete Tierversuchsstudien zur Hirnschlag-Forschung. Sein ernüchterndes Fazit war, dass von 374 im Test bei Mäusen erfolgreichen Substanzen (davon wurden mit 97 Substanzen danach Versuche an Menschen durchgeführt) nur eine einzige wirkte. Und dass sogar diese einzige überhaupt nur bei Mäusen getestet wurde, weil sie bereits bei Menschen für eine ähnliche Krankheit erfolgreich getestet wurde. Macleod bemerkte zudem das extrem schlechte und unwissenschaftliche Studiendesign (Siehe dazu auch: «Wissenschaftliche Qualität von Tierversuchen», Link unten).

Für Andreas Item, den Geschäftsführer der AG STG, ist dies nicht überraschend: «Dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind wissen die Forscher selbst. Diese nutzlosen Ergebnisse bedeuten für die anschliessenden Versuche mit Menschen immer wieder unkalkulierbare Risiken und führen teilweise sogar zu Todesfällen.» Item kritisiert weiter: «Doch viele Biomediziner sind sehr träge und lassen sich zu oft vom Geld anstatt vom Nutzen für die Menschen leiten. Und das verrückteste daran ist, dass dieser Betrug bei Tierstudien gesetzlich sogar erlaubt ist!»

Für eine sinnvolle Forschung zum Nutzen von Mensch und Tier
Die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Stoffwechsel sind zu gross, als dass Ergebnisse aus Tierversuchen auf Menschen übertragen werden könnten. Viele Krankheiten, die bei Menschen vorkommen, gibt es bei Tieren nicht. In Tierversuchen entstehen falsche Ergebnisse, die für uns Menschen nicht nur wertlos, sondern oft sogar gefährlich sind, denn falsche Ergebnisse bedeuten immer grosse Risiken für die Menschen.
Es gibt zahlreiche innovative, tierfreie Forschungsmethoden, die Ergebnisse liefern, die direkt auf den Menschen übertragbar sind. In-vitro-Systeme umfassen eine Vielzahl verschiedener Testmethoden. Mit menschlichen Zell- und Gewebekulturen lässt sich z.B. die Wirksamkeit von potentiellen Medikamenten überprüfen. Mit mathematischen Computermodellen kann man den menschlichen Organismus und dessen Stoffwechselvorgänge simulieren.

Wissenschaftliche Qualität von Tierversuchen - Analyse der weltgrössten Untersuchung:
http://www.agstg.ch/component/content/article/48-/-sp-252/214-wissenschaftliche-qualitaet-von-tierversuchen.html

Liste mit über 50 Medikamenten, die in den letzten drei Jahren trotz Tierversuchen vom Markt genommen oder nachträglich mit Zulassungsbeschränkungen versehen werden mussten:
http://agstg.ch/downloads/medien/agstg_liste-medikamentenversager_novartis_roche_sanofi_actelion_pfizer_swissmedic.pdf

Medizin der Zukunft – Die Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung: http://www.agstg.ch/forschung-der-zukunft.html

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Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gründen ab. Die Organisation engagiert sich für einen innovativen, zukunftsorientierten und führenden Forschungsstandort Schweiz und somit für eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und die Vorbeugung gegen Krankheiten in den Vordergrund stellen.


Fragen und Antworten zum Thema Tierversuche - Aktualisierte Broschüre - Medienmitteilung der AG STG

Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

Aktualisierte Broschüre - Fragen und Antworten zum Thema Tierversuche

19. März 2014, Bonaduz

In der komplett überarbeiteten Broschüre «Fragen und Antworten zum Thema Tierversuche» zeigt die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) übersichtlich und mit vielen Fakten und Beispielen auf, welchen Nutzen Tierversuche für uns Menschen effektiv haben. Schonungslos wird mit Dogmen und hartnäckigen Mythen der Wissenschaft aufgeräumt, und es werden Möglichkeiten für eine erfolgreichere Forschung aufgezeigt. Die AG STG fordert ein Umdenken in Politik und Wissenschaft, damit in der Medizinforschung die Gesundheit der Patienten wieder im Vordergrund steht.

Mit Tierversuchen wird bereits seit über 200 Jahren an der Heilung von Krankheiten geforscht. In immer kürzerem Abstand werden mit neuen Methoden Durchbrüche in der Medizin versprochen: Gentherapie, Xenotransplantation, Entschlüsselung des menschlichen Erbguts, therapeutisches Klonen, Stammzellenforschung, personalisierte oder genomisierte Medizin.
«Mit den ständig neuen Versprechungen der Tierversuchslobby wird versucht, uns möglichst schnell die fehlenden Erfolge der unzähligen vorhergehenden medizinischen Versprechungen vergessen zu lassen», sagt Andreas Item, der Geschäftsführer der AG STG, mit klaren Worten. Zum Nutzen für Mensch und Tier fordert er: «Dies darf nicht mehr länger passieren! Wir brauchen nicht noch mehr Versprechungen. So kurios es klingen mag, wir müssen uns die Frage stellen: Wollen wir Tierversuche, oder wollen wir medizinischen Fortschritt?»

Es sind Hunde, Mäuse, Katzen, Rinder, Schweine, Pferde, Ratten, Fische, Affen und andere Tiere – geboren einzig, um in den Labors von Industrie, Universitäten und Spitälern als Forschungsobjekte benutzt zu werden.
Die Schweiz rühmt sich selbst sehr gerne eines fortschrittlichen Tierschutzgesetzes. Überhaupt sei gegenüber früher im Tierschutz alles besser geworden. Die grausamen Bilder würden der Vergangenheit angehören. Doch stimmt dies wirklich?

In der 28 Seiten umfassenden Broschüre werden in fast dreissig Fragen und Antworten Themen wie Tierversuche und Forschung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und die Chancen sowie Gefahren aufgezeigt. Mit vielen Beispielen und Fakten wird dokumentiert, dass Tierversuche in eine Sackgasse geführt haben, aus der die Forschung alleine fast nicht mehr herausfindet. Und es werden verschiedene innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden beschrieben und deren Vorteile für uns Menschen aufgezeigt.

Für eine sinnvolle Forschung zum Nutzen von Mensch und Tier
Die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Stoffwechsel sind zu gross, als dass Ergebnisse aus Tierversuchen auf Menschen übertragen werden könnten. Viele Krankheiten, die bei Menschen vorkommen, gibt es bei Tieren nicht. In Tierversuchen entstehen falsche Ergebnisse, die für uns Menschen nicht nur wertlos, sondern oft sogar gefährlich sind, denn falsche Ergebnisse bedeuten immer grosse Risiken für die Menschen.
Es gibt zahlreiche innovative, tierfreie Forschungsmethoden, die Ergebnisse liefern, die direkt auf den Menschen übertragbar sind. In-vitro-Systeme umfassen eine Vielzahl verschiedener Testmethoden. Mit menschlichen Zell- und Gewebekulturen lässt sich z.B. die Wirksamkeit von potentiellen Medikamenten überprüfen. Mit mathematischen Computermodellen kann man den menschlichen Organismus und dessen Stoffwechselvorgänge simulieren.

Die Broschüre finden Sie als PDF auf unserer Webseite unter: http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_fragen-und-antworten-zum-thema-tierversuche_de.pdf
Die Druckversion der Broschüre senden wir Ihnen auf Wunsch gerne kostenlos zu.

Das Cover können Sie downloaden unter: http://www.agstg.ch/downloads/medien/2014-03-19-agstg_medienmitteilung_fragen-antworten-tierversuche-cover.jpg

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Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gründen ab. Die Organisation engagiert sich für einen innovativen, zukunftsorientierten und führenden Forschungsstandort Schweiz und somit für eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und die Vorbeugung gegen Krankheiten in den Vordergrund stellen.


Hundewelpen und junge Katzen zu Tode experimentiert - Verdeckte Recherche in England offenbart extremes Leid - Medienmitteilung der AG STG

Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

Verdeckte Recherche in England offenbart extremes Leid

6. März 2014, Bonaduz

Eine aktuelle verdeckte Recherche der BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection) offenbart erneut die schockierende Grausamkeit, die tägliche Realität für Tiere in Versuchslabors in aller Welt ist. Gefilmt wurde heimlich in einem britischen Labor für Tierimpfstoffe der Firma Merck, Sharp & Dohme (MSD) Animal Health, die an Hundewelpen und jungen Katzen sowie anderen Tieren experimentiert.

Über acht Monate hinweg wurde in dem Labor dokumentiert, was den Tieren widerfährt. Das Leid der Tiere fängt schon lange vor den eigentlichen Versuchen an. Zu den körperlichen Qualen kommt das seelische Leid. So ist dokumentiert, dass trächtige Hundeweibchen angeliefert und die Hundewelpen viel zu früh ihren Müttern weggenommen wurden, um schliesslich in Impfstofftests zu Tode zu kommen. Die Hundemütter wurden einfach «entsorgt». Acht Wochen alte Katzenbabys wurden in das britische Labor gebracht und erlitten durch die Versuche starken Gewichtsverlust, hohes Fieber und Geschwüre. In dem Video ist auch zu sehen, welch würdelosen Umgang fühlende Wesen hinter verschlossenen Labortüren erleben müssen. Zum Beispiel sagte ein Mitarbeiter zu einem Katzenbaby: «Du bist fertig, du kannst in den Mülleimer.»

Allein während der Recherchearbeiten wurden 92 Beaglewelpen, 10 säugende Beaglemütter, mindestens 15 Katzenbabys sowie Kaninchen, Kälber und Hühner für eine fragwürdige Forschung geopfert.

Die von der BUAV aus hermetisch abgeriegelten Labors an die Öffentlichkeit gebrachten Aufnahmen bestätigen erneut die Tatsache, dass Tierversuche unglaublich grausam sind und Tiere wie Wegwerfartikel behandelt werden. Zudem stellt sich einmal mehr die Frage nach der angeblichen Wissenschaftlichkeit des Tierversuchs. Ergebnisse, die auf Todesqualen basieren, können und dürfen in unserer modernen Gesellschaft nicht als gute Wissenschaft gelten.

Für eine sinnvolle Forschung zum Nutzen von Mensch und Tier
Die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Stoffwechsel sind zu gross, als dass Ergebnisse aus Tierversuchen auf Menschen übertragen werden könnten. Viele Krankheiten, die bei Menschen vorkommen, gibt es bei Tieren nicht. In Tierversuchen entstehen falsche Ergebnisse, die für uns Menschen nicht nur wertlos, sondern oft sogar gefährlich sind, denn falsche Ergebnisse bedeuten immer grosse Risiken für die Menschen.
Es gibt zahlreiche innovative, tierfreie Forschungsmethoden, die Ergebnisse liefern, die direkt auf den Menschen übertragbar sind. In-vitro-Systeme umfassen eine Vielzahl verschiedener Testmethoden. Mit menschlichen Zell- und Gewebekulturen lässt sich z.B. die Wirksamkeit von potentiellen Medikamenten überprüfen. Mit mathematischen Computermodellen kann man den menschlichen Organismus und dessen Stoffwechselvorgänge simulieren.

Weitere Information und Videos (Englisch) : http://www.buav.org/article/1489/buav-investigation-reveals-shocking-killing-of-puppies-and-kittens-in-uk-laboratory

Die aktuelle Broschüre «Die Medizin der Zukunft – Die Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung» finden Sie als PDF unter: http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_medizin-der-zukunft-tierversuchsfreie-forschung_de.pdf

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Die Organisation AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) besteht seit 1981. Sie lehnt Tierversuche aus medizinischen, aus wissenschaftlichen sowie aus ethischen Gründen ab. Die Organisation engagiert sich für einen innovativen, zukunftsorientierten und führenden Forschungsstandort Schweiz und somit für eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die medizinische Wissenschaft muss sich endlich wieder am Menschen orientieren und dabei die Ursachenforschung und die Vorbeugung gegen Krankheiten in den Vordergrund stellen.