Kosmetik ohne Tierversuche - Mit gutem Gewissen einkaufen

Tierversuchsfreie Kosmetik: Welche Firmen/Marken wir empfehlen können

Viele Konsumentinnen und Konsumenten möchten tierversuchsfreie Kosmetika, Haushalts- und Reinigungsmittel benutzen. Zu viele jedoch verdrängen das Wissen um Tierversuche, wohl weil sie im Stillen ahnen, dass ihre Lieblingsprodukte im Tierversuch getestet wurden.

Andere wollen es genauer wissen. Sie fragen im Fachgeschäft nach, lesen sich durch die firmeneigene Werbung und Webseite oder schreiben die Firma persönlich an.
Leider jedoch gibt es kaum ein Gebiet, bei dem so viel geschummelt wird wie bei tierversuchsfreien Kosmetika.
Aus diesem Grund haben wir bisher mehr als 200 Firmen angefragt und überprüft, ob wir sie als empfehlenswert einstufen können. Die positiven Firmen benennen wir über verschiedene Medien. Denn je mehr die «guten» Firmen publik gemacht werden, umso weniger können sich die anderen vor ihrer Verantwortung verstecken.

«Kosmetik ohne Tierversuche» im Internet

Das Projekt «Kosmetik ohne Tierversuche» ist nun 3-sprachig (deutsch, französisch und italienisch) online. Auf dieser Internetseite finden Sie viele Informationen rund um tierversuchsfreie Kosmetika, Haushalts- und Reinigungsmittel. Dieses Projekt wird in nächster Zeit noch kundenfreundlicher gestaltet und danach «offiziell» gestartet.
Die aktuelle Liste «Welche Firmen/Marken wir empfehlen können» und viele weitere Informationen über «Tierversuche und Kosmetika» finden Sie somit stets unter: http://www.kosmetik-ohne-tierversuche.ch

Welche Firmen/Marken wir empfehlen können

Klicken Sie bitte auf nachfolgende Grafik (Die lediglich einen Auszug darstellt). Dann öffnet sich eine PDF-Datei. In dieser haben wir die Firmen/Marken alphabetisch aufgelistet, die wir Ihnen (Stand Februar 2011) empfehlen können.
(Die Angaben, wo die Produkte erhältlich sind, beruhen auf Eigendeklaration der Firmen.)

Kosmetik ohne Tierversuche - Welche Firmen/Marken wir empfehlen können

Weshalb viele Firmen nicht in dieser Liste erscheinen

Die nicht aufgeführten Firmen sind unterschiedlich zu werten. Einige machen Tierversuche oder geben Tierversuche in Auftrag. Andere kaufen auch in Zukunft Rohstoffe ein, die zurzeit in Tierversuchen getestet werden. Dann gibt es Firmen, die uns trotz mehrmaligem Anfragen nicht geantwortet haben (Diese Firmen wissen aber meistens auch weshalb nicht ...). Und schliesslich auch solche, welche nur die eine oder andere wichtige Anforderung nicht erfüllen und deshalb von uns nicht empfohlen werden können.
Insgesamt ist zu sagen, dass viele Firmen an der Transparenz (die uns das Beurteilen der Produkte ermöglichen würde) scheitern oder daran, dass sie selbst nicht genau wissen, wie die eingesetzten Rohstoffe getestet wurden und werden. Trotzdem werben viele dieser Firmen auf ihren Webseiten mit dem Prädikat tierversuchsfrei.
Leider jedoch fehlt uns die Möglichkeit, bei all diesen Firmen aufzuführen, weshalb wir sie nicht aufgenommen haben. Deshalb beschränken wir uns auf die Auflistung der von uns empfohlenen Firmen.


Immer ein passendes Geschenk

Sie suchen noch nach einem Geschenk für Ihre Liebsten? Oder möchten Sie den Frühling mit verlockenden, guten Düften beginnen?
Immer passend dafür sind natürlich hochwertige, tierversuchsfreie Produkte.
Unterstützen Sie dabei doch eine der von uns empfohlenen Firmen und helfen Sie somit mit, dass die Welt ein bisschen «tierversuchsfreier» wird.



 

 

 

 

 

Drohender massiver Stellenabbau bei Roche und Novartis - Eine Folge veralteter Forschungsmethoden und fehlender echter Innovationen

Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

Eine Folge veralteter Forschungsmethoden und fehlender echter Innovationen

22. November 2010, Bonaduz

Sowohl Roche wie auch Novartis wollen Tausende Arbeitsplätze streichen, wodurch viele Familien und sogar ganze Regionen stark betroffen sein werden. Einen wesentlichen Grund für diese rigorosen Sparprogramme sehen zahlreiche medizinische und wissenschaftliche Experten in der Anwendung veralteter Forschungsmethoden und fehlenden echten Innovationen.

Es wird zwar oft von medizinischen Fortschritten unter ganz spezifischen, künstlichen Voraussetzungen und Laborbedingungen berichtet, doch nur sehr selten führen diese Forschungsergebnisse auch nur annähernd zu einer potentiell möglichen Umsetzung bei Menschen.
Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA hat errechnet, dass 92% aller Wirkstoffe, die in Tierversuchen als wirksam und sicher beurteilt wurden, aufgrund der angeschlossenen Untersuchungen am Menschen wegen schwerwiegender Nebenwirkungen oder fehlenden Nutzens gar nicht erst zugelassen werden. Von den verbleibenden 8% der Wirkstoffe, die für die breite Anwendung am Menschen zugelassen werden, müssen später die Hälfte wieder vom Markt zurückgezogen werden oder deren Fachinformationen um schwere unerwartete Nebenwirkungen erweitert werden.
Andreas Item, Geschäftsführer der AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner), hält diese von führenden Experten und Forschern veröffentlichten Zahlen noch für sehr optimistisch. Er sieht die Probleme in der Forschung wie folgt: «Die heutigen Ansprüche an die Medizinforschung sind viel zu komplex, als dass man sie mit vereinfachten und wissenschaftlich nicht kalkulierbaren Forschungsmodellen, also mit Tierversuchen, lösen könnte. Wirklich innovative und fortschrittliche Medizin benötigt auch innovative und fortschrittliche Forschungsmethoden!»

Die Pharmaindustrie kränkelt generell schon seit längerem. Seit den 90er Jahren sind die Gewinne stark gesunken. Trotz neuen Produkten auf dem Markt erholt sich die Pharmaindustrie kaum. Woran liegt das?
Dazu nochmals Andreas Item: «Es wird viel von Innovationen gesprochen, jedoch die Pharmaforschung liefert schon seit längerem kaum mehr echte und im Einsatz überzeugende Innovationen.» Die meistverkauften Medikamente, die heute den Markt beherrschen, sind bereits seit längerem auf dem Markt. Bei vielen läuft das Patent bald aus, oder es ist bereits ausgelaufen. Zudem sind die Mehrheit der im vergangenen Jahrzehnt präsentierten Innovationen in Wirklichkeit sogenannte Me-too-Produkte, also Nachahmerprodukte. Kaum hat eine Firma ein Medikament auf den Markt gebracht, wird es von anderen Pharmafirmen in einer chemisch leicht geänderten Variante produziert und ebenfalls auf den Markt gebracht. Jede Pharmafirma hat somit ein Repertoire an fast identischen Medikamenten.
Echte Neuerungen sind selten, und echte Neuerungen, die sogar einen spürbaren Mehrnutzen für Patienten haben, noch seltener.
Die Folgen einer praktisch ausschliesslich auf Tierversuchen basierenden Forschung zeigen sich immer öfter in Fehlschlägen, unter anderem in erzwungenen Medikamentenrücknahmen und in im Tierversuch noch vielversprechenden Forschungsfortschritten, die dann infolge der Nichtübertragbarkeit der Ergebnisse in der klinischen Forschung scheitern.

Die Unzuverlässigkeit von Tierversuchsergebnissen wird für die Pharmakonzerne immer mehr zum tragenden Problem. Nicht nur die aktuell genannten Roche-Medikamente Taspoglutide (Diabetes-Medikament) und Avastin (Brustkrebsmedikament) zeigen diese Krise auf.
Im Folgenden ein paar Beispiele von im Tierversuch als sicher eingestuften Medikamenten von Novartis, bei denen erst in der Anwendung bei Patienten gravierende Nebenwirkungen festgestellt werden konnten.

Leponex (Clozapin) ist ein Neuroleptikum, das beispielsweise gegen Schizophrenie eingesetzt wird. Hier mussten nachträglich engmaschige Blutbildkontrollen eingeführt werden, da es bei mehr als jedem hundertsten Patienten zu einer schweren Absenkung der weissen Blutkörperchen kommt, was lebensbedrohlich wird, wenn es zu Infektionen kommt. Sirdalud (Tizanidin) ist ein Medikament gegen Muskelverspannungen und Spastik bei neurologischen Erkrankungen und gehört zu den 1000 am häufigsten verordneten Medikamenten. Erst nach der Zulassung wurden wichtige Enzyminduktionen erkannt, welche unter anderem zu Medikamenteninteraktionen mit zahlreichen Medikamenten führen. Auch dies wurde in vorangegangenen Tierversuchen nicht erkannt. Das Medikament kann zu Blutdruck- und Herzfrequenzabfall, Halluzinationen und Benommenheit bis hin zum Tod führen.
Lumiracoxib (Prexige) wurde einst von Novartis als innovatives Medikament entwickelt. Nachdem sich jedoch bei anderen Cox-2-Hemmern bereits schwerste Nebenwirkungen wie Schlaganfälle und Herzinfarkte gezeigt hatten, welche in Tierversuchen nicht aufgetreten waren, entschied sich Novartis, den Zulassungsantrag bei den Behörden zurückzuziehen. Später überwog offenbar doch der Drang nach kommerzieller Vermarktung, ein Zulassungsantrag wurde eingereicht, und Prexige wurde zugelassen. Jedoch musste bereits ein Jahr später (2008) die Zulassung von den Zulassungsbehörden widerrufen werden, da es bei Patienten zu schwersten Leberschädigungen schon nach kurzer Einnahme gekommen war.
Das Epilepsie-Medikament Trileptal (Oxcarbazepin) hat nach der Zulassung gleich zwei schwerste Nebenwirkungen induziert, welche in Tierversuchen von Novartis nicht erkannt wurden. Zum einen ein Hypersensitivitätssyndrom, welches verschiedenste Organe gleichzeitig befällt und zu deren Versagen führen kann. Zum anderen kann das Medikament zum Teil tödlich verlaufende Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) auslösen. Novartis hatte es damit beworben, dass es als Abkömmling des schon länger bekannten Medikamentes Carbazepin besser verträglich sei.
Tegaserod (Zelmac, Zelnorm) wurde für die Behandlung des Reizdarmsyndroms zugelassen, das oft mit Durchfällen einhergeht, jedoch ein mildes Krankheitsbild ohne Gesundheitsgefährdung darstellt. Später wurde die Zulassung widerrufen, da es nicht nur zu verstärkten Durchfällen und Darmdurchblutungsstörungen kam, sondern auch zu teilweise tödlichen Herz-Kreislauf-Komplikationen.

Der Zürcher Oberarzt Dr. med. Walz ist davon überzeugt, dass Tierversuche Innovationen behindern: «Tierversuche täuschen eine falsche Sicherheit vor. Für den Menschen relevante Gefahren werden im Tierversuch nicht erkannt, und umgekehrt werden Gefahren vorgetäuscht, wo gar keine sind. So werden unter Umständen wichtige Medikamente nicht zugelassen oder angewandt.» Er erläutert, warum tierversuchsfreie Forschungsmethoden wie z.B. Zellkulturen besser sind: «Im Jahre 2006 wurde der neue Antikörper TGN1412 der Firma Boehringer Ingelheim für die Behandlung von multipler Sklerose, Brustkrebs und Rheuma in einer Studie in Grossbritannien an sechs freiwilligen, gesunden Männern getestet. Zuvor hatte man unter anderem Affenversuche mit einer 500-mal höheren Dosis durchgeführt und den Wirkstoff für unbedenklich befunden. Die Reaktion beim Menschen war verheerend. Alle sechs erlitten ein Multiorganversagen und mussten wochenlang auf der Intensivstation behandelt werden, einer davon sogar 14 Wochen, bis er das Spital wieder verlassen konnte. Dieser Fehlschlag wäre nicht notwendig gewesen. Tests an menschlichen Geweben hätten die katastrophale Wirkung von TGN1412 voraussagen können.»
Der Konstanzer Professor Thomas Hartung bestätigt die Kritik. Er hat in einem Artikel in der viel beachteten Zeitschrift «Nature» festgestellt, dass rund 60% der Stoffe, die in Tierversuchen als giftig eingestuft wurden, für Menschen ungiftig sind.

Aus diesen Gründen fordern die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, wie auch verschiedene Ärzteorganisationen seit langem einen konsequenten Verzicht auf Tierversuche und die Anwendung von geeigneten innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Diese wissenschaftlichen Forschungsmethoden sind ein Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche. Mit innovativen, tierversuchsfreien Forschungsmethoden könnte sich die Schweiz zu einem weltweit führenden Forschungsstandort entwickeln und Krankheiten wirksamer bekämpfen.

Weitere Informationen über Tierversuche und über die AG STG finden Sie unter: www.agstg.ch

Kontaktdaten nur in der Original-Medienmitteilung
Amerika erhöht die Sicherheit für Menschen -  Namhafte US-Institutionen setzen auf tierversuchsfreie Testmethoden

Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

Namhafte US-Institutionen setzen auf tierversuchsfreie Testmethoden

19. Januar 2011, Bonaduz

Namhafte US-Institutionen haben erkannt, dass Tierversuche unzuverlässig sind und die Übertragung der Ergebnisse auf Menschen kaum möglich ist. Deshalb setzen sie bei der Testung von Wirkstoffen und Chemikalien immer mehr auf Human-Daten und tierversuchsfreie Testmethoden. Nur anhand dieser Daten sehen sie die Sicherheit für die Menschen weitestmöglich gewährleistet.

Die US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) rief bereits 2005 das Projekt ToxCast ins Leben. Dieses Projekt besteht aus 500 In-vitro-Tests («Reagenzglas-Verfahren»), mit denen die Gefahren von Chemikalien für Mensch und Umwelt zuverlässig vorausgesagt werden können. Bislang wurden vorhandene Tierversuchsdaten als Referenz verwendet. Nun aber sollen Human-Daten zum «Gold-Standard» werden. Dazu hat sich die EPA mit der Pharmaindustrie zusammengetan. Diese hat bereits mehr als 100 Wirkstoffe beigesteuert, die in Tierversuchen vielversprechend erschienen, in der klinischen Prüfung am Menschen aber versagten. Diese Substanzen sollen mit ToxCast durchgetestet werden und die Grundlage für zukünftige Medikamententests bilden.

Eine ähnliche Initiative ist Tox21, ein Gemeinschaftsprojekt der EPA und der US-Gesundheitsinstitute NIH (National Institutes of Health). Dieses Projekt zielt darauf ab, die Risikobeurteilung von Umweltchemikalien zu verbessern. Seit kurzem ist auch die US-Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) mit an Bord.

Kern des Projekts ist eine Datenbank mit 3000 pharmazeutischen Wirkstoffen und 7000 Chemikalien, die in den nächsten Jahren mit automatisierten In-vitro-Verfahren mit menschlichen Zellkulturen getestet werden sollen. Computersysteme errechnen dann anhand der gewonnenen Daten die voraussichtliche Wirkung einer neuen Substanz. Zulassungsbehörden und Pharmaindustrie sollen Zugriff auf die Daten bekommen, um in Zukunft ohne Tierversuche die Wirkungen neuer Substanzen abschätzen zu können.

Das Gemeinschaftsprojekt setzt nicht nur wegen der besseren Übertragbarkeit auf den Menschen auf tierversuchsfreie Testmethoden, sondern auch wegen ihrer Schnelligkeit. In-vitro-Tests charakterisieren eine Substanz innerhalb von ein bis fünf Tagen, während Tierversuche bis zu zwei Jahre dauern und bis zu 800 Tieren pro Substanz das Leben kosten können.

Seit 1938 sind in den USA für neue Medikamente vor Beginn von klinischen Studien am Menschen Tierversuche vorgeschrieben. Für die Pharmaindustrie ist das mit einem hohen Kosten- und Zeitverlust verbunden, wenn die Substanz in der klinischen Phase wegen mangelnder Wirkung oder unerwünschter Nebenwirkungen durchfällt. Das neue System der FDA soll die Medikamentenentwicklung effizienter machen, da es sich an der Wirkung am Menschen und nicht an der an Tieren orientiert.

«Wir wollen vom Tierversuch wegkommen», wird David Jacobson-Kram, geschäftsführender Direktor der Abteilung Pharmakologie und Toxikologie der FDA, in einem Artikel der «Bloomberg-News» zitiert. Und David Dix, stellvertretender Direktor des Zentrums für Computertoxikologie der EPA, fügt hinzu: «Tierversuche für die Vorhersage von Reaktionen des Menschen zu verwenden funktioniert nicht. Dies wegen der enormen Unterschiede zwischen den Arten.»

Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) ist äusserst erfreut über die aktuelle Entwicklung in Amerika. Innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche. Die AG STG fordert die Schweizer Behörden auf, den Fortschritt in der Forschung nicht länger zu blockieren. Will die Schweiz auch in Zukunft zu den führenden Forschungsstandorten zählen, dann darf sie nicht weiterhin auf unzuverlässige Testmethoden setzen.

Quellen:
Weitere Informationen über Tierversuche und über die AG STG finden Sie unter: www.agstg.ch

Kontaktdaten nur in der Original-Medienmitteilung
«Verdammte Forschung?» - Tagung von «Forschung für Leben» in Basel - Die Basler Deklaration der Basler Deklaration zur tierexperimentellen Forschung, ein Witz?

Medienmitteilung, gemeinsam veröffentlicht von verschiedenen Organisationen - www.zugetive.ch

Aktionstag zur Tagung von «Forschung für Leben» in Basel

30. November 2010, Genf, Bonaduz, Lugano und Küsnacht

Über 60 Forscher aus verschiedenen Ländern haben am Montag, 29., und am Dienstag, 30. November 2010, an der Tagung «Verdammte Forschung?» in Basel teilgenommen. Ziel der Konferenz war, die gesetzlichen Beschränkungen – vor allem bezüglich der Grundlagenforschung – in der Schweiz und in Europa anzuprangern. Dabei stützten sich die Forscher hauptsächlich auf zwei Experimente an Affen, die von der Kontrollbehörde des Kantons Zürich nicht bewilligt wurden. Sie vertreten die Ansicht, dass dieses Verbot der Forschung massiv schade.

Diese zwei Affenversuche wären an der Universität und an der ETH Zürich in der Grundlagenforschung durchgeführt worden und sollten mit öffentlichen Geldern finanziert werden. Ziel der Grundlagenforschung ist es, auf Fragen eine Antwort zu finden, ohne damit zwangsläufig eine medizinische Anwendung anzustreben (wie z.B. eine Medikamentenentwicklung).
Die Zürcher Kommission war der Meinung, dass die den Affen auferlegten Belastungen in keinem Verhältnis zu dem angestrebten Ziel gewesen wären und dass überhaupt generell kaum ein Nutzen zu erwarten gewesen wäre. Das Zürcher Verwaltungsgericht hat die Entscheidung der Kommission bestätigt, und 2009 wurde dieses Urteil auch vom Bundesgericht bestätigt. Die beiden Affenversuche durften somit definitiv nicht durchgeführt werden.

Gemäss den Statistiken dienen nur 15% bis maximal 20% der aus der Grundlagenforschung gewonnenen Resultate der angewandten medizinischen Forschung. Die für die Grundlagenforschung eingesetzten Steuergelder dürfen nicht für Tierversuche eingesetzt werden, die von vornherein jeglichen medizinischen Nutzen ausschliessen!

«Verdammte Forschung?» (Forschung für Leben) - Als die Parlamentarier das Bundeshaus verliessen, verteilten wir an sie aktuelle Informationen ...Die an den Universitäten für Tierversuche verwendeten Beträge belaufen sich jährlich auf mehrere hundert Millionen Schweizer Franken! Der Bund investiert für Tierversuche alleine über den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) bereits über 80 Millionen Franken pro Jahr. [1] Dutzende Millionen für Tierversuche gehen zusätzlich direkt von den Kantonen an ihre Universitäten und andere öffentliche Institutionen. Allein die Versuchstierhaltung kostet den Steuerzahler jährlich 82 Millionen Franken. [2]

Die medizinische Forschung an unseren Universitäten muss sich auf innovative und effiziente Forschungsmethoden konzentrieren. Einer Forschung, welche von vornherein mehr als 80% bedeutungslose Ergebnisse produziert, muss Einhalt geboten werden. Tierversuchsfreie Testmethoden wie In-vitro-Modelle (z.B. mit menschlichen Zellkulturen oder Geweben) und In-silico-Modelle (Studium digitaler, menschlicher Daten) sind die Zukunft der Forschung. Diese ermöglichen ein besseres Verständnis von Krankheiten und verringern durch ihre Genauigkeit und Zuverlässigkeit die Nebenwirkungen von Medikamenten.

Über den Verein «Forschung für Leben»

Die Tagung «Verdammte Forschung?» wurde vom Verein «Forschung für Leben» organisiert. Ihm gehören vor allem Forscher aus den Universitäten von Basel und Zürich an. Tatsächlich ist es so, dass seine Aktivitäten von den Schweizer Pharmaunternehmen (in erster Linie von Novartis, Roche und Merck Serono, die unter dem Namen Interpharma agieren) finanziert werden.
Während im Juni 2010 Interpharma ihre «Charta für den Tierschutz» veröffentlichte, in der erklärt wurde, dass über die gesetzlichen Richtlinien hinaus auf das Wohl der Versuchstiere geachtet werden würde, ist es bedauerlich, nun ihr effektives Engagement zu sehen. Sie missbraucht den guten Ruf unserer Universitäten dazu, eine Änderung der minimalsten gesetzlichen Richtlinien zu erwirken!
An unseren Universitäten arbeiten Wissenschaftler, die unsere Gesetze – welche demokratisch vom Parlament verabschiedet wurden – nicht akzeptieren und (bezahlt mit Steuergeldern!) diese Gesetze bekämpfen. Dieselben Wissenschaftler deklarieren Tierversuche als unabdingbar für die medizinische Forschung. Dabei darf nicht vergessen werden, dass diese Wissenschaftler mit Tierversuchen, hauptsächlich in der Grundlagenforschung, ihr tägliches Brot verdienen. 70% der vom SNF für Tierversuche verteilten Gelder fliessen direkt in die Gehälter dieser Wissenschaftler! [3]

Tierversuchsfreie Forschungsmethoden: Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es keine wirkliche Unterstützung in der Schweiz

In der Schweiz unterstützt praktisch nur die «Stiftung Forschung 3R» mit öffentlichen Mitteln die Erforschung und Entwicklung tierversuchsfreier Testmethoden. Diese Gelder kommen aus der Bundeskasse und von Interpharma (welche im Gegenzug dafür Einblick in alle Projekte erhält). Das jährliche Budget von gerade mal 800 000 Franken ist jedoch so verschwindend klein, dass damit kein wirklicher Fortschritt erzielt werden kann. In 20 Jahren hat die Stiftung nur 100 Projekte, also durchschnittlich nur 5 Projekte pro Jahr, unterstützt! Im Vergleich dazu wurden in der Schweiz im Jahr 2009 1051 neue Tierversuche bewilligt!

Für die Gründung eines neuen Organs zur Unterstützung der Entwicklung tierversuchsfreier Forschungsmethoden!

«Verdammte Forschung?» (Forschung für Leben) - ... und auf dem Weihnachtsmarkt haben wir an einem Infostand die Passanten informiertUnsere Gesundheit ist wichtiger als die akademische Karriere einiger Professoren, die vom Tierversuch profitieren!
Wir, die SLGV (Schweizer Liga gegen Vivisektion), die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner), die ATRA (Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche) und die ATM (Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin), beantragen eine tatkräftige und effektive Unterstützung der Entwicklung innovativer und tierversuchsfreier Testmethoden.
Die genannten Organisationen beantragen ebenfalls eine Änderung des Systems zur Verteilung von öffentlichen Geldern an medizinische Forschungsprojekte. Denn es kann wohl kaum davon ausgegangen werden, dass der SNF wirklich daran interessiert ist, tierversuchsfreie Testmethoden zu finanzieren, solange die Experten, die beim SNF die Steuergelder an Projekte verteilen, praktisch ausschliesslich mit Tierversuchen ihr Leben bestreiten! [4]

Kontaktdaten nur in der Original-Medienmitteilung

[1] und [3] Antwort des Bundesrates vom September 2010 auf die Interpellation 10.3575 ; [2] Revisionsbericht 2010 der Eidg. Finanzkontrolle; [4] Abteilung 3 des Nationalen Forschungsrates vom SNF, welchem 30 Forscher aus Schweizer Universitäten angehören.

«Verdammte Forschung?» (Forschung für Leben) - Plakat der SLGV (Schweizer Liga gegen Vivisektion)

Gesund ohne Tierversuche - Mit idealer Ernährung Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall & Co. vorbeugen (Teil 2)

Mit idealer Ernährung Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall & Co. vorbeugen (2. Teil)

Die häufigste Todesursache in der Schweiz sind die Herz-Kreislauf- und die Krebserkrankungen. Dies, obwohl sie grösstenteils vermeidbar wären. Wir zeigen auf, welche Ernährung neben diesen Krankheiten auch vielen weiteren Übeln vorbeugt.

(Fortsetzung von «Albatros» Nr. 29. Lesen Sie den ersten Teil des Artikels unter: Gesund ohne Tierversuche - Mit idealer Ernährung Krankheiten vorbeugen)

Vegetarische Ernährung

•    ist auch für Kinder und während der Schwangerschaft ungefährlich
Die amerikanische Fachgesellschaft für Ernährung (American Dietetic Association) hat in ihren Analysen klar gezeigt, dass eine vegetarische und vegane Ernährung sowohl für Kinder wie auch Schwangere unproblematisch ist [57, 58].
Die gefürchtete Schwangerschaftskomplikation Präeklampsie trat in einer Untersuchung bei Veganerinnen sogar wesentlich seltener als in der Allgemeinbevölkerung auf [29]. Sowohl der Gewichtsverlauf der schwangeren Mutter als auch das Geburtsgewicht der Neugeborenen ist unproblematisch bei einer ausgewogenen vegetarischen/veganen Ernährung [59-64]. Die Studien, die ein zu tiefes Geburtsgewicht der Neugeborenen ergaben, basierten auf speziellen Sonderdiäten wie z.B. einer makrobiotischen Ernährung und nicht auf einer «normalen» vegetarischen/veganen [65, 66].
Ähnlich wie für Nicht-Vegetarier wird eine ausreichende Eisenzufuhr und Folsäurezufuhr empfohlen. Eisen ist z.B. in Getreide, Sojaprodukten und anderen Hülsenfrüchten enthalten, welche mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln (z.B. Orangensaft) kombiniert werden sollten, da dies die Resorption verstärkt [67]. Folsäure ist z.B. in grünem Blattgemüse enthalten. Vegetarische Kostformen sind im Durchschnitt sogar reicher an Folsäure [68]. Wichtig ist eine kontinuierliche Zufuhr von Vitamin B12 (angereicherte Lebensmittel oder als Nahrungsergänzung) während der Schwangerschaft und insbesondere der Stillzeit sowohl bei Vegetariern wie Nicht-Vegetariern, da es Hinweise gibt, dass nur das neu verzehrte B12 in die Muttermilch übergeht und die B12-Speicher im Körper hierfür nicht mobilisiert werden [69]. Sojabasierte Säuglingsnahrung als Alternative/Ergänzung zur Muttermilch ermöglicht ein gesundes Wachstum, hingegen sollte die normale Sojamilch bei Säuglingen nicht verwendet werden [70, 71]. In zwei grösseren Studien wurde das Wachstum von vegan ernährten Kindern untersucht.
Film-Tipp: «We Feed the World» Wer streicht den grössten Profit unter den Lebensmittel- produzenten ein, und wer bezahlt den Preis dafür?In der amerikanischen Studie waren die veganen Kinder bis zum Alter von 3 Jahren leicht kleiner, hatten aber mit 10 Jahren die gleiche Grösse [63]. In der britischen Studie war das Wachstum der veganen Kinder gleich dem der fleischessenden Vergleichsgruppe [72]. Generell leiden vegetarisch/vegan ernährte Kinder seltener an Übergewicht [10]. Für vegetarisch/vegan ernährte Kinder gilt es ähnliche Nährstoffe zu berücksichtigen wie bei Schwangeren: Kalzium, Vitamin D, Eisen, B12. Im Hinterkopf muss jedoch behalten werden, dass die meisten fleischernährten Kinder gemessen an den offiziellen Empfehlungen zu wenig Kalzium bekommen, was eindeutig zeigt, dass Fleisch nicht vor Mangelerscheinungen schützt [73, 74]. Ein Eisenmangel kommt bei vegetarisch ernährten Kindern nicht häufiger vor als bei fleischbasierter Ernährung [70].

•    Vegetarier müssen auf nichts verzichten
Wenn Sie vorhaben, langfristig sogar vegan zu leben, vollziehen Sie dies schrittweise, da Veränderungen im Kleinen in der Regel einfacher umzusetzen sind als ein radikaler Wandel. Informieren Sie sich über die vielfältigen vegetarischen/veganen Lebensmittel (siehe Links am Ende des Berichts). Beziehen Sie möglichst auch Ihr Umfeld mit ein, damit Sie sich nicht ständig rechtfertigen müssen, sondern mit Gleichgesinnten gemeinsam geniessen können. Feindselige Kommentare wird es dennoch geben. Denken Sie im Stillen an das Zitat des Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer, der Arzt und Vegetarier war: «Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, dass die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muss auf das Schicksalhafte gefasst sein, dass sie ihm welche draufrollen.» Alle Vordenker und Pioniere teilten dieses Schicksal.

Globaler Einfluss der vegetarischen Ernährung

Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen nimmt kontinuierlich zu. Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis 2035 die Mehrheit der Menschen in Europa vegetarisch lebt. Dies mit gutem Grund, wie sich bereits aus den zuvor dargestellten gesundheitlichen Vorteilen zeigt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Vorteile.

  • Klimaschutz: Nach Berechnungen des Worldwatch Institute ist die Produktion tierischer Lebensmittel für mehr als die Hälfte der von Menschen zu verantwortenden Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das heisst: Selbst ein komplettes Verbot aller Autos, Flugzeuge und der Ersatz aller Glühlampen durch Energiesparlampen würden weniger erreichen als eine pflanzliche Ernährung. [75]
  • Tierschutz: Alleine in den USA werden jährlich mehr Tiere geschlachtet, als die Erde Einwohner hat. Ein Vegetarier erspart jedes Jahr 32 Tieren den Tod – leichter kann man kaum zum Lebensretter werden [76].
  • Wasserverbrauch: Zur Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch werden 15 000 Liter Wasser benötigt – also mehr als das 140-fache der Menge, die für die Herstellung von einem Kilogramm Kartoffeln notwendig ist [77]. Im Schnitt werden beim Duschen 30 Liter Wasser verbraucht – d.h., wer sich vegan ernährt, spart damit so viel Wasser, dass er selbst bei ununterbrochenem Duschen über ein Jahr immer noch Wasser einspart im Vergleich zu einem Fleischesser. Diese Wasserverschwendung in der Fleischproduktion wiegt umso schwerer, wenn man bedenkt, dass schon heute knapp die Hälfte der Menschheit zu wenig Wasser hat. Alle 8 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Wassermangel, und aus demselben Grund erblinden jährlich 6 Millionen Menschen. Wenn der Wasserverbrauch so weiterginge, würden im Jahre 2050 zwei Drittel der Menschheit an Wassermangel leiden [78].
  • Die Welternährungsorganisation FAO stellte schon 2006 fest, dass fast die gesamte Fläche des gerodeten tropischen Regenwalds im Amazonasgebiet für die Viehhaltung abgeholzt wurde. 78% der landwirtschaftlich genutzten Fläche weltweit wird für die Viehzucht verwendet [79, 80].
  • Umweltschutz: Die Landwirtschaft ist für 70% der Wasserqualitätsprobleme verantwortlich, und die Viehhaltung beansprucht die Hälfte des gesamten Antibiotikaverbrauches [81].
  • Lösung des Welthungerproblems: Um Fleisch zu erzeugen, müssen Lebensmittel, von denen sich Menschen direkt ernähren könnten, an Tiere verfüttert werden. Dadurch geht viel Energie verloren. So wird von 1 Hektare Land nur 1 Mensch auf der Basis von Rindfleisch satt, aber 19 Menschen auf der Basis von Reis oder 22 auf der Basis von Kartoffeln. Sogenannte «Nutztiere» fressen über 70% des in den USA produzierten Getreides [82, 83] – weltweit ist es fast die Hälfte der Getreide- und 90% der Sojabohnenernte [80]. Allein in den USA wird so viel Getreide angebaut, dass man damit jeden Menschen auf der Welt täglich mit 2 Laiben Brot versorgen könnte. [82] Wegen des Fleischkonsums der reicheren Bevölkerungsschichten bleibt nicht mehr genug Essen für die ärmeren Menschen übrig. So hungern 1,1 Milliarden Menschen, und täglich sterben 40 000 Kinder an den Folgen des Hungers. Das Genie Albert Einstein erkannte auch diesen Zusammenhang bereits, als er sagte: «Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.»

    Jean Ziegler, Ex-Nationalrat und UNO-Sonderbeauftragter, hat persönliche Konsequenzen gezogen aus der Tatsache, dass 60 % der weltweiten Weizen- und 90 % der Sojaernte an Tiere verfüttert werden und gleichzeitig über 40 000 Kinder täglich verhungern: «Diesen fürchterlichen Massenmord will ich nicht mehr mitmachen: kein Fleisch zu essen ist ein minimaler Anfang.»

 

Die praktische Umsetzung …

… ist leichter als befürchtet. Wer natürlich nun einfach nur noch die Beilagen isst, wird sich rasch wie ein Asket vorkommen. Dabei hat die vegetarische Küche so viele kulinarische Köstlichkeiten zu bieten. Weiterführende Informationen gibt es im Internet gratis. Ein guter Ausgangspunkt sind z.B. die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (www.vegetarismus.ch) oder PETA (www.GoVeggie.de), welche neben vielen Informationen zur vegetarischen Ernährung auch Rezepte und zahlreiche weiterführende Links bieten.
Informationen zu vegetarischem Fleischersatz finden Sie auch bei Migros (www.migros.ch/de/supermarkt/marken-labels/cornatur.html) und Coop (www.coop.ch/delicorn). Veganen Fleischersatz erhalten Sie in Reformhäusern oder von diversen Versandhändlern (wie z.B. www.larada.org).

Das Quellenverzeichnis finden Sie im Internet unter www.agstg.ch/quellen.html

  Dr. med. Alexander Walz
Oberarzt, wissenschaftlicher und medizinischer Berater der AG STG

Hinweise: In den Empfehlungen wurden aktuellste wissenschaftliche Ergebnisse berücksichtigt (Stand 2010). Nicht erwiesene Erkenntnisse aus traditioneller Volksmedizin oder Aberglauben oder nicht erwiesene Firmenwerbeversprechungen fanden hingegen keine Berücksichtigung. Medizinische Diagnostik und Therapie erfordert einen versierten Arzt, da die individuelle körperliche Konstitution wichtig ist. Die gegebenen Empfehlungen ersetzen einen Arztbesuch daher nicht. Die Informationen wurden mit grösster Sorgfalt erarbeitet und werden hohen Qualitätsansprüchen gerecht. Dennoch kann keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen gegeben werden.