Quellenangaben: Tierversuche mit Affen

1 http://www.releasechimps.org/pdfs/chimp-efficacy-paper-main.pdf, Zugriff: 03/2015 

2 http://www.releasechimps.org/pdfs/chimp-efficacy-paper-main.pdf, Zugriff: 03/2015 

3 http://www.safermedicines.org/pdfs/reportbiogenic.pdf, Zugriff: 03/2015 

4 Ellison A., Cowey A. (2009) Differential and co-involvement of areas of the temporal and parietal streams in visual tasks. Neuropsychologia, 47(6), 169-1614. Verfügbar unter http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0028393208004922, Zugriff: 03/2015 

5 http://cav.asso.fr/en/parkinson.html, , Zugriff: 03/2015 

6 Non-human primates in medical research and drug development_a critical review_Bailey 

7 http://www.parkinson.ch/index.php?id=339, Zugriff: 03/2015 

8 https://www.parkinson-web.de/content/behandlung/nebenwirkungen_der_medikamente/index_ger.html, Zugriff: 03/2015 

9 http://link.springer.com/article/10.1007%2FBF00343235, Zugriff: 03/2015 

10 https://www.parkinson-web.de/content/behandlung/nebenwirkungen_der_medikamente/index_ger.html, Zugriff: 03/2015 

11 http://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/morbus-parkinson/therapie/medikamente-l-dopa, Zugriff: 03/2015 

12 http://cav.asso.fr/en/parkinson.html, Zugriff: 03/2015 

13 http://www.leading-medicine-guide.ch/Medizinische-Fachartikel/Tiefe-Hirnstimulation-THS-bei-Parkinson-und-Tremor, Zugriff: 03/2015 

14 http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/kosmetik-chemikalien/97-sonstige/802-parkinsonforschung-ohne-tierleid, Zugriff: 03/2015 

15 Innovation Stagnation. Challenge and Opportunity on the Critical Path to New Medical Products. U.S. Department of Health and Human Services. Food and Drug Administration (FDA) (2004). Verfügbar unter http://www.fda.gov/downloads/ScienceResearch/SpecialTopics/CriticalPathInitiative/CriticalPathOpportunitiesReports/UCM113411.pdf, Zugriff: 03/2015 

16 Crawford, Lester M. Speech before PhRMA Annual Meeting. FDA (U.S. Food and Drug Administration) (2004). Verfügbar unter http://www.fda.gov/NewsEvents/Speeches/ucm053576.htm, Zugriff: 03/2015 

17 FDA Drug Review: Postapproval Risks 1975-1985. U.S. General Accounting Office, Washington D.C. (1990). Verfügbar unter http://www.gao.gov/products/PEMD-90-15, Zugriff: 03/2015 

18 Lazarou, J., Pomeranz, B. H. and Corey, P. N. (1998) Incidence of adverse drug reactions in hospitalized patients: A meta-analysis of prospective studies, J. Amer. Med. Assocn. 279, 1200– 1205. Verfügbar unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9555760, Zugriff: 03/2015 

19 http://www.safermedicines.org/primates.shtml, Zugriff: 03/2015 

20 http://www.safermedicines.org/primates.shtml, Zugriff: 03/2015 

21 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18826331, Zugriff: 03/2015 

22 http://www.safermedicines.org/primates.shtml, Zugriff: 03/2015 

23 http://www.safermedicines.org/pdfs/reportbiogenic.pdf, Zugriff: 03/2015 

24 Schardein, J. L. (1993) Chemically Induced Birth Defects, 2nd edn. Marcel Dekker, New York. Verfügbar unter http://www.nature.com/jp/journal/v22/n8/full/7210778a.html, Zugriff: 03/2015 

25 Bailey, J., Knight, A. and Balcombe, J. (2005) The future of teratology research is in vitro, Biogenic Amines,19, 97–145.Verfügbar unter http://www.animalliberationfront.com/Philosophy/Animal%20Testing/Vivisection/Jarrod%20Bailey's%20Teratology%20Study%20May%2005.pdf, Zugriff: 03/2015 

26 http://www.pcrm.org/good-medicine/2005/spring/the-next-thalidomide-could-be-just-around-the, Zugriff: 03/2015 

27 http://stemcells.nih.gov/info/basics/pages/basics3.aspx, Zugriff: 03/2015 

28 Kleinstreuer N.C., Yang J., Berg E.L., et. Al (2014) Phenotypic screening of the ToxCast chemical library to classify toxic and therapeutic mechanisms, Nature Biotechnology, 32, 583–591. Verfügbar unter http://www.nature.com/nbt/journal/v32/n6/full/nbt.2914.html, Zugriff: 03/2015 

29 http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/tierversuchsfreie-forschung/542-biochips-die-in-vitro-revolution-, Zugriff: 03/2015 

30 http://www.navs.org.uk/about_vivisection/49/71/2522/, Zugriff: 03/2015

28. März 2015 (Zug): Hasen aus Versuchslabor entflohen

28. März 2015 - Hasen aus Versuchslabor entflohen - Aktion gegen Tierversuche 28. März 2015 - Hasen aus Versuchslabor entflohen - Aktion gegen Tierversuche
28. März 2015 - Hasen aus Versuchslabor entflohen - Aktion gegen Tierversuche 28. März 2015 - Hasen aus Versuchslabor entflohen - Aktion gegen Tierversuche


Die Medienmitteilung zu dieser Aktion können Sie lesen unter:
Medienmitteilung vom 28. März 2015 - Hasen aus Versuchslabor entflohen

 

25. April 2015 (Zürich): 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche

25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche 25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche
25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche 25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche
25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche 25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche
25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche 25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche
25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche 25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche
25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche 25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche

 
Die Medienmitteilung zu dieser Aktion können Sie lesen unter:
Medienmitteilung vom 25. April 2015 - 400 Personen demonstrieren gegen Tierversuche

 

März bis April 2015: Diverse Aktionen, bei welchen die AG STG mitwirkte (teilweise von anderen Organisationen organisiert)

Unterschriften sammeln für's Referendum Bern Flyerteam Zürich
Fleissige Helferinnen beim verpacken für das Albatros Aktivist_Innen Shooting für die Demonstration in Zürich

 


Erstellungsdatum: 03.06.2015
Bildquellen: AG STG, Eve Honegger (www.bilderrei.ch), Klaus Petrus (www.klauspetrus.ch), Pamela Mombelli, Katty Hilpertshauser, Tele Top, LSCV, Flyerteam Zürich

 

Die Zukunft ist tierversuchsfrei - 400 Personen demonstrieren in Zürich gegen TierversucheMedienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

400 Personen demonstrieren in Zürich gegen Tierversuche

25. April 2015, Zürich

Ihr Nutzen ist zweifelhaft, und trotzdem müssen unzählige Tiere in den Labors für sie sterben: Tierversuche sind grausam, und die Übertragbarkeit auf den Menschen ist umstritten. Das Bündnis verschiedener Tierrechtsorganisationen «Zusammen gegen Tierversuche» (Zugetive, www.zugetive.ch) fordert deshalb die Abschaffung aller Tierversuche. Eine Grossdemonstration in Zürich mit 400 Teilnehmern machte heute im Rahmen des «Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche» (24. April) auf dieses Anliegen aufmerksam.

Lotteriespiel mit der eigenen Gesundheit? Genau das sind Tierversuche; denn die Ergebnisse können selten vom Tier auf den Menschen übertragen werden, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien und Medi- kamentenskandale beweisen – so die Botschaft von Zugetive. Die amerikanische Arzneimittelzulassungsstelle (FDA) hat errechnet, dass 92 % aller Medikamente, welche im Tierversuch wirksam sind und als unbedenklich gelten, bei Menschen wirkungslos oder sogar gefährlich sind und daher gar nicht erst zugelassen werden. Von den verbleibenden 8 % der Medikamente, die auf den Markt kommen, muss aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen die Hälfte wieder vom Markt genommen oder deren Beipackzettel ergänzt werden. Dies trotz den zuvor durchgeführten Tierversuchen.

Schon allein wegen ihrer Grausamkeit müssen Tierversuche hinterfragt werden. Jedes Jahr leiden und sterben in Schweizer Labors über 600 000 Mäuse, Katzen, Hasen, Affen und viele weitere Tiere. Sie werden vergiftet, genmanipuliert, verbrüht, ihr Gehirn wird aufgebohrt oder ihre Augen werden entfernt oder zugenäht. Das Repertoire an Grausamkeiten, welche den Tieren im Labor widerfahren, ist laut Schweizer Tierversuchsgegnern schier unerschöpflich. «Unsere Gesellschaft brüstet sich mit immer neuen und noch fortschrittlicheren Technologien, nur im Bereich der medizinischen Forschung greifen wir noch immer auf ein veraltetes und unzuverlässiges Modell, den Tierversuch, zurück», kritisiert Valentina Rossel, Medienverantwortliche der AG STG, und moniert weiter: «Der Tierversuch ist nicht nur ein altes und unnützes Modell, er ist auch aus wissenschaftlicher Sicht gefährlich für Mensch und Tier. Weiter an Tierversuchen festzuhalten bedeutet Stillstand statt Fortschritt.»

Die an den Universitäten für Tierversuche verwendeten Beträge belaufen sich jährlich auf mehrere hundert Millionen Schweizer Franken. Der Bund investiert alleine mittels des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) über 80 Millionen Franken in Tierversuche. Seit 2009 gibt es keine Tierversuche mehr mit Primaten am Institut für Neuroinformatik von Universität und ETH Zürich, da die damaligen Versuche durch einen Bundesgerichtsentscheid verboten wurden. Dies soll nun durch ein von der ETH und der Uni Zürich eingereichtes Gesuch für die Bewilligung von Versuchen an Rhesusaffen geändert werden. Dies ist jedoch der falsche Weg und bedeutet einen Rückschritt in der medizinischen Forschung, kritisiert Zugetive. Die medizinische Forschung muss sich auf innovative und effiziente Forschungsmethoden konzentrieren.

Tierversuchsfreie Methoden, wie z.B. In-vitro-Modelle und In-silico-Modelle, sind die Zukunft der Forschung. Diese werden ein besseres Verständnis von Krankheiten ermöglichen und die Nebenwirkungen von Medikamenten auf die Gesundheit verringern. Innovative, tierversuchsfreie Testmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche. Wir, AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner), LSCV (Ligue suisse contre la vivisection), ATRA (Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche) und AG TMU (Aktionsgemeinschaft Tier, Mensch und Umwelt), wollen endlich Fortschritte in der Medizin – und wir wollen Antworten, weshalb tierversuchsfreie Forschung in der Schweiz kaum unterstützt wird! Daher fordern wir die Schweizer Behörden auf, den Fortschritt in der Forschung nicht länger zu blockieren und den Weg frei zu machen für eine sichere, nützliche und am Menschen orientierte Medizinforschung.

Eine Auswahl von Fotos der Demonstration finden Sie hier: Impressionen Demonstration 25.4.2015

 


Erstellungsdatum: 03.06.2015
Bildquellen: Bild Nr.1 Klaus Petrus (www.klauspetrus.ch)

Referendum kommt zustande: Erfolgreiche Unterschriftensammlung gegen den 141 Mio.-Neubau für Tierversuche an der Uni Bern
Medienmitteilung der AG STG – Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegnerwww.agstg.ch

Referendum kommt zustande: Erfolgreiche Unterschriftensammlung gegen den 141 Mio.-Neubau für Tierversuche an der Uni Bern 

11. Mai 2015, Bern

Das Referendum gegen den 141-Mio.-Neubau der Universität Bern an der Murtenstrasse kommt mit fast 13 000 Unterschriften, wovon der grössere Teil bereits beglaubigt ist, zustande. Das Resultat ist ein riesiger Erfolg für die beteiligten Tierrechtsorganisationen und Parteien und die vielen engagierten Aktivist_innen, die auf der Strasse gesammelt haben. Die offizielle Übergabe der Unterschriften findet am 9. Juni um 13.00 Uhr vor dem Rathaus statt.

Erklärtes Ziel der Regierung ist der «Ausbau der Kapazitäten im Versuchstierbereich ». Dazu soll ein Neubau an der Murtenstrasse mit Tierkäfigen in drei unterirdischen Stockwerken und Labors in den Obergeschossen dienen. Der überdimensionierte, 141 Mio. teure Neubau steht in krassem Gegensatz zum Abbau bei der öffentlichen gesundheitlichen Grundversorgung im Kanton Bern. Erst kürzlich wurden die baldige Schliessung des Zieglerspitals und die Reduktion der Notfallversorgung im Tiefenauspital angekündigt.

Der Grosse Rat hat auf Grund einer «organisierten Debatte» entschieden. Für den Rückweisungsantrag von Grossrätin Simone Machado Rebmann wurden gerade mal zwei Minuten Redezeit erlaubt. Kritische Fragen waren nicht möglich. Trotz dieser skandalösen Unterdrückung der Meinungsbildung können Luxusbau und Tierversuche nun in einer breiten Öffentlichkeit thematisiert und diskutiert werden. Dass das Volk über einen solch grossen Kredit abstimmen kann, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, gerade auch angesichts des Mega-Sparpaketes (u.a. mit dem massiven Abbau der Krankenkassenprämien-Verbilligungen), das der gleiche Grosse Rat beschlossen hat. Neben dem Baukredit wird auch der Betrieb des Baus ein tiefes Loch in das Portemonnaie der Steuerzahler_innen reissen. So kostet alleine die Tierhaltung für die 30 000 – 40 000 Tiere 8 – 10 Millionen Franken pro Jahr.

Für die Konkurrenzfähigkeit und Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Bern wäre es viel besser, diese Gelder in die Entwicklung von zukunftsfähigen Forschungsmethoden zu investieren, welche ohne teure, ungenaue und grausame Tierversuche auskommen. Unzählige tierversuchsfreie Testmethoden eröffnen schier unbegrenzte Möglichkeiten. Die Förderung solcher tierversuchsfreier Methoden wird von Bund und Kantonen aber nach wie vor verschlafen. Jährlich gibt so die öffentliche Hand bis zu 200 Millionen Steuergelder für Tierversuche aus, tierversuchsfreie und Ersatzmethoden werden gleichzeitig mit nur 310 000 Franken sträflichst vernachlässigt. Das Referendumskomitee fordert, dass das Projekt wesentlich redimensioniert und zurück in die Planungsphase geschickt wird sowie dass die Ressourcen in tierversuchsfreie Forschung investiert werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter: www.stopptierversuchebern.ch

Die vollständige Medienmitteilung lesen Sie unter:
Medienmitteilung vom 11.Mai 2015 - Referendum in Bern kommt zustande

 


Erstellungsdatum: 03.06.2015

 Tierversuche mit Affen - Affenexperimente für Grundlagenforschung, Pharmakologie und Toxikologie

Affenexperimente für Grundlagenforschung, Pharmakologie und Toxikologie 

Tierversuchsbefürworter betonen ständig, dass Affenversuche für einen humanmedizinischen Fortschritt unerlässlich seien. Andererseits belegen viele Studien, dass Affenversuche entweder überflüssig sind (weil die Erkenntnisse auch auf anderem Wege hätten gewonnen werden können) oder für die humanmedizinische Forschung nicht relevant oder anwendbar sind.1 Immer mehr Forscher entscheiden sich deswegen bewusst gegen die «Goldstandard-Forschungsmethode Tierversuch» und sprechen sich für eine am Menschen orientierte tierversuchsfreie Forschung aus. Trotzdem kommt die tierversuchsfreie Forschung – aus finanziellen, politischen und traditionellen Gründen – in einigen Forschungsbereichen nach wie vor bloss in Ausnahmefällen zum Einsatz.

2007 deckte eine amerikanische Zitationsanalyse* auf, dass über 85% der Tierversuchsstudien mit Schimpansen, die zwischen 1995 und 2004 durchgeführt wurden, anschliessend entweder gar nicht oder lediglich von wissenschaftlichen Arbeiten, welche nichts mit humanmedizinischen Entwicklungen zu tun haben, zitiert wurden. Die übrigen 15% der Studien wurden zwar von humanmedizinisch relevanten Arbeiten zitiert, diese konnten allerdings nicht zu humanmedizinischem Fortschritt beitragen.2

 

Wissenschaftler veröffentlichen die Ergebnisse ihrer Forschung in wissenschaftlichen Arbeiten, welche in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, wie z.B. dem englischen «Nature» oder dem amerikanischen «Science», veröffentlicht werden. Auf diese Weise informieren sie die Forscherwelt über neue Erkenntnisse und Resultate ihrer Versuche. Hält ein weiterer Forscher die publizierten Ergebnisse für wichtig und verwendet er diese für seine eigene Forschung, «zitiert» er diese wissenschaftliche Arbeit in seiner Arbeit.

*Durch eine Zitationsanalyse kann ermittelt werden, wie häufig und von wem eine wissenschaftliche Arbeit zitiert worden ist. Das bedeutet: Eine Zitationsanalyse gibt Aufschluss darüber, ob, wie häufig und von wem die Resultate eines Versuches weiterverwendet wurden.

 

Tierversuche führen zu riskanten Menschenversuchen 

Klar können Affenversuche zu neuen Erkenntnissen, z.B. über neurophysiologische Vorgänge bei Affen, führen. Sicher lassen diese Erkenntnisse auch Vermutungen zu, wie es sich dementsprechend bei anderen Arten, wie zum Beispiel dem Menschen, verhalten könnte. Da sich Ergebnisse aus Affenversuchen allerdings bloss selten auf den Menschen übertragen lassen, müssen die jeweiligen Tierversuchsergebnisse auf jeden Fall stets in Versuchen am Menschen, wie in sogenannten klinischen Studien, erneut getestet werden. Aufgrund der schlechten Übertragbarkeit der Tierversuchsergebnisse auf den Menschen ist diese Art der Menschenversuche oft mit einem grossen Risiko verbunden.

Was zudem für viele Menschen überraschend sein mag: Es ist nicht so, dass Affenversuche die Forschung erst auf «die richtigen Ideen» bringen; tatsächlich werden Affenversuche häufig erst nach oder gleichzeitig mit den entsprechenden Studien oder Tests an Menschen durchgeführt. Der Amerikaner Dr. Jarrod Bailey formuliert sehr treffend: «Viele (Anm. d. Red.: Affen-)Studien liefern bloss eine zufällige „experimentelle Bestätigung“ bereits bekannter menschlicher klinischer Daten oder werden verteidigt, wenn sie im Nachhinein mit menschlichen Studien übereinstimmen.» Solche Studien veranlassen die Tierversuchsforschung dann dazu, noch mehr Forschung (natürlich in der Form von Tierversuchen) in dieser Richtung zu betreiben. Etwa gleich verhält es sich auch, wenn eine Studie Unterschiede (Anm. d. Red.: zwischen Mensch und Affe) nachweist – dies verleitet die Forschung ebenfalls dazu, zusätzliche Affenversuche durchzuführen; anhand dieser weiteren Versuche soll überprüft werden, wieso dem so ist und auf welche Weise ein Affenversuch (z.B. durch die Gabe bestimmter Medikamente) manipuliert werden muss, damit der Tierversuch die gewünschten Ergebnisse liefert. Viele Affenversuche werden aus reiner Neugier und aus Wissensdurst betrieben. Natürlich beteuert die Tierversuchsforschung in diesen Fällen, dass solche Versuche vielleicht Ergebnisse liefern könnten, die später einmal einen Nutzen für den Menschen haben könnten. Die Chance, dass sich in der Zukunft herausstellen könnte, dass ein Affenversuch wirklich zwingend notwendig gewesen ist, ist jedoch äusserst gering – zu klein ist die Ähnlichkeit zwischen den Arten und zu gross das Potential der modernen tierversuchsfreien Forschungsmethoden.3

Tierversuchsforscher stehen unter Veröffentlichungsdruck – nur wer publiziert, erhält Anerkennung

 

Grundlagenforschung

Um herauszufinden, wie das menschliche Gehirn funktioniert – wie zum Beispiel beim Menschen Nervenstränge miteinander verschaltet sind und Sinnesreize verarbeitet werden –, wird seit Jahrzehnten Hirnforschung an Affen durchgeführt. Meist beginnen diese Experimente damit, dass die Affen in einer Trainingsphase lernen müssen, bestimmte kognitive oder motorische Aufgaben zu lösen. In einigen Forschungsbereichen sind Tierversuche noch immer gesetzlich vorgeschriebenDanach müssen sich die Affen Eingriffen unterziehen, wobei ihnen, je nach Fragestellung, zum Beispiel durch chirurgische Eingriffe oder Medikamente bestimmte Schäden zugefügt werden. Auf diese Weise werden, je nach Bedarf, zum Beispiel bestimmte Hirnareale ausgeschaltet oder andere künstliche Störungen ausgelöst. Zudem werden den Affen während einer Operation Vorrichtungen zum Einführen von Elektroden ins Gehirn und Kopfhalterungen implantiert. Nach diesem Eingriff beginnt der eigentliche Versuch, wozu die Affen am Körper und Kopf im sogenannten Primatenstuhl fixiert werden. Den Affen werden die Aufgaben, welche zuvor in der Trainingsphase trainiert wurden, erneut gestellt, und die Experimentatoren untersuchen, welchen Einfluss die chirurgischen Eingriffe oder Medikamente auf die Leistung der Affen haben. Damit die Affen kooperieren, wird ihnen an den Tagen, an denen die Versuche stattfinden, der freie Zugang zum Wasser verwehrt – bloss während des Versuches, und zwar als Belohnung für korrekte Antworten, erhalten die Affen einige Tropfen Flüssigkeit.

Tierversuchsforscher rechtfertigen diese Versuche meist mit der Aussage, dass wir heutzutage noch viel zu wenig über das menschliche Gehirn wüssten und deshalb solche Affenexperimente zwingend notwendig seien. Paradox, wenn man bedenkt, dass Affenversuche ja gerade zum Zweck, mehr über menschliche Gehirne herauszufinden, seit vielen Jahrzehnten durchgeführt werden. Tatsächlich aber wissen wir heute, trotz der vielen Affenversuche (oder eben gerade deshalb; weil die menschenorientierte tierversuchsfreie Forschung zugunsten der Tierversuchsforschung vernachlässigt wird), noch viel zu wenig über das menschliche Gehirn. Dabei wäre dieses Wissen für die Behandlung neurologischer Erkrankungen von grösster Wichtigkeit.

 

Sinnvolle Hirnforschung direkt am Menschen

Durch die Anwendung und Kombination der verschiedenen völlig schmerzfreien und unschädlichen bildgebenden Verfahren, wie zum Beispiel Magnetenzephalographie (MEG) oder Magnetresonanztomographie (MRI), direkt am Menschen, können Forscher das menschliche Gehirn direkt studieren. Dank der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) ist es beispielsweise möglich, ganz gezielt bestimmte Gehirnareale des Menschen, einzeln, gleichzeitig oder nacheinander, zeitweise lahmzulegen. Dabei wird mit Hilfe einer Magnetspule ein Magnetfeld in einem oder mehreren winzigen Hirnbereichen erzeugt, was dazu führt, dass die Nervenzellen in den ausgewählten Bereichen aufhören zu feuern.Bildgebende Verfahren ermöglichen eine schmerzfreie Hirnforschung direkt am Menschen Anschliessend muss der Proband einige Aufgaben lösen. Die Art der Defizite, die der Proband beim Aufgabenlösen zeigt, gibt Aufschluss darüber, inwieweit welche Hirnareale an welchen Funktionen beteiligt sind.4

Obwohl der Wissenschaft viele bildgebende Methoden, die eine schmerzfreie und unschädliche Forschung direkt am Menschen ermöglichen, zur Verfügung stehen, verlassen sich die meisten Forscher noch immer auf die ihnen vertraute Methode «Tierversuch». Wie unsinnig dies ist, zeigt sich beispielsweise bei der Parkinsonforschung.

 

Parkinsonforschung 

Bei Parkinson handelt es sich um eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, bei der dopaminausschüttende (Dopamin ist ein Neurotransmitter, d.h. ein Botenstoff im Gehirn) Nervenzellen im Gehirn zerstört werden. Als Folge leiden die Patienten an einem Dopamin-Mangel im Gehirn. Zu den Symptomen dieser Krankheit gehören unter anderem Muskelzittern, zunehmende Bewegungsunfähigkeit und Verlangsamung der Denkabläufe.

Trotz 30 Jahren MPTP-Parkinson-Affenmodell-Forschung gibt es noch kein Parkinson-HeilmittelAffen werden besonders gerne für die Parkinson-Forschung verwendet, da sich anfangs der achtziger Jahre herausgestellt hat, dass Affen, welchen ein bestimmtes Nervengift injiziert wird, motorische Störungen entwickeln. Das Nervengift MPTP zerstört nämlich die Zellen, die für die Herstellung des Neurotransmitters Dopamin zuständig sind. Dies macht die mit MPTP behandelten Affen in den Augen der Tierversuchsforschung zu idealen Parkinson-Modellen.5 Da sich die Parkinson-Krankheit des Menschen jedoch sehr von den künstlich hervorgerufenen Parkinson-ähnlichen Symptomen des Affen unterscheidet, ist es der Tierversuchsforschung – trotz ihrer Versprechen – nicht gelungen, Parkinson zu heilen. Die bislang grössten Durchbrüche für das Verständnis von Parkinson haben wir der Epidemiologie, klinischen Studien, Studien an menschlichem Gewebe und Autopsien zu verdanken. Unter anderem konnte auf diese Weise herausgefunden werden, dass der Medikamentenwirkstoff L-Dopa, nachdem er die Blut-Hirn-Schranke passiert hat, in Dopamin umgewandelt wird.6 

Tierversuche machen Menschenversuche mit unkalkulierbarem Risiko nötigObwohl in den letzten Jahrzehnten sehr viel Geld und «Versuchs»tiere in die Parkinsonforschung investiert wurden, gilt L-Dopa, ein Medikamentenwirkstoff, welcher 1961 (!) eingeführt wurde, noch heute, 54 Jahre nach seiner Einführung, als nebenwirkungsärmstes und wirksamstes Parkinson-Medikament.7, 8, 9 Zwar bewirkt L-Dopa bei vielen Parkinson-Patienten, dass sie zeitweise wieder beweglicher werden, der Wirkstoff hat allerdings keinen Einfluss auf die anderen Parkinson-Symptome (Demenz, Schluck- und Sprachstörungen, Zittern) und ist nicht in der Lage zu verhindern, dass Parkinson weiter fortschreitet. Damit Parkinson-Patienten, die mit L-Dopa behandelt werden, nicht unter den zahlreichen Nebenwirkungen leiden müssen, muss L-Dopa durch weitere Medikamente ergänzt werden.10 Dazu kommt, dass L-Dopa seine volle Wirksamkeit nur eine begrenzte Zeit beibehalten kann und es nach 2 bis 5 Jahren zu so starken Wirkungsschwankungen kommt, dass die Patienten zeitweise unter absoluter Bewegungslosigkeit leiden. 11 Das Beispiel L-Dopa zeigt einmal mehr, wie ineffektiv die Forschungsmethode «Tierversuch» ist: Trotz fast hundert Jahren Forschung hat die Tierversuchsforschung kein wirksameres Parkinson-Medikament als L-Dopa, einen Wirkstoff mit zahlreichen Nebenwirkungen und einer sehr beschränkten Wirksamkeit, hervorgebracht.

 

Therapieansatz Tiefenhirnstimulation (THS)
Einen anderen Therapieansatz stellt die Tiefenhirnstimulation (THS) dar. Die THS haben wir nicht etwa, wie häufig behauptet wird, Tierversuchen zu verdanken; sie wurde, Jahrzehnte bevor überhaupt die ersten Parkinson-Primatenmodelle «hergestellt» wurden, in neurochirurgischen Operationen an menschlichen Patienten entwickelt.12 Die THS wird manchmal als  «Hirnschrittmacher» bezeichnet, da sie ähnlich wie ein Herzschrittmacher funktioniert: Der Generator, welcher unter die Haut am Oberkörper eingesetzt wird, sendet elektrische Impulse an die Elektroden, die ins Gehirn implantiert werden. Die THS wird vor allem bei Patienten mit Tremor (Zittern) oder fortgeschrittenem Parkinson angewendet.13

 

Wir wissen noch sehr wenig über Parkinson. Besonders wenig war bislang darüber bekannt, wie es zu den typischen Bewegungsstörungen kommt. Dies hat nun ein Forscherteam aus Deutschland geändert. Die deutschen Forscher konnten anhand eines computergestützten Modells, welches ein menschliches Gehirn simuliert, zeigen, wie die Symptome von Parkinson entstehen. Bisher konnte bloss nachgewiesen werden, dass im Gehirn von Parkinsonpatienten bestimmte Nervenzellengruppen in einem Gehirnbereich, den Basalganglien, eine periodisch schwankende Aktivität aufweisen. Dank dem deutschen Forscherteam wissen wir nun, dass eine erhöhte Aktivität in einem anderen Hirnbereich, und zwar im Striatum, die Ursache dafür ist.14

 

Pharmakologie und Toxikologie 

Auch in der Arzneimittelentwicklung und Toxikologie werden häufig Affen verwendet. Tierversuchsbefürworter vertreten die Meinung, dass der Affe, aufgrund seiner nahen genetischen Verwandtschaft zum Menschen, das ideale Modell darstellt. Dass dem jedoch keineswegs so ist, konnte bereits in Studien nachgewiesen werden. Eine Studie der amerikanischen Arzneimittelzulassungsstelle FDA deckte 2004 auf, dass 92% aller Medikamente, welche sich im Tierversuch als sicher und unbedenklich für den Menschen herausstellen, beim Menschen keine Wirkung zeigen oder sogar gefährlich sind und daher gar nicht erst zugelassen werden.15, 16 Von den übrigbleibenden 8% der Medikamente, die nach dem Bestehen der klinischen Studien auf den Markt kommen, müssen 50% aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen oder deren Beipackzettel ergänzt werden.17 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen gelten als die vierthäufigste Todesursache in der westlichen Welt.18
Weitere Informationen über Studien über den Nutzen von Affen- und Tierversuchen finden Sie weiter unten in diesem Artikel sowie im letzten «Albatros» (Link siehe unten).

 Häufig werden Affenversuche erst nach oder gleichzeitig mit den entsprechenden Tests an Menschen durchgeführt

 

Die Gefahr der Affenexperimente 

Es gibt viele Beispiele, die das Versagen der Affenexperimente demonstrieren:

  • Der Arzneimittelwirkstoff  TGN1412 zur Behandlung von multipler Sklerose oder Arthritis: Obwohl sich dieser Wirkstoff im Affenversuch als wirksam und sicher herausgestellt hatte, erlitten alle Teilnehmer der darauffolgenden klinischen Studie schwere Nebenwirkungen und überlebten den Test nur knapp.19

  • In den 80er Jahren wurden in Frankreich Tausende von Menschen durch Bluttransfusionen mit HIV infiziert. Das Risiko einer Infektion konnte in den vorausgehenden Affenexperimenten nicht ausgemacht werden.20

  • Der Impfstoff AIDSVAX ist einer von mehr als 80 Aids-Impfstoffen, die sich in Versuchen mit Affen als wirksam herausstellten, beim Menschen allerdings nicht die gewünschte Wirkung zeigten.21

  • Das Arthritismedikament Vioxx wurde im Affenversuch getestet und erwies sich dabei als sicher. Nach seiner Markteinführung tötete es bis zu 140 000 Menschen und musste deshalb 2004 wieder vom Markt genommen werden.22

  • Hormonersatztherapie: Obwohl man aufgrund von Affenexperimenten annahm, dass die Hormonersatztherapie den Menschen vor Herzerkrankungen und Hirnschlag schützt, hat sich unterdessen herausgestellt, dass die Hormonersatztherapie nicht nur diese Krankheiten begünstigt, sondern auch das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöht.23

  • Teratologie (welche Stoffe etc. führen zu Fehlbildungen des Ungeborenen): Die Chance, durch Affenversuche herauszufinden, ob ein bestimmter Stoff beim ungeborenen menschlichen Kind zu Schäden führt, liegt lediglich bei 50%. Das bedeutet: Man kann genauso gut eine Münze werfen, um «herauszufinden» ob ein bestimmter Stoff auf das ungeborene menschliche Kind schädlich wirkt! Zum Beispiel wirkt Aspirin beim Affen teratogen (schädigt das Ungeborene), beim Menschen jedoch nicht.24, 25

 Affenversuche führten dazu, dass in den 80er Jahren in Frankreich viele Menschen durch Bluttransfusionen mit HIV infiziert wurden

 

Tierversuchsfreie Pharmakologie und Toxikologie

Es gibt viel zuverlässigere, genauere und schnellere Methoden, um zu testen, wie ein bestimmter Stoff auf den Menschen wirkt. Durch die kombinierte Anwendung der verschiedensten tierversuchsfreien Forschungsmethoden, wie unter anderem Microdosing, Mikrochips und weitere In-vitro- und In-silico-Methoden, können für den Menschen sichere Ergebnisse erzielt werden.

Die Teratogenität eines Stoffes zum Beispiel kann dank dem Embryonale-Stammzellen-Test (EST) mit einer Genauigkeit von 78% (der entsprechende Affenversuch hat eine Trefferquote von nur 50%) vorausgesagt werden.26
Die embryonalen Stammzellen, welche für diese Technik benötigt werden, stammen nicht etwa von Eiern, die im Körper einer Frau befruchtet wurden, sondern werden im Labor in einer Petrischale gezüchtet.27
Diverse Chemikalien können in vitro, an menschlichen Zellen im Labor, auf ihre Wirkung auf den Menschen überprüft werden.28

Besonders vielversprechend für das Testen und die Entwicklung von Medikamenten sind die modernen Biochips, die sogenannten Organ-on-a-chip oder Human-on-a-chip. Diese winzigen Systeme bestehen aus kleinen Kammern und Gängen und sind mit den verschiedenen menschlichen Zellen ausgekleidet. Eine Nährflüssigkeit versorgt die Zellen. Dank des Biochips kann überprüft werden, welche Wirkung ein bestimmter Stoff auf die verschiedenen Organe hat und wie der Stoff verstoffwechselt wird. Zudem kann überprüft werden, ob und welche giftigen Abbauprodukte entstehen. Mit dem Biochip können sogar menschliche Krankheiten nachgeahmt werden.  Die Ergebnisse, die durch Biochips gewonnen werden können, sind dank des Einsatzes menschlicher Zellen viel besser auf den Menschen übertragbar als Tierversuchsergebnisse. Die tierversuchsfreie Forschung ist um ein Vielfaches sicherer, zuverlässiger, schneller und günstiger als Tierversuche.29

 Die Teratogenität eines Stoffes kann dank tierversuchsfreier Methoden zu 78 %, mit Affenversuchen bloss zu 50 % vorausgesagt werden

 

Zeit für ein Umdenken

Obwohl immer mehr Forscher erkennen, dass Tierversuche eine schlechte Forschung darstellen – die Mehrheit der Wissenschaftler setzt nach wie vor auf Tierversuche. Laut Prof. Paul Furlong gibt es dafür die folgenden vier Gründe:

1. Die Ressourcen, die für eine menschenorientierte Forschung nötig wären, sind nicht verfügbar oder zugänglich
2. Die benötigten Ausbildungsmöglichkeiten fehlen
3. Anreize, insbesondere finanzielle Mittel, fehlen
4. Die tierversuchsfreundliche Gesetzgebung steht der menschenorientierten Forschung im Weg30

 

Es ist höchste Zeit für ein Umdenken – nur wenn die Forschung endlich vom Tierversuch wegkommt und alle ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen in die tierversuchsfreie Forschung investiert, können künftig tatsächliche humanmedizinische Fortschritte erwartet werden.

 

autor Marietta Haller Biologiestudentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG STG 

 

Zu den aktuell geplanten Affenversuchen an ETH und Universität Zürich lesen Sie auch den Artikel «Tierversuche in der Hirnforschung – Neue Affenversuche an Uni und ETH Zürich» unter: http://www.agstg.ch/magazin/77-/albatros-43/421-neue-affenversuche-an-der-uni-und-der-eth-zuerich.html

Das Quellenverzeichnis finden Sie unter: www.agstg.ch/quellen.html

 


Erstellungsdatum: 01.06.2015
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